Spielberichte BHV

      Basel in der Vorbereitung weiter siegreich

      Auch das fünfte Testspiel konnte der EHC Basel für sich entscheiden. Gegen den Ligakonkurrenten HC Düdingen Bulls gelang ein verdienter 5:2 Sieg.

      Erstmals diese Saison an einem Spiel dabei war Dr. Martin Kumm, der bereits in die vierte Saison als Team-Chiropraktor des EHC Basel steigt. Leider bekam er bereits einiges zu tun. Sowohl Evan Fluri wie auch Damon Puntus wurden von den Düdingener Spielern Knutti und Prdrizat unfair attackiert und dafür von Schiedsrichter Schober unter die Dusche geschickt. Mit den ihnen zugefügten Kopfverletzungen war auch für die zwei Basler Spieler das Spiel zu Ende.

      „Bei diesem Zustand mit Kopfschmerzen und Schwindel müssen wir vorsichtig sein“, so Kumm.“ Im Moment sieht es nicht so schlimm aus. Bei solchen Verletzungen müssen wir aber noch etwa 48 Stunden warten. Dann sieht man, wie der Körper reagiert und wie schwer die Verletzung ist.“ Eigentlich versucht er während des Spiels abzuschalten und nicht mit den Emotionen mitzugehen, „ obwohl dies nicht immer möglich ist. Daher stehe ich auch etwas abseits und kann mich so ideal auf meine Arbeit fokussieren.“

      Auf ihre Arbeit fokussiert haben sich an diesem Abend auch die Spieler des EHC Basel. Furios starteten die Basler in die Partie. Bereits in den ersten 2 Minuten resultierten fünf Tormöglichkeiten. Auch nachher wurden die Freiburger unter Druck gesetzt. Doch nur Sandro Brügger, Neuverpflichtung aus Martigny, traf im Nachsetzen in der 13. Minute zur hochverdienten Führung.

      Auch im Mitteldrittel wusste Basel zu gefallen, auch wenn zeitweise sein Spiel noch etwas zerfahren wirkte sowie die Chancenauswertung und das Powerplay (nur 8,3% Erfolgsquote) noch verbesserungswürdig sind. Man versuchte aber nach vorne zu Spielen und viel auf das gegnerische Tor zu schiessen. Doch auch im Mittelabschnitt resultiert aus 18 Schüssen nur ein Tor durch Voegelin. Düdingen kam meistens zu Chancen, wenn sie in Überzahl spielen konnten. Dank gutem Boxplay und Torhüter Osterwalder überstand man aber eine dreiminütige doppelte Unterzahl.

      Nachdem Vogt aus der Drehung in der 41. Minute zum 3:0 traf, schien die Partie entschieden. Zwei Powerplay Tore durch Kessler und Fleuty brachen dann aber nochmals Spannung in die Partie. Gfeller mit Sololauf inklusive „coolem“ Abschluss sowie Spreyermann kurz vor Schluss ins leere Tor rückten das an diesem Abend gezeigte wieder in die richtigen Relationen.

      Das nächste Spiel findet erst am Dienstag, 5. September um 19:30 Uhr auswärts gegen die Skorpione aus Mülhausen statt. Zuvor wird der EHC neben den regulären Trainings auch ein Trainingswochenende in Freiburg absolvieren.

      EHC Basel/KLH – HC Düdingen Bulls 5:2 (1:0, 1:0, 3:2)
      St. Jakob Arena – 160 Zuschauer.

      Schiedsrichter: Stephan Schober; Dominik Schlegel, Tanja Cadonau

      Tore: 13. Brügger (Rohrbach) 1:0. 39. Voegelin (Isler) 2:0; 41. Vogt (Rohrbach) 3:0. 42. Kessler (Blanchard, Fontana) 3:1; 45. Fleuty (Fontana, Sassi) 3:2. 47. Gfeller 4:2. 60. Spreyermann (ins leere Tor) 5:2.

      Strafen:10 mal 2 Min. gegen Basel. 8 mal 2 Min. plus 2 mal 5 Min. plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Knutti, Perdrizat) gegen Düdingen.

      Torschussverhältnis: 40:24 (15:6; 18:6; 7:12)

      Bemerkungen: Fluri (18.) und Puntus (46.) verletzt ausgeschieden. 46. Timeout Basel.

      EHC Basel: Osterwalder (ET Gass); Fluri, Ast; Gfeller, Isler; Hagen, Schnellmann; Maurer, Gusset; Lehner, Vogt, Rohrbach; Voegelin, Brügger, Tkachenko; Guantario, Puntus, Ustsimenka; Cueni, Giacinti, Spreyermann. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler. Basel ohne: Yeyabalan, Cola, Cederbaum (alle verletzt).
      Respektable Basler Leistung im Elsass
      (Bericht: Reto Büchler)
      Gegen den französischen Erstligisten Scorpions de Mulhouse verlor der EHC Basel nach einer guten Leistung mit 0:3.

      Zwei Ligen trennen die beiden Mannschaften. Während Mulhouse die kommende Saison in der höchsten Liga Frankreichs spielen wird (Ligue Magnus), wird Basel seine Spiele in der dritthöchsten Liga der Schweiz bestreiten (MySports League).

      Die individuelle Klasse der Franzosen (Läuferisch, Schussqualität) war durchaus sichtbar. Aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit der Basler war ein Klassenunterschied jedoch nicht gross erkennbar. So war auch der 21jährige Vorarlberger Mathias Hagen trotz Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben gut gekämpft und alles gegeben. Darum bekam der Gegner ab dem Mitteldrittel auch Probleme mit uns.“

      Tatsächlich hatte Basel im Mitteldrittel den Respekt des Startdrittels etwas abgestreift und viel mehr Chancen und Schüsse als Mulhouse herausgespielt, Zudem fehlte beim Penaltyschuss von Rohrbach nur wenig zum Anschlusstreffer. Die Basler Überlegenheit führte sogar dazu, dass der Elsässer Trainer in der Mitte des Spiels bereits sein Timeout nahm. „Leider konnten wir die vielen Möglichkeiten nicht zu Toren nutzen“, so Hagen. Das zweite und dritte Drittel hat uns gehört und das Spiel auch auf unsere Seite kippen können.“

      Herauszuheben an diesem Abend ist die gute defensive Leistung der ganzen Mannschaft inklusive Unterzahlspiel mit einem abermals sicheren Damian Osterwalder im Tor. Mit verantwortlich für eine starke Defensive ist auch Verteidiger Mathias Hagen, der mit seiner neuen Mannschaft sehr zufrieden ist. „ Wir sind langsam wie eine Familie und arbeiten daran immer besser zu werden."

      Davon überzeugen kann man sich am Mittwoch, 12. September, 20:15 Uhr zu Hause gegen den EHC Frauenfeld. Dies wird das letzte Vorbereitungsspiel sein, bevor es am Samstag, 16. September gegen den EHC Wiki-Münsingen dann richtig ernst gilt.

      Scorpions de Mulhouse – EHC Basel 3:0 (1:0, 1:0, 1 :0)
      Patinoire de l‘Illberg – 536 Zuschauer.
      Schiedsrichter: B. Gremion; Chouleur, Courgeon
      Tore: 13. Rubes 1:0. 28. Sevcenko 2:0. 52. Suzzarini 3:0
      Strafen: 11 mal 2 Min. gegen Basel. 9 mal 2 Min gegen Mulhouse.
      Torschussverhältnis: 33 (BS): 36 (M) (4:14; 20:7; 9:15)
      Bemerkungen: 31. Penaltyfehlschuss Rohrbach. 32. Timeout Mulhouse. 57. Timeout Basel.

      EHC Basel: Osterwalder (ET Gass); Maurer, Ast; Gfeller, Isler; Hagen, Gusset; Gurtner, Fluri; Jeyabalan, Vogt, Cueni; Giacinti, Brügger, Tkachenko; Guantario, Spreyermann, Ustsimenka; Lehner, Rohrbach. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler.Basel ohne: Voegelin, Puntus, Cola, Cederbaum, Schnellmann, Voegelin (alle verletzt).
      EHC Basel verliert Hauptprobe gegen Frauenfeld mit 0:3

      In seinem letzten Testspiel vor dem Beginn der MySports League am nächsten Samstag um 20:15 Uhr gegen den EHC Wiki-Münsingen ist dem EHC Basel die Hauptprobe misslungen.

      In einem umkämpften Spiel verloren die Basler gegen den EHC Frauenfeld mit 0:3. Dies war bereits das zweite Testspiel gegen diesen Gegner in der diesjährigen Vorbereitung. Am 23. August konnte man "das Hinspiel" auswärts noch mit 3:1 gewinnen. Nun gelang dem letztjährigen Ostschweizer Amateurmeister die Revanche.

      Der Unterschied heute Abend lag in der Effizienz. Die Thurgauer konnten Ihre Chancen besser nutzen, als der EHC Basel. Das Powerplay glückte nicht wunschgemäss. Zudem fehlte das Durchsetzungsvermögen vor dem Tor.

      Bisher konnte Basel in den Testspielen überzeugen. Die heutige Niederlage kommt daher zum richtigen Zeitpunkt. Es bleiben nun noch zwei Trainingseinheiten, bevor es am Samstag Ernst gilt und das heutige nicht so gute Spiel der Mannschaft vergessen gemacht werden kann.

      EHC Basel/KLH – EHC Frauenfeld 0:3 (0:0,0:2,0:1)

      St. Jakob Arena – 227 Zuschauer.

      Schiedsrichter: Dominik Schlegel; Alain Blum, Peter Fankhauser

      Tore: 24. Grolimund 0:1; 27. Fehr (Geiser) 0:2; 48. Fehr 0;3.

      Strafen: 8 mal 2 Min. gegen Basel. 10 mal 2 Min. gegen Frauenfeld

      EHC Basel: Osterwalder (ET Gass); Maurer, Ast; Gfeller, Guerra; Hagen, Schnellmann; Gurtner, Isler; Jeyabalan, Vogt, Spreyermann; Voegelin, Brügger, Tkachenko; Guantario, Giacinti, Ustsimenka; Lehner, Cola, Rohrbach. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler. Basel ohne: Fluri, Gusset, Puntus, Cueni, Cederbaum.
      Der EHC Basel mit erfolgreichem Start in die MySports League


      Der EHC Basel startete erfolgreich in die Saison und schlug den EHC Wiki-Münsingen in einem für einen ersten Ernstkampf guten, intensiven und spannenden Spiel mit 3:2 nach Penaltyschiessen.

      Wie immer zu Beginn einer Meisterschaft weiss ein Team noch nicht so recht, wo man steht. Insbesondere, wenn man wie Basel nun in einer neuen Liga und gegen einige neue Gegner spielen wird. Der heutige Gegner Wiki-Münsingen ist jedoch ein alter Bekannter aus der früheren 1. Liga Gruppe.

      Ebenfalls normal ist bei einem ersten Ernstkampf die Nervosität, was nach dem Spiel auch Nando Jeyabalan bestätigte:» Am Anfang war viel Nervosität im Spiel. Zudem machten wir viele individuelle Fehler. Da gibt es sich noch einiges zu schaffen für uns. Aber es war wichtig, dass wir mindestens die zwei Punkte mitnehmen konnten.». Basel hatte Mühe Anfangs in Spiel zu finden. Die vielen Strafen waren da auch nicht förderlich. Doch das Boxplay funktionierte glücklicherweise einwandfrei. Viele Angriffe der Berner konnten im letzten Moment unterbunden werden. Und wenn mal ein Puck Richtung Basler Tor segelte, stand da mit Damian Osterwalder ein sicherer Rückhalt.

      Die Berner waren die spielbestimmende Mannschaft, Basel zeigte sich gefährlich bei Kontern über ihre schnellen Stürmern. So war es kein Wunder, dass die ersten zwei Tore durch Jeyabalan und Rohrbach nach Gegenangriffen erzielt wurden. « Ich habe gesehen, dass Justin Cueni auf der Seite läuft und habe gedacht, ich mache Druck aufs Tor. Man weiss ja nie, wo die Scheibe hinspringt. Schlussendlich war es der perfekte Pass gewesen und ich hatte nur noch das leere Tor vor mir.» Nach diesem Tor spielte Basel plötzlich befreit auf. Mehrere Tormöglichkeiten folgten. Eine davon konnte Dario Rohrbach, der Beste Basler Stürmer an diesem Abend, mit seinen Sololauf erfolgreich abschliessen. Bis zu Drittelsende war dies die beste Phase im Basler Spiel, obwohl man beim Pfostenschuss in der 34. Minute noch etwas Glück in Anspruch nehmen musste.

      Dem 2:1 Anschlusstreffer durch den ex Basler Pascal Marolf in der 47. Minute war eine unglückliche Basler Aktion vorausgegangen. Die Berner erhöhten nun nochmals den Druck und kamen drei Minuten vor Schluss zum nicht unverdienten Ausgleich durch Joch. Als 27 Sekunden vor Spielende Jonathan Ast auf die Strafbank geschickt wurde, war noch zittern angesagt, um zumindest einen Punkt zu gewinnen. Dass es schlussendlich Zwei wurden, war der den guten Penaltyschützen Gfeller, Rohrbach und Marco Vogt zu verdanken.

      Nächsten Samstag darf der EHC Basel wieder einmal in Chur antreten. Ein spezielles Spiel auch für Jeyabalan, der letzte Saison mit Arosa gegen Chur einige Bündner Derbys spielen konnte und nun in Basler perfekt aufgenommen wurde und sich sehr wohl fühlt. «Ich bin sicher motiviert, aber das bin ich gegen anderere Mannschaften auch. Es müssen einfach drei Punkte her!»

      EHC Basel . EHC Wiki-Münsingen 3:2 n.P(0:0, 2:0, 0:2, 1:0)
      St. Jakob Arena, Basel – 680 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Marc Alain Paroz. Linienrichter: Micha Witter; Martin Zimmermann
      Tore: 30. Jeyabalan (Cueni, Vogt) 1:0. 31. Rohrbach (Gfeller, Vogt) 2:0. 47. P. Marolf 2:1. 57. Yannick Joch (Baltinsberger, Lüdi) 2:2.
      Strafen: 8 mal 2 Minuten gegen Basel.6 mal 2 Minuten gegen Wiki-Münsingen
      Torschussverhältniss: 30:35 (9:12; 14;6; 4:13, 3:4)
      Bestplayer: Dario Rohrbach (BS); Andrin Vock (Wiki)
      Bemerkungen: 34. Pfostenschuss Wiki

      EHC Basel: Osterwalder (ET Gass); Gfeller, Isler; Maurer, Ast; Hagen, Schnellmann; Fluri,Lehner; Giacinti, Vogt, Rohrbach; Voegelin, Brügger, Tkachenko; Guantario, Spreyermann, Ustsimenka; Jeyabalan, Cola, Cueni. Headcoach: Reto Gertschen; Ass. Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Gurtner, Puntus, Gusset, Cederbaum.

      EHC Wiki-Münsingen: Vock (ET Lenze); K. Marolf, Dällenbach; M. Marolf, René Bruni; N.Kormann, Steiner; Pianta, Gerber; C. Kormann, Wenger, Reber; Studer, Baumgartner, P. Marolf; Baltisberger, Lüdi, Waber; Allemann, Loretan, Joch. Headcoach: Stefan Gerber; Ass.Coach: Roger Gerber.
      Individuelle Fehler hart bestraft
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel verliert durch individuelle Fehler und teils unglücklichen Gegentoren gegen einen starken EHC Chur mit 2:6.

      Im Gegensatz zum EHC Basel ist der EHC Chur mit einer Niederlage in die MySports League gestartet. Gegen den EHC Brandis verlor man mit 1:4. Dies wollte man natürlich in der neu renovierten Eishalle vor eigenem Publikum wieder gutmachen. Entsprechend forsch starteten die Bündner in die Partie. Basel, wieder mit dem genesenen Puntus sowie den neuen Verteidigern Gurtner und Guerra, hielt gut dagegen. Nach 10 Spielminuten sorgte eine unübersichtliche Situation vor Osterwalder für den Führungstreffer der Heimmannschaft. Plötzlich lag die Scheibe vor dem ex Basler Spieler Jordan Pfennich, der nur noch einschieben musste. Dieses Tor gab Chur nochmals zusätzlichen Schub. Basel beschränkte sich auf schnelle Gegenstösse, welche bei mehr Passgenauigkeit durchaus erfolgreich hätten sein können.

      Das Mitteldrittel mussste Basel in Unterzahl beginnen, da Jonathan Ast aufgrund «übertriebene Härte» für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste. Dabei gelang Marco Vogt einen «Shorthander», als er von einem Fehlzuspiel profiteren und allein auf Sarkis zulaufen konnte. Dieses Tor gab nun Basel Auftrieb. Dann übersah Hagen Im Powerplay bei Passabgabe Pozzorini der diese Chance eiskalt ausnutzte. Kurz darauf hatte Brügger nach einem tollen Solo die Möglichkeit auszugleichen. Praktisch im Gegenzug führte ein weiterer individueller Fehler, diesmal in der Devensivzone, zum 3:1 für die Bündner.

      Zu Beginn des Schlussdrittel gelang Maurer mit einem Schuss von der blauen Linie ein wunderschönes Tor und somit wieder den Anschluss. Die Hoffnung währte aber nur kurz. Nach Ende einer Strafe gegen Vogt gelangte Scherrers Schuss via Bande zu Engler, der Osterwalder keine Chance liess. Die zwei weiteren Treffer durch Alban Rexha, heute der beste Spieler auf dem Eis, waren dann noch Zugabe.

      Basel überzeugte wie beim ersten Spiel insbesondere kämpferisch. Die Moral stimmt in der Mannschaft. Heute augenscheinlich war aber, wieviel Platz die Bündner Stürmer teilweise vor Osterwalder geniessen konnten, was auch Stürmer Sandro Brügger nach dem Spiel bestätigte: « Jeder Abpraller kam zu ihnen. Wir waren zu wenig stark vor dem Tor und haben Damian zu wenig unterstützt.» Für das nächste Spiel am nächsten Dienstag gegen den EHC Seewen gilt es sich bei «fast allem» zu verbessern, so Brügger, «obwohl wir vom 2. Drittel durchaus auch ein paar positive Sachen mitnehmen können.» Er habe sich in Basel bisher gut zurechtgefunden und glaubt an sein Team: «Wir haben eine gute, hungrige und talentierte Mannschaft, mit der diese Saison sehr viel möglich ist.»

      EHC Chur - EHC Basel 6:2 (1:0, 2:1, 3:1)
      Kunsteisbahn Obere Au, Chur – 1026 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Pascal Hungerbühler; Emanuel König, Giorgio Beringer
      Tore: 10. Pfennich (Rexha, Sieber) 1:0. 21. Vogt 1:1. 32. Pozzorini 2:1. 34. Ehinger (Rexha) 3:1. 41. Maurer 3:2. 44. Engler (Scherrer, Fischer) 4:2. 49. Rexha (Sieber) 5:2. 57. Rexha (Scherrer) 6:2.
      Strafen: 9 mal 2 Minuten gegen Basel. 7 mal 2 Minuten gegen Chur
      Torschussverhältniss: 24 (BS) 40 (C) (6:12; 10;13; 8:15)
      Bestplayer: Maurer (Basel) Rexha (Chur)
      Bemerkungen: 49. Timeout Basel.`

      EHC Basel: Osterwalder (ET Gass); Gurtner, Ast; Maurer, Guerra; Hagen, Gfeller, Ustsimenka, Isler; Schnellmann, Brügger, Puntus; Giacinti, Vogt, Rohrbach; Voegelin, Spreyermann, Guantario; Yehabalan, Cola, Cueni. Headcoach: Reto Gertschen; Ass. Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Tkachenko, Lehner, Fluri, Gusset, Cederbaum

      EHC Chur: Sarkis (ET Bearth); Engler, Morandi; John, Urech; Fischer, Arpagaus; Bossi, Stieger; Pozzorini, Rexha, Sieber; Scherrer, Horber, Bucher; Pfennich, Bigliel, Infanger; Ehinger, Roussette, Lampert.
      Knappe Niederlage für den EHC Basel
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der Spielplan wollte es so, dass der EHC Basel innerhalb von vier Tagen zu Hause auf den EHC Seewen trifft. Spiel Nummer eins ging an die Innerschweizer. Der EHC Basel verlor in einem ausgeglichenen, spannenden, aber nicht hochklassigen Spiel mit 4:5.

      EHC Trainer Gertschen nahm gegenüber dem Chur Spiel drei Änderungen vor. Für Guantario, Spreyermann und Cueni spielten Fluri, Lehner und Tkachenko. Wie bereits in Chur stürmte der nominelle Verteidiger Schnellmann neben Brügger und Puntus.

      Das Spiel begann 15 Minuten später, da sich Ersatztorhüter Thomas Gass beim Einspielen verletzte und sich Torhüter Nummer drei Jan Probst noch umziehen musste.

      In den ersten Zwei Dritteln ging Basel durch ein Eigentor, einem schön herausgespielten Treffer durch Jeyabalan und durch das Powerplaytor von Ustsimenka in Führung. Die Gäste konnten jeweils ausgleichen und im Schlussdrittel dann erstmals in Führung gehen. Nach Rohrbachs Ausgleich zum 4:4 dauerte es jedoch nur 49 Sekunden als Zurkirchen durch einen Konter mit seinem zweiten Tor den Siegtreffer erzielte. Die Basler versuchten in den letzten Minuten nochmals alles, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr.

      Die Enttäuschung der Balser nach der Niederlage wog schwer, so dass es direkt im Anschluss der Partie zu einer gut einstündigen Kabinenaussprache gekommen ist. Cyrill Voegelin zeigte sich danach selbstkritisch:„ Wir haben die einfachen Sachen und Grundlagen, welche wir uns jeweils vor dem Spiel vornehmen nicht gemacht. Das war heute ein Spiel zum vergessen. Glücklicherweise haben wir die Möglichkeit, dies am nächsten Samstag gegen den gleichen Gegner wieder zu korrigieren. Wir müssen jetzt positiv bleiben, eine gute Einstellung haben und das umsetzen, was der Coach vorgibt.“ Auch an Trainer Reto Gertschen nagt die Niederlage: „Wir hatten in der entscheidenden Phase zwei, drei individuelle Fehler gehabt, die der Gegner ausgenützt hat.“ Für das Spiel am Samstag wünscht er sich, dass wieder einfacher Hockey gespielt wird. „Wir hatten zeitweise ein Durcheinander in der eigenen Zone, da waren die Aufgaben nicht mehr klar. Das müssen wir nun in den verbleibenden Trainings diese Woche ausmerzen.“

      Die „Revanche“ findet am Samstag, 30. September um 20:15 Uhr in der St. Jakob Arena statt.

      EHC Basel/KLH – EHC Seewen 4:5 (2:2,1:1,1:2)
      St. Jakob Arena – 540 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Thomas Aegerter; Nicola Cantamessi, Micha Wittwer
      Tore: 4. Puntus 1:0. 5. Schön (Portmann, Schnüriger) 1:1. 16, Jeyabalan (Tkachenko, Cola) 2:1. 19. Zurkirchen (Christen, T. Büeler) 2:2. 22. Ustsimenka (Hagen) 3:2. 32. Fries (Suter) 3:3. 52. Christen (Zurkirchen, Bettinaglio) 3:4. 53. Rohrbach 4:4. 55. Zurkirchen (Schnüriger) 4:5.
      Strafen:5 mal 2 Min. gegen Basel. 6 mal 2 Min. gegen Seewen
      Torschussverhältnis: 25 (BS): 27 (S) (9:12; 10:6; 6:9)

      EHC Basel: Osterwalder (ET Probst); Maurer, Gfeller; Guerra, Isler; Gurtner, Fluri; Hagen, Ast; Schnellmann; Brügger, Puntus; Lehner, Vogt, Rohrbach; Voegelin, Giacinti, Ustsimenka; Yeyabalan, Cola, Tkachenko. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler. Basel ohne: Guantario, Spreyermann, Cueni, Gusset, Cederbaum.

      EHC Seewen: Schweiger (ET Märchy); R. Büeler, Schnüriger; End, Holdener; Scheiber, Suter; T. Büeler, Schmidig; Christen, Portmann, Zurkirchen; Fries, Bettinaglio, Wellinger; Marzan, Arnold, Koller; Schön, Gisler, Steiner. Headcoach: Fritz Lanz; Ass. – Coach: Damian Freitag und Röbi Küttel.

      Rangliste nach 3 Runden: 1. Brandis 2 Spiele/6 Punkte. 2. Sion 2/6. 3.Star Forward 2/4. 4. Wiki 3/4. 5. Neuchâtel 1/3. 6. Chur 2/3. 7. Bülach 2/3. 8. Seewen 2/3. 9.Thun 2/2. 10. Düdingen 3/2. 11. Basel 3/2. 12. Dübendorf 2/1.
      EHC Basel verliert auch zweite Partie gegen den EHC Seewen

      Der EHC Basel verliert auch das zweite Spiel gegen den EHC Seewen innerhalb von vier Tagen, diesmal mit 2:5 und befindet sich nach vier gespielten Partien auf dem letzten Platz.

      Trainer Reto Gertschen war zu Umstellungen gezwungen, da Vogt und Gfeller aus familiären Gründen fehlten. Dafür waren Guantario und Spreyermann wieder mit von der Partie. Zudem verteidigte mit Tom Kohler neu ein 24jähriger Schweiz/Kanadier mit B-Lizenz aus Langenthal.

      Viel vorgenommen hat sich die Basler Mannschaft für das zweite Spiel gegen die Zentralschweizer am Samstag Abend, wie Assistenztrainer Michael Eppler nach dem Spiel bestätigte und zeigte sich dabei teilweise zufrieden: « Die Spieler haben viel umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, nämlich einfacher spielen und mehr Schüsse abzugeben. Schlussendlich ging es trotzdem nicht auf, da wir im Mitteldrittel zu viele individuelle Fehler gehabt haben.» Auch der zweifache Torschütze für Basel, Damon Puntus, bemängelte das zweite Drittel: « Wir waren undiszipliert und machten viel zu viele Fehler. Das hat der Gegner ausgenutzt.» Tatsächlich waren es rund sechs kapitale Minuten wo die defensive Zuordnung vollends verloren ging und die Partie auf die Seite der Gäste lenkte. « Wir müssen nun in der Defensive weiter an uns schaffen und uns besser absprechen, so Puntus.

      Ein weiterer Grund für die heutige Niederlage war die fehlende Effizienz. Chancen waren durchaus vorhanden, insbesondere im Schlussdrittel. Die Basler scheiterten jedoch an Goalie Samuel Schweiger, am eigenen Unvermögen oder hatten auch etwas Pech. So soll ein Schuss Colas in der 51. Minute hinter der Linie gewesen sein.

      Sowohl Damon Puntus wie auch Michael Eppler führen die fehlende Effizienz auf die ungenügende Präsenz vor dem gegnerischen Tor zurück: « Schüsse hatten wir genug. Es war jedoch einfach für den Torhüter die Schüsse zu sehen. Wir müssen mehr Spieler vor dem Tor haben, präsenter sein, dann fällt auch mal einer rein und wir werden wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren.»

      Die nächste Möglichkeit dazu biete sich bereits am nächsten Dienstag, 3. Oktober um 20:15 Uhr in der St. Jakob Arena gegen den EHC Dübendorf.

      EHC Basel – EHC Seewen 2:5 (1:1, 0:3, 1:1)
      St. Jakob Arena – 718 Zuschauer
      Schiedsrichter: Peter Gäumann; Kevin Pfister, Nicola Cantamessi
      Tore: 6. Arnold (Schnüriger) 1:0. 15. Puntus (Rohrbach) 1:1. 24. Portmann (Schnüriger, Zurkirchen) 1:2. 26. Suter 1:3. 30. Bettinaglio (Schön, Schmidig) 1:4. 43. Puntus (Voegelin, Kohler) 2:4. 48. Zurkirchen (Schnüriger, Schmidig) 2:5.
      Strafen: 10 mal 2 Min. gegen Basel. 10 mal 2 Min. gegen Seewen
      Torschussverhältnis: 45 (BS) 28 (S) (11:8, 16:10, 18:10)
      Bemerkungen: 45. PS Seewen. 51. (angebliches) Tor von Cola nicht gegeben.

      EHC Basel: Osterwalder (ET Probst); Maurer, Ast; Guerra, Gurtner; Hagen, Kohler; Isler; Giacinti, Brügger, Schnellmann; Voegelin, Spreyermann, Ustsimenka; Guantario, Puntus, Rohrbach; Jeyabalan, Cola, Tkachenko; Lehner. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler.
      Basel ohne: Gass, Fluri, Gusset, Gfeller, Vogt, Cederbaum, Cueni.

      EHC Seewen: Schweiger (ET Stocker); R. Büeler, Schnüriger; End, Holdener; Suter; T.Büeler; Gisler, Portmann, Zurkirchen; Fries, Bettinaglio Wellinger; Marzan, Arnold, Koller; Schön, Steiner, Schmidig.Headcoach: Fritz Lanz; Ass. – Coach: Damian Freitag und Röbi Küttel.

      Rangliste: 1. Sion 4 Spiele/12 Punkte. 2. Brandis 4/12. 3.Star Forward 4/7. 4. Dübendorf 4/7. 5. Seewen 3/6. 6. Thun 4/5. 7. Wiki 4/4. 8. Bülach 3/3. 9. Neuchâtel 3/3. 10. Chur 4/3. 11. Düdingen 3/2. 12. Basel 4/2.
      EHC Basel erkämpft sich drei wichtige Punkte
      (Bericht: Reto Büchler)

      In einem umkämpften und spannenden Spiel dreht der EHC Basel die Partie in den Schlussminuten und gewinnt gegen den EHC Dübendorf mit 2:1.

      Durch drei Niederlagen in Serie spürt die Mannschaft von Trainer Reto Gertschen bereits in der Anfangsphase der Saison Erfolgsdruck und ist damit gezwungen mit Wille und Leidenschaft gegen eine möglich Negativspirale anzukämpfen.

      Gegenüber letztem Samstag ersetzten Gfeller und Cueni, Gurtner und Ustsimenka. Zudem war Michael Brügger anstatt Jan Probst Backup für Törhüter Damian Osterwalder. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel war dieser Osterwalder im Mitteldrittel ein wichtiger Rückhalt für die nun stark auftrumpfenden Zürcher. Nach dem Gegentor von Widmer hielt er seine Mannschaft mit tollen Paraden im Spiel. Im Schlussdrittel konnten sich die Basler wieder steigern und und drei Minuten vor Schluss im Powerplay durch Flavio Cola ausgleichen. Doch nicht genug. 109 Sekunden vor Schluss gelang Leandro Gfeller nach einem wunderbaren Sololauf der umjubelte Siegestreffer.

      Für Matchwinner Gfeller war es heute «ein harter Abnützungskampf, wo einander nichts geschenkt wurde». Verbesserungspotential sieht er bei den Zweikämpfen an der Bande sowie beim Mitteldrittel, « wo Damian ein Riesen Rückhalt war und uns im Spiel gehalten hat. Da müssen wir daran schaffen, womöglich auch mental.» Auch bei Assistenztrainer Michael Eppeler ist eine schwere Last abgefallen: « Wir haben von der 1. bis zur 60. Minute gekämpft und an einen Sieg geglaubt. Die wichtigen gewonnen drei Punkte sind gemäss Eppler «glücklich, aber verdient. Nun kann man das positive Gefühl in die Partie gegen den EHC Thun mitnehmen. Denn wenn man dreimal hintereinander verliert, schlägt dies automatisch auf das Selbstvertrauen.»

      Das Spiel gegen den EHC Thun findet abermals in der St. Jakob Arena statt und zwar am nächsten Sonntag, 8. Oktober um 16:45 Uhr.

      EHC Basel – EHC Dübendorf 2:1 (0:0, 0:1, 2:0)
      St. Jakob Arena – 573 Zuschauer
      Schiedsrichter: Christophe Fabre; Nathy Burgy, Benjamin Francey
      Tore: 34. Widmer (Stettler) 0:1. 57. Cola (Hagen) 1:1. 59. Gfeller 2:1.
      8 mal 2 Min. gegen Basel. 7 mal 2 Min. gegen Dübendorf..
      Torschussverhältnis: 25:30 (10:6, 7:16, 8:8)

      EHC Basel: Osterwalder (ET: M.Brügger); Maurer, Ast; Guerra, Gfeller; Hagen, Kohler; Spreyermann, Isler; Lehner, S. Brügger, Tkachenko; Voegelin, Giacinti, Schnellmann; Guantario, Puntus, Rohrbach; Jeyabalan, Cola, Cueni; Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Gass, Fluri, Gusset, Gfeller, Vogt, Cederbaum, Gurtner, Ustsimenka, Probst.

      EHC Dübendorf: Trüb (ET: Meier); Hurter, Roth; Hebeisen, Breiter; Stettler, Röthlisberger; Zumbühl; Beeler, Seiler, Widmer; Schumann, Falett, Barts; Bührer, Kreis, Buchmüller; P. Zumbühl, Mathew, Alena.Headcoach: Andrea Cahenzli; Ass.-Coach: Dery Arpad.
      Absenzen: R. Zumbühl, Müller, Piai, Suter, Frey.

      Rangliste: 1. Sion 4 Spiele/12 Punkte. 2. Brandis 4/12. 3.Star Forward 5/8. 4. Dübendorf 5/7. 5. Seewen 3/6. 6. Thun 4/5. 7. Basel 5/5. 8. Wiki 4/4. 9. Düdingen 4/4. 10. Bülach 3/3. 11. Neuchâtel 3/3. 12. Chur 4/3.
      Zweiter Sieg in Folge. Basel besiegt Thun mit 5:4
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel gewinnt am Ende glücklich aber verdient gegen den EHC Thun mit 5:4 und festigte damit einen Platz im Mittelfeld der Tabelle.

      Mit dem EHC Thun kam eine Mannschaft in die Basler St. Jakob Arena, gegen die es in den vergangenen Saisons meistens enge, spannende und emotionale Spiele gegeben hat. Dies sollte bei der ersten Partie in der MySports League nicht anders werden.

      Beide Mannschaften zeigten sich zu Beginn offensiv eingestellt und suchten das schnelle Führungstor. Es war Guantario, dem nach drei Minuten das 1:0 gelang. Die Freude dauerte jedoch nicht lange. Nur 86 Sekunden später markierte Eicher, nachdem die Basler den Puck nicht aus der eigenen Zone brachten, den Ausgleich. Die Gäste aus dem Berner Oberland zeigten sich sehr zweikampfstark. Dabei übertrieben es die Thuner ein bisschen mit der Härte, sodass Schiedsrichter Aegerter innerhalb von fünf Minuten 6 mal 2 Strafminuten verhängte. Die letzte davon nutzte Jeyabalan in doppelter Überzahl zur abermaligen Führung.

      Im Mitteldrittel zeigte Basel tolle Angriffe mit guten Möglichkeiten durch Guantario, Rohrbach oder Kohler. In diese Druckphase profitierte abermals Eicher von einem Fehlpass und glich wieder aus. Die Basler erholten sich von diesem Gegentreffer schnell und hatten durch Voegelin mit seinem zweiten Pfostenschuss, Schnellmann oder Spreyermann weitere Chancen. Nach einem schön vorgetragenen Konter schoss Guantario nach schönem Pass von Sandro Brügger das verdiente 3:2.

      Mit der Führung im Rücken dominierte Basel nun auch den Beginn des Schlussdrittels. Durch die Tore von Rohrbach im Powerplay und Voegelin gelang es den Baslern sich etwas abzusetzen. Boss mit einem unhaltbaren Weitschuss von der blauen Linie im Powerplay sowie Lüthi rund sechs Minuten vor Schluss brachten wieder Spannung in die Partie. Dazwischen sah Brügger seinen Penalty von Stephan Küenzi gehalten. Als dann noch Maurer und Schnellmann kurz vor Schluss auf die Strafbank beordert wurden und Basel die letzten 3 Minuten mit drei gegen fünf bzw. vier gegen sechs (6. Feldspieler für Torhüter) Spieler absolvieren musste, brauchte es nochmals einen starken Osterwalder und das quentchen Glück, um die knappe Führung über die Zeit zu bringen.

      Für Matchwinner Alessio Guantario war es kein einfaches Spiel:» Wir haben von Anfang an Druck gemacht und In den ersten 50 Minuten das gemacht, wo wir uns vorgenommen haben.» Auch in der Linie mit Rohrbach und Puntus fühlt er sich wohl:» Wir verstehen uns immer besser, obwohl ich beim einen oder anderen Tor mit anderen auf dem Eis gestanden bin.» Wichtig für Guantario ist es in den Heimspielen eine gute Falle zu machen und diese zu gewinnen, «damit die Punkte dort bleiben, wo sie hin gehören.»

      Auch Trainer Gertschen zeigte sich nur über die ersten 50 Minuten erfreut: «Dannach haben wir den Gameplan etwas verlassen, sind weniger gelaufen, haben schlechte Entscheidungen getroffen und indisponiert gewesen, was schlussendlich zu diesen zwei Gegentreffer geführt hat.» Seine Mannschaft sieht er als verdienten Sieger, «da man mehr für das Spiel und disziplinierter gewesen ist. Nun sei es wichtig am Boden zu bleiben, denn es folgt eine harte Woche mit den Auswärtsspielen gegen Brandis am Mittwoch und Düdingen am Samstag, Wir bereiten uns gut vor und nehmen Spiel für Spiel.» «Salamitaktik», wie es Gertschen nennt. Dann hoffen wir doch, dass das grosse Ziel durch die kleinen Schritte erreicht werden.

      Das nächste Spiel findet gegen den EHC Brandis am nächsten Mittwoch, 11. Oktober um 19:45 Uhr in Hasle statt.

      EHC Basel – EHC Thun 5:4 (2:1, 1:1, 2:2)
      St. Jakob Arena – 649 Zuschauer
      Schiedsrichter: Thomas Aegerter; Micha Wittwer, Joêl Dumauthioz
      Tore: 3. Guantario 1:0. 4. Eicher (Keller, Kohler) 1:1. 15. Yeyabalan (Rohrbach, Ast) 2:1. 26. Eicher (Lüthi) 2:2. 37 Guantario (Brügger, Giacinti) 3:2, 42. Rohrbach (Brügger, Gfeller) 4:2. 45. Voegelin (Vogt, Guantario) 5:2. 49. Boss (Lorenz, Rossel) 5:3. 55. Lüthi (Eicher, Bigler) 5:4.
      8 mal 2 Min. gegen Basel. 10 mal 2 Min. gegen Thun
      Torschussverhältnis: 40:35 (14:7, 16:13, 10:15)
      MS Bestplayer: Rohrbach (BS); Lüthi (T)
      Bestplayerwahl Spiel: Guantario (BS); Eicher (T)
      Bemerkungen: Pfostenschüsse Voegelin (15. und 28. Minute); 50. Penaltyfehlschuss Brügger.
      59. Timeout Basel.

      EHC Basel: Osterwalder (ET: M.Brügger); Maurer, Ast; Guerra, Gfeller; Hagen, Kohler; Giacinti, Isler; Ustsimenka, S. Brügger, Tkachenko; Voegelin, Vogt, Schnellmann; Guantario, Puntus, Rohrbach; Jeyabalan, Cola, Spreyermann; Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Lehner, Cueni, Gass, Fluri, Gusset, Cederbaum, Gurtner, Probst.

      EHC Thun: Küenzi (ET Sauter); M. Keller, Studerus; Bigler, S.Keller; Weber, Kaufmann, Steiner; Lorenz, Rossel, Boss; Neff, Reymondin, Lüthi; Gugelmann, Bärtschi, Bracher; Eicher, Stettler, Kohler.Headcoach: Christoph Schenk
      Absenzen: Wüthrich, Künzi, Kuhn

      Rangliste: 1. Sion 6 Spiele/14 Punkte. 2. Brandis 6/13. 3.Star Forward 6/11. 4. Dübendorf 6/10. 5. Wiki-Münsingen 6/10. 6. Seewen 5/9. 7. Basel 6/8. 8. Düdingen 5/7. 9 Bülach 5/6. 10. Thun 6/6. 11. Chur 6/5. 12. Neuchâtel 5/3..
      «Spezialteams» sorgen für den Unterschied.

      Nach einem verpatzten ersten Drittel mit drei Gegentoren in Unterzahl und einem in Überzahl verlor der EHC Basel gegen den EHC Brandis mit 0:6. Die Berner zeigten sich in numerischer Überzahl effizienter und in Unterzahl fehlerfrei und gewinnen die Partie dadurch verdient, wenn auch um zwei, drei Tore zu hoch.

      Im nun bereits 7. Spiel der Saison absolvierte der EHC Basel erst das 2. Auswärtsspiel.Die Reise führte ins schöne Emmental nach Hasle bei Burgdorf zum EHC Brandis. Die Gastgeber sind mit vier Siegen perfekt in die Saison gestartet. Zuletzt gab es jedoch aus den zwei Spielen gegen Chur und Star Forward nur 1 Punkt.Trainer Reto Gertschen vertraute für die Partie fast dem selben Team, welches letzten Sonntag Thun mit 5:4 besiegt hatte. Einzig Fabian Lehner ersetzte Ryhor Ustsimenka.

      Die Partie begann äusserst schlecht für Basel. Bereits nach 27. Sekunden wurde Sandro Brügger für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt, was Patrick Meyer nur 23 Sekunden später prompt zum Führungstreffer nutzte. Bei ausgeglichem Personalbestand auf dem Eis war Basel dem Gegner durchaus ebenbürtig. Doch zwei weitere Strafen gegen Ast und Osterwalder ermöglichten Florian Lüthi in doppelter Überzahl das Skore zu erhöhen. Auch die dritte Powerplaymöglichkeit von Brandis mit dem Basler Spieler Yeyabalan auf der Strafbank nutzte Joel Scheidegger bereits zum 3:0. Als die Akteure bereits den Pausentee schmeckten, missriet Goalie Osterwalder eine Abwehraktion mit dem Stock, sodass Adrian Steiner vier Sekunden vor der Sirene, diesmal sogar in Unterzahl, nur noch zum 4:0 einschieben musste.

      Trotz klarem Rückstand gab Basel nicht auf und suchte im Mitteldrittel den Aschlusstreffer. Die Bemühungen wurden in einem sehr fairen Spiel abermals durch fünf Zweiminutenstrafen, ausgesprochen durch den sehr kleinlich pfeiffenden Schiedsrichter Balz Jung, unterbrochen. Zumindest war man nun besser auf das Überzahlspiel des Gegeners eingestellt und ein Gegentreffer wurde verhindert. Offensiv zeigte insbesondere Rohrbach seine Gefährlichkeit mit drei guten Abschlussmöglichkeiten. Auch Voegelin und Kohler hatten Tormögichkeiten um zu verkürzen. Der starke Torhüter Witschi war jedoch an diesem Abend nicht zu bezwingen. Auch das Schlussdrittel war ausgeglichen, wobei sich die Emmentaler abermals effizienter zeigten und zwei weitere Tore durch Hain und Scheidegger zum 6:0 Schlussstand erzielten.

      Sehr enttäuscht zeigte sich der 20jährige Elia Giancinti, auf diese Saison von den Elite A Junioren des SC Bern ans Rheinknie gewechselt. "Wir waren im 1. Drittel nicht parat. Dies ist sicher auch eine Frage der Einstellung. Vielleicht liegt es an dem, weil wir zuvor zweimal hintereinander gewonnen haben. Auf jeden Fall müssen wir das dringend ändern, damit wir in Zukunft von Anfang an fokussiert und bereit sind.» Für Giacinti habe man zuviele Strafen genommen, was Brandis mit ihrem effizienten Powerplay ausgenutzt hat. Dem sehr kleinlich pfeifendem Schiedsrichter macht er keinen Vorwurf: « Wir müssen bei uns anfangen zu kritisieren. Wir müssen unsere Beine mehr bewegen und dafür die Stöcke weniger brauchen, wenn wir schon wissen, wie gepfiffen wird. Positiv sieht er, wie sich die Mannschaft nicht hängen gelassen hat: «Vor allem im zweiten Drittel konnten wir mit dem Gegner mithalten. Da haben wir uns gut bewegt und einfach gespielt. Da sind dann auch die Chancen gekommen, welche wir leider nicht genutzt haben, sonst wären wir wieder im Spiel gewesen.

      « «Besser und schneller mit einfachen Spielzügen ins Spiel kommen". Wenn es nach Giacinti geht, am Besten bereits am nächsten Samstag um 17:30 Uhr beim Auswärtsspiel in Düdingen.

      EHC Brandis - EHC Basel 6:0 (4:0, 0:0, 2:0)
      Sportbetriebe Brünnli AG – 190 Zuschauer
      Schiedsrichter: Balz Jung; Nicola Cantamessi; Sandro Baumgartner
      Tore: 1. P. Meyer (Hain, Schaad) 1:0; 12. Lüthi (Nägeli, Scheidegger) 2:0; 19. Scheidegger (Gasser, Messerli) 3:0. 20. Steiner (M. Meyer) 4:0. 44. Hain (Liechti) 5:0. 52. Scheidegger (P. Meyer) 6:0.
      Strafen: 6 mal 2 Min. gegen Brandis. 9 mal 2 Min. gegen Base
      Torschussverhältnis: 31 (BS):38 (BR) (13:17, 5:10, 13:11)
      MS Bestplayer: Rohrbach (BS); (BR) P. Meyer
      Bemerkungen: 24. Lattenschuss Cola

      EHC Basel: Osterwalder (ET: M.Brügger); Maurer, Ast; Guerra, Gfeller; Hagen, Kohler; Lehner, Isler; Giacinti, S. Brügger, Tkachenko; Voegelin, Vogt, Schnellmann; Guantario, Puntus, Rohrbach; Jeyabalan, Cola, Spreyermann; Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler.Absenzen: Ustsimenka, Cueni, Gass, Fluri, Gusset, Cederbaum, Gurtner, Probst.

      EHC Brandis: Witschi (ET: Gasser); Scheidegger, Gasser; Schaad, Liechti, Mosimann, Oberli; Tschanz; Nägeli, Lüthi, Messerli; Hain, Holzer, P. Meyer; Steiner, Blaser, M. Meyer; Gurtner, Schlapbach. Headcoach: Andreas Beutler
      EHC Basel feiert Geburtstag mit Sieg in Düdingen
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel zeigte eine starke Reaktion auf die klare Niederlage gegen Brandis und gewinnt an seinem 85. Geburtstag (Vereinsgründung: 14. Oktober 1932) in Düdingen gegen die Bulls hochverdient mit 1:3.

      Reto Gertschen und Michael Eppler nahmen gegenüber dem letzten verlorenen Spiel nur in der Verteidigung Änderungen vor. Wieder dabei war Nico Gurtner, der bereits nach 5 Minuten Thomas Kohler in der 2. Verteidigerpaarung ersetzen musste, da dieser durch einem Puck am Bein hart getroffen wurde. Gurtner zeigte in der Folge wie seine Mannschaftskollegen eine spielerisch gute, disziplinierte sowie kämpferische Leistung.

      Basel war an diesem Abend gewillt etwas zählbares mitzunehmen. Die gegenerischen Verteidiger mit ihrem sehr guten Torhüter Fabian Zaugg wurden während des ganzen Spiels stark beschäftigt. Durch die Abschlüsse von Tkatchenko (7.), Puntus und Giacinti (9) oder den Pfostenschuss von Rohrbach (12.) hätten Basel bereits früh in Führung gehen müssen. Es dauerte aber bis fast zur Mitte des Spiels, als Puntus im Powerplay endlich den verdienten ersten Treffer für Basel gelang. Die Kombinationen der Basler gelangen nun noch besser. Eine solche sorgte durch Schnellmann auf Pass von Vogt zum zweiten Basler Treffer
      .
      Zu Beginn des dritten Drittel drückte Düdingen auf den Anschlusstreffer. Mit ihren daraus folgenden Gegenstössen hätte Basel durch Puntus, Tkachenko Vogt, Voegelin, Rohrbach oder Brügger längst die Vorentscheidung herbeiführen müssen. Als dann zwei Minuten vor Schluss Düdingens Trainer Zwahlen seinen Torhüter für einen 6. Feldspieler rausnahm und gegen Maurer eine Zweiminutenstrafe ausgesprochen wurde, kam nochmals etwas Spannung auf. Tkatchenko mit dem Treffer ins leere Tor sorgte dann für die endgültige Entscheidung. Ärgerlich für Basels Torhüter Osterwalder, 6 Sekunden vor Schluss verhinderte ein abgefälschter Schuss von Roggo seinen ersten Shutout der Saison.

      Stürmer und Torschütze zum 0:2 Joshua Schnellmann sah bei seiner Mannschaft insbesondere Defensiv eine Reaktion: « Wir zeigten Defensiv eine sehr gute Leistung, waren diszipliniert und haben auch endlich einfach gespielt. Das war heute ein Schritt nach vorne.» Auffallend war, dass Basel zwar viel Scheibenbesitz hatte, die Spieler den Puck jedoch recht schnell wieder abspielten, was für schnelle und schön anzuschauende Kombinationen sorgte. Dies bestätigte auch Schnellmann: « Wir haben gewusst, dass der Gegner zwar extrem routiniert ist, wir aber die schnelleren Spieler haben. Mit dem sogenannten Nord/Süd-Spiel wollten wir mit unserer jungen, frischen Mannschaft den Puck schnell hinter die Verteidiger bringen.» Mit schnörkellosen, schnellen und genauen Pässen, wie bei seinem 0:2.

      Mit letzter Konsequenz vor dem gegnerischen Tor hätte das Spiel viel früher entschieden werden müssen. Für Schnellmann kommt das nun von Spiel zu Spiel besser: « Wir gewinnen immer wie mehr Selbstvertrauen. Besonders bei einem solchen Spiel wie heute, wo der Gegner fast keine Torchance hatte. Heute ist mir ein erstes Tor gelungen, das nächste Mal gelingt es einem Anderen. Dann werden wir effizienter.»

      Bereits am nächsten Dienstag um 20:15 Uhr folgt das nächste Spiel zu Hause gegen Star Forward. Joshua Schnellmann wünscht sich dabei wie im Spiel gegen Düdingen, «dass jeder Spieler nach der Partie in den Spiegel schaut und sagen kann, dass er motiviert und auf seine Aufgaben fokussiert war und alles gegeben hat.

      HC Düdingen Bulls - EHC Basel 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)
      Regional-Eisbahn Sense-See AG – 309 Zuschauer
      Schiedsrichter: Geoffrey Jordi; Lionel Galley; Benjamin Francey
      Tore: 28. Puntus (Rohrbach, Vogt) 0:1; 31. Schnellmann (Vogt, Gfeller) 0:2. 60. Tkachenko (Brügger) 0:3. 60. Roggo (Perdrizat, Knutti) 3:1.
      4 mal 2 Min. gegen Düdingen. 5 mal 2 Min. gegen Basel
      Torschussverhältnis: 31 (BS):26(D) (8:6, 11:8, 12:12)
      MS Bestplayer: Rohrbach (BS); Abplanalp (D)
      Bestplayer Spiel: Osterwalder (BS); Langel (D)
      Bemerkungen: 5. Kohler verletzt ausgeschieden; 12. Pfostenschuss Rohrbach; 58. Timeout Düdingen.

      EHC Basel: Osterwalder (ET: Probst); Maurer, Guerra; Gfeller, Kohler; Hagen, Isler; Gurtner, Ast; Giacinti, S. Brügger, Tkachenko; Voegelin, Vogt, Schnellmann; Guantario, Puntus, Rohrbach; Jeyabalan, Cola, Spreyermann; Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Ustsimenka, Cueni, Gass, Fluri, Gusset, Cederbaum, Brügger.

      HC Düdingen Bulls: Zaugg (ET: Guggisberg); Zwahken, Spicher; Roggo, Hayoz; Bertschy, Thom; Nussbaumer, Blanchard; Krebs, Sassi, Abplanalp; Langel, Fontana, Dousse; Braichet. Fleuty, Kessler; Knutti, Perdrizat, Roggo. Headcoach: Thomas Zwahlen.

      Rangliste: 1. Brandis 8 Spiele/19 Punkte. 2. Sion 8/17. 3. Dübendorf 8/15. 4. Star Forward 7/14. 5. Wiki-Münsingen 8/13. 6. Basel 8/11 7. Seewen 7/10. 8. Thun 8/9. 9. Chur 8/9. 10. Bülach 7/8 . 11. Düdingen 7/7. 12. Neuchâtel 6/3.

      Neu

      EHC Basel siegt nach guter Leistung im Penaltyschiessen
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel gewinnt gegen Star Forward (Zusammenschluss der Vereine Star Lausanne und Forward Morges) nach Penaltyschiessen mit 4:3. Bereits in der regulären Spielzeit hätten die Basler die Partie aufgrund des Chancenplus und der Führung bis kurz vor Schluss zu ihren Gunsten entscheiden müssen.

      Mit der Zusammenstellung der Sturmlinien scheint Reto Gertschen, Trainer des EHC Basel, zufrieden zu sein. Bereits das dritte Mal hintereinander erfolgte keine Änderung. Thomas Kohler, in Düdingen durch einen harten Slapshot am Bein verletzt, konnte dank intensiver medizinischer Pflege wieder auflaufen. Auch der zweite Torhüter Thomas Gass meldete sich aus seiner Verletzungspause wieder zurück. Die Gäste aus dem Kanton Waadt sind gut in die Saison gestartet und haben zuletzt gegen die beiden Spitzenreiter der MySports Legague, Sion und Brandis, mit zwei Siegen überzeugt. Der EHC Basel war somit gewarnt.

      Die Basler starteten entsprechend konzentriert und kompakt in die Partie. Die Waadtländer waren zwar in ihren Aktionen wirblig und schnell, klare Chancen wurden jedoch nicht erarbeitet. Es war die Heimmannschaft, die das Zepter übernahm und mehrere Möglichkeiten herausspielten. Pech mit zwei Pfostenschüssen, wobei Guantarios Schuss womöglich ein Tor war, die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor aber auch der starke Gästetorhüter David Fragnoli verhinderten den Basler Führungstreffer im ersten Abschnitt.

      Das Mitteldrittel begann schlecht für Nico Gurtner, der für zwei mal zwei Minuten auf die Strafbank beordert wurde, später dies jedoch mit zwei wichtigen Toren mehr als wett machte. Doch auch in Unterzahl macht Basel dort weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört haben – im Auslassen von Tormöglichkeiten. In der 27. Minuten endlich dann der überfällige Führungstreffer. Cola tankt sich auf dem rechten Flügel durch und Spreyermann reagiert auf den Abpraller von Fragnoli am schnellsten. Keine Minute später ahndete Schiedsrichter Peter Gäumann einen Check von Guerra an MS Bestplayer Riedi mit einer 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Diese Überzahl nutzte Star Forward, um die Partie mit 2 Toren noch vor Drittelsende zu ihren Gunsten zu drehen.

      Die restliche Strafzeit zu Beginn des Schlussabschnitts überstand Basel schadlos. Kurz darauf hatte der EHC die Möglichkeit, eine Minute in doppelter Überzahl zu spielen - ohne Erfolg. Es brauchte einen Vorstoss des Verteidigers Nico Gurtner, um kurz nach Ende der Strafe auszugleichen. Die letzten zehn Minuten kam Star Forward stärker auf und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Dabei hatte Basel durch einem Pfostenschuss auch mal Glück und ebenfalls einen gut gelaunten Torhüter Osterwalder im Tor. Rund drei Minuten vor Schluss war es dann wieder Gurtner, der durch einen Konter nach schönem Pass von Vogt den vermeintlichen Siegestreffer erzielte. Die Westschweizer nahmen eine Minute vor Schluss den Torhüter für einen sechsten Feldspieler raus und erzielten durch Lahache 44 Sekunden vor Schluss prompt den Ausgleich. Da keine Mannschaft in der fünfminütigen Verlängerung einen Treffer erzielen konnte, musste das Penaltyschiessen entscheiden. Puntus war dabei der einzige der traf und damit den zweiten Punkt für den EHC Basel sicherte.

      Nico Gurtner fand, dass man hinten sehr solid gespielt, aber leider vorne nicht die Tore erzielte. «Es gibt halt solche Tage». Wichtig ist für ihn ist jedoch, dass man sich Chancen überhaupt herausspielt. «Das zeige, dass wir gut gespielt haben.» Nach zu Saisonbeginn eher durchzogener Leistungen hat sich die Leihgabe aus Rapperswil Gedanken gemacht und fühlt sich mit «Partner» Leandro Gfeller in der Verteidigung nun sehr wohl. «Ich bin in Basel angekommen und freue mich auf die nächsten Partien.»

      «Das Spiel hat Nerven gekostet. Man habe aber immer an einen Erfolg geglaubt und gekämpft , auch nach den zwei Gegentoren bei der Fünfminutenstrafe», so Assistenztrainer Michael Eppler nach dem Spiel. «Eines der schnellsten Spiele bisher gegen einen sehr guten Gegner.». Er bemängelt ebenfalls die Chancenauswertung. « Hätten wir den einen oder anderen Treffer erzielt, kommt es nicht so wie am Schluss.» Für Eppler war es ein intensives Spiel, dass Kraft gekostet hat. Vielleicht mit ein Grund, dass Star Forward gegen Ende etwas mehr Chancen erarbeiten konnte. Gerne hätte man den Sieg bereits nach 60 Minuten bewerkstelligen wollen und auch darum «die letzten 7 Minuten auf drei Linien umgestellt.». Verbesserungswürdig ist weiterhin das Powerplay. Der Grund sieht Eppler bereits in der Passqualität, mit der man man offenbar im Powerplay Mühe hat. «Da müssen wir unbedingt in den Trainings mit einfachen Übungen daran arbeiten. Das muss sitzen!»

      Das geübte in die Praxis umzusetzen kann der EHC Basel bereits am nächsten Samstag, 21. Oktober um 17:00 Uhr im Auswärtsspiel gegen Neuchâtel.

      EHC Basel – Star Forward 4:3 n.P(0:0, 1:2, 2:1, 1:0) – 608 Zuschauer
      Schiedsrichter: Peter Gäumann; Martin Zimmermann, Nicola Cantamessi.
      Tore: 37. Spreyermann (Cola) 1:0; 38. Matewa (Meyrat, Stemer) 1:1; 40. Millet (Stemer, Meyrat) 2:1. 45. Gurtner (Tkachenko) 2:2. 57. Gurtner (Vogt) 3:2. 60. Lahache 3:3. 65. Puntus (Penalty) 4:3.
      Strafen: 3 mal 2 plus 1 mal 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Guerra) gegen Basel; 9 mal 2 Minuten gegen Star Forward.
      Torschussverhältnis: 32:30 (11:10, 14:10, 7:9, 0:1)
      MS Bestplayer: Rohrbach (BS); Riedi (SF)
      Bestplayer Spiel: Nico Gurtner (BS); Matewa (SF)
      Bemerkungen: 6. Pfostenschuss Tkachenko; 8. Pfostenschuss Guantario; 55. Pfostenschuss Star Forward; 59. Timeout Star Forward

      EHC Basel: Osterwalder (ET: Gass); Maurer, Guerra; Gfeller, Gurtner, Kohler, Isler; Hagen, Cueni; Giacinti, S. Brügger, Tkachenko; Voegelin, Vogt, Schnellmann; Guantario, Puntus, Rohrbach; Jeyabalan, Cola, Spreyermann; Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Lehner, Ustsimenka, Fluri, Ast, Gusset, Cederbaum, M. Brügger, Probst.

      Star Forward: Fragnoli (ET: Sauthier); Meyrat, M. Leva; Stemer, Matewa; G. Lewa, D. Diem; A. Gachet, J. Gachet, L. Mora; Brot, Lahache, Riedi; Derder, Millet, Di Lullo; Piquerez, Fasel. Headcoach: Laurent Perroton; Ass. – Coach: Ondrey Mertl. Absenzen: Quennoz, Delessert.

      Rangliste: 1. Brandis 9 Spiele/19 Punkte. 2. Sion 8/17. 3. Wiki 9/16. 4. Dübendorf 8/15. 5. Star Forward 8/15. 6. Basel 9/13 7. Düdingen 8/10 8. Seewen 8/10. 9. Thun 8/9. 10. Chur 8/9. 11. Bülach 7/8 . 12. Neuchâtel 6/3.

      Neu

      Tuffet schiesst Neuenburg gegen Basel zum Sieg
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel verliert beim Tabellenletzten mit 1:5 und verpasst damit sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. An drei Toren beteiligt war Timothé Tuffet, im letzten Jahr noch zweitbester Punktesammler in Basel.

      Ohne den erkrankten Joshua Schnellmann aber mit zuletzt drei Siegen sowie den roten Auswärts- und blauen Einlauftrikots im Gepäck machte sich der EHC auf den Weg in die grosse Eishalle von Neuchâtel. Da die Heimmannschaft mit roten Trikots auflief, musste Basel nach dem Aufwärmprogramm ihre blauen Leibchen anbehalten. Wer dies als schlechtes Omen interpretierte, sollte recht behalten. Denn was der EHC Basel im ersten Drittel zeigte, war gar nicht «Oho».

      Gleicher Meinung war auch ein selbstkritischer Kapitän Cyrill Voegelin: « Heute ist es von uns eine katastrophale Leistung gewesen. Wir haben nicht umgesetzt, was wir wollten. Diese Niederlage nervt extrem und ist absolut unnötig. Man muss in jedem Spiel 100% geben, denn diese Liga ist sehr ausgeglichen. Da kann jeder gegen jeden gewinnen. Vielleicht haben wir das Gefühl gehabt, es geht nach den vorangegangenen Siegen so einfach.» Tatsächlich war der Auftritt etwas nonchalant. Die Neuenburger spielten einfach und schnell nach vorne, wurden kaum gestört und hatten dadurch viel Platz. Insbesondere der Ex-Basler Tuffet konnte schalten und walten, wie er wollte. Das Umschalten von Offensive auf Defensive war zudem mehr schlecht als recht.

      Wenn es mal im Spiel nicht so läuft erhält Basel dann immer mal wieder die sogenannt unnötigen Gegentore. Beim ersten Gegentor wurde Kohler durch einen Steilpass auf Laspina überrascht. Das zweite ging eine unnötige Strafe voraus und beim dritten Gegentor traf Gfeller unglücklich ins eigene Tor. Wir müssen 100% Körperspannung haben und Puck und Gegner vor dem eigenen Tor wegräumen, um solche unnötigenGegentore zu verhindern», so Voegelin. Aber alles bei dieser Niederlage an der Defensive festzumachen ist sicher falsch, denn die Stürmer treffen eindeutig zu wenig. Trotz fünf Gegentoren wäre ein positives Resultat durchaus im Bereich des Möglichken gewesen, wenn die herausgespielten Chancen ausgenutzt und das Powerplay besser gespielt würden. Bei 42 Torschüssen muss mehr als ein Tor herausschauen, obwohl in der 15. Minute Guantarios Tor zum 1:3 vom Schiedsrichter nicht gesehen und somit nicht gegeben wurde. Die Meinung dazu des Kapitäns ist klar: « Wir sündigen im Abschluss und das Powerplay ist eine Frechheit. Wir spielen das Powerplay nicht so, wir vorgesehen. Wir müssen als Einheit zusammen funktionieren. Wenn nur einer macht, was er muss, reicht das nicht. Dem gegenerischen Torhüter die Sicht nehmen, machen wir zudem extrem schlecht. Das müssen wir unbedingt verbessern. Das Powerplay wird sehr wichtig in dieser Saison, wo viele Strafen gegeben werden.»

      Auch sich selber schliesst er in diese Kritik mit ein, obwohl er heute sein zweites Saisontor erzielte:» Bei der Chancenerwartung erwarte ich anderes von mir. 2 Tore in 9 Spielen ist nicht mein Anspruch. Da muss mehr kommen! Das ist mein Job im Team, den ich im Moment nicht erfülle. Ich arbeite jedoch daran und hoffe mit dem heutigen Tor, das es jetzt wieder anhängt.»

      Das nächste Spiel findet am nächsten Dienstag, 24. Oktober um 20:15 Uhr zu Hause gegen den EHC Chur statt. Dann mit hoffentlich 100%igen Einsatz und vielen Toren von Voegelin und seinen Mannschaftskolegen.

      HC Université Neuchâtel – EHC Basel 5:1 (3:0; 0:0; 2:1)
      Patinoires du Littoral– 241 Zuschauer
      Schiedsrichter: Thomas Aegerter; Martin Zimmermann, Micha Wittwer.
      Tore: 3. Laspina 1:0; 8. Wunderlin (Valenza) 2:0 9. Tuffet (Y. Kohler) 3:0; 42 Wunderlin (Tuffet) 4:0. 44. Voegelin (Rohrbach, Gurtner) 4:1. 48. Tuffet 5:1.
      Strafen: 6 mal 2 Minuten gegen Basel; 6 mal 2 Minuten gegen Neuchâtel.
      Torschussverhältnis: 42 (BS):31 (N) (11:10, 13:4, 18:17)
      MS Bestplayer: Vogt (BS); Tuffet (N)
      Bemerkungen: 8. Timeout Basel; 45. Guantario verschiesst Penalty.

      EHC Basel: Osterwalder (ab 2. Drittel Gass); Maurer, Guerra; Gfeller, Gurtner, Kohler, Isler; Hagen, Ast; Giacinti, S. Brügger, Tkachenko; Voegelin, Vogt, Ustsimenka; Guantario, Puntus, Rohrbach; Jeyabalan, Cola, Spreyermann; Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Schnellmann, Lehner, Cueni, Fluri, Gusset, Cederbaum, M. Brügger, Probst.

      Neuchâtel: Chmel (ET: Aeberhard); Cordey, Girardin; Hunziker, Y. Kohler, Laurila; Tuffet, Zinsli, Laspina; Valenza Wunderlin, Berthoud; Rebetez, Bongard, Marion; Rundquist. Headcoach: Marc Gaudreault.

      Rangliste: 1. Brandis 10 Spiele/22 Punkte. 2.Wiki 10/18. 3. Sion 10/17. 4. Star Forward 9/16. 5. Dübendorf 10/15. 6. Bülach 9/14. 7. Chur 10/14. 8. Seewen 9/13. 9. Basel 9/13 10. Thun 9/12. 11. Düdingen 9/11. 12. Neuchâtel 8/6.