Spielberichte BHV

      EHC Basel nach Sieg gegen Thun auf Kurs
      (Bericht: Reto Büchler)

      In einem von Intensität, Härte und Spannung geprägten Spiel mit 74 Strafminuten und vier Spieldauerdisziplinarstrafen gewann der EHC Basel auch das dritte Spiel unter dem neuen Trainergespann mit 2:1 gegen den EHC Thun.

      „ Heute haben beide Mannschaften alles gegeben und sind voll gegangen. Solche Spiele brauchen wir um unsere Ziele zu erreichen“, so ein erschöpfter, aber glücklicher Rony Spreyermann nach dem Spiel.“ Das Spiel war so intensiv, da ist man gegen Schluss konditionell an die Grenze gegangen.“

      Tatsächlich ging es mit dem ersten Puckeinwurf von Schiedsrichter Balz zur Sache. Zunächst hatte Thun optisch etwas mehr vom Spiel. Je länger das Startdrittel dauerte, kam jedoch das Heimteam, dass mit drei Junioren angetreten ist (Rohrbach, Cueni, Gusset), besser in die Partie. Nachdem zuvor Wüthrich und Spreyermann nur die Torumrandung trafen, konnte Spreyermann nach rund 15 Minuten die erste Powerplaymöglichkeit zum Führungstreffer abstauben.

      Thun brachte nun im Mitteldrittel mehr Härte ins Spiel. Basel hielt dagegen. Vermehrt kam es zu Provokationen und Nicklichkeiten. Damit rückte auch Schiedsrichter Balz immer mehr in den Mittelpunkt. Mit „Nulltoleranz“ versuchte er die Gemüter zu disziplinieren, was ihm jedoch nicht gelang, im Gegenteil. Vier Spieler, darunter Voegelin und Mombelli schickte er unter die Dusche. In den verschiedenen Über- und Unterzahlsituationen zeigten die Basler aber, dass sie sich gegenüber der ersten Saisonhälfte erheblich verbessert haben. Das Powerplay sieht nun auch wie ein Powerplay aus, wie auch der zweite Treffer durch Tuffet unter Beweis stellt. Auch das Boxplay war ein Erfolgsgarant. Ausser dem Anschlusstreffer durch bei Bärtschi bei 5 gegen3 verteidigten die Basler in Unterzahl intelligent und offensiv, sodass vor Osterwalder selten Gefahr herrschte. Und wenn, dann stand da ein Torhüter in überragender Form. So brachte Basel den knappen Vorsprung über die Zeit. Den dritten Treffer für Basel ins leere Thuner Tor kam 2 Sekunden zu spät.

      Die Basler Mannschaft verdiente sich den Sieg mit einer sehr guten Defensivleistung aller Spieler und tadellosem Einsatz. Für Rony Spreyermann eine Bestätigung der Trainings: „ In den letzten zwei Wochen haben wir viel auf die Defensivarbeit geschaut. Dies wird in den Spielen im Moment super umgesetzt. Jeder will sich in den Schuss legen, was vorher nicht immer der Fall war. Jeder weiss, in welcher Situation er wie reagieren muss.“ Spreyermann bestätigt dabei, dass Reto Gertschen und Oli Schäublin frischen Wind reingebracht haben. „ Das ist so, liegt aber nicht am früheren Trainer-Duo, das nun nicht mehr da ist. Vielmehr hat das Team nun gemerkt, dass es dem Verein extrem ernst ist, den vierten Platz zu erreichen. Es wird alles daran gesetzt, dieses Ziel zu erreichen.“ Damit dies gelingt, ist der EHC auch auf einen treffsicheren Stürmer wie Speyermann angewiesen.“ Ich hatte eine Durststrecke und habe mir für dieses Jahr viel vorgenommen. Seit zwei,drei Spielen läuft es besser.“ Seine Wahl zum Bestplayer an diesem Abend hat dies bestätigt.

      Das nächste Spiel bestreitet der EHC am nächsten Mittwoch in Lyss, bevor es dann am Samstag den 21. Januar um 20:15 Uhr gegen den EHC Zuchwil Regio geht.

      EHC Basel/KLH- EHC Thun 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
      St. Jakob Arena – 644 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Jung Balz; Martin Zimmermann, Nicola Cantamessi

      Tore: 15. Spreyermann (Mombelli, Voegelin) 1:0. 31. Tuffet (Fröhlicher, Wüthrich) 2:0. 50. Bärtschi (Schlapbach, Reymondin) 2:1.
      Strafen: 13 mal 2 Minuten, 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Voegelin), 1 mal 10 Minuten und Spieldauerdisziplinarstrafe (Mombelli), 10 Minuten Disziplinarstrafe (Gfeller) gegen Basel. 9 mal 2 Minuten, 2 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Kohler, Lüthi) gegen Thun.

      EHC Basel: Osterwalder; Fröhlicher, Cederbaum; Gfeller, Fluri; Maurer, Gusset, Maurer; Bichsel, Müller; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Guantario, Rohrbach, Tuffet; Cueni, Cola, Fritz; Zinkl, Spreyermann, Mombelli; Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Oli Schäublin.

      EHC Thun: Küenzi; Keller, Studerus; Hebeisen, Keller; Kohler, Weber; Kaufmann; R. Lüthi, Rossel, Boss; Schlapbach, Reymondin, Bärtschi; Joch, Allemann, Neff; Steiner, F. Lüthi.
      Headcoach: Christoph Schenk; Ass.- Coach: Andy Keller.

      Bemerkungen: 5. Lattenschuss Wüthrich (BS); 15. Pfostenschuss Spreyermann (BS); 58. Timeout (BS).
      Torschüsse: Basel: 17 Thun: 34 (8:12, 7:12, 2:10).
      Bestplayer: Rony Spreyermann (Basel); Michael Bärtschi (Thun).
      Basel ohne Schnellmann, Lenz, Asal, Morand, Keller, Morand.

      Rangliste: 1. Brandis 23/53. 2. Thun 23/46. 3. Basel 24/41. 4. Wiki-Münsingen 23/39. 5. Zuchwil 24/38. 6. Bellinzona 23/37. 7. Burgdorf 23/34. 8. Lyss 23/33. 9. Argovia Stars 24/28. 10. Unterseen-Interlaken 24/20. 11. Adelboden 24/18.
      Spiel verloren, Punkt gewonnen
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel verlor beim SC Lyss nach Penaltyschiessen mit 2:3. Dank einer Leistungssteigerung im Schlussdrittel erkämpfte man sich aber zumindest einen wichtigen Punkt.

      Die Partie versprach im Vorfeld Spannung und Attraktivität. Sowohl Basel (Swiss Regio League) sowie der SC Lyss (Playoff-Qualifikation) sind für ihre jeweiligen Ziele auf das sammeln von Punkten angewiesen.

      Zu Beginn war der EHC spielbestimment, präsent und gewillt das erste Tor zu schiessen. Guantario und Cola in Unterzahl sowie Rohrbach hatten die Möglichkeiten dazu. Je länger aber das Drittel dauerte, desto besser kamen die Gastgeber ins Spiel. Ein richtiger Spielfluss wollte jedoch nicht aufkommen. Das Spiel wirkte zerfahren. Bei Basel machte sich das verletzungsbedingte Fehlen von Joel Fröhlicher bemerkbar. Seine Vorstösse und langen Pässe wären sehr hilfreich gewesen.

      Nach einem torlosen Startdrittel war im Mittelabschnitt Lyss die dominierende Mannschaft. Der formstarke Osterwalder hielt aber vorerst alles, was auf sein Tor kam. Erst in der 35. Minute musste er sich erstmals geschlagen geben, als Oliver Beer nach einer tollen Einzelleistung das überfällige Führungstor erzielte. Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken powerte Lyss weiter. Vier Minuten später traf Schupp im Powerplay durch ein Weitschuss zum 2:0. Sekunden später fanden sich dann plötzlich zwei Lysser Spieler auf der Strafbank.

      Dieser Vorteil konnte Basel durch Cola kurz nach Beginn des Schlussdrittels ausnutzen und war mit dem Anschlusstreffer in doppelter Überzahl wieder im Spiel. Nun suchte Basel mit nun drei Sturmlinien den Ausgleich. In der 57. Minute war es dann soweit. Pfennich verwertete eine schöne Hereingabe von Voegelin zum 2:2. Zwei Minuten vor Schluss war nochmals zittern angesagt, als Evan Fluri auf die Strafbank beordert wurde. Basel rettete den Punkt aber über die Zeit. Fast wäre sogar der Siegtreffer für den EHC gefallen. Rony Spreyermann scheiterte nach einem Fehler in der Verteidigung von Lyss Sekunden vor Schluss knapp.

      Die Verlängerung brachte noch keinen Sieger hervor, sodass das Penaltyschiessen über den Zusatzpunkt entscheiden musste. Bei Basel traf Martin Wüthrich und beim Heimteam Florin Gerber. Letztgenannter aber zweimal, sodass Lyss sich als Sieger von ihren Anhängern feiern durfte.

      Für den jungen Nachwuchsverteidiger Nicolai Gusset, der heute zu den besseren Basler Spielern gehörte, war es kein verlorener sondern ein gewonnener Punkt. „Leider haben wir in den ersten zwei Drittel nicht das gezeigt, was wir vorgenommen haben. Lyss wäre zu schlagen gewesen. Wir müssen in den nächsten Spielen von Anfang an parat sein.“ Seit dem Trainerwechsel erhält der Junior nun wieder Einsatzzeit in der ersten Mannschaft und macht dabei seine Sache sehr gut. „ Ich bekomme vom Coach Vertrauen und viel Eiszeit und habe mich heute sicher gefühlt. Ich bin sehr froh in der ersten Mannschaft zu spielen und versuche dabei meine Chance zu nutzen.“ Wenn der 19 jährige so weitermacht, wird er bei Trainer Reto Gertschen mit ziemlicher Sicherheit weiterhin viel Eiszeit erhalten.

      Das nächste Spiel bestreitet der EHC Basel am Samstag den 21. Januar um 20:15 Uhr zu Hause in der St. Jakob Arena gegen den EHC Zuchwil Regio.

      SC Lyss - EHC Basel/KLH- 3.2 n.P. (0:0, 2:0, 0:2, 1:0)
      Seelandhalle Lyss – 442 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Alain Blum; Peter Fankhauser, Benjamin König.
      Tore: 35. Beer (Gerber, Dick) 1:0. 39. Schlup (von Dach) 2:0. 41. Cola 2:1. 57. Pfennich (Voegelin, Wüthrich) 2:2.
      Strafen: 6 mal 2 Minuten (Basel); 5 mal 2 Minuten (Lyss)

      EHC Basel: Osterwalder (ET: Gass); Cederbaum, Asal; Gfeller, Fluri; Maurer, Gusset; Bichsel, Müller; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Guantario, Rohrbach, Tuffet; Cueni, Cola, Fritz; Zinkl, Spreyermann, Mombelli; Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Oli Schäublin.

      SC Lyss: Liechti (ET: Salis); Röthlisberger, Beer; Lüthi, Joss; Bieri, Robert; Schwab, Leu; Siegenthaler, Weber, Blatter; Gerber, Krebs, Dick; Von Dach, Schlup, Hojac; Wälti, Balsiger, Hagi. Headcoach: Patrick Glanzmann;

      Bemerkungen: 53. Timeout Lyss.
      Torschüsse: Basel: 25 Lyss: 23 (6:6, 6:13, 9:2, 4:2).
      Bestplayer: Flavio Cola (Basel); Kevin Liechti (Lyss)
      Basel ohne Schnellmann, Lenz, Fröhlicher, Keller, Morand.

      Rangliste: 1. Brandis 24/56. 2. Thun 24/48. 3. Basel 25/42. 4. Wiki-Münsingen 23/39. 5. Bellinzona 25/39. 6. Zuchwil 24/38. 7. Burgdorf 25/37. 8. Lyss 24/35. 9. Argovia Stars 24/28. 10. Unterseen-Interlaken 25/21. 11. Adelboden 25/19.
      Effizientes Zuchwil stiehlt Basel drei Punkte
      (Bericht: Reto Büchler)

      Mengelnde Chancenauswertung und die wenigen eigenen Fehler kaltblütig bestraft. Der EHC Basel verliert gegen den EHC Zuchwil Regio mit 3:4.

      Das Kader des EHC Basel war heute komplett. Auch die angeschlagenen Spieler meldeten sich fit für Zuchwil, gegen das man in den bisherigen zwei Spielen der Saison verloren hatte.
      Im Gegensatz zu den letzten Partien setzte Reto Gertschen von Anfang an auf drei Sturmlinien. Diese machten dann mächtig Druck auf das vom sehr starken Torhüter Zaugg gehüteten Tor der Solothurner. Es wurde viel Laufarbeit verrichtet und die neutrale Zone rasch überbrückt. Die Basler Mannschaft liess ein richtiges Chancenfeuerwerk ab. Ausser dem 1:0 durch Pfennich zeigte der Totomat aber zu wenig Ertrag für den geleisteten Aufwand. Effizienter zeigte sich Zuchwil, das kurz vor Ende des Drittels durch einen Abstauber von Bättig den Ausgleich erzielte.

      Als nach 24. Minuten Captain Voegelin seine Mannschaft wieder in Führung brachte, schien Basel wieder das Momentum auf seiner Seite zu haben. Doch wie bereits im Startdrittel kam kurz vor Schluss des Mittelabschnitts der Ausgleich im Powerplay durch Steiner.

      Basel hatte dann ihrerseits die Möglichkeit zu Beginn des Schlussabschitts in doppelter Überzahl zu spielen, jedoch ohne Erfolg. Erst eine weitere Strafe gegen Zuchwil ermöglichte Fröhlicher mit einem Schuss von der blauen Linie Basel wieder in Führung zu schiessen. Leider hielt der Vorsprung nur kurz. Sahli nutzte einen Konter zum abermaligen Ausgleich.

      Unschöne Szenen dann kurz danach. Nach einem Ringkampf zwischen Guantario und Röthlisberger hat sich der Zuchwiler auf dem Weg zur Strafbank zu einer obszönen Geste gegen die Zuschauer hinreissen lassen. Als er dann auch noch Wasser auf die Ränge spritzte, war für ihn das Spiel mit 3 mal 2 Minuten und einer 1 mal 10 Minuten Strafe (Übertriebene Härte und Unsportliches Verhalten) zu Ende.

      Plötzlich kniete ein Zuchwiler Spieler auf dem Eis. Nach Konsultation mit den Linienrichtern wurde Ciryll Voegelin daraufhin für zwei mal zwei Minuten wegen hohem Stock auf die Starfbank geschickt. Dies sorgte für Unverständnis bei Basler Spielern und Zuschauern, was die Emotitionen weiter hochkochen liess. Prompt sollte das Powerplay für die Entscheidung sorgen. Müller traf nach einer schönen Einzelleistung.

      Überall enttäuschende und wütende Gesichter bei den Baslern nach dem Spiel. Ein solches Spiel darf man eigentlich nicht verlieren. Auch für Jordan Pfennich war es sehr bitter: „Es wären wichtige Punkte zu holen gewesen. Zuchwil hat heute den Funken mehr Glück gehabt. Zudem hat das Powerplay heute nicht so funktioniert wie es sollte. Die Stimmung ist natürlich im Moment entsprechend schlecht.“ Dass die Spiele zuletzt aggressiver und emotionaler wurden ist für Ihn normal: „Die Spannung ist hoch, alle Mannschaften brauchen noch Punkte. Das ist halt Hockey.“ Für die nächsten entscheidenden Spiele müsse die Mannschaft nun den„ gleichen Biss wie heute haben, das Glück erzwingen und die Chancen besser nutzen.“ Zeigen kann das Team diese Eigenschaften am nächsten Samstag, 28. Januar um 20:15 Uhr zu Hause gegen den EHC Adelboden.

      EHC Basel/KLH- EHC Zuchwil Regio 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)
      St. Jakob Arena – 580 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Fabrice Fausel; Philipp Moser, Peter Probst
      Tore: 9. Pfennich (Wüthrich) 1:0. 18. Bättig (Sahli) 1:1. 24. Voegelin (Pfennich, Gfeller) 2:1. 39. Steiner (Müller) 2:2. 47. Fröhlicher (Keller, Wüthrich) 3:2. 48. Sahli (Rohrbach, Vogt) 3:3. 55. Müller (Felder) 3:4.
      Strafen: 11 mal 2 Minuten und 1 mal 10 Minuten (Guantario) gegen Basel; 14 mal 2 Minuten und 1 mal 10 Minuten (Röthlisberger) gegen Zuchwil.

      EHC Basel: Osterwalder (ET: Gass); Fröhlicher, Cederbaum; Gfeller, Fluri; Maurer, Gusset; Schnellmann, Asal; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Tuffet, Keller, Guantario; Mombelli, Cola, Spreyermann; Fritz, Rohrbach, Zinkl. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Oli Schäublin.

      EHC Zuchwil-Regio: Zaugg; Kühni, Hojac; Felder, Hirsbrunner, Anderegg, Röthlisberger, Bösiger; Steiner, Müller, Leuenberger; Born, Vogt, Messerli; Sahli, Rohrbach, Bättig; Suter, Scherrer, Nydegger. Headcoach: Manfred Reinhard.

      Bemerkungen: 60. Timeout Basel
      Torschüsse: 34:25 (16:10,12:8, 6:7).
      Bestplayer: Jordan Pfennich (Basel); Marco Müller (Zuchwil)
      Basel ohne Lenz, Cueni, Müller, Bichsel, Morand.

      Rangliste: 1. Brandis 25/59. 2. Thun 25/50. 3. Basel 26/42. 4. Zuchwil 25/41. 5 Burgdorf 26/40. 6. Bellinzona 26/40. 7. Wiki-Münsingen 24/39. 8. Lyss 25/38. 9. Argovia Stars 24/28. 10. Unterseen-Interlaken 26/21. 11. Adelboden 26/19.
      EHC Basel qualifiziert sich mit „Stängeli“ für die Playoffs.
      (Bericht: Reto Büchler)

      In einem torreichen Spiel gewinnt der EHC Basel gegen den EHC Adelboden vor 975 Zuschauer mit 10:3 und steht damit 3 Spiele vor Ende der Qualfikationsrunde als Playoff-Teilnehmer fest.

      Die Aufgabe für Justin Cueni und seine Mitspieler war heute klar:“ In den Match reingehen, als wäre es das erste Playoff-Spiel. Knallhart spielen und dem Gegner möglichst wenig Raum geben.“ Tatsächlich war diese Absicht an der Körpersprache erkennbar. Ein Angriff nach dem anderen rollte Richtung Adelbodner Tor. Von 24 Schüssen im 1. Drittel fanden jedoch nur die Abschlüsse von Tuffet auf schönem Pass von Keller sowie derjenige von Cueni nach wunderbarer Einzelleistung den Weg über die Torlinie. „Ich habe keinen freien Mitspieler gesehen, aber dafür eine Lücke“,so Cueni über seinen tollen Treffer. Basel war überlegen, hatte die Partie im Griff und wurde dadurch leichtsinnig. Kurz vor Ende des Stardrittels wurde dies durch Adelboden bestraft. Aus heiterem Himmel erzielte Allenbach in Unterzahl den Anschlusstreffer.

      Die Pausenpredigt durfte daraufhin etwas lauter über die Bühne gegangen sein. Denn das Heimteam agierte nun entschlossener und effizienter. Innerhalb von 124 Sekunden wurde die Partie durch Tore von Pfennich, Gfeller und Keller entschieden. Nach dem 6:1 durch Spreyermann war der Arbeitstag von Adelbodners Goali Friedli beendet, der durch Lanz ersetzt wurde. Ab dem 3. Drittel kam auch Basels Ersatztorhüter Gass zu Spielpraxis, aber eben aus anderem Grund . Der Torreigen im Mitteldrittel vervollständigten Pfennich (Total 2 Tore/1 Assist) und Tuffet (Total 3 Tore/1 Assist).

      Im Schlussabschnitt, wo alle aufgebotenen Spieler noch zu Einsätzen kamen, dauerte es 10 Minuten, bis Asal den 9. Treffer erzielte. Den Schlusspunkt aus Basler Sicht setzte Tuffet mit dem „Stängeli“. Der Wehrmutstropfen an diesem Abend war die Verletzung von Flavio Cola. Dies durch eine unnötige und ungeahndete heftige Intervention von Fabian Willen kurz vor dem Treffer. Dies Aktion brachte den Basler Assistent-Coach Oli Schäublin so in Rage, dass er auf die Tribüne verwiesen wurde. In den letzten Minuten gelangen Adelboden noch zwei Ehrentreffer im Powerplay, als Basel gemäss Cueni „bei diesem Vorsprung nicht mehr ganz bei der Sache war.“

      Sofort nach dem Spiel hat nun der Fokus auf das wichtigste Spiel der Saison begonnen. Am nächsten Dienstag, 20:15 Uhr St. Jakob Arena hat man es gegen Bellinzona selber in der Hand sich mit einem Sieg für die auf nächste Saison neu gebildete Swiss Regio League zu qualifizieren.

      EHC Basel/KLH- EHC Adelboden 10:3 (2:1, 6:0, 2:2)
      St. Jakob Arena – 975 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Sébastien Dereda; Damiano Bumann, Robin Feuz
      Tore: 5. Tuffet (Keller) 1:0. 14. Cueni (Spreyermann) 2:0. 17. Allenbach (Schmid, Büschlen) 2:1; 21. Pfennich 3:1. 23. Gfeller (Wüthrich, Pfennich) 4:1. 23. Keller (Tuffet) 5:1. 28. Spreyermann (Mombelli) 6:1. 32. Pfennich (Voegelin) 7:1. 33. Tuffet (Fluri, Guantario) 8:1. 50. Asal (Rohrbach, Tuffet) 9:1. 57. Tuffet (Cola, Fluri) 10:1 . 57. Marcon (Grossenbacher, Inniger) 10:2. 59. Tschanz (Marcon, Maurer) 10:3.
      Strafen: 6 mal 2 Minuten und 1x 20 Minuten Spieldauerdisziplinarstrafe (Schäublin) gegen Basel; 5 mal 2 Minuten gegen Adelboden.

      EHC Basel: Osterwalder (ab 40. Gass); Fröhlicher, Cederbaum; Gfeller, Fluri; Maurer, Gusset; Fritz, Asal; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Guantario, Keller, Zinkl; Cueni, Spreyermann, Mombelli, Rohrbach, Cola, Tuffet. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Oli Schäublin.

      EHC Adelboden: Friedli (ab 29. Lanz); Gyger, Inniger; C. Zryd, Allenbach; Willen, Grossenbacher; Santschi, Furer, Burn; Büschlen, Tschanz, R.Zryd; Christen, Marcon, Maurer; Schmid. Headcoach: Peter Schranz.

      Bemerkungen: 47. Pfostenschuss Basel (Voegelin); 51. Pfostenschuss Adelboden.
      Torschüsse: 52:23 (24:7,18:7, 10:9).
      Bestplayer: Jordan Pfennich (Basel); Melchior Allenbach (Adelboden)
      Basel ohne Schnellmann, Morand, Müller, Lenz, Bichsel.

      Rangliste: 1. Brandis 27/65. 2. Thun 27/50. 3. Zuchwil 27/47. 4. Wiki-Münsingen 26/45. 5. Basel 27/45. 6 Burgdorf 27/43. 7. Bellinzona 28/42. 8. Lyss 27/39. 9. Argovia Stars 26/31 . 10. Unterseen-Interlaken 28/21. 11. Adelboden 28/19.
      EHC Basel steigt durch Sieg gegen Bellinzona in die Swiss Regio League auf
      (Bericht Reto Büchler)

      Mit dem 3:2 Sieg nach Verlängerung gegen seinen direkten Kontrahenten Bellinzona hat der EHC Basel sein erklärtes Saisonziel erreicht und sich in einem spannenden, nervenaufreibenden Spiel für die neue überregionale Swiss Regio League qualifiziert.

      Bevor Cirill Voegelin in der 2. Minute der Verlängerung einen Pass von Leandro Gfeller zum viel umjubelnden Siegtreffer verwertete, war lange Zeit Hoffen und Bangen angesagt.
      Beide Mannschaften waren offensiv eingestellt worden und spielten mit drei Sturmlinien. Es entwickelte sich ein interessantes, faires und schnelles Spiel. Da Bellinzona im Gegensatz zu Basel seine ersten Möglichkeiten nutzte, stand es nach knapp 11 Minuten bereits 2:0 für die Gäste. Durch die überhaupt nicht zwingenden Gegentore war Reto Gertschen bereits früh gezwungen sein Timeout zu nehmen, um bei seiner Mannschaft neue Impulse zu setzen. Kurz darauf hatte Balerna alleine vor Osterwalder noch das 0:3 auf dem Stock. Doch nun kam auch der EHC zu mehreren Chancen. Insbesondere Mombelli hatte drei gute Einschussmöglichkeiten.

      Im Mittelabschnitt zeichneten sich insbesondere die beiden sehr guten Torhüter aus. In der 24. Minute stoppte Osterwalder abermals den anstürmenden Balerna. Dann verhinderte Michal Chmel gegen Wüthrich, Tuffet und Keller den Anschlusstreffer. In der 36. Minute war jedoch dann auch der Tessiner Goalie geschlagen. Cyrill Voegelin schlenze im Powerplay den Puck von der blauen Linie ins hohe Eck. Sekunden vor Drittelsende war nochmals Damian Osterwalder am Zug, der mit zwei „Big Saves“ ein Gegentor verhinderte.

      Nachdem Jordan Pfennich auf Pass von Voegelin 15 Minuten vor Schluss den Ausgleich erzielte, wurde eine spannende Schlussphase eingeläutet. Insbesondere die nachfolgenden Über- und Unterzahlsituationen liessen den Puls der zahlreichen Fans höher schlagen. Praktisch mit dem Schlusspfiff hatte Joel Fröhlicher mit einem „Buebetrickli“ fast noch den Siegtreffer erzielt. So musste die Verlängerung entscheiden. Ein Vergehen an Thomas Keller ermöglichte dort dem EHC in Überzahl zu agieren. Der Vorteil konnte durch Voegelin prompt ausgenutzt werden.

      „Disziplinierter seien sie geworden, mutiger und offensiver. Es weiss jeder, was zu tun ist “, so ein überglücklicher Captain Cyrill Voegelin nach dem Spiel.„ Am Anfang war es mit diesen zwei schnellen Gegentoren schwierig. Wir haben jedoch Moral bewiesen, waren fokussiert geblieben, hatten immer das Ziel vor Augen und uns zurückgekämpft. Es wäre schwierig geworden, hätten wir dieses Spiel verloren.“ Voegelin ist unglaublich Stolz auf das Team. Er erwähnt dabei die Wichtigkeit der routinierten Spieler (Wüthrich, Fröhlicher, Keller) und die tolle Entwicklung der jungen Spieler (Gusset, Fluri, Cederbaum). Seine Rolle im Team sieht er wie folgt: „ Als Captain versuchen als Vorbild vorauszugehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Mit zwei Toren und einem Assist war er in diesem Spiel nicht nur Vorbild, sondern hat offensichtlich auch die richtigen Entscheidungen getroffen.

      Mit zwei der Saisonzielen ( Qualifikation für Playoffs und Swiss Regio League) ist nun der grösste Druck weg. Von der Mannschaft darf man damit für die nächsten Aufgaben einiges erwarten. Am nächsten Samstag (19:45 Uhr) folgt das Auswärtspiel gegen Brandis. Am Dienstag, 7. Februar (20:15) spielt Basel das letzte Spiel vor den Playoffs zu Hause gegen Wiki-Münsingen.

      EHC Basel/KLH- GDT Bellinzona 3:2 n.V (0:2, 1:0, 1:0, 1:0)
      St. Jakob Arena – 854 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Matthias Stegmann; Daniel Lambert, Micha Wittwer.
      Tore: 8. Buthey (Celio, Rosselli) 0:1; 11. Rosselli (Jui, Albisetti) 0:2; 36. Voegelin 1:2; 45. Pfennich (Voegelin) 2:2. 62. Voegelin (Gfeller, Wüthrich) 3:2
      Strafen: 5 mal 2 Minuten Basel; 6 mal 2 Minuten gegen Bellinzona.

      EHC Basel: Osterwalder (ET Gass); Fröhlicher, Cederbaum; Gfeller, Fluri; Maurer, Gusset; Müller, Asal; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Guantario, Keller, Tuffet; Spreyermann, Cola, Mombelli; Rohrbach, Cueni, Zinkl. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Oli Schäublin.

      GDT Bellinzona; Chmel; Guidotti, Scheidegger; Gianella, End; Buthey, Rochat; Spinedi, Schnüriger, Balerna; Albisetti, Bianchi, Isabella; Rosselli, Juri, Celio; Schmid, Pinana.
      Headcoach: Nicola Pini

      Bemerkungen: 11. Timeout Basel; 53. Timeout Bellinzona
      Torschüsse: 30:32 (7:13; 13:10; 8:9; 2:0).
      Bestplayer: Cyrill Voegelin (Basel); Rosselli (Bellinzona)
      Basel ohne Schnellmann, Morand, Fritz, Lenz, Bichsel.

      Rangliste: 1. Brandis 27/65. 2. Thun 28/51. 3. Wiki-Münsingen 27/48. 4. Zuchwil 27/47. 5. Basel 28/47. 6 Burgdorf 27/43. 7. Bellinzona 29/43. 8. Lyss 27/39. 9. Argovia Stars 28/33 . 10. Unterseen-Interlaken 28/21. 11. Adelboden 28/19.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      Gottèron schrieb:

      Danke für den wieder einmal guten Spielbericht. Das ganze hat leider nur einen Fehler, bei der Mannschaftsaustellung ist erwähnt, dass ab der 40. Minute Gass ins Tor kam. Ich weiss nicht, ich glaube da habe ich etwas verpasst oder ich war an einem anderen Match.


      Das war am letzten Samstag gegen Adelboden
      Das sieht man im Telegramm wenn der Torhüter gewechselt wird (oder für die letzten Sekunden einem sechsten Feldspieler Platz macht):
      Basel-Adelboden (nach 28:29 hat Adelboden den Torhüter gewechselt, bei 40:00 Basel): sihf.ch/de/game-center/game/#/20173125071146
      Basel-Bellinzona: sihf.ch/de/game-center/game/#/20173125071152
      Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Gustav Mahler 1860-1911)
      EHC Basel kann zwölften Sieg in Folge des EHC Brandis nicht verhindern
      (Bericht Reto Büchler)

      Der EHC Basel verliert gegen den mit 17 Punkten Vorsprung führenden Tabellenführer EHC Brandis mit 0:5.

      Headcoach Reto Gertschen, der auch seinen Geburtstag feierte, war mit dem Gezeigten seiner Mannschaft nicht zufrieden:„ Brandis hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Wir waren heute nicht bereit. Wenn man nicht diszipliniert auftritt und 60 Minuten konsequent arbeitet - Drittel für Drittel, Einsatz für Einsatz - dann kann man nicht auf Gewinnerstrasse kommen.“

      Anfangs sah es aber überhaupt nicht nach einer klaren Niederlage aus. Basel, das gegenübern den letzten Spielen ohne Cola (geschont) und Keller (Rheinfelden) angetreten ist, startete gut in die Partie und hatte auch Ihre Möglichkeiten in Führung zu gehen. Das sah auch Gertschen so:“ Wir haben im ersten Drittel eine gute Falle gemacht, leider blöde Tore erhalten, unsere Chancen nicht gemacht und dadurch in eine Negativspirale gekommen. Das müssen wir unbedingt ablöschen“. Basel verzeichnete zwar mehr Schüsse als der Tabellenführer, die Abgeklärtheit und Konsequenz vor dem Tor machte aber heute den Unterschied aus. Dies, obwohl auch Basels Torhüter Osterwalder viermal gegen alleine auf ihn zulaufende Gegenspieler klären musste und damit schlimmeres verhinderte. Aber auch auf der anderen Seite zeigte Michael Kaufmann im Tor der Emmentaler eine sehr gute Partie und feierte auch dank einiger Glanzparaden ein Shutout.

      Im Hinblick auf die nächstes Samstag beginnenden Playoffs testete Gertschen Leandro Gfeller im Sturm. Gfeller war an vielen offensiven Aktionen beteiligt und gemäss Gertschen einer der aktiveren Stürmer gewesen: „Ja, wir haben diese Option getestet. Leandro ist aber in der Defensive genauso wertvoll. Es gibt aber für uns neue Möglichkeiten“.

      Am nächsten Dienstag findet das letzte Heimspiel in der Qualifikationsrunde um 20:15 Uhr gegen den Tabellenzweiten Wiki-Münsingen statt. Gegner im Playoff-Viertelfinal könnte bei einem Sieg Zuchwil oder Burgdorf und bei einer Niederlage auch Thun sein.

      In den drei Trainings nächste Woche wird nun am letzten Schliff gearbeitet und an die Ehre und den Stolz für Team und Verein appelliert. „Qualität hat die Mannschaft“, so Gertschen.

      EHC Brandis - EHC Basel/KLH 5:0 (2:0, 1:0, 2:0)
      Sporthalle Brünnli, Hasle – 256 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Stephan Schober; Nicola Cantamessi, Benjamin König.
      Tore: 5. Blaser (P. Meyer, Dähler) 1:0. 17. Gurtner (Inniger) 2:0. 24. P. Meyer (Dähler, Malicek) 3:0. 55. Steiner (Nägeli, Hain) 4:0. 56. Kohler (Holzer) 5:0.
      Strafen: 3 mal 2 Minuten Basel; 5 mal 2 Minuten gegen Brandis.

      EHC Basel: Osterwalder (ET Gass); Fröhlicher, Cederbaum; Schnellmann, Fluri; Maurer, Gusset; Asal, Zinkl; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Guantario, Müller, Tuffet; Gfeller, Rohrbach, Mombelli; Cueni, Spreyermann, Fritz. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Oli Schäublin.

      EHC Brandis: Kaufmann (ET Gasser); Mosimann, Malicek; Schaad, M.Schütz; Seematter, Oberli; Liechti, Reinhard; Dähler, Blaser, P. Meyer; Kohler, Holzer, M. Meyer; Steiner, Hain, Nägeli; Gurtner, R.Schütz, Inniger. Headcoach: Andreas Beutler; Ass.- Coach: Bernhard Ryer, Daniel Bieri.

      Bemerkungen: 31. Timeout Basel
      Torschüsse: Basel 29 Brandis 27 (9:10; 12:6; 8:11 ).
      Basel ohne Cola, Keller, Morand, Fritz, Lenz, Bichsel.

      Rangliste: 1. Brandis 29/71. 2. Wiki-Münsingen 29/54. 3. Thun 28/51. 4. Zuchwil 29/47. 5. Basel 29/47. 6 Burgdorf 28/46. 7. Bellinzona 30/43. 8. Lyss 29/42. 9. Argovia Stars 29/33 . 10. Adelboden 29/22. 11. Unterseen-Interlaken 29/21.
      Hauptprobe für den EHC Basel geglückt.

      Der EHC Basel besiegt zum Abschluss der Qualifikationsrunde den EHC Wiki-Münsingen dank drei Toren von Timothé Tuffet mit 4:3 nach Verlängerung.

      Die knapp 1000 Zuschauer in der St. Jakob Arena sahen sich bei diesem Spiel an den Spielfilm „und täglich grüsst das Murmeltier“ erinnert. Oft wiederholte sich das Spielgeschenen, sodass auch Matchwinner Timothé Tuffet nach der Partie das Spiel als „un match un peu bizzare“ bezeichnete.

      Basel spielte anfangs sehr dominant. Die Spieler waren stets in Bewegung und auch kämpferisch bereits im Playoff-Modus unterwegs. Das einzige Manko war, aus den vielen Möglichkeiten zu wenig Profit gezogen zu haben. Wiki-Münsingen kam im ersten Drittel zu fast keinen Chancen. Der einzige Treffer gelang Tuffet, nachdem er von rechts mit einem schönen Pass von Wüthrich bedient wurde. Als Tuffet dann mit einer 2 mal 2 Minuten auf die Strafbank geschickt wurde und sich auch noch Schnellmann dazu gesellte, nutzten die Berner die doppelte Überzahl zum Ausgleich aus.

      Im Mitteldrittel waren nun die Berner aktiver und kamen ihrerseits zu guten Möglichkeiten, verpassten jedoch in Führung zu gehen. Die Basler hielten jedoch hielt dagegen und stemmten sich gegen den drohenden Rückstand. Auch dank Damian Osterwalder im Tor der Basler verlief dieses Drittel torlos.

      Das Schlussdrittel hatte es dann in sich. Zunächst ging Basel schnell in Führung. Es war wieder Tuffet, der einen Rohrbach-Pass von rechts auf die gleiche Art wie beim 1:0 verwertete. Die Chance zu erhöhen hatte kurz darauf Voegelin, der jedoch mit seinem Penalty an Goalie Vock scheiterte. Eine Aktion später wurden dann Gfeller (2 mal 2) und Fluri (1x 2 Minuten) auf die Strafbank geschickt. Wieder nutzte Wiki die doppelte Überzahl zum Ausgleich. Basel liess sich jedoch nicht unterkriegen und spielte weiter nach vorne. Eine schöne Kombination schloss Mombelli zum abermaligen Führungstreffer ab. Doch wieder hatte Schiedsrichter Thomas Aegerter etwas gesehen, respektive die Schwalbe eines Gästespielers übersehen. Da Schnellmann verständlicherweise dies nicht wahrhaben wollte, wanderte auch er 2 mal 2 Minuten auf die Strafbank. Die vier Minuten Überzahl reichte Wiki abermals den Ausgleich zu erzielen. Dies war dann auch Leandro Gfeller zuviel, sodass er für die restliche Spielzeit auf die Strafbank verbannt wurde.

      Basel wollte aber den Sieg unbedingt und kam kurz vor Schluss durch Cola nochmals zu einer grossen Möglichkeit, als der Torhüter praktisch schon ausgespielt war“. So musste die Verlängerung entscheiden. Nachdem zuvor Wiki nur den Pfosten traf, wurde Tuffet unsanft von den Beiden geholt. Den fälligen Penalty verwertete er zum verdienten Sieg und krönte damit seine tolle Leistung.

      Für Timothé Tuffet war der Sieg heute das wichtigste und er war froh mit drei Toren dazu beigetragen zu haben. Er fand es zudem sehr schade, „dass der Schiedsrichter jedes Wort sofort mit einer Strafe belegte.“ Am Schluss waren es 4 mal 2 plus 1 mal 10 Minuten wegen Reklamieren (unsportliches Verhalten). Es war für ihn trotzdem ein„ guter Test“ für die am Samstag beginnenden Playoffs und er war froh, dass die Mannschaft nach der letzten klaren Niederlage gegen Wiki (0:8) „eine Reaktion“ gezeigt hat.

      Gegen den kommenden Gegner Zuchwil wurden in der Qualifikation alle drei Spiele knapp verloren, obwohl man dabei nicht die schlechtere Mannschaft war. Tuffet sieht hier kein Problem für sein Team: „ Die Saison ist jetzt beendet und ab sofort fängt eine Neue an.“

      Der EHC Basel spielt nun am Samstag zunächst auswärts in Zuchwil. Die nachfolgenden Spieltermine sind: Di, 14.2 in Basel; Do, 16.2 in Zuchwil; Sa, 18.2. in Basel (evtl.); Dienstag, 21.2. in Zuchwil (evtl.)
      Die bisherigen knappen Resultate sowie die fast gleiche Punktzahl lassen ausgeglichene und spannende Spiele erwarten. Für Basel wird dabei auch wichtig sein die Lehre aus der heutigen Partie zu ziehen. Noch disziplinierter zu werden und Entscheide der Unparteiischen „wortlos“ zu akzeptieren, so schwierig dies auch sein mag.

      EHC Basel/KLH- EHC Wiki-Münsingen 4:3 n.V (1:1, 0:0, 2:2)
      St. Jakob Arena – 904 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Thomas Aegerter; Dominik Bichsel, Robin Feuz
      Tore: 10. Tuffet (Wüthrich, Guantario) 1:0; 19. Bruni (Studer, N. Kormann) 1:1; 43. Tuffet (Rohrbach, Schnellmann) 2:1. 45. Baumgartner ( Reber) 2:2. 49. Mombelli (Spreyermann, Guantario) 3:2. 52. Baltisberger 3:3. 62. Tuffet 4:3.
      Strafen: 12 mal 2 Minuten und 1 mal 10 Minuten (Gfeller) gegen Basel; 6 mal 2 Minuten gegen Wiki.

      EHC Basel: Osterwalder (ET Gass); Fröhlicher, Cederbaum; Gfeller, Fluri; Schnellmann, Maurer; Asal, Lenz; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Guantario, Cola, Tuffet; Rohrbach, Spreyermann, Mombelli; Cueni, Müller, Fritz. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.- Coach: Oli Schäublin.

      EHC Wiki-Münsingen: Vock (ET Brunner); Dällenbach, Steiner; Pianta, Gerber; M. Marolf, K. Marolf; Bruni, N. Kormann; Läderach, Hofstetter, Pauli; Beutler, Dubach, Gerber; Baltisberger, Baumbartner, Reber; C. Kormann, Wenger, Studer Headcoach: Stefan Gerber; Ass.-Coach: Daniel Blaser.

      Bemerkungen: 44. Penaltyfehlschuss Voegelin; 35 Latten - und 61. Pfostenschuss Wiki
      Torschüsse: 24:25 (9:6, 3:9, 9:9 ,3:1)
      Bestplayer: Timothé Tuffet (Basel); Christian Reber (Wiki)
      Basel ohne Gusset, Zinkl, Morand, Keller, Bichsel.

      Rangliste: 1. Brandis 29/71. 2. Thun 30/57. 3. Wiki-Münsingen 30/55. 4. Zuchwil 30/50.
      5. Basel 30/49. 6 Burgdorf 29/46. 7. Bellinzona 30/43. 8. Lyss 29/42. 9. Argovia Stars 30/33. 10. Adelboden 29/22. 11. Unterseen-Interlaken 30/21.
      Erfolgreicher Start in die Playoffs für den EHC Basel
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel siegt auswärts gegen den EHC Zuchwil mit 4:2 und gewinnt somit die wichtige erste Partie in diesem Playoff-Viertelfinale im Best-of-Five Modus.

      Zuchwil war im bisherigen Saisonverlauf der einzige Gegner, gegen den man nicht gewinnen konnte. Trotzdem war EHC Präsident Daniel Schnellmann vor der Partie optimistisch, dass das Trainerteam die notwendigen Schlüsse aus diesen verlorenen Spielen ziehen werden und die Spiele gegen die Solothurner erfolgreich gestalten .

      Reto Gertschen liess zunächst mit vier Sturmlinien spielen, wobei Captain Cyrill Voegelin mit Wüthrich und Pfennich sowie in einer Linie mit Müller und Schnellmann Doppeleinsätze leistete. Beide Mannschaften hatten zu Beginn Respekt voneinander und agierten unter dem Motto „safety first“. Tormöglichkeiten waren entsprechend Mangelware. Zeitweise hatte das Spiel im ersten Drittel sogar Freundschaftsspielcharakter. Nach etwa 15 Minuten hatte Basel eine erste kleine Druckphase und Chancen in Führung zu gehen. Zwei unnötige Puckverluste sorgten dann aber für einen Zuchwiler Doppelschlag. Zunächst traf Hojac mit einem Konter. Nur 10 Sekunden später doppelte Müller nach. Nun verlor Basel für einen Moment den Faden. Die Mannschaft konnte froh sein, nicht noch mit einem höheren Rückstand in die erste Pause gehen zu müssen.

      Die durch den Rückstand nötig gewordene etwas lautere Pausenansprache von Trainer Gertschen wirkte offenbar. Die Basler waren nun im Mitteldrittel aufsässiger. Es schien, dass der Schalter in den Köpfen nun auf den „Playoff-Modus“ umgeschaltet wurde. Belohnt wurde dies erstmals durch den Anschlusstreffer von Evan Fluri. Danach hatte Basel das Glück der Tüchtigen, dass zwei Minuten doppelte und zwei Minuten einfachere Unterzahl überstanden werden konnte. Dieses Erfolgserlebnis gab der Mannschaft Mumm. Folglich erarbeitete man sich Chance um Chance. Nach einer tollen Einzelleistung von Fröhlicher erzielte Tuffet kurz vor Ende des Mitteabschnitts den verdienten Ausgleich.

      Somit war die Partie im Schlussabschnitt wieder offen. Beide Teams hatten nun Möglichkeiten für eine Vorentscheidung. Nun zeigte sich aber, dass Basel heute wieder einmal mit Damian Osterwalder einen Torhüter hatte, auf dem man sich hundertprozentig verlassen konnte. Auf der anderen Seite sorgte Timothé Tuffet mit seinem 25. Treffer im 31. Spiel für die erstmalige Führung für Basel. Als zwei Minuten vor Schluss Zuchwils Zaugg durch einen 6. Feldspieler ersetzt wurde, konnte Cyrill Voegelin die erste Playoff Partie mit einem Schuss ins leere Tor entscheiden.

      Einer der Erfolgsgaranten war heute der junge Verteidiger Evan Fluri, der erstaunlich abgeklärt agierte und seine Farben mit dem wichtigen Anschlusstreffer wieder ins Spiel brachte. „ Wir haben am Anfang schlecht gespielt und waren nicht diszipliniert. So haben wir zwei schnelle Tore erhalten. Zuchwil spielte zudem viel einfacher.“ Dies war auch einer der Massnahmen die Trainer Gertschen der Mannschaft ins 2. Drittel mitgegeben hat, so Fluri. „ Einfach spielen, statt immer den schönen Pass zu suchen.“ Die Schlüsselszene der Partie sah auch er bei der überstandenen doppelten Unterzahl.“ Das 3:1 ist nicht erfolgt, das hat das Spiel in eine andere Richtung gedreht.“ Und über seinen Torhüter meinte er „ Er fängt alles, was fliegt.“ Heute wurden die Zuchwiler Angreifer doch des öfteren vor dem Tor allein gelassen. Dies zu ändern sieht auch Fluri als eine der Aufgaben für die nächsten Partien. „ Kompakter stehen und vor dem eigenen Tor aufräumen.“

      Das zweite Spiel findet am nächsten Dienstag, 14. Februar um 20:15 Uhr zu Hause in der St. Jakobs Arena statt. Ein allfälliges zweites Heimspiel (4. Spiel) würde am Samstag, 18. Februar um 20:15 Uhr stattfinden.

      EHC Zuchwil Regio – EHC Basel/KLH 2:4 (2:0, 0:2, 0;2)
      Sportzentrum Zuchwil – 334 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Fabrice Fausel; Martin Zimmermann, Tanja Cadonau
      Tore: 16. Hojac (Sahli) 1:0. 16. Müller (Steiner, Zigerl) 2:0. 24. Fluri (Mombelli, Guantario) 2:1. 39. Tuffet (Fröhlicher, Cola) 2:2. 49. Tuffet (Rohrbach, Cola) 3:2. 59. Voegelin (Pfennich) 4:2.
      Strafen: 8 mal 2 und 1 mal 10 Minuten (Mombelli) gegen Basel und 6 mal 2 Minuten gegen Zuchwil.

      EHC Basel: Osterwalder; Cederbaum, Fröhlicher; Gfeller, Fluri; Fröhlicher, Maurer, Gusset; Fluri, Fritz; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Rohrbach, Cola, Tuffet; Schnellmann, Müller, Cueni; Guantario, Spreyermann, Mombelli. Head Coach: Reto Gertschen.

      EHC Zuchwil Regio: Zaugg; Kühni, Bösiger; Hirsbrunner, Felder; Anderegg, Röthlisberger; Minder; Zigerli, Müller, Steiner; Born, Vogt, Leuenberger; Rohrbach, Scherrer, Bättig; Sahli, Nydegger, Hojak; Headcoach: Manfred Reinhard.

      Bemerkungen: 58. Timeout Zuchwil; 59. Timeout Basel
      Torschüsse: (B) 29: (Z) 34 (7:18; 16:7; 6:9)
      Basel ohne Lenz, Keller, Bichsel, Zinkl, Morand

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      Basel gibt Heimvorteil wieder ab(Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel verliert das zweite Playoff-Spiel gegen ein starkes Zuchwil Regio verdient mit 2:3. Damit hat Zuchwil in der Best of Five Serie zum 1:1 ausgeglichen.

      Am Dienstag um 11:30 Uhr wurde Thomas Gass vom Trainer informiert, dass er am Abend das Tor gegen Zuchwil hüten wird. Stammtorwart Damian Osterwalder musste aufgrund eines bakteriellen Infekt passen. An Gass lag es aber nicht, dass der EHC Basel verloren hat. Zuchwil war in Sachen Laufbereitschaft, Zweikampfstärke, Bullies, Powerplay und Passgenauigkeit an diesem Abend die bessere Mannschaft. Zudem verstrickten sich die Basler Spieler in zuviel Einzelaktionen „ Wir haben den Job nicht gemacht“ war dann auch das enttäuschende Fazit von Gass nach dem Spiel. „Wir haben das Spiel schon im ersten Drittel aus der Hand gegeben, Pässe sind nicht richtig angekommen, wir hatten zuwenig Schüsse aufs Tor und sind zu Passiv gewesen.“

      Dabei sah es bis zur Mitte der Spielzeit zumindest resultatmässig gar nicht so schlecht aus. Nach einem torlosen Startdrittel, wo die Solothurner bereits etwas mehr vom Spiel hatten, ging Basel durch Jordan Pfennich 1:0 in Führung. Nachdem Cyrill Voegelin nur 17 Sekunden später das 2:0 erzielte, schien die alles aus Basler Sicht in die richtige Richtung zu laufen. Das dachten womöglich auch die Spieler. Die Konzentration liess nach, was Zuchwil prompt auszunutzen wusste. Zunächst war Müller im Powerplay erfolgreich. Den ärgerlichen und unnötigen Ausgleich erhielt Basel in Überzahl, nachdem in der neutralen Zone zwei Zweikämpfe verloren gingen. „ Wir wissen um die Stärke von Zuchwil in der neutralen Zone. Wir haben daher auch im Training verschiedene Optionen angeschaut. Sie haben heute sehr aggressiv gespielt und am Schluss den Sieg auch mehr gewollt und daher verdient gewonnen. Trotzdem sei nicht alles negativ gewesen“, so Gass.

      Tatsächlich zeigte sich Basel in der Rückwärtsbewegung nach verlorenen Pucks im Gegensatz zum ersten Spiel verbessert. Zudem kam die Mannschaft durchaus auch zu teils sehr guten Chancen. Insbesondere in den letzten 10 Minuten schien das Momentum zu Gunsten Basel zu kippen. Maurer, Mombelli und Voegelin hatten nochmals gute Abschlüsse. Den Besten hatte jedoch Zuchwils Röthlisberger 24 Sekunden vor Schluss mit dem Siegtreffer. Fast wäre doch noch der Ausgleich gelungen. Goalie Zaugg zeigte jedoch 2 Sekunden vor Schluss gegen Tuffet nochmals eine letzte Parade. Da war Basels Gass schon nicht mehr im Tor.

      Um gegen den starken Gegner zu bestehen, sind jetzt neben einer besseren Powerplay- und Bully-Statistik insbesondere läuferische und kämpferische Tugenden gefragt. „Forechecking betreiben. Mehr gegen den Mann spielen und schneller laufen“, wie es Thomas Gass von seinen Kollegen fordert.

      Das dritte Playoff-Spiel findet am nächsten Donnerstag, 16. Februar um 20:15 Uhr in Zuchwi statt. Das Vierte am Samstag, 18. Februar um 20:15 Uhr wieder in Basel.

      EHC Basel/KLH – EHC Zuchwil Regio 2:3 (0:0, 2:2, 0:1)
      St. Jakob Arena – 633 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Thomas Aegerter; Fabrizio Bachelut, Cédric Bichsel
      Tore: 27. Pfennich (Spreyermann, Guantario) 1:0. 27. Voegelin (Wüthrich) 2:0. 30. Müller (Rohrbach, Röthlisberger) 2:1. 33. Vogt (Röthlisberger) 2:2; 60. Röthlisberger (Messerli, Müller) 2:3.
      Strafen: 9 mal 2 gegen Basel und 9 mal 2 Minuten und 1 mal 10 Minuten (Zigerli) gegen Zuchwil.


      EHC Basel: Gass (ET Boros); Cederbaum, Fröhlicher; Gfeller, Fluri; Schnellmann, Maurer, Asal, Gusset; Cueni, Wüthrich, Voegelin; Rohrbach, Cola, Tuffet; Guantario, Spreyermann, Mombelli; Pfennich, Müller, Fritz. Head Coach: Reto Gertschen; Ass.Coach: Oli Schäublin

      EHC Zuchwil Regio: Zaugg (ET Sauthier); Kühni, Bösiger; Minder, Felder; Anderegg, Röthlisberger; Nydegger; Zigerli, Müller, Steiner; Born, Vogt, Messerli; Leuenberger, Rohrbach, Hojac; Scherrer, Bättig. Headcoach: Manfred Reinhard.
      Bemerkungen: Pfostenschuss Steiner (Zuchwil); 60. Timeout Basel
      Torschüsse: 21: 33 (5:10; 7:12; 9:11)
      Basel ohne Osterwalder, Lenz, Keller, Bichsel, Zinkl, Morand
      Voegelin trifft nach 75 Minuten zum Basler Sieg
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel gewinnt in Zuchwil dank dem Siegtreffer von Cyrill Voegelin in der 15. Minute der Verlängerung mit 3:2.

      Basel musste in diesem 3. Playoffspiel nochmals auf Stammtorwart Damian Osterwalder verzichten. Zusätzlich musste mit Timothé Tuffet der zweitbeste Scorer leicht angeschlagen für das Spiel passen. Schlechte Vorzeichen gegen die bisher überzeugenenden Zuchwiler.

      Doch die Basler Spieler liessen sich davon nicht verunsichern. Im Gegenteil. Gegenüber dem ersten beiden Spielen zeigten sich die Basler stark verbessert. Insbsondere im läuferischen Bereich sowie in den Zweikämpfen war man zumindest ebenbürtig. Den Unterschied machte heute aber das Powerplay. Während Zuchwil aus seinen Überzahlmöglichkeiten nichts Zählbares zustande brachte, gelangen Basel zwei Powerplaytore. Das Spiel war ansonsten ausgeglichen. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Entsprechend musste die Verlängerung entscheiden, welche in den Playoffs auf zusätzlich 20 Minuten bei 5 gegen 5 Spieler angesetzt ist. Zwei Strafen gegen Gfeller (einmal vor dem einschussbereiten Gegner notwendig, einmal eine harte Entscheidung des guten Schiedsrichters) gab Zuchwil zunächst die Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen. Doch die Defensive mit einem sehr guten und sicheren Thomas Gass im Tor hielt dicht. Besser machte es dann Basel durch Cyrill Voegelin nach 75 Minuten Spielzeit – ein Powerplaytor. Damit geht Basel 2:1 in Führung und kann am Samstag, 18. Februar um 20:15 Uhr zu Hause in der St. Jakob Arena mit einem Sieg in die Halbfinals einziehen.

      Leider musste bereits im ersten Drittel Yves Morand verletzungsbedingt ausscheiden. Er hat sich an der Schulter verletzt und muss operiert werden. Später fiel auch noch Eric Cederbaum aus, der im Gesicht genäht werden musste. Wir wünschen Beiden gute Besserung.

      Ein Garant heute für den Erfolg war heute aber auch die disziplinierte defensive Leistung aller Spieler. Herausragend dabei neben Gass, die Verteidiger Fröhlicher und Schnellmann.

      So fand Joshua Schnellmann nach dem Spiel„ Die Bereitschaft hat gestimmt heute. Wir wollen zwar immer Vollgas geben, aber manchmal gelingt es etwas besser, manchmal kommt man nicht so ins Spiel wie letzten Dienstag. Wir haben heute so gespielt wie wir müssen und nicht viel riskiert.“ Die Leistung von Thomas Gass fand er „grandios“. Man hatte das Ziel, die Scheibe schnellstmöglich raus aus der eigenen Zone zu bringen und Gass bestmöglichst zu schützen. Zum verbesserten Powerplay meinte Schnellmann, dass man dieses „genauer angeschaut, die Linien umgestellt und auch sonst ein paar Veränderungen vorgenommen hat“. Bei fast vier mal zwanzig Minuten Spielzeit hatte auch er das Gefühl, dass Basel gegen Schluss „besser auf den Beiden war und mehr Energie hatte“. Für das Heimspiel am Samstag verspricht er nochmals alles zu geben, um den Sack zuzumachen. Denn, „ wir sind den Zuschauern noch etwas schuldig.“

      EHC Zuchwil Regio – EHC Basel/KLH 2:3 n.V. (0:0, 2:1, 0:1,)
      Sportzentrum Zuchwil – 314 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Matthias Stegmann; Peter Fankhauser, Philipp Moser
      Tore: 22.. Zigerli 1:0. 33. Mombelli (Fröhlicher, Cola) 1:1. 38. Vogt (Bättig, Bösiger) 2:1. 50. Schnellmann 2:2. 75. Voegelin (Spreyermann, Maurer) 2:3.
      Strafen: 9 mal 2 gegen Basel und 10 mal 2 Minuten gegen Zuchwil.

      EHC Basel: Gass (ET Latscha); Cederbaum, Fröhlicher; Gfeller, Fluri; Schnellmann, Maurer, Asal; Pfennich,, Wüthrich, Voegelin; Rohrbach, Spreyermann, Guantario; Cueni, Cola, Mombelli; Guantario, Spreyermann, Mombelli; Morand, Müller, Fritz. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.Coach: Oli Schäublin

      EHC Zuchwil Regio: Zaugg (ET Sauthier); Kühni, Bösiger; Minder, Felder; Anderegg, Röthlisberger;Messerli, Müller, Born; Zigerli, Vogt, Steiner; Leuenberger, Rohrbach, Bättig; Sahli, Scherrer, Nydegger. Headcoach: Manfred Reinhard.

      Bemerkungen: 5. Lattenschuss Fröhlicher Basel
      Torschüsse: (B)27: (Z) 36 (7:7, 7:9, 8:13, 5:7)
      Basel ohne Osterwalder, Tuffet, Lenz, Keller, Bichsel, Zinkl,
      Entscheidung vertagt. Zuchwil gleicht mit Sieg gegen Basel aus.
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel verliert zu Hause das vierte Playoff-Spiel gegen den EHC Zuchwil Regio mit 4:5 und verspielt damit einen ersten Matchpuck.

      Nach seinen sehr guten Leistungen als Vertreter von Damian Osterwalder in den letzten beiden Spielen, erhielt Thomas Gass abermals das Vertrauen. Ebenfalls wieder mit von der Partie war Eric Cederbaum mit Gesichtsschutz sowie Timothé Tuffet, der in der 4. Linie begann, ab dem zweiten Drittel dann aber in die erste Linie zu Wüthrich und Voegelin beordert wurde.

      Basel begann stark und konnte nach schönem Pass von Guantario durch Dario Rohrbach bereits nach 2 Minuten 1:0 in Führung gehen. „Wir haben dann offenbar das Gefühl gehabt, dass es so weiter geht“, so Rohrbach nach dem Spiel. „ Plötzlich haben wir angefangen die wichtigen Sachen nicht mehr richtig zu machen. Wie haben unseren Gameplan nicht mehr umgesetzt und damit ist Zuchwil immer besser ins Spiel gekommen.“ Tatsächlich lief zwischen der 5. und 50. Minute nicht mehr viel zusammen bei Basel. Zudem hatte man „die Wendepunkte verpasst“, so Rohrbach. Nachdem Pfennich Penalty- oder zumindest zweiminutenwürdig gelegt wurde, traf Zigerli zum 2:1 für die Gäste. Kurz nach Beginn des Mitteldrittels hatte Wüthrich alleine vor Zaugg vergeben und als wiederum Pfennich knapp scheiterte , erhöhte Steiner in der 36. Minute mit dem Gegenangriff zum 1:4.

      Bereits im ersten Drittel, nach drei Gegentoren in 7 Minuten, war Trainer Gertschen gezwungen sein Timeout zu nehmen. Um ein zusätziches Zeichen zu setzen, wurde gleichzeitig der Torhüter gewechselt. Gebracht hat es jedoch für einmal nicht viel. Zuchwil hatte das Quentchen mehr Durchsetzungsvermögen und war vor dem Tor konsequenter. Insbesondere die erste Linie mit Steiner, Vogt und Zigerli bekam man nie in den Griff. Steiner war an allen fünf Zuchwiler Treffer beteiligt.

      Positiv war, dass sich die Mannschaft nie aufgab und im letzten Drittel fast noch den Ausgleich erzielen konnte. In den letzten 10 Minuten wurde plötzlich mehr auf das gegnerische Tor geschossen, man war druckvoller und gewann auch mehr Zweikämpfe. Es blieb jedoch leider nur bei den Toren von Fröhlicher und Cola, obwohl durchaus noch Möglichkeiten da waren. „Wir müssen unser Glück besser erarbeiten“, fordert Dario Rohrbach. Für das entscheidende 5. Spiel am nächsten Dienstag in Zuchwil ist er jedoch guter Dinge: „ Wir haben dort beide Spiele gewonnen und daher habe ich ein gutes Gefühl, dass wir den nötigen Sieg dort holen werden.“

      Bei diesem entscheidenden Spiel haben beide Mannschaften einen guten Schiedsrichter verdient, der kommunikativ ist, weiss das Playoffs sind und bei der Auslegung der Strafen gleiches Mass anwendet. Der heutige Schiedsrichter war mit der Art und Weise seiner Spielleitung ein Ärgernis für Zuschauer, Spieler und Trainer beider Mannschaften, wie deren Reaktion bei der Bestplayerehrung zeigte. Die Zuschauer forderten Balz Jung und die Spieler beider Teams bestätigten diese Forderung solidarisch mit dem schlagen der Stöcke.

      EHC Basel/KLH – EHC Zuchwil Regio 4:5 (1:3, 0:1, 3:1)
      St. Jakob Arena – 903 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Balz Jung; Sandro Baumgartner, Daniel Lambert
      Tore: 2. Rohrbach (Guantario, Spreyermann) 1:0. 6. Steiner (Kühni, Zigerli) 1:1. 11. Zigerli (Steiner, Vogt) 1:2. 13. Kühni (Steiner, Zigerli) 1:3. 36. Steiner (Vogt, Zigerli) 1:4. 42. Mombelli (Pfennich) 2:4. 47. Zigerli (Vogt, Steiner) 2:5. 51. Fröhlicher (Wüthrich, Voegelin) 3:5. 53. Cola (Mombelli, Rohrbach) 4:5.
      Strafen: 11 mal 2 Minuten plus 1x 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe (Guantario) plus 2 mal 10 Minuten (Cederbaum + Gfeller) gegen Basel. 10 mal 2 Minuten plus 1 mal 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstraffe (Born) gegen Zuchwil.

      EHC Basel: Gass (ab 13. Osterwalder); Cederbaum, Fröhlicher; Gfeller, Fluri; Schnellmann, Maurer, Asal, Bichsel; Pfennich, Wüthrich, Voegelin; Rohrbach, Spreyermann, Guantario; Cueni, Cola, Mombelli; Tuffet, Müller, Fritz. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.Coach: Oli Schäublin

      EHC Zuchwil Regio: Zaugg (ET Sauthier); Kühni, Bösiger; Minder, Felder; Anderegg, Röthlisberger; Steiner, Vogt, Zigerli; Messerli, Müller, Born; Bättig, Scherrer, Leuenberger; Rohrbach, Sahli, Headcoach: Manfred Reinhard.

      Bemerkungen: 13. Timeout Basel; 53. Timeout Zuchwil.
      Bestplayer: Mombelli (Basel); Zigerli (Zuchwil)
      Torschüsse: (B)21: (Z) 38 (6:17, 4:13, 11:8)
      Basel ohne Morand, Lenz, Keller, Bichsel, Zinkl,
      Saisonende für den EHC Basel.
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel verliert das entscheidende fünfte Spiel im Playoff-Viertefinale auswärts gegen den EHC Zuchwil Regio durch das Tor von Bättig 164 Sekunden vor Schluss knapp aber verdient mit 0:1.

      Auch Assistent-Coach und Sportchef Oli Schäublin musste anerkennen, dass Zuchwil heute verdient gewonnen hat: „Sie haben diszipliniert gespielt, mehr für den Sieg gemacht und sind mehr gelaufen als wir.“

      Das alles entscheidende fünfte Spiel wurde durch das Schiedsrichter-Trio gut geleitet. Sie mussten in dieser fairen Begegnung folglich nur wenig Strafen aussprechen. Beide Mannschaften agierten mit drei Linien und zunächst vorsichtig und abwartend. Es war ein sehr taktisch geprägte Spiel. Beide versuchten jeweils den Gegner am Spielaufbau zu hindern, um die Gefahr vor dem eigenen Tor wegzuhalten. Dies provozierte bei Zuchwil oft unerlaubte Befreiungsschläge, da die Räume in der neutralen Zone durch Basels Spieler sehr eng gemacht wurden. „Wir wollten sie unter Druck setzen, damit kein kontrollierter Aufbau möglich ist. Zeitweise ist dies gelungen, zeitweise aber auch nicht. Dieses Spiel erfordert viel Laufbereitschaft und Disziplin, was wir nicht über die ganzen 60 Minuten durchziehen konnten. Zudem fehlte es wie schon die ganze Saison an der Kaltblütigkeit vor dem Tor. Mit Null Toren gewinnt man keine Spiele“ , so Schäublin.

      Dass Basel heute auch nur ein Tor erhalten hat, lag wiederum an Basels Torhüter Damian Osterwalder, der eine ganz tolle Saison spielte. Da heute auch Sandro Zaugg auf der anderen Seite einen fehlerfreien Tag erwischte, konnten die Zuschauer über 57 Minuten lang keine Tore bejubeln. Bezeichnend für die ganze Playoff-Serie dann das 1:0 durch Bättig rund drei Minuten vor Schluss. Mit letzter Konsequenz wurde das Tor erzwungen. Dieser letzte Zwick hat Basel schlussendlich zum Erfolg gefehlt. Damit ist die Saison früher als erhofft zu Ende gegangen.

      Für Oli Schäublin gilt es jetzt nach vorne zu schauen, um für die nächste Saison in der Swiss Regio League eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Er weiss bereits, wo man den Hebel ansetzen muss: „ Wir haben diese Saison viele Chancen benötigt um ein Tor zu schiessen. Das gilt es zu ändern. Positiv war, dass wir nie aufgegeben haben. Leider konnten wir aber nie unsere Leistung konstant abrufen. Einem guten Spiel folgte meist ein Schlechtes. Gerade diese Playoff-Spiele haben gezeigt, dass Konstanz ein wichtiges Element für den Erfolg ist. Derjenige der härter arbeitet, mehr will, konzentriert und diszipliniert ist, gewinnt.“.

      Nun wird Schäublin zusammen mit Coach Reto Gertschen mit jedem Spieler ein Gespräch führen, einmal aus Trainer-Sicht und einmal aus Sicht des Sportchefs. Dabei wird es „Spieler geben, die uns verlassen werden müssen oder auch Spieler für die es nicht für die neue Swiss Regio League reichen wird.“ Freude macht Schäublin und Gertschen junge Spieler wie Dario Rohrbach, „der unheimlich Fortschritte gemacht hat. Das ist für die Zukunft extrem wichtig. Die Sachen, welche diese Saison mangelhaft waren, werden wir nun versuchen auf dem Transfermarkt auszugleichen. Wir werden uns auf jeden Fall verstärken müssen, um nächstes Jahr in der neuen Liga eine Rolle zu spielen.

      EHC Zuchwil Regio – EHC Basel/KLH 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)
      Sportzentrum Zuchwil – 419 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Peter Gäumann; Daniel Lambert, Dominik Bichsel
      Tore: 58. Bättig (Müller) 1:0.
      Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Basel. 2 mal 2 Minuten gegen Zuchwil.

      EHC Basel: Osterwalder (ET: Gass); Cederbaum, Fröhlicher; Gfeller, Fluri; Schnellmann, Maurer, Lenz, Asal; Tuffet, Wüthrich, Voegelin; Guantario, Spreyermann, Rohrbach; Mombelli, Cola, Pfennich; Fritz, Müller, Cueni. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.Coach: Oli Schäublin

      EHC Zuchwil Regio: Zaugg (ET Sauthier); Kühni, Hirsbrunner; Röthlisberger, Minder; Anderegg, Felder; Steiner, Vogt, Zigerli; Messerli, Müller, Born; Bättig, Nydegger, Leuenberger; Rohrbach, Scherrer, Sahli, Headcoach: Manfred Reinhard.

      Bemerkungen: Lattenschüsse: 13. Fröhlicher; 16. Zuchwil; Pfostenschuss: 54. Guantario.
      Torschüsse: (B)27: (Z) 35 (5:12, 14:13, 8:10)
      Basel ohne Morand, Keller, Bichsel, Zinkl,
      EHC Basel gewinnt erstes Testspiel
      (Bericht: Reto Büchler)
      In seinem ersten Testspiel im Hinblick auf die im September beginnende MySports League gewinnt der EHC Basel gegen den Ligakonkurrenten EHC Bülach mit 4:2.

      22 mal wurde ein Spieler von Schiedsrichter Kiran Leimgruber in diesem Spiel auf die Strafbank beordert. Dies war jedoch überhaupt nicht einer gehässigen Spielweise beider Mannschaften, sondern der auf die neue Saison strengeren Regelauslegung geschuldet. Wie bereits in der Nationalliga gehandhabt, werden nun auch in den restlichen Ligen Vergehen wie Stockschlag, Behinderung, Halten und Haken strenger geahndet. « Der Schiedsrichter kam in die Kabine und hat uns informiert, dass er rigoroser durchgreifen muss. Das fand ich sehr gut», so der 20jährige neue Verteidiger Noah Isler, « Man kann sich eigentlich gut darauf einstellen. Im Spiel kann es aber dann passieren, dass eine Situation ein «faires» Eingreifen nicht zulässt oder die neue Regel vergessen geht." Nicht nur die Spieler müssen sich nun daran gewöhnen, sondern auch die Zuschauer, welche einige (korrekte) Strafen an diesem Abend mit leichtem Unmut quittierten.

      Dadurch wurde auch fleissig Powerplay bzw. Boxplay gespielt. Dabei zeigte sich, dass beide Mannschaften noch Nachholbedarf im Überzahlspiel haben, lag doch die Erfolgsquote bei je einem Tor nur bei 12,5 und 7,7%.

      Bei der gleichen Anzahl Spieler zeigten sich die Zürcher Unterländer zu Beginn der Partie eingespielter. Basel wirkte anfangs nervös. Die neue Mannschaft musste sich zuerst finden. Je länger das Spiel jedoch dauerte, fand auch das Heimteam besser ins Spiel. «Osterwalder hat uns im 1. Drittel im Spiel gehalten», so Isler. Tatsächlich zeigte der Torhüter bereits eine beachtliche Frühform. Das erste Gegentor durch Bülachs Andersen kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte er aber auch nicht verhindern.

      Anfangs Schlussdrittel war Bülach näher am zweiten Tor, als Basel dem Ausgleich. Spreyermanns Ausgleichtor leitete dann jedoch die Beste Basler Phase ein. Jetzt sah man die im Vorfeld des Spiel von Trainer Gertschen geforderte Spielfreude. Innerhalb von dreieinhalb Minuten gelangen Cueni, Rohrbach sowie Maurer mit einem schönen Weitschuss von der Blauen Linie, noch drei weitere Treffer. Der Anschlusstreffer in doppelter Überzahl durch Tonndorf beduetete den Schlusspunkt in einem gelungenen Testspiel.

      Für Noah Isler, welcher auf die neue Saison von Wil gekommen ist und nebenbei noch 50% für ein Basler Speditionsunternehmen arbeitet, war es ein gelungener Auftakt: «Am Anfang war ich etwas nervös gewesen, die Kollegen haben mir jedoch gut geholfen.» Nach seinen ersten Eindrücken der Trainings sowie dem heutigen Spiel ist er durchaus positiv gestimmt: « Es kommt sehr gut. Wir hatten bisher noch wenig Zeit, taktische Dinge zu trainieren. Dies hat man insbesondere bei der Angriffsauslösung gesehen, wo wir Probleme hatten. «

      Das nächste Testspiel findet bereits am nächsten Dienstag, 15. August um 20:15 zu Hause gegen den SC Unterseen-Interlaken statt.

      EHC Basel/KLH – EHC Bülach 4:2 (0:0, 0:1, 4:1)
      St. Jakob Arena – 326 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Kiran Leimbruber; Fabrizio Bachelut, Micha Wittwer

      Tore: 38. Andersen (Däscher) 1:0. 47. Spreyermann (Lehner) 1:1. 49. Cueni (Cola) 2:1. 52. Rohrbach (Vogt, Schnellmann) 3:1. 52. Maurer (Ast, Jeyabalan) 4:1. 57. Tonndorf (Schaufelberger) 4.2.
      Strafen: 13 mal 2 Minuten gegen Basel. 9 mal 2 Minuten gegen Bülach.

      EHC Basel: Osterwalder (ET: Gass); Maurer, Ast; Gösset, Isler; Hagen, Schnellmann; Fluri; Guantario, Vogt, Rohrbach; Cueni, Cola, Jeyabalan; Fritz, Puntus, Ustsimenka; Lehner, Giacinti, Spreyermann.Headcoach: Reto Gertschen; Ass.Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Tkachenko, Voegelin, Cederbaum, Gfeller.

      EHC Bülach: Hauser (ab 32. Zuccchetti); Waller, Thomet; Ronner, Pfister; Pozzorini, Bucher; Herzig; Wälder, Stiefel, Ottiger; Schaufelberger, Lemm, Andersen; Tonndorf, Giaccobbe; Halberstadt; Däscher, Ganz, Lanz.
      EHC Basel auch im zweiten Testspiel erfolgreich
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel gewinnt gegen den SC Unterseen-Interlaken das zweite Vorbereitungsspiel mit 6:2. Mit den Berner Oberländern traf man auf einen alten Bekannten, spielte man doch in den vergangenen Saisons jeweils in der Regio League gegeneinander.

      Im ersten Drittel zeigte Basel dem Gegner, dass nun Neu eine Liga zwischen den beiden Mannschaften liegt. Um die Überlegenheit in Tore umzumünzen bedarf es jedoch zwei Überzahlsituation. Lehner (5 gegen 3) und Fluri (5 gegen 4) trafen zur 2:0 Führung. Gelungene Kombinationen und Lauffreudigkeit sorgten für weitere Chancen im Minutentakt. Nach einem schönem Rückpass von Ustsimenka reussierte jedoch nur noch Schnellmann für den EHC in den ersten 20 Minuten.

      Dass die Partie nicht bereits frühzeitig entschieden war, lag einerseits am guten Torhüter Sven Boss, andererseits an den individuellen Fehlern in der Basler Defensive. So stand es nach 27 Minuten durch die Tore von Nägeli und Suter plötzlich nur noch 3:2. Auch sonst lief Im Mitteldrittel nicht mehr viel zusammen. Zum richtigen Zeitpunkt kurz vor Drittelsende sorgte Gusset mit seinem Weitschuss wieder für einen Zweitorevorsprung.

      Im Schlussdrittel stellte Trainer Gertschen auf drei Linien um, was dem Spiel der Basler gut tat. Vogt im Powerplay und Schnellmann mit seinem zweiten Treffer sorgten für den Entstand.

      Seinen ersten Treffer im Dress des EHC Basel schoss Fabian Lehner. Der in Allschwil geborene 19 jährige schloss sich mit 13 Jahren dem HC Davos an und fand nun über die Junioren Elite A Mannschaften von Biel und Langnau wieder den Weg zurück nach Basel. Er zeigte sich verständlicherweise sehr erfreut über seinen Treffer in der «alten» Heimat. Die eigene Stärke seiner neuen Mannschaft ist für ihn noch schwer einzuschätzen, « da man noch nicht genau weiss, wie stark die anderen Mannschaften in dieser neuen Liga sind.» Er ist jedoch optimistisch, da es. «Gute Leute» in der Mannschaft hat.

      Das nächste Testspiel findet anlässlich des Saisoneröffnungsfest am Samstag, 19. August um 20:15 gegen den EHC Wetzikon statt.

      EHC Basel/KLH – SC Unterseen-Interlaken 6:2 (3:1, 1:1, 2:0)
      St. Jakob Arena – 130 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Peter Gäumann; Martin Zimmermann, Daniel Lambert.
      Tore: 8. Lehner (Isler, Gfeller) 1:0. 9. Fluri (Cueni, Cola) 2:0. 18. Schnellmann (Ustsimenka) 3:0. 20. Nägeli (Schneider) 3:1. 27. Suter (Rohrbach, Eisenring) 3:2. 40. Gusset 4:2. 46. Vogt (Giacinti) 5:2. 51. Schnellmann (Ustsimenka) 6:2
      Strafen: 8 mal 2 Minuten gegen Basel. 7 mal 2 Minuten gegen SCUI.
      Torschussverhältniss: 27:28 (11:7; 5:9; 11:12)

      EHC Basel: Gass (ET: Osterwalder); Fluri, Ast; Gfeller, Isler; Hagen, Schnellmann; Gusset, Fritz; Voegelin, Vogt, Rohrbach; Cueni, Cola, Jeyabalan; Guantrio, Puntus, Ustsimenka; Lehner, Giacinti, Spreyermann.Headcoach: Reto Gertschen; Ass.Coach: Michael Eppler.Absenzen: Tkachenko, Cederbaum, Maurer.

      SC Unterseen-Interlaken: Boss (ab 31. Rudolph); T. Bieri, Lengacher; Müller, Stähli; Segessenmann, Roth; Feuz; Eisenring, Rohrbach, Suter; Schneider, Kohler, Nägeli; Elefante, Zurbrügg, L. Bieri; Jäggi, Kröger, Anderegg. Headcoach: Philippe Kunz; Ass.Coach: Martin Allenbach.
      Basler Sieg am Saisoneröffnungsfest
      (Bericht: Reto Büchler)

      Viel Abwechslung für die Spieler des EHC Basel am offiziellen Saisoneröffnungsfest. Sie präsentierten sich zunächst den Fans mit Mannschaftsvorstellung und Autogrammstunde, duellierten sich nebenbei an der Schussanlage mit Geschwindigkeitsmessung, stärkten sich am gemeinsamen Abendessen und gewannen zum Schluss am Abend das dritte Testspiel in Folge mit 3:0.

      Der Anfang des Spiels litt aufgrund der vielen Strafen. Nur rund 7 Minuten fand ein Duell auf Augenhöhe beziehungsweise bei fünf gegen fünf Spieler statt. Bei dieser Konstellation war Basel die etwas bestimmendere Mannschaft. Doch Yannik Peter im Tor der Zürcher liess sich einfach nicht bezwingen. Aber auch Damian Osterwalder im Tor der Basler zeigte ein paar tolle Paraden und verdiente sich damit den Shutout.

      Die Tore für Basel fielen erst, als Wetzikon den Torhüter gewechselt hatte und Peter durch Odin Neuenschwander ersetzt wurde, wobei dies nicht am Goalie lag. 100 Sekunden dauerte es, dann lenkte Vogt einen Schuss von Hagen unhaltbar zum Führungstreffer ab. Knapp eine Minute später doppelte Guantario nach schöner Vorlage von Ustsimenka nach. Das 3:0 durch Speyermann hatte den Ursprung auch in einer schönern Kombination über Voegelin und Ast.

      Wetzikon war ein guter Testspielgegner und hatte auch einige gute Chancen um zum Torerfolg zu kommen. Auch ging es teilweise bereits hart zur Sache, was im Hinblick auf die kommende Saison sicher positiv zu bewerten ist.

      Basel spielt nun nächsten Mittwoch erstmals ein Auswärtsspiel und zwar gegen den EHC Frauenfeld. Das nächste Heimspiel findet nächsten Samstag, 26. August um 20:15 zu Hause den HC Düdingen Bulls statt.

      EHC Basel/KLH – EHC Wetzikon 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
      St. Jakob Arena – 496 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Thomas Aegerter; Christian Rentsch, Joel Dumauthioz
      Tore: 32. Vogt (Hagen) 1:0. 33. Guantario (Ustsimenka) 2:0; 52. Spreyermann (Voegelin, Ast) 3:0.
      Strafen: 8 mal 2 Minuten gegen Basel. 10 mal 2 Minuten gegen Wetzikon.
      Torschussverhältniss: 31:30 (9:12; 12:12; 10:6)

      EHC Basel: Osterwalder (ET: Gass); Maurer, Gfeller, Gusset; Hagen, Schnellmann; Fluri, Lehner; Voegelin, Cola, Spreyermann, Giacinti, Brügger, Yeyabalan; Cueni, Vogt, Rohrbach; Guantario, Puntus, Ustsimenka.Headcoach: Reto Gertschen; Ass.Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Tkachenko, Isler, Fritz, Cederbaum.

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      EHC Basel auch gegen den Ostschweizer Amateurmeister erfolgreich
      (Bericht: Reto Büchler)

      Der EHC Basel gewinnt auch sein viertes Testspiel und schlägt den EHC Frauenfeld auswärts mit 3:1. Die Thurgauer feierten im letzten Jahr den Ostschweizer Amateurmeistertitel. Mit dem 4. Platz in der Qualifikationsrunde hätte man sich eigentlich wie Basel für die neue MySports League qualifiziert, verzichtete jedoch auf den Aufstieg.

      Basel startete mit viel Tempo in die Partie und wollte zeigen, dass nun eine Liga zwischen den beiden Mannschaften liegt. Kurz nachdem Voegelin mit einer Doppelchance scheiterte, erzielte Guantario den verdienten Führungstreffer. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts konnte Frauenfeld, auch dank Basler Strafen, das Geschehen auf dem Eis etwas ausgleichen. In dieser Phase hatten die Gastgeber auch Pech mit einem Pfostenschuss. Nach der ersten Pause agierte Basel nochmals eine Spur dominanter und liess dabei die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen. Mit schnellem Umschaltspiel versuchten die Verteidiger die schnellen Stürmer in Szene zu setzten, was teilweise bereits gut gelang. Leider haperte es mit der Chancenauswertung. Der einzige Treffer im Mitteldrittel erzielte Rohrbach im Powerplay auf Pass von Vogt. Im Schlussdrittel verpassten Rohrbach, Giacinti mittels Penalty, Tkatschenko und Voegelin weitere Möglichkeiten, um alles klar zu machen. Gegen Schluss der Partie hatte dann auch der Gastgeber seine Chancen. Eine davon konnte Kevin Rohner, der auf diese Sasion von Thurgau/NLB nach Frauenfeld gewechselt ist, zum Anschluss nutzen. Das Schlussresultat besiegelte Guantario eine Minute vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor.

      Für Doppeltorschütze Alessio Guantario sind die bisherigen Siege in der Vorbereitung «eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» An die «grosse Glocke» möchte er die Siege jedoch nicht hängen, «da das Team in Zukunft auf Mannschaften stossen werde, welche sowohl spielerisch wie auch physisch noch eine grössere Herausforderung sein werden, als die bisherigen Gegner.»

      Rund die Hälfte der Spieler sind neu in Basel. «Daher müssen wir uns noch besser kennenlernen», so Guantario. « Von Spiel zu Spiel wird es jedoch besser. Wir sind eine gute junge Truppe.». Er selber fühlt sich sehr gut, was man durch seine Spielfreude auf dem Eis sieht. Er habe im Sommer, auch individuell, gut trainiert und hofft, dass es so weiter geht. « Ich werden dafür weiter schaffen »,

      Bereits am nächsten Samstag, den 26. August testet der EHC Basel weiter. Diesmal ist der Liga-Konkurrent, die HC Düdingen Bulls, um 20:15 Uhr zu Gast in der St. Jakob Arena.

      EHC Frauenfeld – EHC Basel 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
      Kunsteisbahn Frauenfeld – 85 Zuschauer.
      Schiedsrichter: Hungerbühler; Iseli, Weiss.
      Tore: 7. Guantario 0:1; 26 Rohrbach (Vogt) 0:2. 59. Rohner (Geiser) 1:2. 59. Guantario (ins leere Tor) 1:3.
      Strafen: 7 mal 2 Minuten gegen Basel.6 mal 2 Minuten gegen Frauenfeld.
      Torschussverhältniss: 28:19 (10:2; 10;5; 8:12)
      Bemerkungen: 14. Pfostenschuss Frauenfeld; 44. Penaltyfehlschuss Giancinti. 59. Timeout Frauenfeld.

      EHC Basel: Gass (ET: Osterwalder); Maurer, Ast; Gfeller, Fluri; Hagen, Schnellmann; Gusset; Lehner, Vogt, Rohrbach; Voegelin, Brügger, Tkachenko; Guantario, Puntus, Ustsimenka; Cueni, Giacinti, Spreyermann. Headcoach: Reto Gertschen; Ass.Coach: Michael Eppler.
      Absenzen: Jeyabalan, Isler, Cola, Cederbaum.

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