Diskussion Kader 2018/2019

      droopy schrieb:

      LPBS schrieb:

      Avalanche schrieb:

      droopy schrieb:

      bz 28.4.2018
      Beim Stellenantritt sagte YB Sportchef Christoph Spycher: «Wir müssen zuerst wegkommen von dem Zickzack-Kurs der letzten Jahre.»


      Ich denke, ich habe verstanden, worauf du anspielst.
      Meine Frage: Worin genau besteht der Zickzack-Kurs unseres EHC?

      Ja, das Zick haben wir. Jetzt wäre ein Zack mal schön.


      In erster Linie die vielen Wechsel beim Personal (nicht nur Spieler)...


      Da weisst du mehr als ich: Mir war nicht bewusst, dass es hinter den Kulissen (auch) viele personelle Wechsel gibt. Das ist natürlich für ein kontinuierliches, zielgerichtetes Arbeiten schon nicht günstig. Gibt es Hinweise auf die Ursachen dieser Wechsel?

      Avalanche schrieb:


      Da weisst du mehr als ich: Mir war nicht bewusst, dass es hinter den Kulissen (auch) viele personelle Wechsel gibt. Das ist natürlich für ein kontinuierliches, zielgerichtetes Arbeiten schon nicht günstig. Gibt es Hinweise auf die Ursachen dieser Wechsel?


      Ich rede hier von den Wechseln in den letzten ca. 5 Jahren die allen bekannt sind (Spieler, Trainer, Präsidenten, etc.). Ein paar Wechsel sind ja okay, denn im Amateursport sind nun mal ein kurzer Weg zur Arbeit/Ausbildung/Freundin/Frau/Familie/Zushause oftmals wichtiger als der Name des Clubs. Und wenn man sieht das die Mannschaft unter einem Trainer keine Fortschritte macht (oder andere wichtige Gründe), muss man natürlich auch einen Wechsel vornehmen. Aber es waren einfach zuviele Wechsel, und so kann einfach keine "funktionierende Mannschaft" entstehen. Gut, ich erwähne das nicht zu ersten mal, aber es muss jetzt einfach besser werden.
      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer
      Leider nicht ganz die erhofften News. Aber immerhin 3 Verteidiger und 4 Stürmer sollen bis Saisonstart dazustossen und in den nächsten 2 Wochen soll es erste Bekanntgaben geben. Für die Spieler die noch offen sind bleibt da nur noch wenig Platz und 2 der Stürmer sollen aus Olten kommen, da rechne ich eigentlich immer noch mit Helder Duarte und Marc Sahli. Positiv sicher das Cederbaum wieder trainieren kann, der hat durchaus noch viel Potenzial.
      Der EHC Basel arbeitet gezielt an der Entwicklung der Mannschaft für die kommende Saison in der MSL

      Michael Reinhard, 25-jähriger robuster Verteidiger vom EHC Zuchwil wird das Team mit seiner Erfahrung verstärken. Der letztjährige Schweizermeister der 1.Liga ist hoch motiviert dabei mitzuhelfen, das Eishockey in Basel weiter zu entwickeln.

      Marc Sahli, 21-jähriger, 185 cm grosser und 91 kg schwerer Stürmer vom EHC Olten, gehörte die letzten beiden Saisons dem Swiss League Team an und kam auch beim Partnerteam Zuchwil-Regio zu Einsätzen. Als gelernter sehr kräftiger Center soll er die Mittelachse im Team weiter verstärken. Für Ihn wird zusätzlich eine B-Lizenz beim Partnerteam EHC Olten gelöst.

      Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem EHC Olten werden zudem für den 21-jährigen Flügelstürmer Joachim Vodoz sowie den 20-jährigen Center Stéphane Heughebaert B-Lizenzen gelöst. Wir heissen die neuen Spieler beim EHC Basel herzlich willkommen.
      Für mich ist immernoch ein Rätsel, warum mehr als die Hälfte des Teams ausgewechselt wird. 7 Bisherige (ohne Torhüter)! Viele Punkte sind gegangen und weniger dazugestossen. Seit 34 Jahren komm ich an die Spiele und vielleicht verstehe ich die Zusammenhänge immer noch nicht. Aber heuer kommt irgendwie keine Freude auf. Sorry.
      :hockfight: Mir sin mir
      Naja es gibt natürlich schon Gründe für die vielen Wechsel, nach der letzten Saison. Auch wenn ich mir ebenfalls weniger Wechsel gewünscht habe. Noch steht das Kader ja auch nicht fix.

      Es spielen hier auch viele Punkte zusammen.

      1. Spieler die der EHC behalten wollte, aber die halt bessere Angebote bekamen. (Brügger, Rohrbach oder auch Puntus)

      2. Spieler die hierbleiben wollten, aber der EHC nicht behalten wollte weil sie vermutlich nicht genug Ambitionen für die Ziele des EHC haben. (Voegelin oder auch Guantario)

      3. Spieler die sich hier nicht einfinden konnten (Jeyabalan, Ustsimenka, Tkachenko).

      Allerdings gibt es doch auch positive Signale für die Zukunft, Leistungsträger die für 2 Jahre unter Vertrag nehmen ist auf diesem Niveau alles andere als selbstverständlich.

      Die Zugänge sind doch auch durchaus positiv zu werten. Gestern wurde ein erfahrener Verteidiger verpflichtet der jetzt jahrelang auf hohem 1. Liganiveau mitgespielt hat. Die jungen Spieler sind in den letzten Jahren fast alle nahe an der NLB gewesen und haben auf MSL Niveau oder 1. Liga überzeugt. Das sie hier her wechseln spricht schon durchaus dafür das das Konzept des EHC überzeugt.

      Im allgemeinen werden die meisten MSL Teams jünger werden als letztes Jahr. Dafür ist diese Liga ja auch da um junge Spieler einen neuen Weg in den Profieishockey zu geben.
      Für das, das wir nur Zehnter wurden, haben wir uns ganz gut verstärkt. Nur Dübendorf und Brandis haben (bis jetzt) noch etwas die besseren (nach Punkterangliste der letzten Saison) Transfers getätigt als wir. Viele MSL Teams (Chur, Düdingen, etc.) haben bis jetzt noch keine Transfers gemeldet die man "auf den ersten Blick" als grosse Verstärkung (in Sachen Tore und Assists) bezeichnen kann.

      Aber bei so vielen Wechsel dauert es automatisch länger bis das ganze als Einheit funktioniert als wenn es nur wenige Wechsel gäbe. Also gut sind so viele Wechsel auf keinen Fall. Als Beispiel kann man Lugano nehmen, jetzt wo es nicht mehr so viele Wechsel gab, kommen sie in den Final (gut, das ist jetzt die ganze Situation etwas einfach dargestellt)...
      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer

      droopy schrieb:

      Aber bei so vielen Wechsel dauert es automatisch länger bis das ganze als Einheit funktioniert als wenn es nur wenige Wechsel gäbe. Also gut sind so viele Wechsel auf keinen Fall. Als Beispiel kann man Lugano nehmen, jetzt wo es nicht mehr so viele Wechsel gab, kommen sie in den Final (gut, das ist jetzt die ganze Situation etwas einfach dargestellt)...

      Als 19-Jähriger Infanterie-Zugführer musste ich 60 unmotivierte Tessiner in eine Einheit schmieden, das hat etwa 7-8 Wochen gedauert (zugegebenerweise warens nacher nur noch 45 :P). Bei einer fähigen Führungsperson und motivierten Spielern sollte es trotz etwas weniger Kontakt gleich schnell gehen. Führen ist eben eine Kunst, welche nicht von Punkten oder Ähnlichem abhängig ist. Bei den Interviews mit Malgin und in Betracht vom Feuer, welches Malicek mit seinen Emotionen entfachen kann, sind wir meiner bescheidenen Meinung nach sehr gut aufgehoben.
      Nette Ausführung. Ich gebe dir auch recht das es möglich ist, auch in einer angemessenen Geschwindigkeit ein Team daraus zu machen. Aber es ist natürlich auch schwierig eine Balance zu finden, in einer Gruppe die sich immer wieder verändert. Gewisse Spieler sind schon da, andere kommen später dazu, wieder andere werden wohl nur in einzelnen Spielen hier sein. Aber andere Teams haben dies letzte Saison trotz vielen Wechseln besser gemacht als wir Sion oder Star Forward beispielsweise.
      Zwischen Militär und Eishockeymannschaft gibt's doch einige Unterschiede...

      Es geht ja nicht nur darum die Mannschaft zu motivieren und auf einen guten Fitnessstand zu bringen. Es müssen auch die Aufgaben der einzelnen Spieler eingeübt werden, ein/mehrere Spielsystem(e), die verschiedene taktische Varianten, wo jeder in welcher Situation hinfahren/-stehen sollte. Es braucht Zeit bis dies einigermassen sitzt, und da die Spieler nur in ihrer Freizeit trainieren können, dauert es länger als bei einer NLA/NLB Mannschaft. Ziel wäre das kein Spieler lange Nachdenken muss was zu tun ist und alles mehr oder weniger automatisch funktioniert ("blindes Verständnis"). Zum (lange) Nachdenken hat man im Eishockey keine Zeit. Alles das dauert seine Zeit und wird dadurch erschwert wenn jede Saison so viele neue Spieler (oder ein neuer Trainer) dazukommen...
      Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen von Feuer

      droopy schrieb:

      Zwischen Militär und Eishockeymannschaft gibt's doch einige Unterschiede...

      Es geht ja nicht nur darum die Mannschaft zu motivieren und auf einen guten Fitnessstand zu bringen. Es müssen auch die Aufgaben der einzelnen Spieler eingeübt werden, ein/mehrere Spielsystem(e), die verschiedene taktische Varianten, wo jeder in welcher Situation hinfahren/-stehen sollte. Es braucht Zeit bis dies einigermassen sitzt, und da die Spieler nur in ihrer Freizeit trainieren können, dauert es länger als bei einer NLA/NLB Mannschaft. Ziel wäre das kein Spieler lange Nachdenken muss was zu tun ist und alles mehr oder weniger automatisch funktioniert ("blindes Verständnis"). Zum (lange) Nachdenken hat man im Eishockey keine Zeit. Alles das dauert seine Zeit und wird dadurch erschwert wenn jede Saison so viele neue Spieler (oder ein neuer Trainer) dazukommen...


      Da ist die richtige Motivation aber schon ein guter Grundstein. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das in den letzten Jahren zumindest bei einigen Spielern gefehlt hat.
      Mir hänn do in Basel gnueg lang verliere glehrt, jetzt gohts wider uffe, zämme, besser wie friener!