Spielberichte BHV

      ….….nun ist es passiert. Saisonziel nicht erreicht und die Playoffs verpasst oder besser verspielt (viele verschenkte Punkte z.B. Neuenburg, Seewen). Mit dem Potenzial welches in unserem Kader vorhanden ist eigentlich fast nicht möglich die Playoffs nicht zu erreichen. Das haben die treuen Fans wirklich nicht verdient. Aber die Schuldigen sind bitte nicht die Spieler ! Verantwortlich dafür ist einzig un d allein die “Chefetage“ vom EHC (Präsident, Sportchef). Wenn man so lange zusieht wir schwache Trainer mit dem guten Kader an Spielern “herumwurschteln“ muss man sich nicht wundern wenn die Resultate nicht stimmen. Viel, viel zu spät wurden die Spieler von den schwachen Trainern erlöst. Wäre Malgin von Beginn der Saison verantwortlich gewesen, hätten wir die Playoffs locker erreicht. Also nehmen wir also wieder mal einen neuen Anlauf. Hoffentlich mit einem qualifizierten Trainer, am besten mit Herrn Malgin.
      6:3 Sieg gegen den Leader Sion reicht EHC Basel nicht zur Qualifikation für die Playoffs
      (Bericht: Reto Büchler, Foto Christoph Perren)

      In einem unterhaltsamen letzten Qualifikationsspiel gewinnt der EHC Basel gegen den Tabellenführer Sion hochverdient mit 6:3. Trotz des Sieges verpasste der EHC die Qualifikation für die Playoffs knapp. Bei den nach 32 Spielen punktegleichen Teams Basel, Seewen und Düdingen entschied leider nicht das beste Torverhältnis (Basel) über den letzten Playoffteilnehmer, sondern die Direktbegegnungen. Da hatte Basel mit nur 4 Punkten aus den 6 Spielen gegen Seewen und Düdingen eine zu schlechte Bilanz.

      Aufgrund der vielen Absenzen bei Basel wurden die zwei Elite B Junioren Dominic Spies und Ueli Dietrich aufgeboten. Mit anfangs Damian Guggisberg im Tor war das Heimteam gewillt, den 807 Zuschauer gegen den Leader ein gutes Spiel zu zeigen. Bereits nach 52 Sekunden erkämpfte sich Brügger hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe, sah seinen Abschluss aber von Ritz abgewehrt. Den darauf folgenden Abpraller konnte Malgin zur Führung abstauben. Die Freude währte nur kurz. Nur eine Minute später patzte die Basler Devensive ein erstes Mal und ermöglichte nach einem Fehlpass Guex den Ausgleich. Auch in der Folge war eine gewisse Nervosität zu spüren. Viele Unkonzentriertheiten im Spielaufbau prägten die Startphase bei Basel. So war der Führungtreffer durch Antisin praktisch eine Kopie des Ausgleichs. Im Gegensatz zu früheren Spielen hatte das Gegentor keine negativen Folgen für Basel. Im Gegenteil. In der Folge bestaunten die Zuschauer schöne Spielzüge. Nachdem zuerst Voegelin den Pfosten traf, sorgte zwei Minuten später ein Traumkombination für den Ausgleich. Über Ast, Malgin und Brügger gelangte die Scheibe zu Jeyabalan, der vollendete. Im Anschluss hatte Voegelin und insbesondere Tuffet mit einem weiteren Pfostenschuss Chancen für den Führungstreffer.

      Zum Start des Mitteldrittels wechselte Malgin Osterwalder für Guggisberg ein. Nach 16 Sekunden musste er bereits ein erstes Mal eingreifen. Diese Parade gab der Basler Defensive Sicherheit, welche von nun an (fast) nichts mehr anbrennen liess. Offensiv war an diesem Abend sowieso nichts auszusetzen. Guantario legt auf Giacinti, der via Pfosten zum 3:2. Tuffet Solo 4:2. Schuss Ast, Ablenker Vogt 5:2. Zuviel für Sion-Coach Tacchini, der sein Timeout nahm. Bei den mit nur 3 Linien angetretenen Walliser blieb ausser einem Pfostenschuss in der 38. Minute die grosse Reaktion aus. Zu stark war ihr Gegner an diesem Abend. Zudem dürfte, ohne die Leistung von Basel zu schmälern, ihre Motivation als bereits feststehender Sieger der MSL-Quali-Rund nicht mehr bei den vollen 100% gelegen sein, wie auch ihr Trainer nach dem Spiel bestätigte.

      Zu Beginn des Schlussdrittels hatte Sion zwar die ersten Möglichkeiten, danach war jedoch Basel wieder spielbestimmend. Ein schöner Schlenzer von Puntus sorgte für das 6:2. Nicht ganz unhaltbar, sodass bei Sion mit Nanchen für Ritz ebenfalls ein Torhüterwechsel folgte. Mit Spreyermann, Guantario oder Guerra hatten die Gastgeber durchaus noch weitere Chancen, das Score zu erhöhen. Das letzte Tor schoss aber Sion durch den zweiten Treffer von Antisin.

      Ein Garant für den heutigen Sieg war Timothé Tuffet, der an drei Toren beteiligt war: «Wir haben unseren Job gemacht, besser als am Mittwoch in Morges.» Tuffet, der erst vor Weihnachten von Neuchâtel zu Basel gestossen war, hatte mit seinen 10 Punkten aus 8 Spielen einen grossen Anteil, dass Basel überhaupt noch bis zum letzten Spiel die Möglichkeit hatte, das Saisonziel Playoff zu erreichen: « Wir haben ab Januar viel gewonnen (sieben von neun Spielen). Ich kann nichts dazu sagen, was vorher passiert ist, da ich nicht da war.». In den nächsten Wochen sind Gespräche für ein Verbleib bei Basel über die aktuelle Saison hinaus geplant. Tuffet selber kann sich ebenso gut vorstellen bei Basel zu bleiben wie Trainer Trainer Albert Malgin. Auch mit ihm werden die Verantwortlichen zeitnah Gespräche führen. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war der Coach sehr zufrieden: «Wir haben den Plan umgesetzt und eine gute Leistung gezeigt.» Die Gründe für den Torhüterwechsel nach dem 1. Drittel begründete er wie folgt: «Guggisberg war gut im Training, daher habe ich ihm eine Chance gegeben. Im Spiel war er nervös und hat aus 6 Schüssen 2 Tore erhalten. Osterwalder hatte dann sofort nach Beginn des Mitteldrittel einen wichtigen «Save» und so der Mannschaft Vertrauen gegeben.» Dass es dem EHC Basel nicht gelungen ist, das Saisonziel zu erreichen ist sicher auch der Unkonstanz und Auswärtsschwächer geschuldet. Malgin, erst seit Januar verantwortlich für die .1. Mannschaft: « Ich hatte auch das Gefühl, dass insbesondere unter der Woche auswärts die Energie weniger und der Kopf langsamer ist»

      Eine sehr wichtige Partie steht dem EHC Basel noch bevor – auswärts unter der Woche gegen den EHC Burgdorf. Das Spiel um die Qualifikation für den Swiss Ice Hockey Cup findet am Dienstag um 20:00 Uhr statt. Hoffen wir, dass die Spieler die Energie und Konzentration finden werden, um ein positives Resultat zu erreichen.

      EHC Basel – HC Sion-Nendaz 4 Vallées 6:3 (2:2, 3:0, 1:1)
      St. Jakob Arena – 807 Zuschauer
      Tore: 1. Malgin (Brügger) 1:0. 2. Guex (Merola, Sammali) 1:1. 11. Antisin 1:2. 16. Jeyabalan (Brügger, Malgin) 2:2. 23. Giacinti (Guantario, Gusset) 3:2. 36. Tuffet (Giacinti) 4:2. 36. Vogt (Ast, Tuffet) 5:2. 48. Puntus (Vogt, Tuffet) 6:2. 58. Antisin (Wyssen, Currit) 6:3.
      Strafen: 7 mal 2 Minuten gegen Basel; 5 mal 2 Minuten gegen Sion.
      Schiedsrichter: Amir Baum; Denis Iseli, Marc Remund.
      MSL Bestplayer Saison: Vogt (BS); Seydoux (S)
      Bestplayer Spiel: Lehner (BS); Pelletier (Sion)
      Torschussverhältnis: 30 (BS) 18 (S) (12:6, 11:8. 7:4)
      Bemerkungen: 14. Pfostenschuss Voegelin; 17. Pfostenschuss Tuffet; 38. Pfostenschuss Sion; 36. Timeout Sion

      EHC Basel: Guggisberg (ab 21. Osterwalder); Maurer, Guerra, Fluri, Ast; Hagen, Gusset; Spies; Tuffet, Vogt, Puntus; Jeyabalan, Brügger, Malgin; Lehner, Spreyermann, Voegelin;Guantario, Giacinti, Dietrich. Headcoach: Albert Malgin. Ass.-Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Schnellmann, Tkachenko, Gfeller, Cola, Cederbaum, Isler (verletzt oder krank), Rohrbach (Ticino Rockets), Gurtner (Rapperswil), Trüssel (Langenthal) Gass, Kohler, Cueni (nicht im Aufgebot).

      HC Sion-Nendaz 4 Vallées: Ritz (ab 48. Nanchen); Loeffel, Pelletier; Wüthrich, Vermeille; Oudelet, Currit; Seydoux, Girardin, Marois; Sammali, Merola, Guex; Antisin, Wyssen, Bonvin. Headcoach: Emmanuel Tacchini.

      Rangliste: 1. Sion 32 Spiele/62 Punkte. 2. Dübendorf 32/61. 3. Wiki-Münsingen 32/54. 4. Brandis 32/53. 5. Star Forward 32/50. 6. Thun 32/50. 7.Bülach 32/50. 8. Seewen 32/46 9. Basel 32/46. 10. Seewen 32/46. 11. Chur 32/39. 12. Neuchâtel 32/21.
      EHC Basel qualifiziert sich für den Swiss Ice Hockey Cup
      (Bericht: Reto Büchler)

      In einem kampfbetonten Spiel setzte sich der EHC Basel gegen den EHC Burgdorf zum Schluss verdient durch und qualifiziert sich im vierten Anlauf für den Swiss Ice Hockey Cup 2018/2019. Mit einem Tor und zwei Assist war Stürmer Sandro Brügger neben Torhüter Damian Osterwalder der Matchwinner.

      In den ersten Minuten der Partie zeigte der EHC Basel ein gefälliges Spiel. Man versuchte das Tempo hochzuhalten und viel zu schiessen. Bereits nach 26 Sekunden hatte Tuffet eine erste Möglichkeit. Weitere Chancen durch Ast oder Jeyabalan folgten. Der erste Treffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Nach der ersten Angriffswelle setzte dann auch der Gastgeber einige Nadelstiche. Eine davon führte entgegen dem Spielverlauf zur Führung von Burgdorf durch Stephan Moser, der bereits in vergangenen Spielzeiten öfters gegen Basel traf. Mit dem Tor im Rücken konnten die Burgdorfer das Spiel etwas ausgeglichener gestalten. Basel benötigte einen kapitalen Fehler der Gastgeber um auszugleichen. Brügger fing an der blauen Linie ein Zuspiel ab, passte zu Hagen, der alleine vor Delb einschiessen konnte.

      Die ersten Minuten im Mitteldrittel gehörten Burgdorf, welches insbesondere mit dem kämpferischen Einsatz nochmals zulegte. Dieser war dann teilweise aber auch zuviel des Guten. In der 25. Minute musste Jeyabalan wegen einem Bandencheck das Eis verletzt verlassen. Der Sünder Christian Moser bekam eine 5 Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Diese konnte Sandro Brügger mit einem satten Schuss zur Führung ausnützen. Im weiteren Verlauf des Drittels tat sich Basel, nun nur noch mit 3 Linien agierend, gegen die hart und kämpferisch spielenden Berner weiterhin schwer. Da eine weitere Strafe wegen Elbogencheck gegen Guantario und Chancen von Tuffet oder Malgin nicht ausgenutzt werden konnte, blieb es vor dem Schlussabschnitt bei der knappen Führung von Basel.

      In diesem versuchte Basel schnell alles klar zu machen. Tuffet und Voegelin hatten ihre Möglichkeiten. Dann brachten unnötige Strafen Burgdorf wieder ins Spiel. Eine vierminütige Unterzahl überstand man dank gutem Unterzahlspiel, etwas Glück und einem sicheren Osterwalder im Tor. Zum Schluss setzte sich dann die individuelle Klasse durch. In der 54. Minute «würgte» Puntus die Scheibe über die Linie, nachdem zuvor Spreyermann und Brügger mit ihren Versuchen noch scheiterten. Dann machte Tuffet nach schönem Zuspiel von Spreyermann alles klar.

      Für Brügger war es das erwartet enge und harte Spiel: «Da sie eine Liga tiefer spielen und voll motiviert sind. Wir haben aber gewusst, dass wenn wir unser Spiel durchziehen, wir schneller sein und die Duelle gewinnen werden. Das haben wir dann auch gemacht und verdient gewonnen.»

      EHC Burgdorf- EHC Basel 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)
      Localnet Arena Burgdorf – 318 Zuschauer
      Tore: 12. Moser (Mühlemann, Dünser) 1:0. 20. Hagen (Brügger, Malgin) 1:1. 28. Brügger (Spreyermann) 1:2. 54. Puntus (Spreyermann,Brügger) 1:3. 58. Tuffet (Spreyermann, Guerra) 1:4.
      Strafen: 6 mal 2 Minuten gegen Basel; 4 mal 2 Minuten, 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Christian Moser) gegen Burgdorf .
      Schiedsrichter: Fabrice Fausel; Fabrizio Bachelut; Dominik Schlegel.
      Torschussverhältnis: 34 (BS) 24 (BD) (12:6, 12:2, 10:16)
      Bemerkungen: 25. Jeyabalan verletzt ausgeschieden.

      EHC Basel: Osterwalder (ET Guggisberg) Maurer, Guerra; Fluri, Ast; Hagen, Isler; Spies; Tuffet, Vogt, Puntus; Jeyabalan, Brügger, Malgin; Lehner, Spreyermann, Voegelin; Guantario, Giacinti, Bertschy. Headcoach: Albert Malgin. Ass.-Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Schnellmann, Tkachenko, Gfeller, Cola, Cederbaum, Gusset (verletzt oder krank), Rohrbach (Ticino Rockets), Gurtner (Rapperswil), Trüssel (Langenthal) Gass, Kohler, Cueni (nicht im Aufgebot).

      EHC Burgdorf: S. Delb (ET: Lanz); Sulzberger, Dünser; L. Delb, C.Moser; Leuenberger, Steiner; Klötzli; Soltermann, Brunner, Manco; Lüdi, Mächler, Ryffel; S. Moser, Mühlemann, Sommer; Müller, Hirsbrunner, R. Moser; Züttel. Headcoach: Patric With. Ass.Coach: Martin Bernhard.
      «Die Luft ist draussen». EHC Basel verliert gegen Neuchâtel
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel liess die wichtigen Eigenschaften wie Durchsetzungswille, Härte und Kampfgeist vermissen und verlor so vor der Saisonminuskulisse von 231 Zuschauer gegen den bereits feststehenden Absteiger HC Université Neuchâtel mit 1:5.

      In der bisherigen Abstiegsrunde zeigten sich die Basler nicht mehr in der Form der Qualifikationsspiele, wo man das Erreichen der Playoffs nur knapp verpasste. Natürlich fehlen in dieser Abstiegsrunde wichtige Spieler wie Malgin, Gurtner, Cola, Tkatchenko und Schnellmann oder heute neben Tuffet die grippekranken Hagen, Isler und Brügger. Trotzdem sollte mit der nötigen Portion Einstellung und Einsatz auch in dieser Formation gegen ein mit fünf Junioren angetretenes Neuchatel ein positives Resultat möglich sein.

      Am Anfang der Partie sah es zunächst auch nicht schlecht aus. Basel spielte nach vorne und hatte auch die ersten guten Chancen durch Puntus und Giacinti. Im Verlaufe des Startdrittel wurden dann die Neuenburger mutiger und effizienter. Praktisch mit sechs Chancen gelang den Gästen innerhalb von sechs Minuten vier Tore. Dabei wurde der bedauernswerte Guggisberg im Basler Tor von seinen Vorderleuten sich selbst überlassen. Die Basler Spieler zeigten ein halbherziges Zweikampfverhalten und kein Durchsetzungsvermögen in der Offensive. Zudem liess die Körpersprache spätestens nach dem 0:2 keine Hoffnung auf eine Reaktion aufkommen.

      Albert Malgin versuchte es dann ab dem Mitteldrittel mit einem Torhüterwechsel. Zumindest konnte nun der Rest der Partie ausgeglichen gestaltet werden. Im Schlussdrittel gelang Ast im Powerplay noch den Ehrentreffer. Zu mehr reichte es nicht. Bis auf einige Frustfouls in den letzten Minuten hatte das Spiel zudem Freundschaftsspielcharakter ohne grossen Körpfereinsatz auf beiden Seiten.

      Am nächsten Dienstag findet um 20:15 Uhr nun bereits das letzte Saisonspiel zu Hause gegen die HC Düdingen Bulls statt. Ist zu hoffen, dass sich die Spieler unter anderem auch für die treuen Fans an ihrer Ehre packen, damit ein positiver Saiaonabschluss erreicht werden kann.

      EHC Basel – HC Université Neuchâtel 1:5 (0:4, 0:1, 1:0)
      St. Jakob Arena – 231 Zuschauer
      Tore: 11. Rundquist (Sarault) 0:1. 12. Bader (Marion, Karvonen) 0:2. 15. Kolly (Bader, Laspina) 0:3. 17. Christen (Rundquist) 0:4. 35. Rebetez (Tanner, Kavonen) 0:5. 50. Ast (Giacinti, Spreyermann) 1:5.
      Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 3 mal 2 Minuten gegen Neuchâtel
      Schiedsrichter: Thomas Aegerter, Robin Feuz, Kevin Pfister
      MSL Bestplayer: Vogt (BS); Rundquist (N)
      Bestplayer Spiel: Voegelin (BS); Bader (N)
      Bemerkungen: 17. Timeout (BS) 19. Pfostenschuss (N)

      EHC Basel: Guggisberg (ab 21. Osterwalder) Maurer, Guerra; Fluri, Ast; Gusset; Gfeller, Vogt, Lehner; Jeyabalan, Puntus, Spreyermann, Guantario, Giacinti, Spreyermann. Headcoach: Albert Malgin. Ass.-Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Schnellmann, Tkachenko, Cola, Cederbaum, Isler, Hagen, Brügger (verletzt oder krank), Rohrbach (Elite B), Gurtner (Rapperswil), Trüssel, Malgin (Langenthal).

      Neuchâtel: Aeberhard (Chmel); Kohler, Kolly; Karvonen, Cordey; Bongard; Sarault, Marion, Bader; Tanner, Laspina, Christen; Wunderlin, Rundquist, Rebetez. Headcoach: Gaudreault.
      Der EHC Basel beendet Saison mit Sieg gegen Düdingen
      (Bericht: Reto Büchler)

      In einem munteren Spiel gewinnt der EHC Basel zum Saisonabschluss seiner ersten MySports League Saison gegen die HC Düdingen Bulls 4:2.

      Gegenüber dem zuvor enttäuschenden Spiel gegen Neuchâtel konnte Headcoach Albert Malgin im letzten Saisonspiel wieder auf Brügger, Hagen, Tuffet und Isler zählen. Zudem kam Dario Rohrbach nochmals zu einem Einsatz im Fanionteam. Basel, mit 7 Verteidiger und 12 Stürmer angetreten, versuchte die dezimierten Düdinger (4 Verteidiger, 8 Stürmer) mit Tempospiel und dem regelmässigem Einsatz aller vier Formationen unter Druck zu setzen. Ab dem Mitteldrittel gelang dies immer besser. Der starke Torhüter Zaugg im Tor der Freiburger verhinderte jedoch mit seinen Paraden eine frühere Entscheidung zugunsten der Basler.

      In den ersten Minuten des Spiels neutralisierten sich beide Mannschaften. Die ersten Basler Möglichkeiten hatten Fluri und Vogt nach vier Minuten. Die erste gute Chance der Gäste sorgte dann bereits für den Führungstreffer. Eine schöne Passfolge über mehrere Stationen schloss der auffällige Topscorer Kevin Fleuty erfolgreich ab. Ende des Stardrittels überstand Basel eine doppelte Unterzahl. Zuvor verpassten Lehner und Tuffet den Ausgleich. Insbesondere Timothé Tuffet hatte auch im Mitteldrittel mehrere Abschlussmöglichkeiten und einmal Pech mit einem Pfostenschuss. Ebenfalls die Torumrandung traf zunächst Dario Rohrbach. Sekunden später konnte er dann jedoch den hochverdienten Ausgleich bejubeln.

      Die Entscheidung folgte im Schlussabschnitt. Damon Puntus gelang der schöne Führungstreffer. Wunderbar lanciert von Isler war er von den Düdinger Verteidiger nicht mehr zu halten. Fünf Minuten später setzte Lehner gut nach und traf zur Vorentscheidung. Fleuty mit seinem zweiten Treffer brachte nochmals etwas Spannung ins Spiel. Das Schlussresultat markierte Tuffet 5 Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

      Die Spieler werden sich nun nach einer anstrengenden Saison in die Sommerpause verabschieden. In den nächsten Tagen wird die Führung des EHC Basel über erste Kaderveränderungen informieren. Da das Saisonziel knapp nicht erreicht werden konnte, wird es sicher Veränderungen geben. Man ist jedoch auch bestrebt, den Kern der Mannschaft beisammen zu halten.

      EHC Basel – HC Düdingen Bulls 4:2 (0:1, 1:0, 3:1)
      St. Jakob Arena – 221 Zuschauer
      Tore: 10. Fleuty (Zwahlen, Knutti) 0:1. 26. Rohrbach (Brügger, Isler) 1:1. 46. Puntus ( Isler) 2:1. 51. Lehner (Brügger, Rohrbach) 3:1. 53. Fleuty (Chassot, Langel) 3:2. 60. Tuffet (Voegelin) 4:2.
      Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Basel; 5 mal 2 Minuten gegen Düdingen
      Schiedsrichter: Stephan Schober; Joël Dumauthioz, Martin Zimmermann
      MSL Bestplayer: Vogt (BS); Fleuty (D)
      Bestplayer Spiel: Rohrbach (B) Zaugg (D)
      Bemerkungen: 23. Pfostenschuss Tuffet. 26. Pfostenschuss Rohrbach 51. Timeout Düdingen.

      EHC Basel: Osterwalder (ET: Guggisberg); Maurer, Guerra; Hagen, Fluri, Gusset, Isler; Gfeller, Vogt, Tuffet; Jeyabalan, Brügger, Spreyermann; Lehner, Puntus, Rohrbach, Guantario, Giacinti, Voegelin. Headcoach: Albert Malgin. Ass.-Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Schnellmann, Tkachenko, Cola, Cederbaum (verletzt ), Gurtner (Rapperswil), Trüssel, Malgin (Langenthal).

      HC Düdingen Bulls: Zaugg (ET: Flüeler); Zwahlen, Knutti; Bertschy, Roggo; Braichet, Bussard, Dousse; Langel, Krebs, Kessler; Fleuty, Chassot. Headcoach: Thomas Zwahlen.

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