National Mannschaft (National Teams)

      RE: National Mannschaft

      [size=medium] Arno Del Curto wird nicht Coach der Nati[/size]

      Nach langen und intensiven Verhandlungen sind Swiss Ice Hockey und Arno Del Curto übereingekommen, dass der Bündner - aktuell in Diensten des HC Davos - kein Engagement als Nationaltrainer eingehen wird. Der Prozess der Trainersuche verläuft weiterhin nach Plan.



      Die Gespräche mit dem Kandidaten Arno Del Curto brachten die Tatsache zu Tage, dass es künftig zu keiner Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Trainer und der Swiss Ice Hockey Association kommen wird. Die Swiss Ice Hockey Association ist nach wie vor der Überzeugung, dass eine langfristig erfolgreiche Entwicklung der Schweizer Nationalmannschaften einen vollamtlichen Trainer bedingt. Aufgrund der nicht vorhandenen langfristigen Bereitschaft von Del Curto, als vollamtlicher Headcoach zu wirken, scheiterten die Verhandlungen letztendlich.

      Swiss-Ice-Hockey-Präsident Philippe Gaydoul zur Causa Del Curto: "Arno Del Curto war ein sehr spannender Kandidat für das Amt als Nationaltrainer. Leider deckten sich seine Ansichten mit den unsrigen nicht vollends. So sind wir gemeinsam zum Schluss gekommen, dass Arno Del Curto für den von Swiss Ice Hockey definierten Job nicht in Frage kommt."

      Qzuelle Slap Shot

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      RE: National Mannschaft

      Sean Simpson neuer Nationaltrainer
      Donnerstag, 15. Oktober 2009, 12:32 Uhr - Martin Merk

      Die Swiss Ice Hockey Association hat wie erwartet Sean Simpson als neuen Nationaltrainer ab 2010/11 verpflichtet. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag.
      Weitere Informationen folgen.
      Quelle: hockeyfans.ch
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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Topmotiviert für ''wohl bestes Turnier"[/size]

      Das Schweizer Nationalteam hat am Dienstag und Mittwoch Kurs Richtung Olympische Spiele in Vancouver aufgenommen. Nationalcoach Ralph Krueger zeigte sich vor seiner letzten Saison motiviert wie eh und je.



      ''Wollten einmal etwas Tieferes machen''

      Das Kader traf sich für 24 Stunden in Winterthur zum Kickoff-Termin, der diesmal auf zwei Tage verlängert wurde, weil Olympische Spiele auch viele administrative Besonderheiten beinhalten. Neben den obligaten Terminen wie Team- und Einzelfotos sowie Team-Sitzungen und der Abgabe allgemeiner Informationen standen auch spezielle Momente im Programm.

      Das Team besuchte am Dienstag das Zürcher Kinderspital und stand den kleinen Patienten für Autogrammwünsche und Fragen zur Verfügung. Anschliessend stand ein Team-Essen im Programm. "Wir wollten einmal etwas Tieferes machen und auch Fans besuchen, die nicht immer an unsere Spiele kommen können", so Ralph Krueger. "Wir können auch viel davon auf unseren Weg mitnehmen. Im Team herrschte eine grosse Harmonie."

      Foderung: Platz 8

      Mit den Zwischenstationen November (vier Länderspiele in Rapperswil und am Deutschland Cup) und Dezember (eine Partie in Pruntrut und zwei in der Slowakei) geht es Anfang Februar nach Kanada, wo nach einer fünftägigen Vorbereitungsphase in Kruegers Heimat Winnipeg (mit zwei weiteren Testspielen) das Turnier in Vancouver beginnt. "Das wird wohl das beste Eishockey-Turnier aller Zeiten", sagte Krueger. "Wir wollen uns optimal darauf vorbereiten und dann nicht einfach nur dabei sein."

      Quelle:Sport.ch

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      RE: National Mannschaft

      droopy schrieb:


      Milbi schrieb:


      Baslerhai schrieb:


      Das isch e Richtigs Ar.............! Dä Denner Kopf chanie nüm Seh. :@


      ...und das isch di erscht Bytrag zum EHC Forum? :sign3_peinlich01:


      Er hat sich doch recht zivilisiert ausgedrückt... :icon_cheesygrin: Nur die Begründung warum er ihn nicht mag fehlt, und das wäre doch vielleicht interessant zu wissen...


      Ja, das würde ich auch gerne wissen. Mir passt er irgendwie auch nicht so recht.
      Wenn er das Angebot vom SEHV nicht bekommen hätte wäre er einfach bei GC. Hauptsache sich wichtig machen und Chef sein!
      So kommts mir ein wenig vor... Ä zürcher halt!
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      RE: National Mannschaft

      Gerber: "An Anfang brauche ich eine Weile"

      Von Martin Merk

      Seit dem Sommer hat Martin Gerber nach sechs Jahren in der NHL in Russland eine neue Wahlheimat gefunden. Seither lebt er in Mytischtschi und kämpft sich auf und neben dem Eis mit Händen, Füssen und notfalls Muhen durch den Alltag.

      Die Nationalmannschaft hatte Gerber schon 2000 nach Russland gebracht. In St. Petersburg erlebte er seine erste von sechs Weltmeisterschaften. Es war der Beginn eines Aufstiegs zum internationalen Star. Zwischenzeitlich war Gerber gar der bestbezahlte Teamsportler der Schweiz, als er bei Ottawa einen Dreijahresvertrag erhielt. Doch in der kanadischen Hauptstadt lief es zuletzt nicht mehr gut und Gerber zog es vor, einen Nummer-1-Job in Russland zu haben als Backup in der NHL zu sein.

      In Russland ist der Leistungsdruck nicht geringer. Das bekam Gerber auch schon zu spüren, als sein neues Team Atlant Mytischtschi ihn auch schon durch die Nummer zwei, Alexej Jegorow, ersetzt hatte. Der Spitzenclub liegt derzeit nur auf Rang sechs der zwölf Teams umfassenden West-Gruppe. Deswegen gab es bereits einen Trainerwechsel. Gerber selbst war zu Beginn unkonstant, hat sich nun aber in der Statistik aufgearbeitet. Er hat die viertmeisten Spiele (9) der Liga gewonnen, wurde am fünftmeisten eingesetzt (1035 Minuten) und steht auch mit einer Fangquote von 91,1 Prozent gut da.

      Gerber lebt im Ort seines Clubs, den eher tristen Moskauer Vorort Mytischtschi, wo er in jener neugebauten Halle spielt, die Zweitspielort der WM 2007 war. Er lebt in einem Reiheneinfamilienhaus und wurde begleitet von seiner Freundin Bettina. Im Oktober kam ihre gemeinsame Tochter zur Welt.

      hockeyfans.ch sprach mit Gerber über eine Erfahrungen in Russland.

      Martin Gerber, du warst nun seit längerem wieder an einem Länderturnier dabei. Bist du zufrieden mit den Leistungen?

      Das erste Spiel konnten wir gewinnen, da haben wir als Mannschaft recht gut gespielt. Gegen Deutschland ging es leider nicht so gut und bei den letzten zwei Toren hätte ich sicher besser spielen müssen.

      Wie geht es dir in Moskau?


      Eigentlich gut. Ich habe mich langsam eingelebt. Es gab nun einige Änderungen im Club mit einem neuen Trainer und GM. Wir sind im Mittelfeld. Man hat sich allerdings mehr vorgenommen. Es ist eine gute Liga, die Spiele sind hart umkämpft. Im Grossen und Ganzen gefällt es mir eigentlich gut.

      Wie geht es dir leistungsmässig in der KHL?

      Am Anfang brauchte ich eine Weile, bis ich richtig drin war. In letzter Zeit lief es mir aber eigentlich gut.

      Du hast erwähnt, dass es ein bisschen turbulent zu und her ging im Club. Bekommt man die Kritik als Ausländer ohne grosse Sprachkenntnisse überhaupt mit?

      Ja, schon einigermassen. Es ist eine harte Liga, man muss sich Tag für Tag durchbeissen und dran bleiben, seine Leistung bringen. Wenn es nicht läuft, wird gewechselt. Das will ich vermeiden.

      Du bist nun in einer anderen Kultur, hattest du schon spezielle Erlebnisse in Russland?

      Zum Beispiel die Trockentrainings machen wir alle miteinander, geführt vom Assistenztrainer, das hab ich nicht gekannt, das hatte ich vielleicht letztmals zu Juniorenzeiten. Oder dass der Mannschaftsbus pünktlich abfährt, ob jetzt alle drin sind oder nicht. Da sind sie strikt. Es sind Sachen, die man schnell lernt und höchstens einmal geschehen.

      Hast du ihn schon mal verpasst?


      Nein, aber es wurde schon mal knapp.

      Ihr reist ja viel in der KHL. Gab es da schon mal spezielle Erlebnisse?


      Eigentlich nicht gross. Ausser vielleicht, dass wir mal in einem schönen Hotel waren und dann ging um 23 Uhr einen Stock tiefer ein Rockkonzert los, das bis um 2, 3 Uhr ging. Das ist ein bisschen anders als bei uns. Ich konnte auch mit Oropax kaum schlafen und als man reklamierte hiess es, es sei nun halt so.

      Ist Russland in dem Fall zum Spielen gar nicht so exotisch, wie man es als Schweizer denkt?

      Es ist schon sehr anders. Es ist auch nicht einfach, es ist nicht etwas für jedermann. Der Leistungsdruck ist enorm gross. Entweder es läuft, oder es kommt jemand anderes. Die zögern nicht lange mit Spieler austauschen. Man muss sich halt bewusst sein, dass die Leistung stimmen muss. Auch von der Lebensweise her ist es ein riesiger Unterschied. All die kleinen Sachen, die in der Schweiz selbstverständlich sind, die sind halt hier nicht selbstverständlich und die gibt es meistens auch nicht.

      Hast du schon bisschen Russisch gelernt?

      Nicht gross. Mittlerweile kann ich die Sachen so einigermassen wie ein Erstklässler lesen, aber gross mitdiskutieren könnte ich nicht, aber so zehn Wörter kann ich.

      Wie haben du und deine Familie dich in Mytischtschi privat eingelebt?

      Für ausländische Mannschaftskollegen, die nicht ihre Familie hier haben, ist es natürlich noch einiges schwieriger, weil ihr soziales Umfeld halt daheim ist. Oleg Petrow (Ex Ambri, Zug, Servette) ist unser Nachbar und seine Frau Kanadierin, da haben wir ein bisschen Kontakt. Man ist aber schon ein bisschen isoliert, vor allem sprachlich. Die Leute, die Englisch sprechen, sind hier eher dünn gesät.

      Was machst du denn so in der Freizeit in Moskau und Umgebung?


      Im Moment habe ich nicht gross Freizeit. Es ist nun auch kälter geworden. Ich bin auch nicht so viel daheim. Am Abend vor dem Spiel müssen wir auch immer ins Mannschaftshotel einrücken und dort schlafen.

      Ist das denn ein richtiges Hotel, oder so eine Einkasernierung nach altem Stil?

      Bei einigen Mannschaften ist es tatsächlich noch so, aber bei uns ist es ein Hotel.

      Hast du denn von der Region trotzdem bisschen was sehen können?


      Von der Stadt haben wir schon bisschen was gesehen, den Roten Platz vor allem, den Kreml, das KGB-Gebäude. Es ist eine wunderschöne Stadt und es gibt viel zu sehen. Es gibt alles, was man sich vorstellen kann.

      Ist dir beim Einkaufen oder im Restaurant schon etwas Lustiges geschehen?

      Beim Fleischkauf versucht man ihnen zu sagen, was man möchte und wenn sie uns nicht verstehen, muss man halt eine Kuh nachahmen. Mit Händen und Füssen klappt es immer noch am besten. Aber Kuhgeräusche zu machen, ist sicher eine spezielle Art.

      Ist Vancouver 2010 bei dir schon im Hinterkopf?

      Ja, sicher. Im Moment muss ich mich allerdings dort konzentrieren, wo ich bin. Manchmal denkt man schon dran, und dann ist es doch noch so weit entfernt. Ich muss jedes Mal schauen, dass ich meine beste Leistung abrufen kann.

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      RE: National Mannschaft

      Baslerhai schrieb:


      Milbi schrieb:


      Baslerhai schrieb:


      Das isch e Richtigs Ar.............! Dä Denner Kopf chanie nüm Seh. :@


      ...und das isch di erscht Bytrag zum EHC Forum? :sign3_peinlich01:


      weisch öpis bessers!! :@

      Und das isch dr drytti gsih. :icon_cheesygrin: Nit viel besser! Hahaha
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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Krueger zeigt HCD kalte Schulter![/size]

      SPISSKA NOVA VES – Schneefälle in der Slowakei bremsen die Schweizer Eishockey-Nati. Und Ralph Krueger zeigt dem HCD weiter die kalte Schulter.Die Reise nach Spisska Nova Ves, wo die Schweiz gegen Weissrussland und die Slowakei testet, ist ein strapaziöses Unterfangen. Bei Schneefällen und chaotischen Strassenverhältnissen wird die 90 km lange Anfahrt vom Flughafen Kosice zur Geduldsprobe. Noch langsamer quält sich der Materialbus durch die Winterstürme. Er trifft mit so grosser Verspätung ein, dass an ein Training nicht zu denken ist.

      Sorgen bereitet den Schweizern auch das medizinische ­Bulletin. Die MRI-Untersuchung bei Romano Lemm ergab einen Anriss des Innenbandes am rechten Knie. Der Stürmer fällt vier bis sechs Wochen aus und ist für Olympia höchst fraglich. Krueger wird es sich kaum leisten, einen nicht ganz fitten Spieler zu nominieren. An den Olympischen Spielen sind Nachmeldungen nicht möglich.

      Ein Zeichen setzte der Trainer mit den Nominationen von Emanuel Peter und Victor Stancescu für die Spiele vom Wochenende. Auf der Pikett-Liste figurieren auch Spieler von Meister Davos – darunter die Stürmer Peter Guggisberg und Dario Bürgler. Vor allem Guggisberg hätte sich aufgrund seines Offensivpotenzials als Lemm-Ersatz aufgedrängt. Doch Krueger geht seinen eigenen Weg – und zeigt dem HCD die kalte Schulter. Die Nati ohne Schweizer Meister? Schweiz light.

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]U20: Schweiz gegen Kanada ohne Chance[/size]

      Die Schweizer U20-Nationalmannschaft hatte gegen Kanada keine Chance und verlor mit 0:6. Die Schweizer kassierten das erste Tor bereits in der ersten Minute und blieben ohne Chance. Dass das Resultat am Schluss nicht hoeher ausfiel, war einzig die Leistung von Benjamin Conz.

      Die Kanadier spielten heute in ungewohntem Grün. Die ungewöhnliche Farbe hielt sie jedoch nicht vom gewohnten Spiel ab. Nach dem ersten Bully stürmten sie nach vorne wie die Feuerwehr. Die Verteidigung um Stoop und Geering geriet sogleich ins wanken und nach nur 33 Sekunden führte Kanada bereits mit 1:0. Ein kleiner Schönheitsfehler des Tores war jedoch, dass Benjamin Conz kurz vor dem Tor behindert wurde. Das Tor hätte nicht zählen dürfen. Auch nach dem Tor waren es die Kanadier, die die Schweizer Verteidigung in ihrem eigenen Drittel auseinander zogen und zu diversen Chancen kamen. Selbst in Unterzahl waren die Kanadier das bessere Team. Geering konnte in der vierten Minute einen Eberle-Shorthander nur mit einem Foul verhindern. Bei all den Chancen stach einer aus dem Schweizer Kollektiv heraus: Benjamin Conz hielt beinahe alles was auf ihn zu kam. Bis zur achten Minute war die kanadische Überlegenheit so gross, dass man im Powerplay etwas nachlässig wurde. Jörg erkannte die Chance und fuhr einen Konter. Leider landete sein Schuss nur am Pfosten. Dies war doppelt bitter, denn Sekunden später konnte Pietrangelo auf 2:0 erhöhen. Da den Kanadiern auch das 2:0 zu wenig war, drückten sie weiter aufs Tempo. Dies rief Mal um Mal einen überragenden Benjamin Conz auf den Pfosten rief. Der Genfer hielt bis zum Ende des Drittel einfach alles.



      Das zweite Drittel mussten die Schweizer in Unterzahl beginnen, Jörg sass auf der Strafbank. Die Kanadier konnten somit gleich wieder loslegen. Nach dem der Schiedsrichter eine weitere Chance anzeigte, hatten die Schweizer keine Chance. Kadri erhöhte auf 3:0. Dank der angezeigten Strafe ging das Powerplay gleich weiter und nur 20 Sekunden später stand es schon 4:0. Die Schweizer waren nun völlig neben den Schuhen und kassierten auch noch das 5:0 durch McMillan. Köbi Kölliker sah sich deshalb gezwungen ein Timeout zu nehmen. Die Schweizer verstanden die Message und standen wieder kompakter. Da die Kanadier zwei Gänge runter schalteten, konnte man einigermassen mithalten. Die Schweizer konnten nun auch einige Offensiv-Szene kreieren. Die Kanadier hielten sie jedoch vom Slot fern. Einzig Mauro Jörg kam in der 36. Minute zu einer guten Schusschance, schoss aber knapp am Tor vorbei.



      Mit Beginn des letzten Drittels zeigte Kanada eine letzte Druckphase. Ein Tor gelang ihnen jedoch nicht mehr. So hiess das Motto des letzten Drittels spielen und spielen lassen. Den Schlusspunkt wollten die Kanadier dann aber doch noch setzen. McMillan traf 31 Sekunden vor Schluss zum 6:0.



      Stimme zum Spiel


      Mauro Jörg versuchte nach dem Spiel die positiven Aspekte heraus zu streichen: „Die Kanadier haben uns eine Lektion erteilt. Wir haben jedoch bis zum Schluss gekämpft, darauf lässt sich aufbauen. Es war von Anfang an klar, dass wir in diesem Spielen die Aussenseiter sind. Wichtig für uns sind die kommenden Spiele gegen Lettland und die Slowakei.“



      Telegramm:

      Kanada – Schweiz 6:0 (2:0, 3:0, 1:0)

      Credit Union Center, Saskatoon: 13301 Zuschauer. – SR: Olenin, Ravodin (beide RUS); Schulz (GER), Tillerkvist-Jonsson. – Tore: 1. (0:33) McMillan (Eberle, Schenn) 1:0; 9. Pietrangelo (Hall, Eberle; Ausschluss: Niederreiter) 2:0; 22. Kadri (Ellis, Hamonic ; Ausschluss: Jörg; Strafe gegen die Schweiz angezeigt) 3:0; 22. Eberle (Ellis, Kadri; Ausschluss: Jörg) 4:0; 24. McMillan (Eberle, de Haan) 5:0; 60. McMillan (Eberle; Ausschluss: Antonietti) 6:0. – Strafen: 4 x 2 Minuten gegen Kanada; 7 x 2 Minuten gegen die Schweiz. – Schüsse: 54:15 (15:4, 20:6, 19:5).

      Kanada: Allen (Ersatz: Jones); Hamonic, Scandella; de Haan, Pietrangelo; Teubert, Ellis; Cowen; Schenn, Eberle, McMillan; Bourque, Kozun, Cormier; Hall, Kadri, Nemisz; Della-Rovere, Adam, Caron; Henrique.

      Schweiz: Conz (Ersatz: Mischler); GeeringStoop; , Sbisa, Josi; Fischer, Untersander; Camperchioli, Schlumpf; Loichat, Gay, Weber; Scherwey, Füglister, Niederreiter; Antonietti, McGregor, Marolf; Ryser, Schäppi, Jörg.

      Bemerkungen: 24. Timeout Schweiz.

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      RE: National Mannschaft

      Quelle: hockeyfans.ch

      Krueger bestimmt Olympia-Kader
      Mittwoch, 30. Dezember 2009, 16:58 Uhr - Martin Merk

      Ralph Krueger hat sein Kader für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver bestimmt.
      Die rund 40 Kandidaten warteten gespannt auf die Bekanntgabe des Kaders. Einige, wie Gardner, Guggisberg oder Ziegler, schafften es nicht, andere sind eher überraschend dabei.

      Im Tor setzt Krueger auf seine stärksten Kräfte mit Nordamerika-Erfahrung. Martin Gerber, Jonas Hiller und Tobias Stephan wurden aufgeboten, wobei bei Gerber genau auf seine Genesung geschaut wird. Derzeit wird damit gerechnet, dass er Ende Januar wieder für seinen russischen Club Atlant Mytischtschi spielen könnte.

      Krueger baut auf eine relativ junge Verteidigung - vier der acht Verteidiger sind 24 Jahre alt oder jünger. Rafael Diaz, Roman Josi und Yannick Weber haben erst eine WM bestritten, Luca Sbisa ist noch ohne Länderspiel mit den "Grossen". Josi und Sbisa spielen derzeit an der U20-WM - sie werden die einzigen U20-Spieler im ganzen Teilnehmerfeld sein, die den Sprung an die Olympiade schaffen.

      Sämtliche aufgebotene Stürmer waren bereits in Kruegers Team an der WM 2009. Als einziger Neuling schaffte es der im Sommer eingebürgerte Hnat Domenichelli ins Team. Als er letztmals in einem WM-Turnier spielte, gewann er 1996 den U20-WM-Titel mit Kanada.

      Die Nationalmannschaft wird vor der Olympiade ein Vorbereitungscamp in Kruegers Heimatstadt Winnipeg mit zwei Spielen gegen Weissrussland bestreiten. Die NHL-Spieler werden dort noch nicht dabei sein, jedoch wird es insbesondere für die "Minor-Leaguer" Andres Ambühl, Luca Sbisa und Yannick Weber essenziell sein, in dieser Phase zur Mannschaft zu stossen.

      Das Kader hat einen provisorischen Status und bis am Tag vor Turnierbeginn können Änderungen gemacht werden, sollte sich ein Spieler verletzen oder Krueger eine Spielerwahl neu überdenken.

      Das Schweizer Kader für Vancouver 2010

      Torhüter: Martin Gerber (Atlant Mytischtschi, RUS), Jonas Hiller (Anaheim Ducks, NHL), Tobias Stephan (Genf-Servette).

      Verteidiger: Goran Bezina (Genf-Servette), Severin Blindenbacher (Färjestads BK, SWE), Rafael Diaz (Zug), Roman Josi (Bern), Luca Sbisa (Lethbridge Hurricanes, WHL), Mathias Seger (ZSC Lions), Mark Streit (New York Islanders, NHL), Yannick Weber (Hamilton Bulldogs, AHL).

      Stürmer: Andres Ambühl (Hartford Wolf Pack, AHL), Thomas Déruns (Genf-Servette), Hnat Domenichelli (Lugano), Sandy Jeannin (Fribourg-Gottéron), Thibaut Monnet (ZSC Lions), Thierry Paterlini (Rapperswil-Jona), Martin Plüss (Bern), Kevin Romy (Lugano), Ivo Rüthemann (Bern), Raffaele Sannitz (Lugano), Julien Sprunger (Fribourg-Gottéron), Roman Wick (Kloten).

      Pikett: Ronnie Rüeger (Kloten), Félicien Du Bois (Kloten), Philippe Furrer (Bern), Ryan Gardner (ZSC Lions), Peter Guggisberg (Davos), Romano Lemm (Lugano), Emanuel Peter (Biel), Paul Savary (Genf-Servette), Thomas Ziegler (Bern).

      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Schock für Nati: Sbisa fällt für Olympia aus![/size]

      Verteidiger Luca Sbisa (19) kann beim Olympischen Turnier nicht für die Schweiz verteidigen. Er hat bei der U20-WM im Spiel gegen Kanada eine Bauchmuskelverletzung erlitten und fällt für vier bis sechs Wochen und fürs Olympia-Turnier aus. "Das ist ein schwerer Schlag für uns", sagte Ralph Krueger gegenüber slapshot.ch. "Er hat von allen Schweizer Feldspielern am zweitmeisten NHL-Spiele und wäre für ins in Vancouver ein Schlüsselspieler gewesen."

      Luca Sbisa hat diese Saison bei den Anaheim Ducks in der NHL begonnen, ist dann aber nach Lethbridge zu den Junioren zurückgeschickt worden.

      Erst am 21. Januar wird Krueger einen Sbisa-Ersatz nominieren. "Bis zu diesem Datum haben alle Kandidaten nach wie vor die Gelegenheit, sich für ein Olympiaticket zu empfehlen." Bis zum 21. Januar sind also noch Wechsel im Olympia-Aufgebot möglich.

      Krueger will mit zwei zusätzlichen Spielern ins Olympia-Trainingslager nach Winnipeg mit den beiden Testspielen gegen Weissrussland (9. und 11. Februar) reisen und dann die Mannschaft definitiv benennen. Zwei Spieler werden also nach dem Olympia-Trainingslager nicht nach Vancouver, sondern zurück in die Schweiz fliegen.

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      RE: National Mannschaft

      Quelle: hockeyfans.ch

      U20: Auch Josi verletzt
      Freitag, 1. Januar 2010, 1:22 Uhr - Pascal Zingg

      Nach Alain Berger und Luca Sbisa hat sich nun auch Roman Josi verletzt. Der Berner brach sich im Spiel gegen Lettland den Finger.
      Roman Josi musste gegen die Slowakei pausieren. Ob er im Viertelfinale wieder mittun kann, ist zur Zeit fraglich.

      RE: National Mannschaft

      [size=medium] Scheitert Krueger, muss Simpson vor der WM ran[/size]

      Schafft Ralph Krueger beim Olympischen Turnier von Vancouver nicht mindestens Platz acht, dann muss der neue Nationaltrainer Sean Simpson die Nationalmannschaft acht (!) Tage vor dem WM-Start und vor seinem offiziellen Amtsantritt vorzeitig übernehmen. Das hat die Verbandsführung so entschieden.

      Am Anfang steht eine heikle Äusserung des neuen Verbandspräsidenten Philippe Gaydoul nach der WM 2009 in Bern (9. Platz). Er fordert von Nationaltrainer Ralph Krueger öffentlich: Platz 8 beim Olympischen Turnier 2010 in Vancouver - oder die Entlassung aus dem noch bis Ende Saison laufenden Vertrag. Dieses Ultimatum wird bei der Medienkonferenz vor der Saison bestätigt. Auch die Nachfolge von Ralph Krueger wird geregelt: Nach der WM 2010 (7. bis 24. Mai) übernimmt Sean Simpson am 1. Juni 2010 von Krueger das Amt des Nationaltrainers mit einem Dreijahresvertrag.

      So weit, so gut.

      Aber was ist, wenn die Schweiz in Vancouver Platz 8 nicht erreicht? Da die Entscheidung in einem einzigen Spiel fällt, ist ein Scheitern durchaus möglich. Sportlich wären die Folgen zwar unerheblich (kein Abstieg). Aber das Chaos wäre perfekt.

      Denn: Wer übernimmt dann bis zum Saisonende die Nationalmannschaft? Wer coacht die Schweiz bei der WM in Deutschland (7. bis 23. Mai)? "Wir haben einen Plan B", sagt Verbandsportchef Pius-David Kuonen gegenüber slapshot.ch.

      Dieser "Plan B" ist, gelin

      Erreicht die Schweiz in Vancouver nicht mindestens den 8. Platz, muss Sean Simpson noch vor der WM übernehmen.
      de gesagt, ein bisschen abenteuerlich.

      Eigentlich wollten die Verbandsgeneräle mit den ZSC Lions hinter dem Rücken von Ralph Krueger ein Gentlemen Agreement machen: Muss Krueger nach Olympia gehen, darf Sean Simpson sich sofort, also vor dem offiziellen Amtsantritt vom 1. Juni, um die Nationalmannschaft kümmern.

      Aber dieser Deal ist schon im Ansatz gescheitert: ZSC-General Peter Zahner hat Verbandspräsident Philippe Gaydoul und Verbandsdirektor Peter Lüthi telefonisch und per Mail präventiv mitgeteilt, dass Sean Simpson in keinem Fall vorzeitig zu haben ist. Bevor nur eine offizielle Anfrage von Verbandsportchef Kuonen bei den ZSC Lions eingegangen ist. Zahner sagt gegenüber slapshot.ch sichtlich echauffiert: "Sean Simpson steht bei uns bis zum 30. April 2010 als Trainer unter Vertrag. Damit ist das Thema für uns erledigt."

      Simpson darf also vor dem 1. Mai nicht als Nationaltrainer arbeiten. Am 8. Mai beginnt mit dem Spiel gegen Lettland die WM für die Schweiz (die übrigen Vorrundengegner: Italien und Kanada). Dem Kanadier würden also noch ganze acht Tage für die WM-Vorbereitung bleiben. Mehr noch: Für die WM-Vorbereitung stehen zwischen dem 5. April und 4. Mai nicht weniger als neun (!) WM-Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Simpson könnte nur noch jenes vom 4. Mai gegen Norwegen in Kreuzlingen coachen.

      Wer also coacht die übrigen Spiele? Wer macht das Aufgebot? Pius-David Kuonen sagt, man sei daran, eine Lösung zu finden. Der Plan: Assistent Köbi Kölliker würde die Mannschaft in dieser Übergangsphase führen.

      Eine seriöse WM-Vorbereitung ist so nicht möglich. Die WM-Vorbereitung würde zu einem Gaudi verkommen. Und Sean Simpson läuft Gefahr, sich bei der WM schon vor seinem offiziellen Amtsantritt am 1. Juni zu blamieren.

      Immerhin besteht nun Klarheit: Erstens: Ralph Krueger wird definitiv gefeuert, wenn er nicht mindestens Platz 8 erreicht. Zweitens: Der neue Nationaltrainer Sean Simpson übernimmt in diesem Fall vorzeitig die Nationalmannschaft per 1. Mai. Offiziell wird von Simpson in diesem Fall nicht unter Entlassungsdrohung Platz 8 an der WM als Minimum gefordert. Er ist ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht unter Vertrag und kann nicht gefeuert werden. Kuonen sagt lediglich unwirsch: "Die WM ist für uns sehr wichtig."

      Das Schlusswort überlassen wir einem der Hauptdarsteller: Sean Simpson. "Ich gehe davon aus, dass meine Arbeit bei den ZSC Lions am 30. April zu Ende geht und dass ich am 1. Juni meine neue Stelle als Nationaltrainer antrete. Über etwas anderes machte ich mir keine Gedanken gemacht. Ich hoffe für das Schweizer Eishockey, die Nationalmannschaft und Ralph Krueger, dass in Vancouver die Erwartungen erfüllt werden. Alles andere würde nur alle in eine schwierige Situation bringen."

      Seine Worte in Gottes Ohr.

      Bleibt noch die Frage: Wie gross ist die Gefahr, dass die Schweizer beim Olympiaturnier (16. bis 28. Februar) Platz 8 nicht erreichen?

      Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen.

      Der Modus ist kompliziert wie ein Gemälde von Salvatore Dali und gefährlich wie Nitroglyzerin.

      Die zwölf Teams sind in drei Vierergruppen eingeteilt. Nach der Vorrunde (drei Spiele für jedes Team innerhalb der Gruppe) wird aufgrund der Punktzahl eine Gesamttabelle mit Platz 1 bis 12 erstellt. Die drei Gruppensieger sowie der beste Zweitplatzierte sind fürs Viertelfinale Qualifiziert. In einem Playoff (5. gegen 12., 6. gegen 11., 7. gegen 10. und 8. gegen 9.) werden die vier anderen Viertelfinalisten ausgespielt.

      Das bedeutet konkret: Mit zwei Siegen ist es möglich, die Viertelfinals zu verpassen. Hingegen ist es auch möglich, mit einem einzigen Sieg in die Viertelfinals zu kommen.

      Die Schweiz spielt in der "Hammergruppe" A gegen die USA (16. Februar), Kanada (19. Februar) und gegen Norwegen (20. Februar). Die wahrscheinlichste Variante: Niederlagen gegen die USA und Kanada, Sieg gegen Norwegen - und dann das alles entscheidende Spiel um die Viertelfinals gegen einen vermeintlich kleinen Gegner wie Lettland, Weissrussland Deutschland oder, durchaus möglich, nochmals Norwegen.

      Ein Scheitern ist bei diesem Modus jederzeit möglich. Gefährlich ist der Modus auch deshalb, weil das alles entscheidende Spiel erst Partie Nummer 4 ist. Beim Olympischen Turnier in Turin besiegte die Schweiz Tschechien und Kanada, kam aber ab Partie 4 gegen Deutschland (2:2) und Italien (3:3) nicht mehr über ein Remis hinaus und war im Viertelfinale gegen Schweden chancenlos (2:6).

      Quelle:Slapshot (Zauggi):icon_cheesygrin:

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      RE: National Mannschaft

      Quelle: hockeyfans.ch

      Krueger gibt Rücktritt bekannt
      Dienstag, 2. Februar 2010
      , 11:50 Uhr - Pascal Zingg / Medienmitteilung

      Was von einige Seiten bereits vermutet wurde, ist nun eingetroffen. Nationalcoach Ralph Krueger legt sein Amt am Ende der Olympischen Spiele in Vancouver nieder.
      Der Nationaltrainer der Eishockey-Herren-Nationalmannschaft, Ralph Krueger, hat die letzte Vorselektion für Vancouver getroffen und das Kader für das finale Vorbereitungscamp in Winnipeg (7. - 11. Februar 2010) bestimmt. 20 Spieler fliegen zusammen mit dem Nationalmannschafts-Staff von Zürich nach Winnipeg und bereiten sich auf die Olympischen Spiele vor. Die Spieler aus Übersee und Schweden stossen in Winnipeg direkt zum Team. Weiter informiert Swiss Ice Hockey zusammen mit Ralph Krueger, dass die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Olympischen Spielen frühzeitig und in Freundschaft beendet wird.

      Die Vorbereitung der Schweizer Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele 2010 geht in die Endphase. Headcoach Ralph Krueger hat die letzte Vorselektion getroffen und das Kader für das letzte Vorbereitungscamp in Winnipeg benannt. Am kommenden Sonntag, 7. Februar 2010, fliegt das Team via Toronto nach Winnipeg und bestreitet dort ein fünftägiges Trainingslager. Im Rahmen dieses Camps spielt die Schweizer Mannschaft die beiden letzten Testspiele gegen Weissrussland am 9. Februar, Spielbeginn 19.30 Uhr Lokalzeit, und am 11. Februar, Spielbeginn 12.00 Uhr Lokalzeit.

      Im Anschluss an das letzte Vorbereitungsspiel vom 11. Februar wird das OIympia-Kader definitiv bekannt gegeben. Von den in Winnipeg anwesenden 24 Spielern werden 21 Spieler nach Vancouver reisen, wo die NHL-Akteure Jonas Hiller und Mark Streit das 23-Mann starke Olympia-Kader vervollständigen werden.

      Martin Gerber und Roman Josi haben trotz guten Heilungsverlaufs den Wettlauf mit der Zeit hinsichtlich des Olympia-Turniers verloren. Die Nackenverletzung von Torhüter Martin Gerber ist noch nicht vollends verheilt, der Torhüter kann aufgrund mangelnder Spielpraxis nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen. Ebenfalls länger als erwartet hat sich die Heilung des gebrochenen Fingers von Roman Josi hingezogen. Der Verteidiger des SC Bern kann frühestens am kommenden Wochenende wieder eingesetzt werden - Headcoach Ralph Krueger musste aufgrund des unsicheren Form- und Gesundheitszustandes auf eine Nomination von Roman Josi vorläufig verzichten.

      Sean Simpson übernimmt schon früher

      Die Swiss Ice Hockey Association und Ralph Krueger haben nach intensiven Überlegungen und Diskussionen gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit nach den Olympischen Spielen vorzeitig zu beenden. Mit dem letzten Spiel am Olympia-Turnier endet somit die erfolgreichste Ära eines Schweizer Nationaltrainers vorzeitig. Grund für die vorgezogene Vertragsauflösung ist in erster Linie ein sportlicher: Der nach Olympischen Spielen übliche, sportliche Neuanfang soll bereits in die Verantwortung des neuen Headcoachs Sean Simpson fallen. Sean Simpson wird somit an der 2010 IIHF Weltmeisterschaft die Schweizer Nationalmannschaft als Headcoach führen. Sowohl Ralph Krueger wie auch der Swiss Ice Hockey Association ist es ein Anliegen, die knapp dreizehnjährige Zusammenarbeit in gegenseiter Freundschaft zu beenden und allen Beteiligten einen verdient friedvollen Übergang auf der Position des Headcoachs zu ermöglichen. Im Weiteren konnten sich Ralph Krueger und die Swiss Ice Hockey Association auch im finanziellen Bereich gütlich einigen. Über die Inhalte dieser Einigung wurde Stillschweigen vereinbart.

      Swiss Ice Hockey hat am 15. Oktober 2009 Sean Simpson als neuen Nationaltrainer ab der Saison 2010/2011 präsentiert. Aufgrund der vorzeitigen Vertragsauflösung mit Ralph Krueger hat sich die Swiss Ice Hockey Association zusammen mit Sean Simpson auf eine vorzeitige Amtsübernahme per 1. Mai 2010 einigen können. Sean Simpson wird seinen Vertrag bis 30. April 2010 bei den ZSC Lions vollumfänglich erfüllen. Die Aufgaben des Kanadiers bei den ZSC Lions geniessen im Sinne aller Beteiligten höchste Priorität.

      Neben der Position des Headcoachs sind im Hinblick auf die Weltmeisterschaften die Posten der Assistenz-Trainer zu besetzen. Die Swiss Ice Hockey Association wird die getroffenen Entscheide nach den Olympischen Spielen kommunizieren.

      Ralph Krueger zur vorzeitigen Vertragsauflösung: "Mit den Olympischen Spielen steht für das Schweizer Eishockey ein Höhepunkt in der Geschichte auf dem Programm. Mit diesem Entscheid können wir uns ab sofort zu hundert Prozent auf das olympische Turnier konzentrieren, und das ist das Wichtigste für das Schweizer Eishockey. Es geht nur um die Nationalmannschaft und deren Erfolg."

      Peter Lüthi, General Manager Swiss Ice Hockey: "Zuerst stehen für das Schweizer Eishockey die Olympischen Spiele im Vordergrund - auf diese fokussieren wir uns. Dass wir die Zeit nach den Spielen bereits jetzt geregelt haben, ist Teil des Geschäfts - so oder so wird Ralph Krueger immer einen spezielle Figur im Schweizer Eishockey bleiben."

      RE: National Mannschaft

      Quelle: hockeyfans.ch

      Schweiz verliert ersten Test
      Mittwoch, 10. Februar 2010 - Medienmitteilung

      Das Schweizer Eishockey-Nationalteam hat in Winnipeg das erste von zwei Olympia-Testspielen gegen Weissrussland verloren. Im letzen Drittel schied Kevin Romy mit einer Verletzung aus.
      Den einzigen Schweizer Treffer erzielte Ivo Rüthemann schon in der 9. Minute, wobei Weissrusslands Goalie Witali Kowal keine gute Figur machte. Kowal machte indessen den Fehler gut und avancierte mit 40 Paraden zum Matchwinner. Die Tore für Weissrussland erzielten Verteidiger Alexander Makrizki (27.) und Stürmer Oleg Antonenko (65.).

      Das 1:2 kassierten die Schweizer erst vier Sekunden vor Ende der Overtime. Bis zur Verlängerung hatten indessen die Schweizer das Spiel dominiert. Sie nützten aber keine Powerplaychance (von sechs) und kassierten beide Tore in Unterzahl.

      Kevin Romy fiel im Schlussdrittel aus. Er wurde von Ralph Krueger nicht mehr eingesetzt, nachdem er nach einem Stockschlag Schmerzen im Oberkörper verspürte. Ob Romy allenfalls sogar für das Olympia-Turnier ausfällt, steht noch nicht fest. Weitere Untersuchungen sind für den heutigen Mittwoch geplant.

      Weissrussland - Schweiz 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) n.V.

      MTS-Centre, Winnipeg. - 6197 Zuschauer. - SR Burchell/Holdsworth (Ka), Surminski/Damphousse (Ka). - Tore: 9. Rüthemann (Martin Plüss, von Gunten) 0:1. 27. Makrizki (Michalju, Kaszjutschonak/Ausschluss Sannitz) 1:1. 65. (64:56) Antonenko (Kaszjutschonak, Sadseloniau/Ausschluss Domenichelli) 2:1. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Weissrussland, 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

      Weissrussland: Kowal; Makrizki, Stasenko; Kolossow, Karew; Kaszjutschonak, Usenka; Denissow, Ryadinski; Mialeschka, Michalju, Antonenko; Ugarow, Sacharow, Sadseljonau; Stas, Baraukou, Kolzow; Tschupriss, Kaljuschni, Dsemahin.

      Schweiz: Tobias Stephan; Yannick Weber, Seger; Philippe Furrer, von Gunten; Diaz, Sbisa; Gobbi; Paterlini, Martin Plüss, Rüthemann; Ambühl, Romy, Romano Lemm; Déruns, Monnet, Wick; Domenichelli, Sannitz, Sprunger; Savary.

      Bemerkungen: Schweiz ohne Rüeger (Ersatztorhüter), Goran Bezina (verletzt), Jeannin (geschont), Hiller und Mark Streit, Weissrussland ohne Salei, Grabowski, Sergej Kostizin und Andrej Kostizin (alle NHL). - Lattenschuss Romano Lemm (2.). - Timeout Weissrussland (64:05). - Schüsse: Weissrussland 24 (9-2-6-7); Schweiz 41 (6-12-21-1). - Powerplay: Weissrussland 1/5; Schweiz 0/6.

      RE: National Mannschaft

      Quelle: hockeyfans.ch

      Schweizer Revanche gegen Weissrussland
      Freitag, 12. Februar 2010, 2:32 Uhr - Martin Merk

      Der Schweizer Herren-Nationalmannschaft ist die Revanche gegen Weissrussland gewonnen. Die Schweizer gewannen die Hauptprobe mit 6:2 vor über 8000 Zuschauern in Winnipeg.
      Die Schweizer gingen bereits nach 15 Minuten mit 3:0 in Führung und liessen den Sieg nicht mehr aus der Hand. Die sechs Tore wurden durch ebenso viele Spieler erzielt, wobei Andres Ambühl mit einem Tor und zwei Assists am meisten Punkte sammelte.

      Telegramm:

      Schweiz - Weissrussland 6:2 (3:0, 3:1, 0:1)

      MTS Centre, Winnipeg. - 8100 Zuschauer. - SR Burchell/Holdsworth, Deck/Reimer (alle Kanada).

      Tore: 2:32 Déruns (Monnet, Ambühl) 1:0. 11:13 Rüthemann (Seger, Plüss) 2:0. 14:58 Wick (Domenichelli, Weber/Ausschluss Kaluzhny) 3:0. 21:21 Ambühl (Sbisa/Ausschluss Seger!) 4:0. 25:50 Zakharov (Ugarov, Kaluzhny/Ausschluss Blindenbacher) 4:1. 27:48 Plüss (Wick, Romano Lemm) 5:1. 38:56 Monnet (Paterlini, Ambühl) 6:1. 56:30 Dzemahin (Mialeshka, Stasenko) 6:2.

      Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 2-mal 2 Minuten gegen Weissrussland.

      Torschüsse: 26:24 (7:5, 11:10, 8:9).

      Schweiz: Stephan; Weber, Seger; Blindenbacher, von Gunten; Diaz, Sbisa; Furrer; Paterlini, Rüthemann, Plüss; Wick, Jeannin, Lemm; Domenichelli, Sannitz, Sprunger; Déruns, Ambühl, Monnet; Savary.

      RE: National Mannschaft

      Quelle: hockeyfans.ch

      Aus für Romy, Gobbi und Savary
      Donnerstag, 11. Februar 2010, 22:04 Uhr - Medienmitteilung

      John Gobbi, Kevin Romy und Paul Savary reisen morgen Freitag in die Schweiz zurück.
      Aufgrund der Rekonvaleszenz Goran Bezinas konnte der Headcoach das Kader noch nicht endgültig bestimmen und hat sich entschieden, mit 22 Spielern nach Vancouver zu reisen. Demnach muss das Kader in der Olympia-Stadt nach Ankunft von Jonas Hiller und Mark Streit noch um einen Spieler reduziert werden.

      Von den in Winnipeg anwesenden 25 Spielern treten somit drei Spieler die Heimreise in die Schweiz an. Paul Savary, John Gobbi sowie Kevin Romy wurden nicht selektioniert. Kevin Romy zog sich am letzten Dienstag im Spiel gegen Weissrussland eine starke Rippenprellung zu, welche einen Einsatz in den kommenden Tagen verunmöglicht.

      Die Medizinische Abteilung der Eishockey Nationalmannschaft bemüht sich aktuell intensiv um Verteidiger Goran Bezina. Der Genfer zog sich vergangene Woche eine Reizung der Bauchmuskulatur zu. Der Gesundheitszustand verbessert sich täglich, es kann jedoch erst kurzfristig über einen Einsatz an den Olympischen Spielen befunden werden. Am kommenden Sonntag wird das Kader für die Olympischen Spiele definitiv bekannt gegeben.

      Das Kader Herren Eishockey Nationalmannschaft per 11. Februar 2010 in Vancouver:

      Torhüter (3): Hiller Jonas (Anaheim Ducks/NHL), Rüeger Ronnie (Kloten Flyers), Stephan Tobias (Genève-Servette HC).

      Verteidiger (9): Bezina Goran (Genève-Servette HC), Philippe Furrer (SC Bern) Blindenbacher Severin (Färjestads BK/SWE), Diaz Rafael (EV Zug), Sbisa Luca (Portland Winterhawks/USA), Seger Mathias (ZSC Lions), Von Gunten Patrick (Kloten Flyers), Weber Yannick (Montreal Canadi-ens/NHL), Streit Mark (New York Islanders).

      Stürmer (12): Ambühl Andres (Hartford Wolf Pack/AHL), Déruns Thomas (Genève-Servette HC), Domenichelli Hnat (HC Lugano), Jeannin Sandy (HC Fribourg-Gottéron), Lemm Romano (HC Lugano), Monnet Thibaut (ZSC Lions), Paterlini Thierry (Rapperswil Jona Lakers), Plüss Martin (SC Bern), Rüthemann Ivo (SC Bern), Sannitz Raffaele (HC Lugano), Sprunger Julien (HC Fribourg-Gottéron), Wick Roman (Kloten Flyers).

      Torhüter Jonas Hiller und Verteidiger Mark Streit stossen am Sonntagabend zum Team.

      RE: National Mannschaft

      Quelle: hockeyfans.ch

      Krueger gibt Olympiateam bekannt
      Montag, 15. Februar 2010 - Urs Berger

      Ralph Kruger gab heute nachmittag um 14:30 Uhr Ortszeit das Olympia-Team bekannt. Goran Bezina kann nicht dabei sein.
      Überraschenderweise muss Goran Bezina nach Hause reisen. Der Verteidiger des Genève-Servette HC wird nicht zum Einsatz kommen. Der Verteidiger konnte die abschliessenden Tests nicht bestehen und wird somit morgen nach Hause fliegen. Für ihn rückt Philippe Furrer nach. Furrer hatte den letzten Kaderschnitt nicht überstanden und profitiert nun vom Ausfall Bezinas. Zuvor wurde bereits Patrick von Gunten als Ersatz für den verletzten Roman Josi gemeldet.

      Das definitive Schweizer Olympiateam

      Torhüter (3): Hiller Jonas (Anaheim Ducks/NHL), Rüeger Ronnie (Kloten Flyers), Stephan Tobias (Genève-Servette HC).

      Verteidiger (8): Philippe Furrer (SC Bern), Blindenbacher Severin (Färjestads BK/SWE), Diaz Rafael (EV Zug), Sbisa Luca (Portland Winterhawks/WHL), Seger Mathias (ZSC Lions), Von Gunten Patrick (Kloten Flyers), Weber Yannick (Montreal Canadiens/NHL), Streit Mark (New York Islanders/NHL).

      Stürmer (12): Ambühl Andres (Hartford Wolf Pack/AHL), Déruns Thomas (Genève-Servette HC), Domenichelli Hnat (HC Lugano), Jeannin Sandy (HC Fribourg-Gottéron), Lemm Romano (HC Lugano), Monnet Thibaut (ZSC Lions), Paterlini Thierry (Rapperswil Jona Lakers), Plüss Martin (SC Bern), Rüthemann Ivo (SC Bern), Sannitz Raffaele (HC Lugano), Sprunger Julien (HC Fribourg-Gottéron), Wick Roman (Kloten Flyers).

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