UPC MySports

      UPC MySports

      Weiss eigentlich schon jemand, wie dieser neue MySports-Kanal genau funktionieren wird?
      Konkret: Wenn man das Vollprogramm haben will: Muss man dann bei UPC Kunde sein? ?(
      Werden die Playoffspiele nach wie vor frei auf SRF zu sehen sein? ?(
      Und die Tessiner Derbies (sofern der HCAP oben bleibt, wonach es im Moment aussieht) nach wie vor auf dem italienischsprachigen SRF? ?(
      Ich bin aus Gründen, die hier keine Rolle spielen, nicht mehr UPC-Kunde und möchte auch nicht mehr einer werden.
      Wenn (Horrorvision!) überhaupt kein Schweizer Eishockey auf anderen Kanälen als denen von UPC übertragen wird, ja dann habe ich ein Problem! :sign3_schwitz:
      Heute irgendwo gelesen, dass MySports über "ihren" Kabelanbieter zu empfangen sei. Im Swisscom Shop (ich bin hier Kunde) zu Reinach wusste der Kundenberater nichts, aber gar nichts, von der Existenz einer "MySports". Er meint, die Spiele seien weiterhin auf Teleclub empfangbar!!! Glaub ich aber nicht. Wir haben ja
      noch etwas Zeit, bis der Sommer (endlich) vorbei ist.
      :hockfight: Mir sin mir
      Quelle: upc.ch/de/tv/sender/mysports/?…romoPage_de_top2_mysports

      Jetzt zu UPC wechseln und die nächste Eishockey Saison gratis live erleben!
      Diesen Sommer geht das neue Sportsender-Angebot «MySports» live. Ab dann bringen wir dir beste Sport-Unterhaltung mit spannenden Live-Spielen rund um Eishockey und vielen weiteren Sportarten direkt ins Wohnzimmer, exklusiv über dein Kabelnetz!

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      Ralf Beyeler, Telecom-Experte vom Konsumenten-Portal Verivox, sagt zum Eishockey-Angebot von UPC: „Das Angebot ist für Eishockey-Fans sehr attraktiv. Alle Eishockey-Spiele – ohne zusätzliche Kosten – gab es in der Schweiz noch nie.“

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      So funktioniert’s: Du bestellst dir dein passendes Connect & Play Kombi-Abo und fügst die Option «MySports Ice Hockey» gratis hinzu. Sobald die Saison 2017 startet, aktivieren wir dir automatisch die «MySports Ice Hockey-Sender» auf deiner Horizon Box. Du hast keine Verpflichtung.
      EHC BASEL/KLH + EHC BASEL NACHWUCHS :play:
      - Infos unter mysports.ch / www.teleclub.ch
      - Man muss nicht über UPC dabei sein, es gibt auch noch Alternativen (siehe Liste unten).
      - Im Moment sieht es so aus das auf Teleclub /Swisscom in der Saison 2017/2018 kein NLA Eishockey mehr zu sehen sein wird.
      - Es werden weiterhin Spiele auf SRF, RTS, RSI zu sehen sein.


      Zitat:
      Distributionspartner von MySports sind: UPC Schweiz GmbH, Quickline, netplus.ch SA, Naxoo SA, Connecta AG, Evard Antennenbau AG, Rega Sense AG, Stadtantennen AG (Baar), EBL Telecom AG, Leucom Stafag AG, Sasag Kabelkommunikation AG, Kabelfernsehen Bödeli AG, Genossenschaft GGA Maur, Rii-Seez-Net und Stadt Lausanne (Citycable Lausanne)

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      hockeyfans.ch
      NLA nicht mehr auf Teleclub
      Sonntag, 19. März 2017, 12:54 - Martin Merk

      Nach der Rechteübernahme durch UPC und den Kabelnetzverband Suissedigital mit den neuen Sendern MySports war lange offen, ob auch andere Anbieter wie der bisherige Anbieter Swisscom/Teleclub eine Lizenz für die NLA-Spiele erhalten. Die Antwort heisst offenbar: Nein.

      Wie der UPC-CEO Eric Tveter heute gegenüber der "NZZ am Sonntag" bestätigte, werden die Eishockeyübertragungen nicht an den Konkurrenten lizenziert. Stattdessen möchte man sein eigenes Produkt pushen und das Investment in den neuen Sender schützen.

      UPC mit dem Verbund Suissedigital hat sich die Rechte für die nächsten fünf Jahre gesichert und zahlt eine Rekordsumme von jährlich 35.4 Millionen Franken an den Verband.

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      teleclub.ch
      Welche Eishockeyspiele werden auf Teleclub gezeigt?

      Teleclub zeigt in der Saison 2016/2017 alle Spiele der National League A inklusive der Qualifikation, der gesamten Playoffs, Playouts und der Ligaqualifikation live und exklusiv. Teleclub ist zuversichtlich, dass auch die NLA-Spiele der Saison 2017/18 auf der Swisscom-TV-Plattform und/oder im Rahmen des Teleclub Angebotes weiterhin übertragen werden.

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      hockeyfans.ch
      TV-Vertrag: SRG bleibt an Bord
      Freitag, 1. Juli 2016, 14:00 - Martin Merk

      Die frei empfangbaren Sender der SRG (SRF, RTS, RSI) werden im neuen Fernsehvertrag (2017-2022) in ähnlichem Umfang vom Schweizer Eishockey und insbesondere von der NLA zeigen. Die SRG SSR hat heute die Verlängerung der Partnerschaft mit der Swiss Ice Hockey Federation bekannt gegeben.

      Vom Verband fehlt zwar weiterhin eine Bestätigung zum neuen TV-Deal, doch soll ab 2017/18 pro Jahr rund 35 Millionen Franken auf dem neuen Vertragswerk fliessen, wonach die meisten Spiele neu von einem Konsortium aus UPC (Cablecom) und regionalen Kabelnetzbetreibern gezeigt wird anstelle vom bisherigen Anbieter Swisscom/Teleclub.

      Die SRG darf demnach weiterhin in den Playoffs zwei Spiele pro Viertelfinal-Runde und ein Spiel pro Runde ab dem Halbfinale zeigen. Dazu kommen Highlights und Länderspiele auf Schweizer Eis. Die meisten NLA-Spiele sowie einige NLB-Spiele werden dann in den Kabelnetzen zu sehen sein.
      Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Gustav Mahler 1860-1911)
      Quelle: hockeyfans.ch/ubbthreads/ubbth…lat&Number=360620&page=16
      ST_AGATHA

      ...
      Ob ich 2017/18 Eishockey sehen kann oder nicht, liegt also nicht an mir. Ich bin machtlos und muss darauf hoffen, was mir bisher seitens von Teleclub mitgeteilt wurde und wie ich mich selbst bisher schlaugemacht habe.

      Beim 2015 gemachen Urteil der WEKO wurde festgehalten, dass die Swisscom nicht rechtens gehandelt hat, indem Kabelnetzkunden nicht das komplette Teleclub-Angebot mieten konnten. Die Swisscom hat Berufung gegen die ausgestellte Strafzahlung eingelegt. Dies führt dazu, dass die Busse noch nicht gezahlt werden muss und das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.
      Das ändert jedoch nichts an der Sichtweise der WEKO, welche festhielt, dass ein Paket (wie Teleclub oder nun eben MySports) allen interessierten Parteien angeboten werden muss. Wenn die Swisscom also Interesse an einer Verbreitung von MySports via SwisscomTV hat, muss UPC der Swisscom ein Angebot unterbreiten. Ansonsten trägt UPC das Risiko gegebenenfalls ebenso gebüsst zu werden, wie dies die Swisscom wurde. Die Swisscom hat auf jeden Fall ein Angebot über das komplette Teleclub-Paket an UPC gemacht. So dürfte es ab Sommer jedem UPC-Kunden möglich sein, ALLE Teleclub Sport-Sender mittels Abo zu empfangen.

      Folgende Szenarien sind daher meiner Meinung nach möglich.

      1. Swisscom Kunden haben die Möglichkeit, das MySports-Paket separat zu mieten. Via Teleclub sind nur noch die restlichen Eishockey-Sachen zu sehen. Wer also NHL, Cup und Meisterschaft möchte, braucht dann ein Teleclub-Abo und ein MySports-Abo oder er mietet sich die einzelnen Teleclub-Angebote jeweils, wenn er Bedarf danach hat.

      2. UPC und Swisscom treffen eine Vereinbarung, dass UPC Fussball über MySports zeigen darf und im Gegenzug Teleclub Eishockey. Somit hätten beide Anbieter ihre eigenen Angebote und der Kunde könnte frei wählen.

      3. UPC bietet das MySports-Paket als Streamlösung (wie z.B. DAZN) zu höheren Preisen an. Dies für Menschen, die den Anbieter nicht wechseln können/wollen.

      4. UPC zieht das so durch, wie es jetzt kommuniziert wurde und alle ohne Kabelnetz haben keine Chance mehr auf schweizer Eishockey.

      Die vierte ist die zugegeben schlechteste aller Varianten, da es mir dann künftig nicht mehr möglich wäre, die Schweizer Liga zu sehen. Und damit wäre ich bestimmt nicht alleine...

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      twitter.com/UPC_Switzerland
      Es wird ein interaktives Online-Portal für #MySports geben. Details werden zurzeit ausgearbeitet. Wir werden diesbezüglich informieren.
      Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Gustav Mahler 1860-1911)
      Für Teleclub/Swisscom Kunden heisst es "cool" bleiben und nicht zu UPC (oder einer der anderen wechseln). Dann hat UPC nicht genug Kunden um das ganze zu finanzieren. Dann müssen sie vielleicht doch noch ein Angebot an Teleclub/Swisscom machen um am Ende kein Defizit mit dem Eishockey-Vertrag zu haben... Oder anders gesagt, wer gibt zuerst nach: Die Teleclub/Swisscom Kunden die befürchten kein Eishockey mehr zu sehen oder UPC die Angst haben ein Defizit zu machen...
      Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Gustav Mahler 1860-1911)
      Quelle: watson.ch / 12.4.17

      Spektakulärer Streit um TV-Rechte – auf Kosten der Schweizer Sportfans. Nun rockt es im TV- und Kabelnetzbetreiber-Markt. Die Swisscom versucht auf dem Rechtsweg doch noch an die Hockey-TV-Bilder von «MySports» heranzukommen. Das Vergnügen, Schweizer Fussball- UND Hockeyfan zu sein, wird doppelt so teuer.

      Im letzten Sommer
      hat die Kabelnetzbetreiberin UPC von Swiss Ice Hockey die Rechte an den nationalen Meisterschaften für fünf Jahre bis 2022 erworben – für durchschnittlich 35 Millionen Franken pro Saison. Eine absolute Rekordsumme. Um die TV-Bilder aufzuarbeiten, ist der Sportsender «MySports» mit Programmleiterin Steffi Buchli gegründet worden. Die Swisscom (*) – mit Teleclub – ging leer aus und hat jetzt «nur» noch die Möglichkeit, ihren Kunden die nationale Fussballmeisterschaft anzubieten.

      Nun hat die Swisscom bei der Wettbewerbskommission (WEKO), der Gralshüterin der freien Marktwirtschaft, gegen UPC eine Klage eingereicht (welche watson vorliegt). Sie sieht Anhaltspunkte eines Missbrauches einer marktbeherrschenden Stellung der UPC gem. Art. 27 des Kartellgesetzes und verlangt eine Untersuchung. UPC sei zu verpflichten, allen TV-Plattformen in der Schweiz (einschliesslich der Swisscom-TV-Plattformen) zu nicht-diskriminierenden Bedingungen Zugang zum gesamten Angebot von «MySports» (also den Hockey-Rechten) zu gewähren. Und zwar subito per einstweiliger Verfügung. So könnte Teleclub die Hockey-Meisterschaftsspiele wieder übertragen.


      Auszug aus der Klage. bild: watson

      Absurde Ausgangslage

      Dieses Rechtsbegehren ist hoch brisant. Denn zurzeit wehrt sich die Swisscom gegen eine Busse der WEKO in der Höhe von 71,8 Millionen Franken. Weil die Swisscom in der Vergangenheit ihrerseits ihre marktbeherrschende Stellung im Bereich der TV-Rechte für nationalen und internationalen Fussball sowie für die nationale Eishockey-Meisterschaft missbraucht und die TV-Bilder beispielsweise UPC vorenthalten und diese geklagt hatte.

      Swisscom hält UPC also die gleichen Sünden vor, die sie gemäss der WEKO-Busse selber begangen hat. Bekäme sie nun mit ihrem neusten Rechtsbegehren recht, wäre auch die Busse von etwas mehr als 70 Millionen Franken kaum mehr abzuwenden. Eine verrückte Ausgangslage.

      UPC argumentiert unter anderem, dass ihre Marktposition bei weitem nicht so marktbeherrschend sei wie damals jene der Swisscom. Sie halte ja nicht einmal die vollständigen nationalen Hockey-Rechte. Die Swisscom könne künftig immer noch den Cup-Wettbewerb, die Champions Hockey League und die nordamerikanische NHL übertragen.

      Kompromiss scheint ausgeschlossen

      Die Auseinandersetzung zeigt, wie wichtig für Swisscom und UPC die Sportübertragungen zur Kundenbindung geworden sind und wie unerbittlich die Konkurrenz ist. Ein Kompromiss – Swisscom überlässt UPC Fussball-TV-Bilder, UPC ermöglicht im Gegenzug der Swisscom, weiterhin Hockey-Spieler auf ihren TV-Plattformen zu übertragen – kann inzwischen ausgeschlossen werden.

      Das bedeutet für den Sportfan, der nächste Saison weiterhin die nationale Eishockey- und Fussballmeisterschaft vollumfänglich (alle Spiele) live sehen will, nun Kunden von beiden Kabelnetzbetreibern – also von Swisscom und von UPC – werden muss. Was technisch Schwierigkeiten bereiten könnte. Das Vergnügen, ein Schweizer Fussball- UND Hockeyfan zu sein, wird also doppelt so teuer. Ein spektakulärer Rechtsstreit auf Kosten der TV-Sport-Fans.


      * = Der Autor bot der Swisscom keine Möglichkeit zur Stellungnahme. Nachfolgend deshalb die Ausführungen der Swisscom zum Thema

      Anzeige bei der Weko: Swisscom kämpft für ihre Eishockey-Fans

      UPC überträgt ab der kommenden Saison 2017/2018 bis zu den Play-offs die Spiele der Schweizer Eishockey Ligen. Ein Angebot zur Aufschaltung des Signals hat UPC jedoch nur den Schweizer Kabelnetzbetreibern unterbreitet. Damit würde Swisscom als einziger Anbieter und mit ihm sämtliche 1,48 Millionen Haushaltungen mit Swisscom TV (Stand Ende 2016) künftig von den Live-Übertragungen des Rechteinhabers ausgeschlossen werden. Damit würde sich die heutige Situation markant verändern, bei der der bisherige Rechteinhaber Teleclub eine Übertragung in sämtliche Netze sicherstellte – egal ob IPTV, grosse Kabelnetze oder kleine Gemeinschaftsantennen. Swisscom kämpft dafür, dass ihre Kunden künftig nicht auf das Schweizer Liga-Eishockey verzichten müssen und reichte darum bei der Wettbewerbskommission (Weko) eine Anzeige ein.

      Swisscom spielt Fairplay: Alle Sportübertragungen in allen HaushaltungenTeleclub als Rechteinhaber der Fussballübertragungen hat ihrerseits bereits im letzten Jahr sämtlichen Schweizer TV-Plattformanbietern ein Angebot zur Aufschaltung des vollständigen Sportangebots gemacht. Allerdings haben die Kabelnetzbetreiber bislang darauf verzichtet, davon Gebrauch zu machen. Vor zehn Jahren hat Swisscom aus dem Nichts eine umfassende Eishockey Redaktion aufgebaut und damit Eishockey auch in der Schweiz als Fernsehsportart etabliert.

      Mit Sicherheit aber profitiert der Swisscom-TV-Kunde und/oder Teleclub Abonnent vom ausgeweiteten Eishockey-Programmangebot mit den Spielen der National Hockey League (NHL), der Champions Hockey League sowie, ab der kommenden Saison, dem Swiss Ice Hockey Cup. Im Mai wird zudem erstmals die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft live auf Teleclub und Swisscom TV übertragen.

      Hintergrundinformation:

      Insgesamt verfügt Teleclub über die Rechte für 30 verschiedene Wettbewerbe, darunter ist auch ein gewichtiges Eishockeyportfolio mit der NHL oder dem Swiss Eishockey Cup. Teleclub ist seit Frühling 1982 auf Sendung und überträgt seit 2006 Schweizer Live-Sport. Die Übertragungen waren von Anfang mehrheitlich nicht nur bei Swisscom TV, sondern auch in sämtlichen Kabelnetzen zu sehen. Damit die Sportinhalte von Teleclub selbst in kleinen Kabelnetzen empfangen werden können, verfügt Teleclub seit Jahrzehnten über ein ausgeklügeltes, engmaschiges Distributionssystem. Denn für viele kleine Netze – von denen es in der Schweiz immer noch eine dreistellige Zahl gibt – ist das Anbieten eines eigenen Pay-TV schwierig.
      Mir hänn do in Basel gnueg lang verliere glehrt. Jetzt gohts wider uffe, zämme, besser wie friener!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Basel1932“ ()

      Im ganzen Streit gibt es für den Fan doch eine ganz einfache Lösung. Weg vom Fernseher und rein ins Stadion, was eh besser ist und die Klubs auf direktem Weg auch finanziell unterstützt. Einfach die Sender boykottieren und keine Abos bestellen, wenn keine Gelder der Fans zum Fernsehen fliesst, werden die sich dann auch vernünftige Gedanken machen. Ich weiss, wenn jemand krank ist und deshalb nicht ins Stadion gehen kann ist die Lösung mit der Fernsehübertragung gut, da sollte man eben halt mal durch und den Geldgeilen Anbietern mal die Stirn zeigen.
      Herzlichen Dank an alle, welche hier die (bis jetzt vorliegenden) Fakten zusammengetragen haben!

      Mein vorläufiges Fazit: Der Schweizer Eishockey-Verband bleibt sich selber treu: Er bleibt eine Lobby der mächtigen Clubfunktionäre, welche aus der Nati A faktisch eine geschützte Werkstatt machen. Sie beklagen sich über zu wenig professionelle Schiedsrichter und "befangene Einzelrichter" (Stancescu), bietet aber kein bisschen Hand, um diesem Missstand abzuhelfen. Sie lassen sich blenden vom Geldregen .... und vergessen dabei völlig die Fans, die mit ihrer Präsenz wichtige Faktoren für ein stimmungsvolles Spiel sind. Ich war am letzten Platzierungsrundespiel Kloten gegen Langnau; da hat die Kurve aus Protest gegen verschiedene Schikanen zwei Drittel lang eisern geschwiegen und im letzten so richtig losgelegt. Da hat auch der letzte begriffen: Ohne Kurve ist Eishockey nicht halb so spannend.

      Es ist zum Heulen. Für mich gilt deshalb im Moment die Gottéron-Lösung:

      Gottèron schrieb:

      Im ganzen Streit gibt es für den Fan doch eine ganz einfache Lösung. Weg vom Fernseher und rein ins Stadion, was eh besser ist und die Klubs auf direktem Weg auch finanziell unterstützt. Einfach die Sender boykottieren und keine Abos bestellen, wenn keine Gelder der Fans zum Fernsehen fliesst, werden die sich dann auch vernünftige Gedanken machen. Ich weiss, wenn jemand krank ist und deshalb nicht ins Stadion gehen kann ist die Lösung mit der Fernsehübertragung gut, da sollte man eben halt mal durch und den Geldgeilen Anbietern mal die Stirn zeigen.

      David Legwand schrieb:



      Danke, David Legwand, für diesen Link! Interessanter Artikel! Besonders brisant:
      "Teleclub-Kunden sehen künftig kein Schweizer Eishockey mehr, nicht einmal die Highlights des NLA-Eishockey darf der Sender zeigen."

      Bin gespannt, ob UPC damit bei der Wettbewerbskommission durchkommt!
      Für mich bleibt's dabei: Notfalls eine Zeitlang ohne Fernseh-Eishockey auskommen und hoffen, dass UPC mir ihrer Strategie auf die Schnauze fällt.
      Danke, David Legwand, für diesen Link! Interessanter Artikel! Besonders brisant:
      "Teleclub-Kunden sehen künftig kein Schweizer Eishockey mehr, nicht einmal die Highlights des NLA-Eishockey darf der Sender zeigen."

      Bin gespannt, ob UPC damit bei der Wettbewerbskommission durchkommt!
      Für mich bleibt's dabei: Notfalls eine Zeitlang ohne Fernseh-Eishockey auskommen und hoffen, dass UPC mir ihrer Strategie auf die Schnauze fällt.

      Ich sag's ja, geht ins Stadion und schaut die Spiele live. Spart das Geld für die Klubs und nicht für die TV-Bosse, die werden dann schon zum Umdenken gezwungen.
      Das war ja klar, dass die WeKo hier aktiv werden musste. Wenn wir Pech haben, gibt das einen Rechtsstreit, der so lange dauert, bis die Rechte ohnehin neu vergeben werden.

      Bis dahin, wie auch schon gesagt: Halt mehr Spiele live gucken gehen! :schild043:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Avalanche“ ()

      Sport am TV
      Jetzt ist es raus: So viel kosten Eishockey und Bundesliga im neuen Sender «MySports»
      watson.ch 11.7.2017

      basellandschaftlichezeitung.ch…sender-mysports-131514363

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      Telekom
      Weko verzichtet auf Massnahmen gegen UPC Eishockey im Pay-TV
      sda 12.7.2017

      basellandschaftlichezeitung.ch…ockey-im-pay-tv-131517083
      Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Gustav Mahler 1860-1911)