Perlen aus dem Archiv ("Archiv-Mittwoch")

      Perlen aus dem Archiv ("Archiv-Mittwoch")

      facebook.com/ehcbasel1932/ 22.5.2019
      ++ Perlen aus dem Archiv - Teil 1 ++

      Ab nächster Woche gibt es jeden Mittwoch ein Stück aus dem EHC Archiv Aber zuerst wollen wir euer Wissen testen, bevor es losgeht

      ▶️ DIE FRAGE: Wo ist 1931 der Funke zur Gründung des EHC gesprungen?

      1 - Bei einem Skilager in Engelberg
      2 - Bei einem Jassturnier im "Zum Braunen Mutz"
      3 - Bei einem Benefiz-Spiel von Arosa gegen den ZSC auf der Kunsteisbahn St. Margarethen?

      Das Bild: Die Zeichnung von Arthur H. Pellegrini zeigt das Spiel Basel gegen Davos - ab nächster Woche gibt es Bilder
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      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer
      Zitate bitte nur wenn nicht klar ist auf was man antwortet. Da es hier (im Moment) nur ein Bild hat, ist klar über was wir reden. Wenn man immer alles zitiert ist das Thema am Ende 10 mal länger als ohne Zitate (insbesondere wenn es noch Bilder dabei hat). Am PC geht das ja noch, aber wenn man sich die Seite mit dem Handy anschaut...
      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer
      Ich bin mir nicht sicher, ob es tatsächlich die Nr. 2 ist, welche richtig ist. Ich denke es ist eine Trickfrage - soweit ich das verstanden habe, fand die Gründung 1932 im Braunen Mutz statt. Der Funke müsste demnach 1931 im Skilager in Engelberg sein. Am Mittwoch werden wir es erfahren.
      Mir hänn do in Basel gnueg lang verliere glehrt. Jetzt gohts wider uffe, zämme, besser wie friener!
      facebook.com/ehcbasel1932/ 29.5.2019
      ++ Perlen aus dem Archiv - Teil 2 ++

      ℹ️ Jeden Mittwoch gibt es ein Zückerchen aus dem Archiv Letzte Woche haben wir euch eine Frage gestellt, die Antwort folgt sogleich!

      Denn heute geht es um die Anfänge vom EHC. Die Person, die das Eishockey nach Basel gebracht hat, ist Dr. Erich Dietschti, ein Lehrer aus Basel. Er hat nach einem Skilager in Engelberg (✅ Antwort von letzter Woche ) das Eishockey mit nach Basel gebracht und dort zuerst den Eissportclub St. Margarethen ins Leben gerufen..., später dann die Eishockey-Sektion vom SC Rotweiss gegründet. Am 14. Oktober 1932 folgte im Zum Braunen Mutz am Barfi an der Generalversammlung vom Eissportclub St. Margarethen die Umbenennung in EHC Basel - die Geburtsstunde vom EHC Basel wie wir ihn heute kennen!

      Das Bild von unserer alten Kunschti St. Margarethen zeigt das Spiel gegen die Sascatoon Quakers (CAN), irgendwann zwischen 1934-1936. Der EHC verlor das Freundschaftsspiel mit 8:12.

      Portrait: Dr. Erich "Dito" Dietschti
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      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer
      facebook.com/ehcbasel1932/ 5.6.2019
      ++ Perlen aus dem Archiv - Teil 3 ++

      ℹ️ Jeden Mittwoch gibt es ein Zückerchen aus dem Archiv

      ▶ Letzte Woche haben wir die Gründung vom EHC Basel erlebt. Besser gesagt vom EHC Basel-Rotweiss ⚪️, wie er bis 1956 geheissen hat. Die ersten Jahre vom EHC waren aber wahrlich Chaosjahre . So gab es immer wieder Spielerstreiks oder hastige Vorstandsänderungen - schlussendlich gab es eine Abspaltung namens NEHC Basel (Neuer EHC Basel), der aber später durch die Verantwortlichen der "Kunsti" zur Rückfusion mit dem EHC Basel-Rotweiss gezwungen wurden.

      ▶ Dies hielt aber den EHC nicht davon ab, Erfolge zu feiern. Der Gründer "Dito" Dietschi schreibt in einem Bericht vom Erfolgserlebnis in St. Moritz 1936, wo man gegen die damals übermächtigen Eishockeyspieler vom EHC St. Moritz zu einem Spiel eingeladen wurde. In Erwartung einer 15:0 Niederlage schaffte Basel tatsächlich die 1:0 Führung und verlor schlussendlich nur mit 2:4 - was eine Leistung war, welche sogar die Bündner hoch anerkannten!

      Bild 1: Die Basler Hockeyspieler auf der Spielerbank bei einem Spiel auf der Kunsti
      Bild 2: Die stolzen Spieler vor der Resultattafel in St. Moritz 1936
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      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer
      Spannende Geschichten, danke. Wenn ich aber diese Bilder sehe, frage ich mich, wie damals gespielt/gewechselt wurde, bei ca. 10 Mann „Besatzung“? Wahrscheinlich wurde auch nicht derart hart gespielt, sonst könnte die Ersatzbank nicht sitzend hinter der ca. 18cm hohen „Bande“ högglen.
      :hockfight: Mir sin mir
      Das Eishockey von damals scheint sehr einfach gewesen zu sein, gemäss den Erzählungen und Dokumente und alles. Vergleichbar wenn Du heute mit ein paar Kollegen auf die Kunsti würdest "go stöggle"

      Es scheint auch gemütlicher gewesen zu sein, so ohne die Sekundenstopps und Bullys und all das. Wenn ich so die alten Dokumente und so lese, werden auch "Drittel" und so wenig erwähnt, also ich könnte mir durchaus vorstellen, dass man einfach zwei Halbzeiten gespielt hat oder so. Deswegen waren auch nicht so viele Spieler benötigt. Beim NEHC soll es ein paar Kanadier gegeben haben, die das ganze Spiel auf dem Feld waren und einige kamen gar nicht zum Zuge, das könnte ebenfalls ein Hinweis sein
      Mir hänn do in Basel gnueg lang verliere glehrt. Jetzt gohts wider uffe, zämme, besser wie friener!
      facebook.com/ehcbasel1932/ 12.6.2019
      ++ Perlen aus dem Archiv - Teil 4 ++

      Jeden Mittwoch gibt es ein Zückerchen aus dem Archiv Beantworte heute noch die Quiz-Frage am Schluss ✅ Nach der überstandenen Gründungsphase vom EHC Basel und den ersten Erfolgen, folgte 10 Jahre später der erste Aufstieg in die höchste Spielklasse Ein Resultat der Investition in die Jugendarbeit des Vereins.

      Die Höhepunkte liessen nach den ersten Erfolgen aber nicht nach - im Gegenteil - die Saison 1945/46 wird oft als "Saison des Durchbruchs" betitelt: Bis zu 10'000 Zuschauer fanden sich für die Spiele auf der Kunsti ein und das Basler Team reiste im Frühjahr als B-Nationalmannschaft nach Holland und bestritt dort zwei Länderspiele (welche man zudem noch gewann!).

      In diesen Jahren galt der EHC als grösster Verein der Schweiz und wurde des öfteren auch zu internationalen Turnieren eingeladen. Zudem gelang in der Saison 1948/49 eine Premiere - als erste Mannschaft überhaupt schaffte es der EHC Basel, den HC Davos in seiner Heimstätte zu besiegen!

      Was denkst Du, wie hoch gewann der EHC Basel im Landwassertal gegen den HCD❓
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      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer
      facebook.com/ehcbasel1932/ 19.6.2019
      ++ Perlen aus dem Archiv - Teil 5 ++

      ℹ️ Jeden Mittwoch gibt es ein Zückerchen aus dem Archiv

      Wir befinden uns im Jahr 1952 - zehn Spieler haben den EHC Basel-Rotweiss verlassen, die Erfolgsmannschaft war nur noch geschwächt auf dem Eis ❄ In dieser Saison, am 4. März 1953, folgte der Tag der Wahrheit: Auf dem Dolder in Zürich fand das Relegationsspiel gegen den HC Ambrì-Piotta statt Begleitet von 5'000 heisshungrigen Tessinern war es ein schwieriges unterfangen, welches auch nicht gelang. Der erste Abstieg in die Nationalliga B in der Vereinsgeschichte war tatsache, der EHC verlor mit 3:7.

      ▶ Nach zwei Jahren im "B", holte man den Kanadier Ron Barr als Spielertrainer ins Boot. In der Folgesaison war man wieder sehr Nahe am Aufstieg. Schlussendlich entschied ein Spiel gegen den SC Bern auf der Kunsti um den Aufstieg - notabene auch an einem 4. März. Ein wahrliches Hockeydrama spielte sich ab Der EHC ging mit einer 8:4-Führung in die zweite Drittelspause. Allerdings sorge ein Strafbank-Besuch von Ron Barr und eine Stärkephase der Berner zu einer mit 8:9 in Führung der Hauptstädter. Nur dank Wittlins treffer gelang gerade noch der Ausgleich, welches aber für einen Aufstieg nicht ausreichen würde. In der Schlussminute schoss Ron Barr doch noch den 10:9 Treffer Die Schlussminute entscheidete über den Aufstieg! Das nervenfressende Ende ging jedoch gut aus, Basel kehrte in die Nati A zurück!

      Im Bild: Ron Barr beim Aufstieg 1956
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      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer
      facebook.com/ehcbasel1932/ 26.6.2019
      ++ Perlen aus dem Archiv - Teil 6 ++

      ℹ️ Jeden Mittwoch gibt es ein Zückerchen aus dem Archiv

      ▶ Nach dem Wiederaufstieg in die Nationalliga A konnte man sich für einige Jahre oben halten. Doch es drohte das Grundgerüst, der Stammverein und der EHC Basel, aufgrund von Streitigkeiten zu zerfallen. Schlussendlich war, der aufgrund einer Aufstockung der NLA hinausgezögerte, Abstieg ins "B" tatsache. Der Trainer wurde durch den durchaus bekannten Bibi Torriani ersetzt, auch seine beiden Söhne spielten im Fanionteam.

      ▶ Vier Jahre hat man sich im "B" gehalten, bevor der erste Abtaucher realität wurde. Fünf Saisons harrte man in der 1. Liga aus. Man hatte Schwierigkeiten mit der Einschätzung, so fühlte man sich selber zu stark und die Gegner zu schwach Als Rettung kam der Deutsche Kurt Sepp als Trainer (☝ Ab 1988 in der deutschen Hockey Hall of Fame, ehemaliger Adler Mannheim-Spieler), welcher den EHC Basel für ein letztes Mal vor dem gröberen Abtaucher - und obwohl es niemand für Möglich gehalten hatte - in die NLB führte.

      Im Bild: Der Davoser Stu Robertson gegen die beiden Basler Urs-Dieter Jud und Emil "Miggeli" Handschin
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      facebook.com/ehcbasel1932/ 3.7.2019
      ++ Perlen aus dem Archiv - Teil 7 ++

      ℹ️ Jeden Mittwoch gibt es ein Zückerchen aus dem Archiv

      ▶ Der EHC Basel war 1982 zu seinem 50sten Jubiläumsjahr wieder frisch aufgestiegen in der 1. Liga, nachdem man zuvor einige Spielzeiten in der 2. Liga verbrachte. Der Eishockeyclub ist in eine Negativ-Spirale gerutscht Ohne hochstehende Mannschaft keine Zuschauer, ohne Zuschauer keine Unterstützung von der Kunsti, ohne Kunsti schlechtere Zukunftsaussichten. Man setzte alles auf die Nachwuchsförderung.

      ▶ 1983 war das Jahr, in dem die Schweizer Hockeylegende Jim Koleff († Nov/2008) zum EHC Basel stiess. Vom EHC Olten ist er ans Rheinknie und hat dort mit seinen 48 Toren den EHC Basel wieder zurück ins B verholfen. Die Liftmannschaft 〰 - sowie sie bezeichnet wurde (viele Ligawechsel) - hat ein weiteres Mal den Weg in die zweithöchste Liga geschafft. 4 Saisons konnte man sich wieder im B halten, unter anderem auch dank Einsätzen von Bernie Johnston, der aus der NHL von den Hartford Whalers (heute Carolina Hurricanes) via EHC Kloten ✈ zum EHC Basel kam und dort als Spielertrainer seine Marke hinterliess.

      Bild 1: EHC Basel vs EHC Illnau-Effretikon am 2.12.1983 - Das Aufstiegsjahr
      Bild 2: Die Aufstiegsmannschaft im Jubiläumsjahr
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      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer