Beiträge von droopy

    Meiner Meinung nach völlig unnötig dieser offene Brief. Da hat man beim EHC etwas falsch verstanden. Der Vorwurf "Stecker rausgezogen" richtet sich meiner Meinung nach primär an jenene Sponsoren (und Mäzen) die nach dem Abstieg in die NLB ihre Unterstützung beendet haben (...anstatt die unfähigen Schwarz und McParland schon früher rauszuwerfen und es nochmals mit anderem Führungspersonal zu versuchen...)


    Hier das Interview mit Gaydoul (Quelle: BAZ vom 6. August 2009, Wirtschaft/Seite 11):


    «Ich bin nicht der Shopper»
    Denner-Chef Philippe Gaydoul überlässt das Einkaufen seiner Frau – er sucht lieber neue Firmen


    Dieter bachmann
    Mit gerade mal 37 Jahren kann Philippe
    Gaydoul bereits auf eine elfjährige
    Führungserfahrung in einem
    Milliardenunternehmen zurückblicken.
    Im Sommergespräch mit der
    BaZ erinnert er sich an Grossvater
    Karl Schweri, äussert sich zum EHC
    Basel und zur Zeit nach Denner.


    Noch bevor Philippe Gaydoul Platz
    nimmt, entledigt er sich Jackett und
    Krawatte und murmelt etwas von «Tenübefehl
    » – die BaZ hatte sich für das Sommergespräch
    einen lockeren Rahmen
    gewünscht. Im lauschigen Hinterhof eines
    Restaurants beim Zürcher Paradeplatz
    kommen fast Feriengefühle auf.
    Der Denner-Chef – soeben zurück aus
    Kreta – ist in aufgeräumter Stimmung.
    Mit dem Geld, das er 2007 aus dem
    Verkauf von Denner an die Migros erhalten
    hat, ist er daran, eine Beteiligungsgruppe
    aufzubauen. Zu dieser Gaydoul
    Group mit dem Fokus auf Mode und Accessoires
    gehört als erste Akquisition
    seit einem Jahr die Marke Navyboot. Am
    1. Juli ist Gaydoul zudem zum Präsidenten
    des Schweizerischen Eishockey-Verbands
    gewählt worden.
    BaZ: Herr Gaydoul, Ende Jahr geben Sie
    den Posten als Denner-Chef ab. Können
    Sie sich schon zurücklehnen?
    PHILIPPE GAYDOUL: Ganz und gar
    nicht. Ich bin bis zum letzten Tag voll
    für Denner da. Um mein neues Unternehmen,
    die Gaydoul Group, kümmere
    ich mich quasi in meiner Freizeit.
    Aber die Ablösung kommt ja nicht
    Knall auf Fall, ich konnte mich mental
    darauf vorbereiten.
    Wie lange gibt es Denner nach Ihrem
    Abgang innerhalb der Migros noch?
    Mit dem Discount-Geschäftsmodell,
    mit einer Verankerung mit 750 Standorten
    und mit einem starken Partner
    wie Migros gibt es keinen Grund, wieso
    es Denner in zehn oder 20 Jahren
    nicht mehr geben sollte.


    «Vielleicht hat man
    beim EHC Basel
    den Stecker zu früh
    rausgezogen.»


    Ist es eine Erleichterung, das Ruder bei
    Denner abgeben zu können, nun da Aldi
    und Lidl in der Schweiz mit der Expansion
    langsam so richtig loslegen?
    Konkurrenz ist überall. In den Geschäftsbereichen,
    in denen ich künftig
    tätig sein werde, wimmelt es von
    grossen Playern. Doch genau das reizt
    mich! Zudem soll die Gaydoul Group
    international wachsen, was eine zusätzliche
    Herausforderung ist.
    Was ging in Ihnen an dem Tag vor, als der
    Entscheid fiel, dass Sie Denner-Chef
    werden?
    Es gab da eigentlich zwei Tage. Einer
    war im 1998. Da war ich 26 und noch
    voll in meinem Ausbildungsprogramm
    in der Firma. Mein Grossvater
    Karl Schweri hat meine Mutter und
    mich an einem Sonntag ins Büro bestellt
    und uns eröffnet, dass ich ab
    Montag Chef bin. Das war schon speziell.
    Es gab auch nichts zu diskutieren.
    Das war keine einfache Situation.
    Die Skepsis in der Öffentlichkeit war
    sehr gross. Aber das war eigentlich
    nicht der entscheidende Tag.
    Welcher denn?
    Das war der Tag, an dem mich mein
    Grossvater zum Präsidenten der Rast-
    Familien-Holding gemacht hat, in der
    die Denner-Beteiligung verwaltet
    wurde. Da wusste ich: Jetzt hast du es
    geschafft. Nun lässt er los. Zuvor war
    ich zwar offiziell schon Denner-Chef
    – aber wo es langging, bestimmte
    mein Grossvater. Ungewöhnlich war
    auch, dass er eine ausserordentliche
    Generalversammlung einberufen hat
    um den Entscheid bekannt zu geben
    – und dann selbst gar nicht erschienen
    ist. Er hat mir gesagt, ich solle das
    gleich selber durchziehen. So habe
    ich mich quasi selbst befördert.
    Wie haben Sie sich seither verändert –
    etwa im Umgang mit den Medien?
    Das öffentliche Aufjaulen, als ich mit
    erst 26 Jahren Chef wurde, war ja verständlich:
    Ich war ein Greenhorn.
    Doch für mich war klar, dass wir als
    Detailhändler den Kontakt mit der Öffentlichkeit
    pflegen müssen. Ich wollte
    auch immer mich selbst sein und
    habe nie versucht, meinen Grossvater
    nachzumachen.
    Spricht man Sie auf der Strasse an?
    Ja, durchaus. Wenn es etwa um den
    Eishockey-Nationaltrainer geht, habe
    ich schon viele Tipps erhalten.
    Wie kamen Sie zum Eishockey?
    Ich bin begeisterter Zuschauer, stand
    aber nie selbst auf dem Eis. In der aktuellen
    Lebensphase gehört es dazu,
    dass man der Gesellschaft etwas zurückgibt.
    Ich mache das ja unentgeltlich,
    und es ist eine neue Erfahrung.


    BAZ: In Basel hält sich die Begeisterung für
    Eishockey ziemlich in Grenzen …


    Gaydoul: … dabei hätte die Stadt eine super Eishalle!
    Vielleicht hat man beim EHC
    den Stecker zu früh rausgezogen. Und
    zuvor lange Zeit gemeint, mit dem Zukauf
    von grossen Namen sei es getan.
    Aber man muss sich bewusst sein:
    Praktisch kein Club in der Schweiz
    verdient Geld alleine mit Eishockey.


    Erst nach einer guten halben Stunde
    angeregter Diskussion bemerkt Gaydoul,
    er könnte nun eigentlich etwas zu
    trinken vertragen. Bedienung ist keine
    in Sicht. «Ja, das ist unsere Dienstleistungsgesellschaft
    …», frotzelt er. Er
    räumt aber ein, dass die Arbeit in der
    Gastronomie nichts für ihn wäre: «Da
    muss man immer nett sein und strahlen.
    Ich bezweifle, dass mich jemand als Ferienaushilfe
    engagieren würde.»
    Kochen Sie zu Hause für Ihre Familie?
    Das käme nicht gut. Meine Frau versucht
    seit Jahren, mich in einen Kochkurs
    – und in einen Tanzkurs – zu schicken.
    Aber ich habe einfach nicht die
    Geduld, stundenlang in der Küche an
    etwas herumzubasteln, das dann in
    zehn Minuten gegessen ist.
    Als Detailhandelsprofi könnten Sie ja das
    Einkaufen übernehmen. Wie ist Philippe
    Gaydoul so als Konsument?
    Eigentlich sehr uninteressant. Die
    Einkäufe macht fast ausschliesslich
    meine Frau. Ich bin nicht der Shopper.
    Wenn ich Kleider kaufe, heisst es:
    rasch anprobieren und dann wieder
    raus aus dem Laden.
    Was Gaydoul neben dem Aufbau seiner
    Beteiligungsgruppe in der Zukunft
    sonst noch so alles plant, lässt er sich
    nicht entlocken. Geht es um Politik, so
    kann er sich momentan mit keiner Partei
    identifizieren («Sobald man einen
    Parteihut aufhat, verliert man seine Unabhängigkeit
    »). Doch es gibt durchaus
    Themen, die ihn als Staatsbürger beschäftigen.
    Sie haben verschiedentlich das System
    der Pauschalbesteuerung kritisiert. Was
    stört Sie daran?
    Wenn Ausländer mit attraktiven Steuersparmodellen
    angelockt werden,
    fühle ich mich als Schweizer vernachlässigt.
    Ich verstehe nicht, warum
    grosse Kantone wie Zürich den sehr
    guten einheimischen Steuerzahlern
    nicht mehr Sorge tragen und sich mal
    mit solchen Leuten hinsetzen und …
    … diesen auch eine Pauschalsteuer
    anbieten?
    Wie auch immer. Es stört mich jedenfalls,
    wenn Politiker über den Steuerwettbewerb
    und die Tiefsteuerkantone
    wettern, aber selbst nichts tun, um
    die Leute zu halten – oder um neue zu
    gewinnen! Warum nimmt sich Zürich
    nicht mal die zehn besten Steuerzahler
    im Kanton Schwyz zur Brust? Es
    gibt Länder, die bearbeiten einen aktiv.
    Ich habe das auch schon erlebt,
    dass Vertreter eines Staates auf meine
    Steuerberater zukommen und ihnen
    irgendwelche interessanten Modelle
    vorstellen.
    Sie haben nicht zugegriffen?
    Nein, ich ziehe sogar bald von Wollerau
    wieder in den Kanton Zürich.
    Die Gaydouls waren ursprünglich
    ein Hugenottengeschlecht aus Frankreich,
    dessen Mitglieder sich in Deutschland
    niedergelassen haben. Von dort
    stammt auch der Vater des Denner-
    Chefs. Klein Philippe wurde jedoch römisch-
    katholisch erzogen. Gaydoul bezeichnet
    sich als gläubig, «aber nicht fanatisch
    ». Mit seiner Mutter Denise, geborene
    Schweri, hat Gaydoul letztes
    Jahr eine Stiftung gegründet.
    Wer soll von der Fondation Gaydoul
    unterstützt werden?
    Wir fördern Projekte in der Schweiz,
    die sich der Erforschung, Behandlung
    und Heilung von Krankheiten von
    Kindern widmen. Beim ersten grossen
    Projekt, das wir substanziell
    unterstützen, geht es um Hautersatzforschung.
    Ein Team des Kinderspitals
    Zürich sucht nach Möglichkeiten,
    wie Kindern mit Muttermalen oder
    Verbrennungen geholfen werden
    kann.
    Apropos Kinder: Was geben Sie von Ihrer
    Erfahrung an Ihren Sohn weiter?
    Die primäre Aufgabe meiner Frau
    und mir ist es, ihm so viel Zuneigung
    wie möglich zu geben. Wir wollen
    ihm eine gute Ausbildung ermöglichen.
    Er muss aber nicht meinen, dass
    ich arbeite, damit er dann eine ruhige
    Kugel schieben kann. Doch er soll seinen
    Weg gehen. Mit seinen fünfeinhalb
    Jahren lässt er im Moment gewisse
    schauspielerische Fähigkeiten
    erkennen, aber das kann sich ja noch
    ändern...
    Bleibt sich selbst treu. «Ich habe nie versucht, meinen Grossvater nachzumachen», sagt Philippe Gaydoul. Fotos Roland Schmid


    BAZ-Serie. In der Serie «Sommergespräche
    » spricht die BaZ-Wirtschaftsredaktion
    im Wochenrhythmus
    mit sechs Personen aus der Wirtschaft.
    Im Zentrum der Gespräche stehen für
    einmal nicht harte Zahlen, sondern persönliche
    Fragen: Warum ist sie oder er
    Manager geworden? Was macht er, um
    sich vom beruflichen Stress zu erholen?
    Wie steht sie zu Themen wie Politik
    oder Sport?
    Mit der heutigen Folge beenden wir unsere
    Serie «Sommergespräche».


    Wie kopiere ich den PDF Text ohne das die ganze Formatierung verloren geht ???

    Quelle: http://www.ehcbasel.ch


    12.08.2009
    Offener Brief an Philippe Gaydoul
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    "Vielleicht hat man beim EHC Basel den Stecker zu früh gezogen"


    Bezugnehmend auf das Interview von Philippe Gaydoul (Präsident Verwaltungsrat Swiss Ice Hockey) in der Basler Zeitung vom 6. August 2009, und der damit verbundenen obenstehenden Aussage, hat sich die EHC Basel AG entschieden, einen "offenen Brief" zu formulieren.


    OFFENER BRIEF


    Sehr geehrter Herr Gaydoul


    Ich habe mit Aufmerksamkeit Ihr Interview in der Basler Zeitung vom 6. August gelesen. Für Ihr erfolgreiches Wirken möchte ich Ihnen gratulieren. Dass in diesem Interview auch Eishockey zum Thema würde ist, im Hinblick Ihrer zukünftigen Aufgabe bei Swiss Ice Hockey, mehr als nur verständlich.


    Dass die Basler Zeitung Ihnen auch Fragen über den EHC stellen würde, davon musste man ausgehen. Ihre Aussage "Man habe bei der EHC Basel AG vielleicht den Stecker zu früh rausgezogen" kann ich in dieser Form nicht stehen lassen und möchte hiermit zumindest Ergänzungen machen.


    Der Weisheit folgend "nicht wichtig ist was man sagt, sondern wichtig ist was der Andere versteht" bin ich überzeugt, dass Ihre, vom Redaktor zusätzlich hervorgehoben Aussage, unserem aktuellen Wirken wenig förderlich ist.


    Es ist sicher, dass der EHC heute mit geänderten "elektrischen Spannungen und Stromstärken arbeitet" um bei Ihrer bildlichen Aussage zu bleiben. Das heisst jedoch noch lange nicht, dass die Versorgung und demzufolge der Lebensnerv unterbrochen wurde. Im Gegenteil, Spannung ist angelegt und Strom fliesst.


    Seit über einem Jahr arbeiten wir mit einem klaren Konzept, das die Region erfasst, den Nachwuchs in den Mittelpunkt stellt und im Profisport den jungen Spielern sportlich das bietet, was andere Clubs auf höchster Ebene bieten. Wir haben eine spezielle Nachwuchs Aktiengesellschaft gegründet, die regional die Talente erfassen wird, um vereint an die Niveaus der anderen Agglomerationen in der Schweiz aufzuschliessen. Wir haben aber auch Ambitionen in der NL B kurz bis mittelfristig zum Spitzenteam zu werden.


    Ich stelle mir vor, dass sich Ihre Aussage auf die Tatsache bezieht, dass ich im Frühjahr 08 als CEO + GM den Club mit einem Verlustvortrag von über CHF 500'000.-, buchhalterisch nicht geschönt eigentlich mit weit über CHF 600'000.- übernommen habe. Bei einem Budget von ca. CHF 2,7 Mio belastet dies unsere an und für sich schon schwere Aufgabe enorm, doch ist es uns gelungen diesen Veriustvortrag in der vergangenen Saison zu halbieren!


    Der sportlichen Tugend folgend, dürfen wir die Defensiven nicht vernachlässigen. Umso mehr kämpfen wir mit dem festen Willen und der Überzeugung gewinnen zu können.


    Mit sportlichen Grüssen
    EHC Basel AG
    Beat Kaufmann, CEO +GM


    Ich will ja nicht negativ sein, aber kann man wirklich nach einem einzigen Match gegen ein weit besser eingespielten Gegner schon feststellen ob unsere Mannschaft wirklich Haifische sind, oder nun zahnlose Zierfischli...


    Renrew


    Freundschaftsspiele/Trainingspiele sind sowieso schwierig zu beurteilen weil:


    - Man weiss nicht wie hart beide Mannschaften in den Tagen vor dem Spiel trainiert haben oder ob sie einen "Ruhetag" einlegen konnten.
    - Wie lange beide Mannschaften schon auf dem Eis stehen.
    - Ob schon richtig gespielt wurde oder nur Übungen auf dem Eis absolivert wurden.
    - Was der Trainer als Ziel für den Match vorgeben hat: Gewinnen, Über- und Unterzahl einüben, Linienzusammenstellung finden, Gegner beindrucken (Checks üben), Gegner mit einer schwachen Leistung einen falschen Eindruck über die Stärke der Mannschaft vermitteln um sie dann in den Punktspielen zu "überrollen".
    - Ob die Mannschaft 100% Einsatz leistet oder sich einfach mal locker "einspielen" (erste "Gehversuche" auf dem Eis) will...
    - etc.

    Ja, wirklich alles viel zu klein. Z.Bsp. die Sponsoren: die Hauptsponsoren kann man gerade noch lesen wenn man nahe an den Bildschirm ran geht, für die anderen Sponsoren braucht man eine Lupe.


    Hallo Leute, die Sponsoren haben bezahlt damit man ihren Namen GROSS lesen kann, nicht nur in der Halle sondern auch AUF DER HOMEPAGE (ist heutzutage fast noch wichtiger als in der Halle...)!!!


    Das ganze sieht auch nicht mehr so einheitlich aus, ein bisschen zu bunt. Die Proportionen der einzelnen Elemente ergeben keinen Sinn und wirken dadurch zufällig/chaotisch (der Hai ist viel zu gross, das "alte" Signet viel zu klein, etc.)...


    Die Seite scheint für die Darstellung auf einem 16 Zoll Bildschirm eingerrichtet, dabei hat doch heute jeder mindestens einen 21 Zoll Bildschirm... Auch die Art der Darstellung von längeren Beiträgen (Verschiebung in der Höhe) gefällt mir nicht, ist für mich nicht Benutzerfreundlich. Den ganzen Text darstellen und den mit der Bildlaufleiste (Griff, Lift) des Browsers verschieben, ist viel viel einfacher...


    Ist der EHC eigentlich im Moment nicht mehr auf Sponsorensuche?


    Im Moment dürfte die Suche nach Sponsoren besonders schwierig sein. Oft wird nur noch der Beste oder Bekannteste unterstützt (in unserem Fall wäre das Lausanne), das gleiche gilt übrigens auch für Künstler etc., meistens bekommen nur die ganz "Grossen" noch Geld.


    Meist wird wohl auch pures Glück entscheiden ob einer Sponsor wird (z.Bsp. der Geldgeber ist Fan des Vereins) und nicht etwa weil der Verein besonders geschickt "gebettelt/geworben" hat...

    Quelle: hockeyfans.ch


    Manzato sucht, Bruderer in Fribourg
    Mittwoch, 5. August 2009, 9:32 Uhr - Martin Merk
    Nach dem Ablauf seines Vertrags bei den Carolina Hurricanes sucht Daniel Manzato weiter einen Club (hockeyfans.ch) berichtete und hält sich in Fribourg fit. Dort macht man sich Gedanken über eine Verpflichtung, wie "La Liberté" berichtet.
    Sollte Manzato geholt werden, würde dies allerdings nur Sinn machen, wenn auch ein fünfter Ausländer an Bord wäre. Manzato sei offen für die Schweiz, aber auch Nordamerika, Deutschland, Schweden oder Russland.


    Auf Probe in Fribourg ist dafür neu Sandro Bruderer . Er war eigentlich beim Partnerteam HC Neuchâtel Young Sprinters geplant gewesen, hat dort aber die Lohnkürzungen laut Medienberichten nicht akzeptiert und ist daher ohne Team.


    Wie wärs mit Bruderer als zusätzlichen Stürmer ?

    gemäss 20 minuten sucht er in der schweiz.
    ich frage mich wie dies transferrechtlich aussieht ,da der ehc ja gem. div. aussagen von der hurricanes organisation nie die volle transfersumme erhalten hat.wären dann die transferrechte in der CH nicht beim Ehc Basel ?
    hoffe jemand von den profis hier kann mich aufklären.


    Wenn alles normal läuft müsste das eigentlich so sein (zumindest müssten sie dann vom neuen Verein noch einen Teil erhalten), aber was ist bei wechseln in die NHL und wieder zurück schon normal...

    Ich tippe mal das Malgin die besten Chancen hat, er wurde immerhin von Olten auch in den Playoffs eingesetzt. Die anderen haben nur wenig in der NLB gespielt oder gar nicht...


    Gut möglich das die SMAAAHL nur 2. oder 3. Liga Niveau hat, ist ja wie ich vermute "nur" eine Juniorenliga

    Statistik Philipp Stäubli:
    Basel Saison 08/09: 9 Spiele, 0 Tore/Assists, 0 Strafminuten
    Burgdorf Saison 08/09: 23 Spiele, 5 Tore, 1 Assist, 26 Strafminuten


    Statistik Dimitri Malgin (ist das der Sohn von Albert Malgin ?):
    Qualifikation 08/09 mit Young Sprinters: 5 Spiele, 0 Tore/Assists, 0 Strafminuten
    Qualifikation 08/09 mit Olten: 21 Spiele, 0 Tore/Assists, 2 Strafminuten
    Playoffs 08/09 mit Olten: 5 Spiele, 0 Tore/Assists, 0 Strafminuten


    Christopher Bagnoud (Topscorer des "B" Teams von Notre Dame in der SMAAAHL):
    Notre Dame Argos Saison 08/09: 42 Spiele, 17 Tore, 14 Assists, 84 Strafminuten

    Quelle: http://www.ehcbasel.ch ("Midget" heisst soviel wie: Zwerg, Knirps, winzig, Kleinst- ???)


    24.07.2009
    Drei Spieler im Tryout
    Im aktuellen Kader der EHC Basel Sharks für die Saison 2009/2010 gibt es noch einen offenen Stürmerplatz.
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    Um diesen Platz kämpfen die folgenden drei Spieler:


    Philipp Stäubli, Dimitri Malgin und Chris Bagnoud


    Der 21-jährige Stäubli stammt aus dem Nachwuchs des EHC und absolvierte bereits die letztjährige Saisonvorbereitung mit der 1. Mannschaft. In der Meisterschaft spielte er mittels B-Lizenz beim EHC Burgdorf in der 1. Liga.


    Der 21-jährige Malgin startete die letzjährige Saison bei den Young-Sprinters in der National League B bevor er danach zum EHC Olten wechselte.


    Der 18-jährige Bagnoud spielte in der letzten Saison bei den Notre Dame Argos in der SMAAAHL (Saskatchewan Midget AAA Hockey League).


    Alle drei Spieler absolvieren die gesamte Vorbereitung mit der 1. Mannschaft und werden bis Ende August beobachtet und entsprechend beurteilt. Über eine allfällige Verpflichtung wird nach Ablauf des Tryouts entschieden.

    Die Ticketgutscheine die man beim Kauf einer Aktie erhalten hat, sind leider nicht für das Sommerturnier gültig (nicht das die Geschäftsstelle die gleich Frage mehrmals beantworten muss...).


    Diese können "nur" für ein Qualifikationsspiel der Saison 2009/2010 eingelöst werden.


    schad het en niemerds gfrogt was är vo de Sharks haltet...


    Viele Fans sind in den Ferien oder waren um diese Zeit nicht vor dem PC. An eine Frage zum Hai habe ich gar nicht gedacht... Aber ich glaube die Spieler kümmerts nicht gross was da auf dem Trikot für Symbole und Sponsoren drauf sind. Teamgeist, Zusammenhalt, Kampfgeist, Können, Spielwitz, gutes Verhältnis zum Trainer und CEO, etc. ist wichtiger...

    Ich würde sagen du kannst das Saisonabo bis einen Tag vor deinem 25. Geburtstag kaufen. Aber am besten du rufst an und fragst, schickst ein E-mail oder gehst vorbei.


    EHC Basel AG
    Geschäftsstelle
    Brüglingen 33
    4052 Basel


    Tel 061 377 51 51
    Fax 061 377 51 52
    Mail info@ehcbasel.ch


    Geschäftszeiten
    Montag - Freitag
    10:00-12:00 / 13:30-17:00


    Sehe ich auch so,das ganze ist nur ein grosser Papiertiger sieht gut aus auf dem Papier aber kosequent umgesetzt wird es eben nicht.Warscheinlich haben sie Angst das die hälfte der Clubs in 1-2 Jahren sonst von der Bildfläche verschwinden würden bei den Infrastrukturbestimmungen wird man auch noch einen rückzieher machen denn wer schon kein Geld für den Spielbetrieb hat kann sich auch kein neues Stadion leisten


    Klar hat man Angst den Clubs gleich bei der ersten Anwendung der verschärften Bestimmungen die Lizenz zu entziehen. Das aber die SCL Tigers und die Young Sprinters die Löhne kürzen mussten und dadurch zumindest bei den SCL Tigers einige Teamstützen abgesprungen sind, sehe ich doch bereits als "happige" Bestrafung an. Die SCL Tigers werden dadurch diese Saison absolut Null Chance auf die Playoffs haben und müssen darauf hoffen das Biel noch schlechter ist damit sie nicht in Abstiegsgefahr geraten...


    Manche scheinen's nie zu lernen ... leider wird man dann am Schluss noch von der National League mit einer Lizenz belohnt ... :sign3_nocheck:


    Hier muss ich doch den Verband in Schutz nehmen. Es hat sich etwas geändert, früher konnte man mehrere Jahre hintereinander Verluste schreiben und Schulden anhäufen ohne das es den Verband gross gekümmert hätte. Heute muss man den Verlust und die Schulden mit einer Erhöhung des Aktienkapitals "abdecken" (falls das Aktienkapital noch nicht einem gewissen Prozentsatz des Verlusts/der Schulden entspricht). Auch darf man nicht mehr jedes Jahr im Budget ungestraft die Sponsoren und Zuschauereinahmen zu hoch einschätzen sonder muss realistische Durchschnittszahlen einsetzen und so allenfalls auch die Ausgabenseite im Budget nach unten korrigieren (Lohnsenkungen). Andernfalls gibts wieder einen Verlust und das Aktienkapital muss vielleicht wieder erhöht werden. So ist jedenfalls meine Interpretation der Geschehnisse rund um die Lizenz der SCL Tigers und Young Sprinters.

    Quelle: http://www.ehcbasel.ch


    21.07.2009
    "Sponsored by..." - Letzte Möglichkeit
    Die Aktion ist erfolgreich angelaufen. Nutzen Sie die Gelegenheit eines der letzten Trikot-Sponsorings zu übernehmen.
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    Die folgenden Spieler stehen noch zur Auswahl:


    Adrian Gerber
    Mike Marolf
    Nicolas Gay


    Der Name des Sponsors wird auf dem Trikot des ausgewählten Spielers mit dem Vermerk "Sponsored by..." aufgedruckt und der entsprechende Spieler trägt das Trikot während der gesamten Saison sowohl bei Heim- wie auch bei Auswärtsspielen. Der Spieler überreicht dem Sponsor das Original Heimtrikot mit seiner Unterschrift. Das unterschriebene Trikot ist garantiert ein Unikat.


    Die Kosten für das Sponsoring (inkl. dem Originalshirt) betragen CHF 500.00.


    Anmeldung auf der Geschäftsstelle: Telefon 061 377 51 51 oder per Mail: info@ehcbasel.ch

    Also die Bedingungen wurde schon verschärft. Kann mich nicht erinnern daran dass der Verband Lohnkürzungen/Budgetkürzungen und Aktienkapitalerhöhungen früher schon einmal in so kurzer Frist angeordnet hat. Andere Verbände wie z.Bsp. der Fussballverband habe die Finanzen der Clubs nicht besser unter Kontrolle, eher schlechter...


    Aber man scheut sich beim SEHV davor das endgültige Todesurteil für Clubs zu unterschreiben und die Lizenz zu entziehen solange man noch die Möglichkeit sieht das die SCL Tigers in ein paar Wochen/Monaten das nötige Geld beisammen haben und die zwei Chaoten abgelöst habe die nicht unschuldig am finanziellen Debakel scheinen...



    Quelle: bazonline / Tages Anzeiger


    Die Tiger gegen den Papiertiger
    Von Werner Schweizer (Tages Anzeiger)


    Die SCL Tigers haben die Spielberechtigung in der NLA für die kommende Saison erhalten. Eine andere Entscheidung war auch nicht zu erwarten.


    Drei Wochen vor den ersten Testspielen verliert man nicht gerne einen Klub. Die Fragezeichen zur Tauglichkeit des Lizenzierungsverfahrens bleiben trotzdem. Den Tigers wurde die Lizenz in erster Instanz im letzten Dezember verweigert, dann im Frühjahr nur mit der Auflage erteilt, das Aktienkapital bis im Juli um 700'000 Franken zu erhöhen. Diese Frist verstrich ohne Ergebnis, aber wie sich jetzt zeigt auch ohne Sanktion der Rekursinstanz. Es ist das Glück der Tiger, dass sie im sommerlichen Playout um die Lizenz auf einen Papiertiger trafen.


    Genügen die Rettungsaktionen?


    Die Liga begründete ihren Entscheid mit dem erklärten Willen der Führung des Emmentaler Traditionsklubs, nach zwei Jahren der Misswirtschaft das Budget und die zum Teil exorbitant hohen Spielerlöhne zu senken und Geld zur Verbesserung der Eigenmittel zu sammeln. Eine Gruppe «Rettet die Tiger», die nichts mit dem WWF zu tun hat, will bis im August eine Million auftreiben und dann allenfalls die Macht übernehmen. Auch die Gemeinde wird sich finanziell an der Rettung beteiligen. Ob das ausreicht, um ein Budget der obersten Spielklasse zu finanzieren, bleibt offen.


    Verdient hat die weitere A-Saison aber bisher nur eine Gruppe: Die breite Fanbasis in der maroden Ilfishalle, die sich in den letzten elf Jahren ohne Murren jeweils mit dem Playout abfand.