National Mannschaft (National Teams)

      National Mannschaft (National Teams)

      [size=medium]Gaydouls Frontalangriff gegen Krueger[/size]

      Zwei Tage nach seiner Wahl zum Schweizer Eishockey-Präsidenten hat Philippe Gaydoul einen ersten öffentlichen Akzent gesetzt. In einem Interview mit dem «Sonntags-Blick» griff er Nationalcoach Ralph Krueger frontal an und warf ihm eine «katastrophale Kommunikation» vor. (tri/Si)
      Dass mit dem Denner-CEO an der (neuen) Verbandsspitze ein anderer Wind wehen würde, war absehbar. Gaydoul ist als forscher Macher und nicht als grauer Verwalter bekannt. Im Gespräch mit dem «Sonntags-Blick» verurteilte der 37-Jährige einige WM-Statements von Krueger (u.a. den Spruch vom «Heimnachteil») scharf.



      «Wenn sich eine Führungsperson in meinem Unternehmen so äussern würde, wäre die Sache für mich klar: Sie wäre nicht mehr tragbar», so Gaydoul. Der Sport funktioniere nicht anders als die Wirtschaft, fuhr der neue Präsident fort, das habe auch «der FC Basel diese Woche bewiesen».

      Vertragsauflösung ist auch finanzielle Frage
      Gigi Oeri, die Mäzenin und Präsidentin des FCB, äusserte sich vor ein paar Tagen ähnlich kritisch über ihren leitenden Angestellten Christian Gross. Der Zürcher ist inzwischen nicht mehr FCB-Trainer. Ein ähnlicher Eklat zeichnet sich nun auf der nationalen Hockey-Bühne ab - anders ist Gaydouls verbales Forechecking nicht zu deuten.

      Die Kardinalsfrage wird wohl sein, ob der Verband finanziell überhaupt in der Lage wäre, den noch bis zu den Olympischen Spielen gültigen Vertrag mit Krueger aufzulösen. Das missratene WM-Turnier von Bern könnte unter Umständen alle Beteiligten teuer zu stehen kommen.

      Krueger selber mochte die kritischen Voten seines Chefs nicht öffentlich kommentieren. Er wird Gaydoul seine WM-Analyse persönlich unterbreiten.
      Quelle:News.ch

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      RE: National Mannschaft

      Starkes Interview in der Berner Zeitung. Man merkt das da ein Profi die Verbands-Amateure ablöst... (Quelle: Bazonline)

      [size=xx-large]Gaydoul: «Wollen wir wie bisher einen vollamtlichen Coach?»[/size]
      Von Daniel Germann. Aktualisiert am 30.05.2009
      [size=x-large]Eishockey-Verband-Präsident Philippe Gaydoul wehrt sich am Tag seines Amtsantritts gegen Schnellschüsse. Er fordert von Nationalcoach Ralph Krueger Rechenschaft. Gleichzeitig will er auch kein reiner Vertreter der Liga sein.[/size]


      Weichenstellung: Eishockey-Verband-Präsident Philippe Gaydoul stellt sich die Frage, ob in Zukunft ein Klubtrainer im Nebenamt die Nationalmannschaft führen soll.
      Bild: Keystone

      Sie sind als neuer Präsident des Eishockey-Verbandes gewählt. Zuerst die Frage, welche die Leute in der Schweiz am meisten beschäftigt: Bleibt Ralph Krueger Trainer der Nationalmannschaft?
      Das beschäftigt vor allem die Journalisten. Es ist nicht unsere erste Priorität, die Position des Nationaltrainers zu diskutieren. Klar aber ist: Der neu gewählte Verwaltungsrat erwartet von ihm in Kürze eine detaillierte Analyse und Beurteilung des Abschneidens. Und Fakt ist auch: Ralph Krueger hat noch einen gültigen Vertrag.

      Das heisst aber auch, Sie schliessen nicht aus, dass Ralph Krueger vorzeitig gehen muss?
      Ich schliesse im Moment gar nichts aus. Mich stört aber die Art der Diskussion: Es ist müssig, über Köpfe zu diskutieren, solange wir nicht wissen, wie genau wir den Job des Nationaltrainers definieren: Wollen wir wie bisher einen vollamtlichen Coach? Oder setzen wir auf einen Klubtrainer, der im Nebenamt das Nationalteam führt? Das sind die Fragen, die wir zuerst diskutieren müssen.

      Sie haben sich in den vergangenen Wochen einen Überblick verschafft. Könnte sich der Verband die Ablösung von Ralph Krueger denn überhaupt leisten?
      Auf den ersten Blick nicht. Aber grundsätzlich findet man immer eine Lösung, wenn man das will. Aber nochmals: Die Frage des Nationaltrainers ist nicht die dringendste.

      Wie sieht denn Ihre Agenda aus?
      Es gibt gewisse Themen, die angegangen werden müssen. Es gibt die finanzielle Situation des Verbandes, die noch immer nicht komfortabel ist. Da müssen wir wieder mehr Stabilität schaffen, was allerdings im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld nicht ganz einfach ist. Dann müssen wir aber auch den Auftritt gegen aussen genau anschauen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wenn ich schaue, wer sich in den letzten Wochen alles zum Thema Nationaltrainer geäussert hat, dann war das nicht professionell, sondern eher bedenklich. Da erwarte ich schon, dass künftig klarer geregelt ist, wer zu welchen Themen Stellung nimmt. Und es gibt weitere Themen: etwa die Sicherheitsfrage oder der Zustand der Stadien.

      In den Diskussionen um die Zukunft von Ralph Krueger tauchte immer wieder Ihr Name auf. Haben Sie angesichts der hohen Erwartungen und Hoffnungen, die mit Ihrer Person verbunden sind, kein mulmiges Gefühl?
      Es gibt 7,5 Millionen Nationaltrainer. Doch ich lasse mich nicht unter Druck setzen. Ich versuche, das zu tun, was mittel- und langfristig für das Schweizer Eishockey am besten ist. Punkt.

      Ihr Vorgänger Fredy Egli sagt, der Verband sei über den Berg. Sie sind ein Mann aus der Wirtschaft: Wie gut ist die finanzielle Lage nach Ihrer Einschätzung?
      Als gut würde ich sie nicht bezeichnen. Nach dem Debakel vor ein paar Jahren ist immerhin die grösste Gefahr abgewendet. Aber es gibt noch einiges zu tun, bis die Situation wieder unter Kontrolle ist. Es ist eines unserer Ziele, die Finanzen langfristig wieder auf eine gesunde Basis zu stellen.

      Ein Verband ist sehr schwer zu finanzieren. Im Gegensatz zum Fussball sind die Länderspiele der Nationalmannschaft kaum profitabel. Wie wollen Sie mehr Geld für den Verband generieren?
      Es ist noch zu früh für konkrete Rezepte. Geben Sie uns Zeit, die Situation zu analysieren. Das Produkt Nationalmannschaft aber war schon populärer als im Moment. Deshalb gilt es nun, Ideen zu entwickeln, um neue Geldquellen zu erschliessen. Da ist Kreativität gefragt. Das ist übrigens auch in der Wirtschaft so. Das Geld wird einem nirgendwo hinterhergeworfen.

      Die Nationalliga hat sich für Sie als neuen Präsidenten stark gemacht: Sind Sie noch ein echter Verbandspräsident, oder sind Sie ein weiterer Vertreter der National League?
      Wir sind alle voneinander abhängig. Alleine geht es nicht. Falls jemand der Hoffnung sein sollte, dass ich in erster Linie die Interessen der Liga wahrnehmen werde, dann muss ich ihn enttäuschen. Ich sehe meine Aufgabe darin, im Gesamtinteresse des Schweizer Eishockeys zu handeln.

      Wie stark werden Sie auch in den Stadien präsent sein?
      Da habe ich noch keinen Masterplan. Ich werde dort sein, wo es mich braucht. Wir haben viele gute Leute, und es ist wichtig, diese arbeiten zu lassen. Ich sehe mein Betätigungsfeld vor allem im Bereich Marketing. Das muss Chefsache sein. Da kann ich mehr bewegen, als wenn ich jeden Match schauen gehe.

      Wie weit können Sie von Ihrem Netzwerk profitieren?
      Ich mache, was ich kann. Aber im Moment sind die Hosensäcke überall ein wenig zugenäht. Es geht, wie gesagt, darum, neue, kreative Ideen zu entwickeln, die auch nachhaltig sind. Da habe ich auch eine gewisse Ahnung. Eine Patentlösung habe aber auch ich nicht im Sack.

      Warum haben Sie sich eigentlich auf die Aufgabe eingelassen?
      Ich finde Eishockey und Sport allgemein eine spannende Materie. Man kann gar nicht genug machen. Es geht auch immer wieder darum, sich mit dem Thema Nachwuchs auseinanderzusetzen. Das ist unsere Zukunft. Aber es ist auch eine neue Erfahrung für mich. Ich habe noch nie in einem solchen Umfeld gewirkt.

      Und die ganzen politischen Kämpfe zwischen Verband und Liga in den letzten zwei Jahren, haben diese Sie nicht abgeschreckt?
      Ich gehe Herausforderungen nicht aus dem Weg. Ich bin mir bewusst, dass es nicht einfach werden wird. Aber Auseinandersetzungen gibt es immer wieder. Ihnen aus dem Weg zu gehen ist der falsche Weg.

      Der Hauptstreitpunkt ist wie so oft das Geld. Die Liga sagt, sie generiere mehr Geld und müsse zu viel an den Verband abgeben. Wie denken Sie darüber?
      Ohne die Hilfe der Liga wäre es für den Verband in den letzten Jahren nicht mehr weiter gegangen. Das ist so. Nun aber muss es die Ambition des Verbandes sein, finanziell wieder unabhängiger und selbstständiger zu werden. Nur wer unabhängig ist, hat auch Möglichkeiten.

      Es ist Usanz, dass ein Präsidentschaftskandidat im Wahlkampf Versprechen macht. Haben Sie den Klubs versprochen, dem Verband künftig weniger Geld überweisen zu müssen?
      Das habe ich so nicht gesagt. Aber es ist mein persönliches Ziel, den Verband langfristig finanziell wieder auf eine bessere Basis zu stellen und damit unabhängiger von der Liga zu werden. Daraufhin arbeite ich.

      Viele Klubs, nicht nur im Eishockey und auch nicht nur in der Schweiz, können nur dank Mäzenen überhaupt bestehen. Was läuft falsch im Sport?
      Wenn man 20 Franken einnimmt, kann man nicht 50 Franken ausgeben. So einfach ist es im Prinzip. Das gilt im Sport ebenso wie in der Wirtschaft. Es gab in der Vergangenheit im Sport Exzesse, die ungesund waren. Wenn ich schaue, was nur schon in den letzten Tagen im internationalen Fussball für Summen für Spielertransfers geflossen sind, schüttle ich nur den Kopf. Den Privatpersonen im Hintergrund, die jeweils die Löcher stopfen, ist es auch schon besser gegangen als im Moment. Irgendeinmal erhält man die Quittung präsentiert.

      Der SCB hat sein Geschäft diversifiziert. Er erwirtschaftet einen Teil seiner Mittel über die Gastronomie. Ist das der Weg?
      Es gibt nicht einen richtigen Weg, der für alle gilt. Die Voraussetzungen sind überall anders. Aber das Beispiel SCB zeigt, dass es mit kreativen Ansätzen durchaus Möglichkeiten gibt, Lücken zu schliessen. Nur muss es am Ende klar sein, für was man eigentlich steht. Sonst wird es gefährlich. Das war auch in der Wirtschaft in den letzten Jahren zunehmend ein Problem. Zum Teil wusste man gar nicht mehr, welche Produkte eine Firma eigentlich produzierte. Man muss wissen, für was eine Marke steht. Sonst geht die Identifikation verloren. Nach alternativen Einnahmequellen zu suchen, ist aber ganz sicher nicht falsch.
      (Berner Zeitung)

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      RE: National Mannschaft

      droopy schrieb:


      Starkes Interview in der Berner Zeitung. Man merkt das da ein Profi die Verbands-Amateure ablöst... (Quelle: Bazonline)

      Wie sieht denn Ihre Agenda aus?
      Es gibt gewisse Themen, die angegangen werden müssen. Es gibt die finanzielle Situation des Verbandes, die noch immer nicht komfortabel ist. Da müssen wir wieder mehr Stabilität schaffen, was allerdings im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld nicht ganz einfach ist. Dann müssen wir aber auch den Auftritt gegen aussen genau anschauen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wenn ich schaue, wer sich in den letzten Wochen alles zum Thema Nationaltrainer geäussert hat, dann war das nicht professionell, sondern eher bedenklich. Da erwarte ich schon, dass künftig klarer geregelt ist, wer zu welchen Themen Stellung nimmt. Und es gibt weitere Themen: etwa die Sicherheitsfrage oder der Zustand der Stadien.


      Na dann hoffe ich mal, dass in Sachen Bieler Tamtam und Langnauer Trara Druck entsteht! :check:
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      RE: National Mannschaft

      Milbi schrieb:


      droopy schrieb:


      Starkes Interview in der Berner Zeitung. Man merkt das da ein Profi die Verbands-Amateure ablöst... (Quelle: Bazonline)

      Wie sieht denn Ihre Agenda aus?
      Es gibt gewisse Themen, die angegangen werden müssen. Es gibt die finanzielle Situation des Verbandes, die noch immer nicht komfortabel ist. Da müssen wir wieder mehr Stabilität schaffen, was allerdings im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld nicht ganz einfach ist. Dann müssen wir aber auch den Auftritt gegen aussen genau anschauen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wenn ich schaue, wer sich in den letzten Wochen alles zum Thema Nationaltrainer geäussert hat, dann war das nicht professionell, sondern eher bedenklich. Da erwarte ich schon, dass künftig klarer geregelt ist, wer zu welchen Themen Stellung nimmt. Und es gibt weitere Themen: etwa die Sicherheitsfrage oder der Zustand der Stadien.


      Na dann hoffe ich mal, dass in Sachen Bieler Tamtam und Langnauer Trara Druck entsteht! :check:
      der wird den schon den marsch blasen,dass ist ein macher und keine weichflöte wie die vorherigen!!! ich habe krüger geistig schon verabschiedet..:icon_cheesygrin:
      Eishockey,what else :thumbsup:

      RE: National Mannschaft

      Krüger ist nicht das Problem! Denn Schweizer Nati-Fans ist es einfach in den Kopf gestiegen!! Wir sind auf Weltrangliste Nr7 und was erwartet der Schweizer?
      Wir sollen minimum unter die besten 4!! Das ist unrealistisch soviel guten Nachwuchs gibt es nicht und so gutes Eishockey wie immer gesagt wird spielen wir nicht! Es gibt minimum 7 Nationen die Spielen besseres Eishochey und es werden immer wie mehr! Ich konnte Letland beobachten an der WM und die Weissrussen (sind beide Nationen noch hinter uns) das sind Nationen die man im Auge behalten muss sonst fällt man wieder zurück!
      Also unterstützt Krüger er macht keinen schlechten Job und ohne Ihn wären wir nicht da wo wir sind!

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Die neue Führung des Eishockeyverbands schreitet zur Tat. Nationaltrainer Ralph Krueger steht das Wasser bis zum Hals.[/size]

      Am 29. Mai wurde der Denner-CEO Philippe Gaydoul zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Eishockeyverbandes gewählt. Im Sonntags-Blick-Interview nahm er kein Blatt vor den Mund – bezeichnete die Kommunikation von Ralph Krueger an der Heim-WM als «Katastrophe» und dessen Verhalten nach privatwirtschaftlichen Massstäben als «untragbar».
      Gaydoul lässt den Worten Taten folgen. In den vergangenen acht Tagen liess er Krueger zweimal vortraben – zuletzt am Dienstag in Anwesenheit des neu konstituierten Verwaltungsrats des Verbandes.
      Eine zentrale Rolle spielt Pius David Kuonen, der Delegierte des Verwaltungsrates und neue starke Mann an der sportlichen Front.
      Der langjährige Sportchef des EHC Visp will sich zwar noch nicht in die Karten schauen lassen. Trotzdem nennt er das Kind beim Namen: «Der Nationaltrainer hat die Verantwortung, die bestmögliche Mannschaft aufzustellen. Die Türe zur Auswahl muss für alle Spieler offen sein.»
      In der sportlichen Situationsanalyse wird auch U20-Nationaltrainer und Krueger -Assistent Köbi Kölliker zum Thema. Tendenz: Für Kölliker steht es ebenfalls fünf vor zwölf.Die nächsten Schlüsseltermine im Krueger -Countdown: die Nationalliga-Versammlung vom Wochenende in Arosa. Dort muss Krueger seine persönliche WMAnalyse präsentieren. Und die nächste Sitzung des Verwaltungsrates am 22./23. Juni. Gemäss Kuonen soll die Trainerfrage dann entschieden werden.Schon jetzt aber ist klar, dass künftig im Verband ein neuer Wind weht – und für die Trainer die gleichen Kriterien gelten wie für die Spieler.Und damit rückt eine einfache Frage in den Vordergrund: «Hat Ralph Krueger die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver im kommenden Februar verdient?»
      Urteilt man nach sportlichen Gesichtspunkten, gibt es nur eine Antwort: «Nein.» m 29. Mai wurde der Denner-CEO Philippe Gaydoul zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Eishockeyverbandes gewählt. Im Sonntags-Blick-Interview nahm er kein Blatt vor den Mund – bezeichnete die Kommunikation von Ralph Krueger an der Heim-WM als «Katastrophe» und dessen Verhalten nach privatwirtschaftlichen Massstäben als «untragbar».
      Gaydoul lässt den Worten Taten folgen. In den vergangenen acht Tagen liess er Krueger zweimal vortraben – zuletzt am Dienstag in Anwesenheit des neu konstituierten Verwaltungsrats des Verbandes.Eine zentrale Rolle spielt Pius David Kuonen, der Delegierte des Verwaltungsrates und neue starke Mann an der sportlichen Front.Der langjährige Sportchef des EHC Visp will sich zwar noch nicht in die Karten schauen lassen. Trotzdem nennt er das Kind beim Namen: «Der Nationaltrainer hat die Verantwortung, die bestmögliche Mannschaft aufzustellen. Die Türe zur Auswahl muss für alle Spieler offen sein.»In der sportlichen Situationsanalyse wird auch U20-Nationaltrainer und Krueger -Assistent Köbi Kölliker zum Thema. Tendenz: Für Kölliker steht es ebenfalls fünf vor zwölf.Die nächsten Schlüsseltermine im Krueger -Countdown: die Nationalliga-Versammlung vom Wochenende in Arosa. Dort muss Krueger seine persönliche WMAnalyse präsentieren. Und die nächste Sitzung des Verwaltungsrates am 22./23. Juni. Gemäss Kuonen soll die Trainerfrage dann entschieden werden.
      Schon jetzt aber ist klar, dass künftig im Verband ein neuer Wind weht – und für die Trainer die gleichen Kriterien gelten wie für die Spieler.
      Und damit rückt eine einfache Frage in den Vordergrund: «Hat Ralph Krueger die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver im kommenden Februar verdient?»Urteilt man nach sportlichen gesichtspunkten, gibt es nur eine Antwort: «Nein.»

      Quelle Blick.ch

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      RE: National Mannschaft

      Eightyfil schrieb:


      Weg mit Gaydoul. Wer keine Ahnung vom Hockey hat soll verschwinden. Ralf Krüger hat fantastische Arbeit in den letzten Jahren abgeliefert!


      Es ist aber nicht alleine das Verdienst von Krüger, dass das Schweizer Eishockey Fortschritte gemacht hat. Der ZSC hat ja die Champions League kaum wegen Krüger gewonnen! Ich finde Krüger war lange genug im Amt, jetzt macht er offenbar keine Fortschritte mehr und und verkracht sich mit immer mehr Spielern. Er soll entweder jetzt oder in einem Jahr gehen!

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      RE: National Mannschaft

      [size=large]Ralph Kruegers WM-Rückblick[/size]
      [size=medium]Knapp sechs Wochen nach dem WM-Out der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft äusserte sich Coach Ralph Krueger in Arosa an der Gesellschafter-Versammlung der National League zum missratenen Turnier. Kritische Voten blieben aus. (smw/Si)[/size]

      Während rund zehn Minuten blickte Krueger auf die aus Schweizer Sicht enttäuschende Heim-WM zurück. «Es war eine Super-WM, wenn man das Ergebnis ausklammert. Natürlich war es traurig, dass die Mannschaft nicht weiterspielen konnte», erklärte der Nationalcoach.

      Von seinen (umstrittenen) Selektionskriterien will er offenbar auch im Jahr der Olympischen Spiele partout nicht abrücken. Krueger sprach in Arosa explizit von 39 Kandidaten. Ob sein beschränktes Auswahlverfahren sich mit der Haltung der neuen Verbandsspitze um Präsident Philippe Gaydul deckt, bleibt abzuwarten.

      Der neue sechsköpfige Verwaltungsrat hat mit Krueger schon vor dem Meeting mit den Delegierten der National League Gespräche geführt. Derzeit analysiert die Führungscrew die Ergebnisse der Sitzungen. «Wir tragen die Puzzleteile zusammen und werden dann entscheiden», erklärte ein VR-Mitglied auf Anfrage. Mehr gebe es derzeit nicht zu sagen.

      In neun Tagen wird der Verwaltungsrat wieder zusammentreten und einen Beschluss fassen -- pro oder kontra Krueger. In einem längeren Interview mit dem «Sonntags-Blick» hatte sich Gaydoul gegenüber der Arbeit Kruegers sehr kritisch geäussert und ihm im Rückblick auf die WM «eine katastrophale Kommunikation» vorgeworfen.

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Mit Ralph Krueger nach Vancouver[/size]

      Ralph Krueger wird die Schweizer Nationalmannschaft auch an die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver führen.

      Der nach dem enttäuschenden Abschneiden an der Heim-WM in die Kritik geratene Coach wurde für das nächste grosse Turnier in seinem Amt bestätigt. Gleichzeitig kündigte Philippe Gaydoul, der neue Präsident von Swiss Ice Hockey, aber das Ende der "Ära Krueger" an: Der Vertrag mit dem 49-jährigen Deutsch-Kanadier werde nach der WM 2010 nicht mehr verlängert. Und auch ein Abgang vor dem Turnier in Deutschland scheint mehr als möglich.

      Denn will Krueger die Mannschaft an der WM im nächsten Frühling noch betreuen, muss er in Vancouver mit seinem Team mindestens den 8. Rang belegen. Dieses Ziel habe der Verwaltungsrat im Bewusstsein des olympischen Modus' mit unmissverständlicher Deutlichkeit gesetzt.

      "Meine Kollegen und ich vom Verwaltungsrat sind überzeugt, dass aus sportlicher Sicht kein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht, und dass Ralph Krueger zusammen mit seinem Team die ihm vorgegebenen Ziele erreichen kann", begründete Philippe Gaydoul den gemäss Communiqué vom Verwaltungsrat einstimmig gefällten Entscheid. Gaydoul sagte aber klar: "Spätestens nach der WM wird jemand anderes an der Bande stehen."

      Denn im selben Communiqué, wie der Verband seinen Trainer bestätigte, gab er auch gleich das Profil von Kruegers Nachfolger bekannt: Der neue Nationaltrainer soll seinen Job wie bisher im Vollamt ausführen und zusätzlich auch die Verantwortung über die U20-Auswahl, die derzeit von Kruegers Assistent Jakob Kölliker betreut wird, tragen. "Die Suche nach einem Nachfolger hat per heute Montag begonnen", so Gaydoul.

      Nach den verpassten Zielen an der Heim-WM wurde von verschiedenen Seiten die Entlassung von Krueger gefordert. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt Anfang Juni hatte zudem auch Gaydoul den Trainer via Medien massiv angegriffen und ihm eine "katastrophale Kommunikation" vorgeworfen. Drei Wochen später fällten Gaydoul und seine Crew den trotz allem nicht unerwarteten Entscheid, den Weg zumindest bis Olympia mit Krueger weiterzugehen.

      Quelle:(si)

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      RE: National Mannschaft

      Ein Wechsel hätte sich der Verband finanziell nicht leisten können. Ob das nach den OS anders wäre weis ich nicht, aber der 8. Platz da zu erreichen ist sicher schwieriger als an der WM... Weiterhin viel Glück RK und bitte kein Sean als Nachfolger!
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      RE: National Mannschaft

      Milbi schrieb:


      Ein Wechsel hätte sich der Verband finanziell nicht leisten können. Ob das nach den OS anders wäre weis ich nicht, aber der 8. Platz da zu erreichen ist sicher schwieriger als an der WM... Weiterhin viel Glück RK und bitte kein Sean als Nachfolger!


      Bin auch der Meinung,dass Ralph bis jetzt gute Arbeit geleistet hat und bin auch überzeugt das er den 8.Platz mit der Manscgaft erreicht!

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Holt Krueger Domenichelli ins Nationalteam?[/size]

      Der mit einer Schweizerin verheiratete Hnat Domenichelli (33) hat laut der Zeitung "Corriere dello Ticino" den Schweizer Pass erhalten.

      Der gebürtige Kanadier und Stürmer des HC Lugano wäre damit ab der kommenden Saison in der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft einsatzberechtigt. Zudem wird er 2009/2010 auch das Ausländerkontingent des HC Lugano nicht mehr belasten. Domenichellis Vertrag mit den Tessinern läuft bis 2013.

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Domenichelli präsentiert CH-Pass[/size]

      Nun ist es amtlich: Hnat Domenichelli präsentiert nach seiner erfolgreichen Einbürgerung den frisch erhaltenen Schweizer Pass.
      Der gebürtiger Kanadier ist mit einer Schweizerin verheiratet und spielt seit 2003 im Tessin, fünf Jahre für Ambrì und seit 2008 für Lugano. Er ist damit auch für die Schweizer Nationalmannschaft spielberechtigt.




      Ich hofffe Domenicheli will und Krüger schlägt zu!!:play:

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      RE: National Mannschaft

      Stone schrieb:


      [size=medium]Domenichelli präsentiert CH-Pass[/size]

      Nun ist es amtlich: Hnat Domenichelli präsentiert nach seiner erfolgreichen Einbürgerung den frisch erhaltenen Schweizer Pass.
      Der gebürtiger Kanadier ist mit einer Schweizerin verheiratet und spielt seit 2003 im Tessin, fünf Jahre für Ambrì und seit 2008 für Lugano. Er ist damit auch für die Schweizer Nationalmannschaft spielberechtigt.




      Ich hofffe Domenicheli will und Krüger schlägt zu!!:play:

      Wenn Krüger zuschlägt will er sicher nicht mehr :smilie_394:
      Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
      Albert Einstein

      RE: National Mannschaft

      Folgt auf Ralph Krueger Sean Simpson?

      Simpson kennt die Schweiz wie seine Westentasche

      Wie die Zeitung «Sonntag» berichtet, steht mit Sean Simpson der Wunschkandidat von Swiss Ice Hockey bereits fest. Der aktuelle Trainer der ZSC Lions entspricht perfekt dem Anforderungsprofil. Er kennt die Spieler, er kennt die Mentalität und er weiss, wie man auf internationalem Parkett bestehen kann. Dazu kommt, dass sein Vertrag bei den Lions 2010 ausläuft. Peter Zahner, CEO der ZSC Lions, bestätigt gegenüber «slapshot.ch»: «Ja, wir sind von Swiss Ice Hockey offiziell über die Verhandlungen mit Simpson informiert worden. Wir wissen, dass sich unser Trainer für den Job eines Nationalcoaches interessiert.»

      Die Nationalmannschaft als Aushängeschild

      Dass der Verband bereits erste Verhandlungen über einen Krueger-Nachfolger anstrengt, ist bemerkenswert und erfreulich zugleich. Eine der wichtigsten Positionen im Schweizer Eishockey erfordert eine sorgfältige und gründliche Evaluation. Schliesslich will der Verband die Suche nach dem neuen Coach aktiv gestalten und nicht warten, was im Frühling noch für Restposten im Angebot stehen.

      Quelle: bluewin.ch
      Erfolg ysch nidd alles im Lääbe!

      Fanclub Lokalpatriote Basel

      LPBS - Us Liebi zum EHC!

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Auch Shedden Kandidat[/size]

      Nach Sean Simpson hat die Swiss Ice Hockey Association für die Nachfolge vom Nationaltrainer Ralph Krueger auch offiziell Doug Shedden vom EV Zug angefragt, wie "20 Minuten" berichtet.
      Shedden führte vor seiner Ankunft in Zug die finnische Nationalmannschaft an der WM 2008 zur Bronzemedaille. Auch Shedden wäre nach der Saison frei. Ebenfalls angefragt worden sein soll Arno Del Curto vom HC Davos , der jedoch ein längerfristiges Engagement bei seinem Club hat, während der Verband einen Vollzeit-Trainer sucht.

      Quelle:Hockeyfans.ch

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium] RvA: Auch mit Natitrainer Del Curto kein Comeback[/size]

      HCD-Leitwolf Reto von Arx (33) ist auch deshalb Kult, weil er seit 2002 nicht mehr für die Nationalmannschaft spielt. Und jedes Jahr kann spekuliert werden, ob es wohl mit Reto von Arx für die WM-Halbfinals gereicht hätte - immerhin ist er ja soeben zum dritten Mal zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt worden - vor allen Ausländern.

      An diesen Spekulationen wird sich auch dann nichts ändern, sollte Arno Del Curto Nationaltrainer werden. Der HCD-Trainer erklärte nämlich gegenüber slapshot.ch "Ich würde Reto von Arx nicht aufbieten. Für mich käme der Job des Nationaltrainers ja frühestens nach der WM 2010 in Frage - und dann wäre Reto sowieso zu alt?"

      Dass Arno Del Curto für die Nachfolge von Ralph Krueger ins Gespräch kommt, war nicht zu verhindern: Wann immer irgendwo eine attraktive Trainerstelle neu zu besetzen ist, wird der HCD-Kulttrainer von den Medien zum Thema gemacht. Mal in Bern, mal in Lugano oder Zürich, hin und wieder sogar in Helsinki oder Berlin. Und nun eben für die Nachfolge von Ralph Krueger.

      Obwohl die Chancen nur theoretisch sind. Del Curto sagt gegenüber slapshot.ch ganz klar: "Ich könnte den Job nur eine Saison und im Nebenamt machen. Davos würde mich nie aus dem laufenden Vertrag freigeben." Pius-David Kuonen, bei Swiss Ice Hockey im Verwaltungsrat für die sportlichen Bereiche zuständig, bestätigte indes gegenüber slapshot.ch erneut: "Wir haben ganz klar gesagt, dass wird einen Nationaltrainer

      ZSC-Coach Sean Simpson ist und bleibt Kronfavorit auf das Amt des Nationaltrainers.
      im Vollamt wollen und eine längerfristige Zusammenarbeit anstreben. Daran hat sich nichts geändert". Daran kann auch Philippe Gaydoul, ein Fan von Arno Del Curto, nichts ändern - er hat nur eine Stimme im Verwaltungsrat von "Swiss Ice Hockey", der über die Besetzung des Nationaltrainerpostens entscheidet und ist schon mit seinem Antrag nicht durchgekommen, Krueger nach der WM 2009 zu feuern.

      Auch die NLA-Klubs stellen sich wohlweislich gegen eine Lösung eines Nationaltrainers im Nebenamt und haben ebenfalls einen Sitz im Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey. Ein Klubgeneral, dessen Name uns gerade entfallen ist, hat es auf den Punkt gebracht: "Man stelle sich vor, Arno Del Curto wäre Nationaltrainer gewesen als Nationalverteidiger Beat Forster von den ZSC Lions nach Davos transferiert worden ist. Unvorstellbar."

      Kronfavorit für die Krueger-Nachfolge ist nach wie vor ZSC-Trainer Sean Simpson.
      Quelle Slapshot

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium] ZSC: Keine Offerte für Simpson - aber für Krueger?[/size]

      Kommt es bei den ZSC Lions zum grossen Showdown zwischen CEO Peter Zahner und Verwaltungsratspräsident Walter Frey? Peter Zahner ist Walter Freys Wunsch-CEO. Freys Vertrauen in Zahner wurde durch die Anstellung von ZSC-Headcoach Sean Simpson untermauert. Simpson war Zahners Wunschkandidat für den Trainerposten der Lions. Walter Frey wollte Ralph Krueger. Doch damals war der Nationaltrainer unter Vertrag, also setzte sich Zahner mit Sean Simpson durch. Nun laufen die Verträge von Simpson und Krueger aus. Und Simpson darf Nachfolger von Krueger werden, sofern er will. (slapshot.ch berichtete)

      Simpson ist ein kluger Geschäftsmann. Als sich der Eishockeyverband beim Kanadier meldete, rief der umgehend seinen Arbeitgeber an und verlangte, die Vertragsverhandlungen mit den ZSC Lions aufzunehmen. Nach dem CHL-Erfolg mit den ZSC Lions erhofft sich Simpson in Zürich ein mehrjähriges Engagement mit einer satten Lohnaufbesserung.

      Doch damit stiess Simpson in Zürich auf taube Ohren. Die Arbeit des Kanadiers wird in Zürich sehr geschätzt und die Jubelrufe des CHL-Erfolges schlagen noch immer Wellen über dem Zürichsee. Eine Vertragsverlängerung mit dem erfahrenen Headcoach ist durchaus denkbar. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ein Vertragsverlängerungsangebot der ZSC Lions an Sean Simpson aber nur dessen Verhandlungsposition mit dem Schweizerischen Eishockeyverband stärken, ist aus Zürich zu vernehmen. Deshalb haben die ZSC Lions entschieden, zum jetzigen Zeitpunkt nicht

      Walter Frey (r) engagierte Sean Simpson als ZSC Headcoach, liebäugelte aber auch mit Nationaltrainer Ralph Krueger.
      mit Sean Simpson zu verhandeln.

      Simpson wird also kampflos dem Schweizer Nationalteam überlassen. Das will in Zürich zwar niemand so bestätigen. CEO Peter Zahner sagt gegenüber slapshot.ch einzig aus, dass das "Dossier Headcoach" noch im Herbst bearbeitet werde. "Und wir lassen uns dabei sicher nicht unter Druck setzen."

      Das ist auch nicht nötig. Peter Zahner muss nämlich anders als vor Jahresfrist, als Peter Zahner Sean Simpson anstellen durfte, nun auch mit Ralph Krueger verhandeln. Walter Freys Wunschkandidat auf den Trainerjob bei den ZSC Lions ist auf dem freien Transfermarkt erhältlich. Und anders als vor Jahresfrist kann sich der Präsident in der Trainerfrage gegen seinen CEO durchsetzen. Walter Freys präsidiales Veto zu Vertragsverhandlungen mit Sean Simpson ist bereits ein erster Etappensieg auf dem Weg zur Verpflichtung von Ralph Krueger als ZSC Lions Headcoach.

      Quelle Slapshot

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      RE: National Mannschaft

      [size=medium]Gipfeltreffen von Gaydoul und Del Curto[/size]

      Von Benjamin Muschg, Fredy Wettstein, Simon Graf. Aktualisiert um 09:49
      Der Verbandspräsident traf sich mit dem HCD-Trainer. Eine Einigung steht aber noch aus. Die Schlüsselfrage dürfte lauten: Darf Del Curto das Nationalteam langfristig im Nebenamt führen?

      Das Dossier Nationaltrainer ist für den neuen Verbandspräsidenten Philippe Gaydoul die erste grosse Herausforderung und auch Möglichkeit, sich zu profilieren. Entsprechend entschlossen geht er es an. Gestern Montagabend traf er sich mit Wunschkandidat Arno Del Curto.

      Für eine Stellungnahme war er nicht zu erreichen, und auch der HCD-Coach gab sich einsilbig. «Es stimmt. Wir haben miteinander geredet», sagte Del Curto. «Er kennt nun meine Ansichten und muss diese mit dem Zentralvorstand besprechen.» Der Engadiner betonte zudem, es habe nie ein Ultimatum von Verbandsseite gegeben. HCD-Präsident Tarcisius Caviezel hatte behauptet, Del Curto müsse sich bis (gestern) Montagabend entscheiden - wohl, um ihn aus der Reserve zu locken.

      Gemäss Del Curto besteht kein zeitlicher Druck. Was heissen dürfte, dass er sich nicht unter Druck setzen lassen will. Gaydoul versteht sich gut mit dem Engadiner, und wenn sie sich grundsätzlich einig wären, gäbe es keinen Grund, sich weiter verschlossen zu zeigen. Zumal das Geld nicht der Knackpunkt sein dürfte. Die Schlüsselfrage lautet wohl: Ist der Verband bereit, den 53-Jährigen das Nationalteam langfristig im Nebenamt führen zu lassen?

      Del Curto will Klubtrainer bleiben

      Del Curtos Vertrag in Davos läuft noch bis 2011, und der Verband erklärte sich - entgegen der ursprünglichen Absicht - bereit, ihn im nächsten Winter den HCD und das Nationalteam betreuen zu lassen, falls er danach voll einsteigt (TA vom Montag). Dies bestätigte gestern Peter Lüthi, der Sportchef des Verbands. Doch Del Curto hat stets betont, er wolle Klubtrainer bleiben. Er ist ein Trainer, der die tägliche Arbeit mit den Spielern liebt. Und diese würde ihm wohl fehlen, wenn er vollamtlich Nationalcoach würde.

      Man darf also annehmen, dass er sich von Gaydoul mit der Botschaft getrennt hat, er würde Ja sagen, aber nur im Nebenamt. Und das bringt den Verband in eine schwierige Situation: Will man das Stellenprofil dem Wunschkandidaten anpassen oder auf einen anderen Bewerber einschwenken, der bereit ist, sich dem Profil zu unterwerfen? Im zweiten Fall würde ZSC-Trainer Sean Simpson, der neben Del Curto am meisten genannte Kandidat, zum aussichtsreichsten Bewerber.

      Denkbar wäre aber im Sinne eines schweizerischen Kompromisses auch, dass man Del Curto das Nationalteam vorerst für einen Winter im Nebenamt führen lässt und schaut, ob sich das sportlich und sportpolitisch bewährt. Schliesslich wurde Russland mit Slawa Bykow auch Weltmeister, obschon dieser noch ZSKA Moskau coachte. Klar ist aber, dass sich in der Liga Widerstand gegen einen doppelten Del Curto formieren dürfte. Denn die Schweiz ist zwar nicht so gross wie Russland, aber ihre nationale Hockeykultur ist wohl noch vielschichtiger.

      Quelle:Baz.ch

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