Beiträge von ice-h-okay

    Na solche schwarz/weiss Aussagen helfen aber auch nicht wirklich und sind auch nicht hilfreich, um gute Entscheidungen zu treffen. Ich stimme allerdings zu, dass ein radikales Verbieten sämtlicher Sportanlässe über Monate keine Lösung sein kann.


    Umgekehrt darf man auch nicht vom EHC Basel auf andere Teams/Situationen schliessen. Heisst, der EHC hat die komfortable Situation eines im Verhältnis zur Zuschauerzahl grossen Stadions mit vielen und breiten Eingängen / Durchgängen. Da ist es aus meiner Sicht kein Problem, ein Spiel mit 1000-1500 Zuschauern auszutragen (mit Maskenpflicht). Gehst du aber nach Bern zum SCB, da halte ich es für unverantwortlich, ein Spiel mit 10'000 Zuschauern auszutragen, weil man im und ums Stadion solche Menschenmassen nicht "Pandemie-konform" handhaben kann, ganz egal welches "Schutzkonzept" man sich ausdenkt.


    Da man aber nur allgemeingültige Regeln erstellen kann und nicht individuelle für jeden Verein und jedes Stadion, muss man leider den kleinsten gemeinsamen Nenner wählen. Aus meiner Sicht wäre es z.B. verantwortbar, wenn man fürs Eishockey sagen würde "max. 50% der Sitzplatzkapazität aber nicht mehr als 5'000 Zuschauer". Wäre zwar nicht ideal aber aus meiner Sicht besser als keine / "nur 1000" Zuschauer und hinsichtlich der Pandemie vertretbar. Natürlich würde der ZSC da wieder wäffeln aber allen kann man es eh nicht recht machen.

    Wenn wir schon bei Forum-Updates sind. Wer war schon dabei, als das Forum noch so ausgesehen hatte?:



    Ich habe mich gerade noch unter diesem Design angemeldet. Die Änderung kam dann bald mal :p

    Sehr schön, noch mit dem Banner, das ich damals fürs Forum erstellt hatte :icon_cheesygrin:


    Vielen Dank Schorsch fürs Forum Update, gefällt mir sehr gut!

    Nimmt mich ja Wunder, ob diese Finalserie wirklich gespielt resp. zu Ende gespielt wird, nun nach der Absage der Meisterschaft in der NLA/NLB, und den bald zu erwartenden Verschärfungen von Epidemie-Bestimmungen.

    Da kann ich dir absolut zustimmen. Der EHC hat ein tolles Momentum und für einmal wieder die Aufmerksamkeit von einem Personenkreis, der über die "üblichen unverwüstlichen" hinausgeht. Sehr, sehr ärgerlich und bedauerlich für die harte Arbeit der ganzen Saison, aber leider nicht zu ändern.

    Ahja, du willst es nicht besser wissen aber weisst bereits, dass sich die Massnahmen als übertrieben herausstellen werden? Echt jetzt? Und anhand welcher Kriterien willst du das denn in der Zukunft beurteilen können? Wenn es keine Epidemie in der Schweiz geben haben wird? Die es dann wohl nicht gegeben haben wird weil eben die jetzigen Massnahmen getroffen wurden. Oder welche wissenschaftlichen und fachlichen Sachverhalte wirst du heranziehen, um deine fachliche Einschätzung zu treffen? Kannst es uns und den Epidemie-Experten gerne im Detail erklären, sie wollen sicherlich von dir lernen.

    droopy, deine Behauptungen werden nicht richtiger, wenn du sie immer wieder wiederholst. Bei Corona sind übrigens nicht einfach nur "alte / geschwächte" die Risikogruppe. Ein weiterer gewichtiger Unterschied zur regulären Grippe.


    KHBS erklärt es ja wirklich "duubelisicher", das sollte für jeden zu begreifen sein. Zudem gibt es bei Corona beispielsweise keinen Impfschutz, somit ausser Quarantäne schlussendlich keine andere Möglichkeit, um die Umgebung vor Ansteckung zu schützen. Richtig sarkastisch mutet es an, wenn du schreibst, man solle es doch jedem selbst überlassen ... ja genau, deine Zeilen beweisen doch gerade, dass Eigenverantwortung hier absolut nicht funktioniert.


    Und du scheinst ja besser wissen zu wollen, welche Vorkehrungen die angemessenen sein sollen, besser als all die Virenspezialisten nach 20 Jahre Berufserfahrung, besser als all die Epidemie-Experten und selbstverständlich weisst du auch besser als der Bundesrat, was eine angemessene Reaktion für das Land ist. Hut ab vor so viel Selbstüberschätzung.

    In einem Monat ist der ganze Spuk vorbei, dann redet niemand mehr über den Corona Virus...


    Jedes Jahr sterben weltweit etwa gleichviele Leute an diesen 3-4 Grippe-Viren zusammengezählt wie jetzt am Corona Virus... Für ältere/geschwächte Menschen mag der Corono Virus gefährlicher sein, dafür ist er für Kinder weniger gefährlich... Also was sollen diese Panik-Reaktionen


    droopy, das ist schlichtweg falsch, hier bist du derjenige, der Falschinformationen aufsitzt und nun Fake-News verbreitet. KHBS hat zudem weitere korrekte Gründe genannt, weshalb diese Massnahmen leider richtig sind.


    Es gilt auch in diesem Fall wie so oft: Man muss kein Wissen besitzen um eine Meinung zu haben ...

    Die Panikmacher, Hysteriker, Übertreiber, Aufbauscher, Hyperventilierer, Fake-News Verbreiter haben gesiegt. Alle Veranstaltungen bei der mehr als 1'000 Zuschauer erwartet werden, finden bis mindestens 15. März 2020 ohne Zuschauer statt. :cursing:


    Ein Hoch auf die allgemeine, weltweite Verblödung... :wallbash:


    Jeden Winter gibt es 3-4 Grippeviren, die in etwa gleich gefährlich sind wie der Corona-Virus. Nur ist diesmal die Hysterie der Medien etwa 100 mal höher...


    Sorry droopy, aber da hast du leider nicht viel begriffen. Die Medien haben absolut nichts damit zu tun. Auch ist die Behauptung, eine Grippe gäbe es jedes Jahr und die sei ähnlich gefährlich, komplett falsch und auch überhaupt nicht der springende Punkt. Besser zuerst informieren, wie Epidemien und Pandemien sich verhalten und welche Faktoren bei einem Erreger wie Corona relevant sind.

    Glückwunsch an die EHC Fans hier im Forum, die sich ausnahmslos alle nicht durch so ein Frust-Posting provozieren lassen, sondern gelassen, sachlich und ohne persönliche Beleidigungen antworten. Top!! :thumbup:
    Soll mir mal einer ein anderes Fan-Forum zeigen, wo so eine Provokation nicht wüste Reaktionen hervorgerufen hätte. So viel zum Thema wer Anstand hat und wer nicht.

    Gemäss dieser Information ...


    http://www.sihf.ch/de/regio-le…hme-an-swiss-regio-league


    ... haben sich in der Zentralschweiz-Gruppe folgende Teams um die Swiss Regio League beworben:
    - EHC Basel KLH
    - GDT Bellinzona
    - EHC Brandis
    - EHC Thun
    - EHC Wiki-Münsingen


    Gemäss meinem Verständnis muss man somit "nur" eines dieser vier Teams hinter sich lassen. Heisst, man muss "einfach" vor Bellinzona oder Wiki platziert sein (in der Annahme, dass Brandis und Thun ausser Reichweite sind). Ob Zuchwil dabei noch vor Basel ist oder nicht, ist meines Wissens egal. Bedeutet, zur Zeit wäre der EHC für die Swiss Regio League qualifiziert, da vor Bellinzona.


    Kann das jemand bestätigen?

    Das Interview in der Tageswoche ist ja sehr interessant. Es zeigt einerseits, dass Salmik zumindest gegenüber den Medien ein schlechter Kommunikator ist, denn gewisse Aussagen sind ja schon fast haarsträubend. Andererseits zeigt es auch sehr schön die Diskrepanz zwischen den unrealistischen Versprechen der Vereinsleitung und der Realität.


    "Die Fans waren fast nicht zu hören. Ich denke aber nicht, dass das einen Einfluss auf das Spiel hatte."
    Ja das glaube ich absolut, dass das so war, und die Aussage war von ihm sicherlich nicht böse gemeint. Aber sowas kann man doch beim besten Willen nicht in den Medien sagen :/


    "Basel war für mich Neuland. Ich war nicht in der Position, um Forderungen zu stellen. Als ehemaliger Profitrainer hatte ich mir das schon anders vorgestellt."
    Uh, das klingt ja sehr motivierend ... hat sich wohl schon von Beginn weg im falschen Film gewähnt. Keine optimale Voraussetzung, gelinde gesagt, und sicherlich keine geschickte Aussage in den Medien.


    "Es ist schon etwas anderes, wenn du als Profitrainer kommst und von den Spielern Leistung verlangst und dann sagen die: «Weisst du was? Du kannst froh sein, dass ich überhaupt hier bin. Ich mache das umsonst und muss sogar noch Geld bezahlen.» Also muss man sich anpassen können als Trainer. Man kann nicht alles so durchsetzen, wie man sich das vorstellt."
    Ja, ein interessanter Umstand und sicherlich ein Problem. Passt zum schon seit Jahren bekannten Problem, dass die Basler / Nordwestschweizer Junioren sich oft überschätzen und glauben, sie können Forderungen stellen noch bevor sie mal eine gewisse Zeit lang Leistung gebracht haben. Das ist leider eine Grundmentalität im verwöhnten Basel, die man nicht so schnell weg kriegt. Das ist wohl auch ein wichtiger Unterschied z.B. zum von droopy oft zitierten Adelboden. Ich denke mal, dort ist jeder Spieler stolz, dass der fürs 1.Liga Team spielen darf und ist dementsprechend ganz anders motiviert als zumindest einige der Unsrigen. So kann man dann auch mit bescheidenem Talent viel bewirken. Das liegt dann in diesem Punkt aber nicht am Trainer, denn gegen eine überhebliche Einstellung anzukommen ist sehr schwer.


    "Es stört mich, dass, auch wenn wir gewinnen, immer das Haar in der Suppe gesucht wird. Es wird nichts Positives erwähnt. Wenn man verliert, kriegt man sowieso eins auf den Deckel. Wenn du gewinnst, kriegst du wieder eins auf den Deckel. Diese Mentalität sollte sich ein wenig ändern bei den Fans."
    Ja, das verstehe ich. Da darf sich Herr Salmik aber bei seinen Vorgesetzten bedanken, die bei den Fans durch ihr unrealistisches Geschwafel über einen baldigen Wiederaufstieg hohe Erwartungen geweckt hatten, die nun natürlich schon wieder nicht erfüllt werden. Da ist es ganz natürlich, dass die Fangemeinde fast permanent im kollektiven "Unzufriedenheitszustand" verweilt.


    "Da sollte man nicht wieder den Fehler machen, dass man ein Retortenteam zusammenkauft. Man sollte lieber bescheiden sein und dem eigenen Nachwuchs die Chance geben."
    Hm, da gebe ich ihm 100% Recht. Allerdings ist die Formulierung wieder einmal mehr als unglücklich.


    "Man sollte nicht um jeden Preis in wenigen Jahren Nationalliga B spielen wollen und sich übernehmen. Sonst ist man in zwei Jahren wieder Konkurs."
    Ja wie recht er da wieder hat. Dumm nur, dass hier wiederum seine Vorgesetzten etwas ganz anderes erzählen. Genau diese Diskrepanz ist Gift für eine gemeinsame, gute Erwartungshaltung und erzeugt nur Frustration, Vertrauensverlust und Unzufriedenheit. Da darf man sich bei H.P. Gerber & Co dafür bedanken.

    Die nun völlig ausser Kontrolle geratenen Ultras nutzen nur jenen Freiraum, der durch das konsequente Wegschauen auf allen Ebenen entstanden ist. Verantwortlich sind alle.


    Aha, also verstehe ich das richtig:
    Da sind ein paar hirnlose Spezis, die jeden Freiraum für illegale, gefährliche und finanziell schädigende Taten nutzen. Und Schuld haben die, die so etwas zulassen. Somit forderst du als Konsequenz einen totalitären Polizeistaat, der jeden Mitbürger auf Schritt und Tritt kontrolliert und ihm jeglichen Freiraum nimmt. Denn ansonsten wäre nach deiner Logik der Staat und seine Mitbürger Schuld an den Verbrechen anderer. Ich glaube, das muss ich nicht mehr weiter kommentieren :sign3_ichsagnix:

    Kopfschüttler, du hast glaub den entscheidenden Punkt verpasst. Natürlich kann man stets mit der Leier kommen, dass all diese Leute ja so viel Zeit und Geld investieren und dass es ohne diese Leute gar kein 1.Liga Eishockey mehr gäbe. Ja, das ist selbstverständlich richtig.


    Macht mich das zufrieden? Nein, leider überhaupt nicht.


    Wieso denn nicht? Weil diese Leute von Äpfeln reden, aber Birnen machen und schlussendlich nur faulen Obst-Saft produzieren. Wer gross von "bald wieder in der NLB" redet, ja sogar von der NLA in 10 Jahren, wer ein Top 4 Team ankündigt mit einer Aufwärtsstrategie, der muss auch liefern. Wer dann wiederholt nur Elend und den letzte Tabellenplatz liefert und dabei offensichtlich nicht in der Lage ist, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen (und ich meine damit nicht nur den Trainer), der manövriert sich automatisch in die Ecke "Inkompetent". Erfolg kann man nicht kaufen. Man kann ihn aber auch nicht herbeireden. Man muss ihn sich durch realistische und ehrliche Arbeit anhand der vorhandenen Möglichkeiten verdienen.


    Das Problem ist die Diskrepanz zwischen Versprechungen und Handlungen. Mit den vorhandenen Mitteln und Voraussetzungen in Basel müsste man im Moment ganz einfach akzeptieren, dass die NLB zur Zeit kein Thema sein kann. Man müsste einsehen und kommunizieren, dass man nun in der 1.Liga mit den vorhandenen Mitteln langsam wieder ein Team aufbaut, vermehrt mit regionalen Spielern, und zunächst mal ganz einfach eine Stabilität im Verein erreichen muss. Stabilität bez. Leistung auf dem Eis, bez. Finanzen, Strukturen und bez. Zuschauerinteresse. Erst wenn das erreicht ist, sich eine solide Grundlage gebildet hat und sich die Möglichkeit wieder für grössere Sponsoren bieten, kann man das Wort "NLB" wieder in den Mund nehmen. Alles andere führt zu Misstrauen, Frust und abwandernden Spielern, Fans und Sponsoren. Leider haben das unsere Verantwortlichen nicht verstanden und versuchen sich mangels Kompetenz lieber in Selbstverwirklichung. Dafür habe ich kein Verständnis.

    Fakt ist, der EHC ist eigentlich Tabellenletzter. Belp hat in dieser Liga nichts zu suchen und ist kein Gradmesser für 1.Liga Teams. Somit ist der EHC tatsächlich das schlechteste 1.Liga Team dieser Gruppe. Aber das ist offenbar für die Vereinsleitung kein Grund zum Handeln. Lieber einen kaputten Verein noch komplett zerstören als zuzugeben, dass man der Aufgabe sowohl neben als auf dem Eis nicht gewachsen ist. Wahrscheinlich freut man sich, dass sich bald die letzten nörgelnden Fans auch noch verabschieden werden, dann ist endlich wieder Ruhe und Friede im Forum. Ja, man wird dann wieder ein richtiger Familienverein, wie es sich H.P. Gerber ja wünscht. Will heissen, es kommen zu den Spielen gerade noch die Familienangehörigen der Spieler.


    H.P. Gerber Pannendienst ... der Name ist Programm ...

    Erstmal finde ich das toll dass sowas überhaupt gemacht wird.
    Bezüglich Trainer habe ich nichts anderes erwartet...hier ist man offenbar zu keiner Aenderung bereit, die Stimmung in der Mannschaft kann aber nur ein Punkt sein, oft reicht Engagement alleine nicht...es muss auch der Erfolg/Ergebnisse stimmen...man sollte auch bedenken dass ggf. ein Trainerwechsel neue Impulse gibt...auch stellt sich die Frage ob die aktuellen Ergebnisse wirklich den Erwartungen des Vorstands entsprechen, wenn ja...frage ich mich im Umkehrschluss allerdings ob man uns einmal mehr Erwartungen präsentiert hat die gar nicht zu erreichen sind??
    Maulkorb für kritische Fans "das geht für mich gar nicht" und ich denke es zeigt auch die Wertschätzung der Fans...die interessieren offenbar nur als "zahlender Zuschauer" nicht aber als Menschen mit eigener Meinung...schade...da nützt dann auch der ganze "Fandialog" nichts...wenn es eigentlich nur darum geht so zu tun als ob die Meinung interessiert...ich kann mich noch sehr gut an so eine Veranstaltung erinnern...mit BK auf der Tribüne...damals sind wir dann gegen Biel abgestiegen...auch damals war der Trainer kein Thema...bei den Verantwortlichen...bei den Fans schon....


    Ja da triffst du es leider auf den Punkt. Solche Äusserungen bez. Ziele, Trainer und Fans habe ich in den letzten 30 Jahren schon mehrmals von einem EHC Vorstand gehört. Und diese Worte fielen immer dann, wenn der Vorstand mangels Kompetenz überfordert war und ausserstande, eine Situation richtig zu analysieren und die richtigen Massnahmen zu treffen. Die Konsequenzen daraus waren jeweils ziemlich verheerend für den ganzen Verein. Ich habe wenig Optimismus zu glauben, dass es dieses Mal anders kommen wird.

    der Peter Salmik ist ein sehr guter Trainer, ich habe mit diversen Spielern einzeln geredet und alle haben die selbe Meinung das er ein sehr guter Trainer sei nur einzelne Spieler sich nicht an die Vorgaben halten!


    Dasselbe hat man beim McParland auch gehört. Der war ja soo gut, und die Spieler haben ihn wirklich ganz doll gemocht. Der Rest ist Geschichte ...

    Ja genau das meine ich. Der Wille, das Richtige zu tun, reicht nicht aus, wenn man mangels Kompetenz und Erfahrung auf den Abgrund zu marschiert ... und dann diejenigen, welche die Richtung ändern möchten, einfach aus dem Verein entfernt ...

    Nein, HPG ist kein schlechter Mensch, ganz im Gegenteil. Ich bewundere es zutiefst und ziehe meinen Hut, dass er nach Preiswerks unsäglichem Abgang geblieben ist und bereit war, etwas neues aufzubauen. Sensationell, und meinen herzlichsten Dank für so eine grossartige Verbundenheit mit dem Verein!


    ABER, leider genügt guter Wille alleine nicht, wenn die erforderlichen Kompetenzen fehlen. Auch Preiswerk war kein schlechter Mensch. Er war mit viel Herzblut bei der Sache und hat alles aus seiner Sicht mögliche versucht, um den Erfolg nach Basel zurück zu bringen. Leider hat er bis zum letzten Tag nie verstanden, dass man einen Sportverein komplett anders führen muss als eine Bankfiliale.


    Diese Konstellation führt dann auch schnell dazu, dass sich diese Personen bald einmal gekränkt fühlen von der andauernden Kritik aus dem eigenen Lager, obwohl sie aus ihrer Sicht ja so viel Energie in den Verein stecken (was sie auch tun!). Preiswerk hat sich ja regelmässig darüber beklagt. Letzten Endes wird der EHC so den Erfolg aber höchstens zufällig finden. Um all das zu ändern, müsste jemand mal 2-3 Personen hervorzaubern können, welche die notwendigen Kompetenzen und auch den Enthusiasmus für diesen Verein haben. Leider habe ich langsam den Glauben daran verloren, dass es solche Personen gibt.


    Ich fürchte, du bringst es damit ziemlich auf den Punkt. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich anfangs letzter Saison sowohl emotional als auch als Matchbesucher vom EHC verabschiedet habe. Dies nach 30 Jahren als treuer Supporter. Man lernt beim EHC nicht aus der Vergangenheit und wiederholt geduldig exakt dieselben desaströsen Fehler, die den Verein schon früher mehrfach in den Abgrund getrieben haben. Man hatte noch nie und hat auch heute noch keine Führungscrew, welche einerseits fest in Basel verwurzelt ist, andererseits die notwendige Eishockey-Kompetenz mitbringt, und schlussendlich sowohl als Person als auch professionell die notwendige Erfahrung und Kompetenz mitbringt, um einen Eishockey Verein erfolgreich zu führen. Nein, Herr Preiswerk, man kann einen Sportverein nicht einfach wie eine Bankfiliale schliessen, wenn man "überraschenderweise" nicht genügend rentabel ist. Nein, Herr Gerber, man kann einen Trainer oder Spieler nicht einfach zur Reparatur in die Garage abschleppen, wenn sie nicht richtig funktionieren.


    HPG und seinen Enthusiasmus in Ehren, aber ihm fehlt in jeglicher Hinsicht sowohl Eishockey-Kompetenz als auch Führungskompetenz. Das naive Gefasel vom schnellen Wiederaufstieg in die NLB, ja sogar die NLA hat man in den Mund genommen, das gab mir schon letztes Jahr den Rest. Nun entlässt man auf beschämende Art und Weise Spieler, wenn man wahrscheinlich besser stattdessen den Trainer gewechselt hätte. Ah, ein weiteres Deja-vu? Da war doch mal, in der NLA, ein Machtkampf zwischen Trainer Ruhnke und den Spielern Heins und Landry. Die Clubführung hat sich entschieden, seine zwei besten Spieler zu entlassen und am umstrittenen Trainer festzuhalten. Das war bekanntlich der Knackpunkt und Auslöser der darauf folgenden sportlichen Katastrophe, die uns via die brotlose NLB nun wieder ins Niemandsland der 1.Amateurliga katapultiert hat. Und auch daraus hat man nichts gelernt ... ich muss leider befürchten, dass man sich eher bald wieder in der 2.Liga wiederfindet als in absehbarer Zeit wieder in der NLB.


    Mein Fazit aus den letzten 30 Jahren ist mittlerweile die totale Resignation. Es gibt in Basel kaum eine Chance auf nachhaltigen Eishockey-Erfolg. Das liegt nicht am FCB, es liegt nicht am angeblich mangelnden Zuschauer-Interesse (welches beim richtigen "Produkt" garantiert vorhanden wäre), es liegt auch nicht pauschal am Trainer, und es liegt nicht einmal an der zu lange vernachlässigten Juniorenbewegung. Es liegt am konstanten Fehlen einer geeigneten und kompetenten Führungscrew. Hätten wir in der Vergangenheit keine Clowns wie Geiger, Schwarz oder Preiswerk gehabt, sondern einen B.Heusler des Eishockeys, dann hätten wir auch dieses Jahr wieder eine tolle NLA Saison vor uns.


    Ich hoffe sehr, dass es hier noch genügend Leute gibt, die im Gegensatz zu mir den Optimismus noch nicht verloren haben. Denn ansonsten gehen die Lichter schneller aus als allen lieb ist. Aber ich sehe leider auch unter der aktuellen Führungscrew viel zu viel von dem, was den Verein auch schon früher immer weiter ins Elend getrieben hat.

    Erfolgreich ist er, ja. Hab auch nix anderes behauptet. Ändert aber nichts daran, dass er als Person mittlerweile trotzdem senil und extrem peinlich wirkt. Der hat zu lange in seinem Elfenbeinturm gelebt und wäre ausserhalb Davos nicht mehr funktionsfähig. Das weiss auch der Arno, deshalb hat er auch niemals ein anderes Angebot angenommen. Andernorts wäre seine Art weder tragbar noch akzeptiert.