Spielberichte BHV

      Im 3. Testspiel gelang dem EHC Basel der 1.Sieg. Vor 207 Zuschauer gewann man gegen den EHC Bülach mit 6:0 (3:0;1:0; 2:0).

      Wie bereits am Tag zuvor gegen die Elite A Junioren von Kloten startete der EHC furios. Bereits nach 80 Sekunden stand es dank einem Doppelschlag von Michael Schmerda und Joshua Schnellmann 2:0. in der Folge blieb Basel aufsässig. Die Zürcher versuchten nun mit mehr Härte dagegenzuhalten. was jedoch zu einigen Strafen führte. Basel konnte diese Überzahlsituationen jedoch noch nicht ausnutzen. Es brauchte eine tolle Einzelleistung von Nicola Di Santo um das Score auf 3:0 zu erhöhen.

      Im Mitteldrittel kontrollierte Basel mehrheitlich die Partie. Sporadisch gab es Chancen auf beiden Seiten. Das einzige Tor im Mitteldrittel gelang Jérôme Lanz nach wunderschönem Pass von Leandro Gfeller zum 4:0.

      Im Schlussdrittel blieb Basel weiterhin druckvoll und machte den frischeren Eindruck. Die kältere Temperatur in der Arena (nur noch 20 Grad) und damit verbundenen schnellerem Eis schien den Baslern gut zu tun. David Malicek war es dann vorbehalten das schöne Zuspiel von Schmerda aus kurzer Distanz von 5:0 zu verwerten. Im Powerplay traf dann noch Remo Hunziker zum 6:0 Endstand.

      Der EHC Basel zeigte heute Abend eine tolle Reaktion auf die Niedelage von gestern und bot den Zuschauern ein paar tolle Kombinationen und schöne Tore. Die Defensivorganisation stimmte und verhalf Damian Osterwalder so zu einem Shutout. Aus dem guten Kollektiv ragte der junge Eric Cerderbaum mit toller Technik, Ruhe und guter Uebersicht heraus. In der Offensive überzeugte Michael Schmerda mit seiner physischen Präsenz.

      Das nächste Spiel bestreitet der EHC Basel am Sonntag, 23. August um 15 Uhr in F-Mulhouse.
      Zum Abschluss seines Trainings-Weekends in Colmar gewann der EHC Basel das Vorbereitungsspiel beim französischen Zweitligisten Scorpions Mulhouse vor etwa 600 Zuschauern mit 2:3 (1:1:0:1;1:1)

      Die gross gewachsenen und schnellen Skorpione begannen die Partie sehr druckvoll. Bereits nach wenigen Sekunden zeichnete sich ab, das Damian Osterwalder im Tor der Basler einen beschäftigungsreichen Nachmittag haben wird. Neben einem Penalty verhinderte er mit weiteren starken Paraden bereits in der Anfangsphase einen Rückstand. Gestochen haben dann jedoch die Basler. Leandro Gfeller lenkte einen Weitschuss von Pascal Mäder zum 0:1 ab.
      Der EHC konnte danach das Spiel ausgeglichener gestalten. Gefährlich wurde es, wenn Mulhouse mit weiten Pässen ihre schnellen Stürmer einsetzten oder im Basler Slot für viel Betrieb sorgten. Kurz vor Ende des 1. Drittel kamen dann die Franzosen zum verdienten Ausgleich, als im Powerplay ein Weitschuss abgelenkt wurde. Zum Ende des Drittels musste Nicola Di Santo nach einem Check verletzt ausscheiden.

      Das Mitteldrittel konnte Basel die Partie ausgeglichener gestalten. Sie störten nun den Gegner früher und deckten auch die Zone vor dem weiter wie eine Wand stehenden Osterwalder besser ab. Die Elsässer schossen nun aus allen Lagen, jedoch ohne Erfolg.
      Etwa in der 45. Minute (Matchuhr funktionierte im Mitteldrittel nicht) lancierte Oli Schäublin bei 4 gegen 4 einen schönen Angriff, den Rony Spreyermann mit einem schönen Lupfer ins Lattenkreuz zum 1:2 verwertete. Kurz darauf hatte er sogar noch das 1:3 auf dem Stock, vergab aber knapp.

      Mulhouse war im Schlussdrittel nun gewillt, schnellstmöglichst den Ausgleich zu erzielen und machte kräftig Dampf. Nur stand da ein gewisser Osterwalder im Tor, welcher die Franzosen verzweifeln liess. Aber auch die anderen Spieler stemmten sich nun gegen das Gegentor. Basel kam zu keiner Chance mehr. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fällt. Ein Fehler im Spielaufbau von Mulhouse ermöglichte es dann Yves Morand alleine auf den Torhüter zuzufahren und zum 1:3 zu erhöhen. Die Basler konnten sich nun etwas vom Druck befreien, kassierten jedoch 3 Minuten vor Schluss noch den Anschlusstreffer zum 2:3. Kurz vor Schluss folgen dann noch erwartungsgemäss die 2 Timeouts und das Ersetzen des Torhüters durch den 6. Feldspieler. Eine Resultatsänderung brachte dies nicht mehr. Basel gewinnt 2:3 - dank einer tollen kämpferischen Leistung und...Damian Osterwalder.

      Heute nicht spielen konnte leider krankheitsbedingt Remo Hunziker. Das nächste Spiel absolviert der EHC Basel am Mittwoch, 26.8.2015 um 20:15 in Biasca/TI.
      Der nur mit 3 Linien im Tessin angetretene EHC Basel verlor gegen den HC Biasca vor 85 Zuschauer mit 7:3 (2:0;3:3;2:0).

      Wie bereits in Mulhouse stand die mit nur 3 Linien angetretenen Basler Defensive vor Damian Osterwalder zunächst sicher. Biasca kam ausser einem Schuss an die Torumrandung kaum zu Chancen. Basel kassierte dann durch den sehr einseitig pfeifenden Schiedsrichter viel zu viele Strafen und zum Ende des Drittels folglich zwei Tore.

      Das Mitteldrittel begann so unglücklich wie das Erste geendet hat. Kaum eine Minute gespielt, schon stand es 3:0 für die Tessiner.
      Mitte des Drittels dann ein "Trippelschlag" mit Toren von Morand, Spreyermann und Malicek zum Ausgleich. Die Freude währte jedoch nicht lange. Wieder konnte Biasca ein Strafe der Basler zum 4:3 ausnutzen und kurz vor Ende des Mitteldrittel den Vorsprung auch noch zum 5:3 ausbauen.

      Im Schlussdrittel kam dann Basel während einer "zu seltenen" Überzahlsituation zu mehreren Chancen für den Anschlusstreffer. Das Tor fiel dann jedoch auf Basler Seite, mit dem Schlittschuh erzielt. Schiedsrichter Adrian Oggier gab den Treffer zum 6:3 trotzdem und überstimmte dabei auch seine Linienrichter. Beim Tor zum 7:3 Schlussresultat sah dann für einmal auch Osterwalder unglücklich aus.

      Unser ersatzgeschwächte EHC kämpfte heute tapfer gegen eine aus mehreren Nationalliga-Spieler gespickte Tessiner Mannschaft (Guerra, Balerna, Merlini, Incir, Zanetti) sowie leider auch gegen teils nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen.

      Das nächste Spiel bestreitet der EHC Basel am Samstag 5. September um 19:30 Uhr gegen den EHC Freiburg. Die LPBS treffen sich um 15:20 Uhr beim Badischen Bahnhof, sodass noch genügend Zeit für einen Stadtbummel in Freiburg bleibt.

      PS: Vielen Dank an Claudio Roth für die Infos direkt vom Spiel in Biasca

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      In seinem vorletzten Testspiel vor dem Meisterschaftsstart am 19. September in Aarau verlor der EHC Basel gegen den DEL2 Club EHC Freiburg vor 904 Zuschauern mit 4:0 (2:0;1:0;1:0).

      Der EHC Basel musste in diesem Spiel unter anderem auf die verletzten Topscorer Remo Hunziker und Mattia Di Biase sowie Nicola Di Santo verzichten. Dafür gab höchst erfreulich Cyrill Voegelin nach sehr langer Verletzungspause sein Comeback. Zudem spielten die Try-out Spieler Tamas Rosztocsil und Michael Schmerda.

      Basel begann durchaus engagiert die Partie und hatte bereits nach einigen Sekunden eine Möglichkeit um in Führung zu gehen. In einer ersten Überzahlsituation zielte dann Rony Spreyermann zu genau und traf nur den Pfosten.

      Die in der zweithöchsten Liga spielenden Deutschen kamen erst nach etwa 11 Minuten Spielzeit zu einer ersten Druckphase.
      Nach einer Strafe gegen Malicek traf dann Freiburg zur 1:0 Führung. 3 Minuten vor Ende des Drittels konnte ein Freiburger ohne grosse Basler Gegenwehr vor Osterwalder hindurchlaufen und das 2:0 erzielen. Kurz vor Ende des Drittels bekam Basel die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu agieren. Leider funktionierte das Powerplay wie auch bei den anderen Überzahlsituationen nicht wie gewünscht, sodass man mit einem 0:2 Rückstand in die Pause gehen musste.

      Zu Beginn des Mitteldrittels war Basel bemüht, schnellstmöglichst den Anschlusstreffer zu erzielen. Die Angriffsbemühungen wurden jedoch nicht belohnt. Im Gegenteil. Nach 8 Minuten im Mitteldrittel erhöhten die Wölfe durch einen Konter auf 3:0. Die zweite Hälfte des Mitteldrittels gehörte dann wieder den Deutschen, die aber mehrere Möglichkeiten ungenutzt liessen, um das Score weiter zu erhöhen.

      Das Schlussdrittel begann mit einem Blitzstart des EHC Freiburg und einem Buebetrickli zum 4:0.
      Aufregung dann "auf der Spielerbank", als es zu Niklichkeiten kam. Malicek lief dann aufs Eis, zog die Handschuhe aus, versuchte seinen Kontrahenten zum Boxkampf zu animieren und musste schlussendlich durch Captain Schäublin beruhigt und vom Eis begleitet werden - Bierdusche inklusive... Nach Beratung der Schiedsrichter durfte auch Jonas Zinkl und drei Freiburger das Eis für die restliche Spieldauer verlassen. Ursprung für dies Strafenflut dürfte eine Situation gewesen sein, die sich einige Minuten vorher zugetragen hatte. David Malicek liess einen Freiburger Spieler auflaufen. Was anschliessend mit Trash-Talk begann hörte später mit den Faustschlägen und Spieldauerstrafen auf.

      In der Folge passierte nicht mehr viel. Trotz der klaren Niederlage kann man unseren Spielern im kämpferischen Bereich keinen Vorwurf machen. Verbesserungswürdig ist die Effizienz vor dem gegnerischen Tor sowie das Powerplay. Mithelfen dabei könnten die verletzten Hunziker und Di Biase. Hoffen wir, dass sie bald wieder gesund werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      Sein letztes Testspiel vor dem Beginn der Meisterschaft gegen die Argovia Stars am 19. September in Aarau verlor der EHC Basel auswärts gegen den EHC Frauenfeld vor 80 Zuschauer in einer ausgeglichenen Partie mit 4:3 (1:0;1:3;2:0).

      Mit dem EHC Frauenfeld wurde ein Testspielgegner aus der 1.Liga Ost ausgewählt, der sich auf Augenhöhe mit unserer Mannschaft befindet. So beendeten die Thurgauer letzte Saison die Qualifikationsrunde auf dem 6. Platz und schieden in den Play Off gegen Chur mit 0:3 aus.

      Heute Abend führte Cyrill Voegelin die Mannschaft als Captain aufs Eis. Dank den vielen aufgebotenen Elite B Junioren konnte Trainer Salmik trotz vielen verletzten Spielern vier Sturmlinien aufstellen.

      Im 1. Drittel waren die Angriffsbemühungen der Basler zumeist Stückwerk. Das Aufbauspiel funktionierte nicht. Torchancen waren entsprechend Mangelware. Da hatte Damian Osterwalder schon etwas mehr zu tun. Frauenfeld wirkte in dieser Phase spritziger und präziser in ihren Aktionen. Es brauchte jedoch einen unhaltbar abgelenkten Schuss von Timo Brauchli 37 Sekunden vor Ende des 1. Drittels, um Osterwalder zu bezwingen.

      Als nach rund 3 Minuten im 2. Drittel Roman Heitzmann Damian Osterwalder mit einem Flachschuss zum 2:0 bezwang, schwand die Hoffnung auf einen erfolgreichen Abend.

      Der Anschlusstreffer durch Cedric Lanz wieder rund 3 Minuten später war dann wie ein Weckruf für Basel. Von nun an waren Kopf und Beine plötzlich wacher. Der Gegner wurde energischer gestört, die Passkombinationen funktionierten besser. Ein Angriff nach dem anderen rollte nun auf das Ostschweizer Tor. Der Ausgleich war nun eine Frage der Zeit. Begünstigt durch eine Strafe gegen Frauenfeld gelang dann der verdiente Ausgleich durch einen Ablenker von Cyrill Voegelin. Kurz darauf kehrte Rony Spreyermann mit seinem Abstaubertor zum 2:3 das Spiel.

      Doch das Schlussdrittel begann für den EHC unglücklich. Eine Strafe gegen Pascal Mäder konnte Timo Brauchli mit seinem 2. Tor zum 3:3 Ausgleich ausnutzen. Heitzmann brachte dann ebenfalls mit seinem 2. Tor die Thurgauer durch einen Konter wieder in Führung. Cyrill Voegelin hatte dann die Möglichkeit auszugleichen, der Pfosten stand jedoch im Weg. Kurz vor Schluss kam Basel in Unterzahl noch zu zwei Chancen. Es sollte jedoch nicht sein.

      Es bleibt nun etwas mehr als eine Woche, um sich auf das erste Meisterschaftsspiel vorzubereiten. Wir hoffen, dass die Mannschaft dies Zeit nutzen wird, um top vorbereitet zu sein.
      Das Warten hat endlich ein Ende. Auch für den EHC Basel begann heute in Aarau gegen die Argovia Stars die Eishockey-Saison 2015/2016.

      Dabei verlor der EHC Basel in einer guten, spannenden und bis über den Spielschluss hinaus (Total 103 Strafminuten) emotionalen Partie vor 272 Zuschauer mit 4:3 (1:2;1:1:2:0)

      Ohne die verletzten Remo Hunziker, Nicola Di Santo, Mattia Di Biase und auch ohne Neuzugang Michael Schmerda (noch fehlende internationale Lizenz) musste der EHC den Saisonstart bestreiten.

      Bereits nach anderthalb Minuten bot sich den Aarauern die Chance durch einen Penalty in Führung zu gehen. Damian Osterwalder konnte glücklicherweise parieren. Sonst wussten die Basler durchaus zu gefallen. Sie erarbeiteten sich Chancen und hielten auch kämpferisch dagegen. Der Einsatz wurde belohnt. Alessio Guantario konnte nach 5 Minuten Spielzeit einen Abraller von Simon Meyer zur Führung verwerten. Nur eine Minute später doppelte Joshua Schnellmann im Fallen zum 0:2 nach. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Argovia Stars versuchten ihr Glück mit Weitschüssen, während die Basler durch teils schöne Kombinationen zu Chancen kamen. Ein Schuss von der blauen Linie durch Freund und Feind durch Lukas Leuenberger sorgte dann auch für den Anschlusstreffer. Der Torschütze zeigte sich jedoch dann unsportlich, als er sein Tor gesternreich Richtung Basler Spielerbank feierte.

      Im Mitteldrittel fand das flotte Spiel seine Fortsetzung. Die Mannschaften schenkten sich nichts.
      Die erste Strafe gegen den Heimclub konnte Basel ausnutzen. Ein schönes Powerplay schloss Alessio Guantario mit seinem 2. Tor zum 3:1 ab. Unglücklich die Situation, welche zum 2:3 Anschlusstreffer führte. Ein laute heftige Bemerkung von Trainer Salmik gegenüber einem seiner Spieler empfand der Schiedsrichter als Kritik an seiner Person, was eine Bankstrafe zur Folge hatte. Diese Überzahlsituation konnte Samuel Rechsteiner durch einen Art Flatterschuss über die Schultern von Damian Osterwalder ausnutzen.

      Das Schlussdrittel versprach angesichts des knappen Resultats Spannung. Wunderbare Paraden von Osterwalder verhinderten den Ausgleich. Aber auch die Basler kamen zu Ihren Möglichkeiten. So wog das Spiel hin und her. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Unsere junge Mannschaft kämpfte, warf sich in Schüsse und Torhüter Osterwalder war ein sicherer Halt. 6 Minuten vorf Schluss setzte Schiedsrichter Sébastien Derada zuerst Pascal Mäder (richtig) und wenig später David Malicek (fraglich) auf die Stafbank. Diese Strafen brachten dann die Wende im Spiel. Zunächst parierte Osterwalder mehrmals, dann half der Pfosten, doch gegen Boris Nehers Ausgleich war dann auch unser Torhüter geschlagen. 3 Sekunden vor Ende der Strafzeit gelang dann noch Roman Unerluggauer erstmals der Führungstreffer für die Aarauer.

      Die Chance zum Ausgleich bot den Baslern kurz vor Schluss durch eine 5-Minuten-Strafe gegen Silvano Renggli, der Cyrill Voegelin mit dem Stock im Gesicht traf. Zu Ausgleichschancen kam der EHC Basel dann leider nicht mehr.

      Die Enttäuschung über die Niederlage sass entsprechend tief. Gegenseiteige Provokationen führten somit nach den Spiel zu Faustkämpfen, was auf Basler Seite zu je zwei Speildauerdisziplinarstrafen gegen Leandro Gfeller und David Malicek führte.

      Der durch viele Verletzten geplagte EHC zeigte heute trotz der Niederlage ein gutes Spiel und hätte den Sieg auch verdient gehabt. Teilweise unnötige Strafen sorgten jedoch dafür, dass die Punkte in Aarau geblieben sind. Auf diese Leistung von heute lässt sich jedoch aufbauen.

      Die erste Chance dazu bietet sich am nächsten Samstag, 26. September um 17:30 Uhr in Basel gegen Adelboden. Aufgrund der doppelten Disziplinarstrafen muss diese Spiel ohne das Duo Gfeller/Malicek bestritten werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      Der EHC Basel verlor gegen den EHC Adelboden vor 766 Zuschauer unnötig mit 2:4 (1:2;0:0;1:2)Gerade rechtzeitig zum 1.Heimspiel meldeten sich die zuvor verletzten Mattia Di Biase und Nicola Di Santo auf dem Eis zurück. Zudem gab auch Michael Schmerda sein Debut beim EHC Basel in einem Ernstkampf. Neben den verletzten Jaromir Fritz und Remo Hunziker fehlte auch David Malicek aufgrund seiner Sperre. Für Ihn spielte Joshua Schnellmann in der Verteidigung. Bei dem vom Partnerteam Olten an den EHC abgegebenen Paolo Morini ist die Lizenz noch nicht eingetroffen.

      Adelboden zeigte sich als der erwartet unbequeme Gegner. Die Berner zeigten bereits bei Beginn der Partie ein paar gute Angriffe und kamen nicht unverdient zum 0:1, als Terence Roth einen Abpraller in Osterwalders Tor versenkte. Der EHC Basel war sofort bemüht, den Rückstand zu korrigieren. Die Passgenauigkeit liess jedoch zu wünschen übrig. So war immer ein Berner Stock dazwischen. Unnötig dann das 0:2 für Adelboden, als man in Unterzahl versuchte, den Puck aus dem eigenen Drittel herauszuspielen aber am Gegner hängen blieb. Raphael Hürzeler bedankte sich dafür. Die Angriffsbemühungen der Basler wurden dann doch noch mit dem Anschlusstreffer belohnt. Simon Meyer lenkte zwei Minuten vor Drittelsende ein Schuss von Joshua Schnellman zum 1:2 ab.

      Das 2.Drittel begann zunächst ausgeglichen. Die Basler konnten zweimal in Überzahl spielen, ohne sich jedoch Chancen zu erarbeiten. Man hatte dann sogar Glück, als Osterwalder nach einem Fehler von Schnellmann einen Big Save zeigte. Dann begann eine starke Basler Phase. Das Tempo wurde erhöht, man erhöhte den Druck auf die Gegenspieler. Es wurden in der Folge mehrere teils hundertprozentige herausgearbeitet. Doch die fehlende Effizienz vor dem Tor oder der starke Torhüter Stephan Küenzi verhinderte den Ausgleich. So blieb das Mitteldrittel torlos,

      Im Schlussdrittel versuchte Basel das Tempo hoch zu halten. Aber die ungenauen Zuspiele ermöglichten den Bernen immer wieder zu kontern. Ein solcher führte dann auch zum 1:3. Pascal Mäder reagierte dabei etwas zu spät und konnte Bruno Marcon nicht mehr am Torschuss hindern. Der Anschlusstreffer von Michael Schmerda 6 Minuten vor Schluss läutete dann eine spannende Schlussphase ein. Basel kam zu weiteren Chancen ohne jedoch zu reüssieren. Nachdem ein weiterer Konter der Adelbodner durch einen Basler Verteidiger korrekt unterbunden werden konnte, wertete Schiedsrichter Michael Weber diesen Einsatz als Penalty, welcher Damian Osterwalder halten konnte. Als Peter Salmik Sekunden vor Schluss einen 6. Feldspieler für seinen Torhüter einwechselte, traf dann noch David Maurer zum 2:4 Schlussresultat ins leere Tor.

      Der EHC Basel verpasste es im Mitteldrittel die Partie in seine Richtung zu lenken. Zudem sorgten immer wieder ungenaue Zuspiele im Spielaufbau zu Kontermöglichkeiten der Adelbodner und schlussendlich auch zu diesem für Basel ärgerlichen und unnötigen Schlussresultat.

      Die Mannschaft hat nun eine Woche Zeit die richtigen Schlüsse aus diesem Spiel zu ziehen. Insbesondere das Powerplay muss verbessert werden. Das nächste Spiel findet am Samstag, 3. Oktober um 20:00 Uhr in Thun statt.
      Der EHC Basel KLH gewann gegen den EHC Thun vor 313 Zuschauern (davon ca. 40 aus Basel) den ersten Punkt in dieser Saison, verlor aber das Spiel nach Penaltyschiessen mit 3:2 (1:0;0:1;1:1;1:0).

      Ohne Punkte, Leandro Gfeller und David Malicek im Gepäck war man gespannt, wie die Mannschaft sich in Thun verkaufen wird.

      Der EHC trat heute zum ersten Mal mit dem 20jährigen Italiener Paolo Morini an, der letzte Saison für die Elite A Junioren des HC Lugano in 43 Spielen 44 Punkte realisierte.

      Die zu Beginn der Partie leichten Thuner Vorteile konnte Pascal Leist (4:42) zum 1:0 ausnutzen. In der Folge war das Spiel ausgeglichen. Basel war technisch etwas besser und flinker in ihren Aktionen, die Berner Oberländer waren dafür gegen die jungen Baslern körperlich im Vorteil.

      Das Mitteldrittel war geprägt von vielen Strafen, wobei einige Entscheide von Schiri Balz Jung zumindest hinterfragt werden dürften. Das Boxplay funktionierte heute jedoch gut. Falls nötig hielt Damian Osterwalder den EHC mit guten Paraden im Spiel. Besser machte es Captain Cyrill Voegelin, der ein Powerplay für Basel zum 1:1 Ausgleich nutzte (33:26).

      Weniger erfreulich war eine andere Szene. Der Thuner Stefan Keller prallte unglücklich in die Bande und musste abtransportiert werden. Wir wünschen an dieser Stelle gute Genesung.

      Unglücklicher Beginn des Schlussdrittel. Fabian Boss brachte Thun 2:1 in Führung (42:11). Unser EHC reagierte vorbildlich auf den abermaligen Rückstand und konnte durch Alessio Guantario zum 2:2 ausgleichen (45:35). Anschliessend wurde das Spiel intensiver. Es ging hin und her mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Kurz vor Schluss musste Basel dann nochmals zittern, als Schnellmann wegen angeblichen Spielverzögerung eine 2-Min.Strafe erhielt. Die Basler konnten dann jedoch den ersten Punktgewinn in dieser Saison sichern.

      In der Verlängerung waren 20 Sekunden gespielt, als die angereisten Basler Fans jubelten. Der Schiedsrichter annullierte jedoch den Treffer. Unsere Spieler versuchten dann nochmals alles, waren die überlegene Mannschaft in der Verlängerung, ein Treffer gelang jedoch leider nicht mehr. Im Penaltyschiessen waren die Thuner die glücklichere Mannschaft, als der 6. Penalty der Berner erstmals bei Osterwalder einschlug.

      Gemäss unserem "Reporter vor Ort" Claudio Roth (vielen Dank für die Infos!) war dies das bisher beste Spiel des EHC Basel in dieser Saison und der Punktgewinn hochverdient. Wille, Kampf und Zusammenhalt ist da. Man habe heute eine Mannschaft gesehen auf die man stolz sein kann. Um sich weiter zu verbessern, bedarf es nun jedoch noch Zugänge in der Verteidigung und vorne einen Knipser wie Remo Hunziker, der hoffentlich bald zurückkehren wird.
      Ein glückloser EHC Basel verlor gegen den nun weiterhin verlustpunktlosen SC Lyss vor 684 "geduldigen" Zuschauern mit 2:4 (1:3;1:0;0:1).

      Das Spiel begann aus Sicherheitsgründen 105 Minuten später, da hinter dem Tor der Brüglingerkurve "weiches Eis" festgestellt wurde! Nach seiner Verletzung erstmals diese Saison zum Einsatz kam der letztjährige Basler Topscorer Remo Hunziker.Der EHC begann courargiert. Nach einer überstandenen Strafe gegen Zinkl war es jedoch Lyss, das mit seiner ersten Möglichkeit durch Florian Jöhl in Führung ging (6:34). Bruno Blatter erhöhte im Powerplay zum 0:2 (11:43). Die Doppelführung für die Berner war doch eher schmeichelhaft, waren es doch die Basler, welche mehr vom Spiel und die besseren Tormöglichkeiten hatten. Doch Torhüter Andrin Vock und Unvermögen vor dem gegnerischen Tor verhinderten vorerst den Anschlusstreffer. Erst Eric Cederbaum gelang dieser im Powerplay (17:59). Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Durch einen Konter gelang Florin Gerber das 1:3.Tor für seine an diesem Abend sehr effiziente Mannschaft (18:51).

      Das Mitteldrittel konnte nicht mehr ganz die Attraktivität des Startdrittel erreichen. Die Berner versuchten den Vorsprung zu verwalten und machten die Räume eng. Viele Unterbrüche ließen zudem kein Spielfluss aufkommen. Als die Zuschauer sich schon auf ein torloses Drittel einstellen, schoss Eric Cederbaum von der blauen Linie einfach mal aufs Tor und traf dabei mit seinem 3. Saisontor wunderschön ins hohe Eck zum 2:3 (38:51).

      Im Schlussdrittel zeigte der EHC Basel einen Angriff nach dem anderen und hatte Möglichkeiten zum Ausgleuch praktisch im Halbminutentakt. Wie bereits im ersten Drittel ließ dies Mannschaft jedoch die Effizienz vermissen. Um den Druck der Basler zu brechen, war der Berner Headcoach Patrick Glanzmann gezwungen sein Timeout zu nehmen. Dies nützte offenbar. Kurz darauf nutzte Lyss einer der spärlichen Gegenangriffe zum Entsetzten aller Basler Zuschauer mit dem gefühlten 4. Torschuss zum 2:4 durch Florin Gerber (50:11). Auch nach diesem abermaligen Rückschlag gaben unsere Spieler nicht auf, das Glück war jedoch an diesem Abend nicht auf unserer Seite.

      Die Zuschauer verabschiedeten unsere Mannschaft mit einem warmen Applaus. Ein Zeichen, dass man durchaus einverstanden mit der Leistung war. Leider kann man damit nichts kaufen - aber Mut und Motivation tanken für die nächsten Spiele. Hopp EHC!Von meinem iPad gesendet

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      Basel wartet weiter auf den 1.Saisonsieg

      Der EHC Basel verlor gegen den Tabellenzweiten EHC Burgdorf vor 583 Zuschauer nach einer Vier-Tore-Führung mit 4:7 (3:0;1:5;0:2).

      Am Anfang der Partie merkte man den Baslern an, dass sie in der bisherigen Saison noch kein Erfolgserlebnis feiern konnten. Man agierte sehr vorsichtig und unsicher. Burgdorf hatte die grösseren Spielanteile und die ersten, aber nicht zwingenden Mögichkeiten. Mit der ersten Torchance für unseren EHC nach 5 Minuten wurde man dann etwas mutiger. Dies wurde mit einem Doppelschlag belohnt. Die Biase mit einem schönen Schuss (6:51) und Rony Spreyermann ins hohe Eck nach Pass die Santo (7:16) brachte den EHC Basel überraschend 2:0 in Führung und zwang Burgdorfs Headcoach Patric Wirth somit bereits sein Timeout zu nehmen. Die Burgdorfer blieben jedoch gefährlich, insbesondere durch die schnellen Gegenangriffe. Da kamen sie teilweise zu einfach mit ein, zwei Pässen hinter die Basler Stürmer. Etwas Glück beanspruchte man, als Burgdorf zweimal nur die Toumrandung traf. Unsere Spieler ihrerseits haben gut erkannt, dass Torhüter Mike Schmoker, insbesondere bei Weitschüssen, unsicher wirkte. So schossen sie aus allen Lagen. Dies wurde dann ein weiteres Mal belohnt, als Alessio Guantario schön ins hohe Eck zum 3:0 traf.

      Das zweite Drittel begann Burgdorf dann mit einem Torhüterwechsel. Für Mike Schmoker kam Silvan Delb aufs Eis. Trotzdem begann das 2. Drittel für die Basler so erfreulich, wie das Erste aufgehört hatte. Cyrill Voegelin nutzte ein Poweplay zum 4:0. Wer nun geglaubt hatte, das Spiel sei gelaufen, der hat nicht mit Nicollo Mombelli gerechnet. Zuerst traf er in Ueberzahl (24:15), dann nach einem schönen Querpass (28:42) und brachte den Burgdorf damit die Hoffnung zurück. Zudem ware man nun mit den Gegenangriffen nicht mehr so effizient wie noch im Startdrittel. Nach einem weiteren Berner Pfostenschuss sah Goalie Osterwalder beim 3:4 Anschluss durch Thierry Brunner (30:19) nicht glücklich aus. Es kam jedoch noch schlimmer. In Überzahl verursachte man einen Penalty, den abermals Mobelli zum Ausgleich werwertete (36:36). Peter Salmik nahm dann auch sein Timeout, was jedoch nicht den gewünschten Effekt brachte. Da alle "schlechten" Dinge Drei sind, ging der Puck 16 Sekunden vor Drittelsende nach einer Strafe gegen Oli Schäublin (2+10, Check von hinten) vom Schlittschuh Cedric Cederbaums zum erstmaligen Führungstreffer der Burgdorfer zum 4:5 (59:44) ins Tor.

      Wer im Schlussdrittel auf einen stürmenden EHC Basel wartete, wurde zunächst enttäuscht. Es waren die Emmentaler die nun die Partie kontrollierten und zum vorentscheidenden 4:6 durch Oliver Lüdi trafen (44:36). Unsere Farben waren nun geschockt, rafften sich jedoch nochmals für die letzten 10 Minuten auf und versuchten nochmals alles. Leider verstrickten sich die Spieler dabei jedoch zu oft in Einzelaktionen. Nun kam aber auch noch Pech hinzu, als 5 Minuten vor Schluss ein Tor für Basel nicht gegeben wurde. Eine weitere Chance, als Basel 3 Minuten vor Schluss zuerst 5 gegen 3 und dann 6 gegen 4 spielen konnte, wurde nicht genutzt. Das 4:7 Schlussresultat durch Patrick Bandiera fiel dann noch ins leere Tor (59:39).

      Die Basler warten nun weiter auf ein Erfolgserlebnis, das für das Selbstvertrauen nun dringend nötig wäre. Die Spieler müssen sich nun am guten 1. Drittel orientieren, wo einfaches geradliniges Hockey geboten wurde. Bereits nächsten Dienstag um 20:15h zu Hause in der Arena gegen Unterseen-Interlaken kann dies unter Beweis gestellt werden.
      Ein glückloser EHC Basel verliert nach Penaltyschiessen.
      Der EHC Basel verlor gegen den SC Unterseen-Interlaken vor nur 346 Zuschauer mit 3:4 n.P (2:0;0:2;1:1;0:1) und verschenkte damit weitere zwei Punkte.

      Unser EHC startete wie gewünscht in die Partie. Cyrill Voegelin schob den Puck nach einer schönen Aktion von Oli Schäublin, welcher sein 400. Spiel für den EHC Basel bestreitete und Nicola Di Santo ins leere Tor zur Führung (2:54). Basel machte weiter Druck und zeigte schöne Angriffe. Dies wurde dann mit dem 1. Powerplay belohnt. Mattia Di Biase traf nach schöner Kombination auf Zuspiel von Voegelin/Hunziker zum verdienten 2:0 (7:26). in der Folge wurde das Spiel ausgeglichener. Basel überstand dabei beide Unterzahlsituationen und verteidigte somit den Zweitorevorsprung in die Drittelspause.

      Dieser Vorsprung hielt jedoch nicht lange. Swen Kohler verkürzte im Powerplay nach einer unnötigen Strafe von Pascal Mäder zum 2:1 (22:44). Unser EHC zeigte sich unbeeindruckt und versuchte weiter Druck zu machen. Das Niveau des Startdrittels konnte man dabei aber nicht mehr ganz erreichen. Es waren dann jedoch die Berner Oberländer, welche durch Kevin Rohrbach den Ausgleich erzielen konnten (35:12).

      Pech für Basel im Schlussdrittel als Schiedsrichter Niklaus Kiener den Führungstreffer der Basler aberkennt. Auch sonst waren Spieler wie Zuschauer mit den Entscheidungen des Schiedsrichter-Trios nicht immer gleicher Meinung. Die Basler suchten nun weiter unbeeindruckt den Torerfolg. Doch wie schon im Mitteldrittel war es Unterseen-Interlaken, welche einen der wenigen Gegenangriffe in einen Torerfolg zum vermeintlichen Führungstreffer ummünzen konnten (David Fuchser, 55:47). Der EHC reagierte jedoch vorzüglich und schoss durch Alessio Guantario den hochverdienten Ausgleich auf Pass von Schmerda 57:02). Abermals Pech 3 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit, als Voegelin nur den (Innen)-Pfosten traf.

      Die Verlängerung konnte Basel zweimal in Überzahl bestreiten. Da kein Tor daraus resultierte, musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Der 14. Versuch sorgte dann für den Siegtreffer der Gäste.

      Der EHC Basel wartet somit weiterhin auf den ersten Sieg in dieser Saison. Bisher war Basel in jedem Spiel zumindest ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Die Punkte gingen jedoch meistens an den Gegner. Die Mannschaft braucht jetzt unbedingt ein Erfolgserlebnis. Dazu muss sie weiterhin kämpfen, positiv denken und damit das Wettkampfglück auf ihre Seite ziehen.
      1. Saisonsieg für den EHC Basel

      Vor 448 Zuschauern gewann der EHC Basel gegen den EHC Wiki-Münsingen nach einer tollen kämpferischen Leistung verdient mit 4:1 (0:0; 2:1; 2:0).

      Unsere Mannschaft musste an diesem Abend auf Mattia die Biase aus familiären Gründen verzichten. Dafür lief Thomas Keller mit einer B-Lizenz an alter Wirkungsstätte auf. Für Di Biase stellte Salmik Schmerda zwischen Hunziker und Voegelin in die 1. Sturmlinie.Das Startdrittel verlief ausgeglichen. Es gab wenig Spielunterbrüche, aber kaum flüssige und sehenswerte Aktionen. Beide Mannschaften hatten 3-4 Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Auf Basler Seite verpassten Hunziker und Keller gute Möglichkeiten. Auf der anderen Seite hatte Basel bei einem Berner Schuss an die Torumrandung Glück.

      Im zweiten Drittel startete Basel druckvoll und kam zu ersten Chancen. Das 1. Tor gelang jedoch dem Vize-Meister der letzten Meisterschaft in ihrem 1. Powerplay durch Dario Walther (27:18). Kurz darauf hatte auch unser EHC die Möglichkeit in Überzahl zu agieren und nutzte sie. Das Nachwuchstalent Eric Cederbaum traf mit seinem 3. Saisontor zum Ausgleich (29:27). Der Ausgleich gab den Baslern sichtlich Mumm. Man hatte das Gefühl, die Mannschaft schaltete nun zwei Gänge höher. Eine Torchance nach der anderen konnte herausgespielt werden. Doch erst Cyrill Voegelin gelang der verdiente Führungstreffer zum 2:1 (36:32).

      Im Schlussdrittel verstärkte Wiki nun den Druck auf das Tor von Osterwalder. Dieser stand jedoch wie eine Wand (inkl. Big Save in Unterzahl) im Tor. Besser machte es Ronny Spreyermann, der einen Konter schön mit einem Backhandschuss zum 3:1 abschloss (48:54). Die Spannung blieb jedoch erhalten, da die Berner weiter nicht aufgaben. Aber auch Basel blieb gefährlich und kam weiter zu ihren Möglichkeiten. Im Gegensatz zu den vergangenen Partien war man nun jedoch sehr effizient. Cédric Lanz entschied die Partie mit einem schönen Treffer zum 4:1 (57:52).

      Im Gegensatz zu den vergangenen Partien kam auch die 4. Sturmlinie zu ihren Einsätzen. Insbesondere gegen Schluss könnte dies mit ein Grund gewesen sein, dass unsere Toplinien dagegenhalten und die Entscheidung herbeiführen konnten.Das Comeback von Thomas Keller tat der Mannschaft sichtlich gut. Zudem hatte Damian Osterwalder einen guten Tag und Eric Cederbaum wurde hochverdient als "Besttplayer" ausgezeichnet.

      Zusammenfassend kann gesagt werden: Sieg gewollt und erkämpft, Selbstvertrauen getankt.
      Pflichtsieg

      Vor 50 Zuschauern gewann der EHC Basel in Worb gegen den Tabellenletzten EHC Belp zum Schluss klar mit 1:8 (0:2;0:1;1:5).

      Durch die verletzungsbedingte Abwesenheit von Pascal Mäder wurde Michael Schmerda von Peter Salmik in der Verteidigung aufgestellt. Thomas Keller war nicht nach Worb mitgereist.

      Der EHC Basel war wie erwartet anfangs die spielbestimmende Mannschaft. Klare Torchancen blieben zunächst jedoch aus, obwohl sich Belps Torwart Eggimann nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen durfte. Die Berner blieben aber nach Puckeroberung mehrmals mit genauen langen Pässen hinter den Rücken unserer Verteidiger gefährlich. So musste Stümer Remo Hunziker nach 4 Minuten in extremis retten, als ein Belper alleine auf Osterwalder zulief. 30 Sekunden vor Drittelsende verhinderte der Pfosten den Ausgleich durch den EHC Belp. Zuvor hatte Alessio Guantario Basel verdient in Führung gebracht (14:00). Besser als der Berner Stürmer machte es dann Topscorer Cyrill Voegelin, der mit einem wunderbaren Schuss mit der Pausensirene zum 0:2 traf. (20:00).

      Wer nun einen Sturmlauf der Basler erwartete, sah sich vorerst getäuscht. Belp hatte nun die besseren Chancen. Unvermögen und Osterwalder verhinderten den Anschlusstreffer. Es passte in diesem Drittel nicht viel zusammen. Fehlpässe am Laufaband. Irgend ein Berner Schlittschuh, Stock oder ein Körperteil war immer dazwischen. Mit Morinis 0:3 (33:46) war man in diesem Drittel zumindest effektiv. Offenbar war auch unser Trainer nicht sehr erfreut, was er bisher zu sehen bekam. Es soll in der Garderobe recht laut zugegangen sein...

      Mit dem Beginn des Schlussdrittels merkte man den Baslern an, dass sie nun die Entscheidung suchen wollten. Es war jedoch Belp, dass zum nicht unverdienten 1:3 durch Reto Übersax (43:29) kam. Der EHC reagierte jedoch umgehend und stellte die 3-Tore-Führung in Überzahl durch Simon Meyer (45:11)wieder her. Rony Spreyermann (49:05) erhöhte allein vor Belps Torhüter zum 1:5 und brach damit den Widerstand der Berner entgültig. Yves Morand doppelte Sekunden später zum 1:6 nach(49:56). Auch Remo Hunziker reihte sich mit dem 7. Basler Treffer unter die Torschützen. (53:13) und hatte anschliessend noch Pech mit einem Pfostenschuss. Der Schlusspunkt zum schön herausgespielten 1:8 setzte Paolo Morini mit seinem 2. Tor an diesem Abend (58:30).
      .
      Das klare Schlussresultat täuscht etwas. Die ersten zwei Drittel kam Basel überhaupt nicht ins Spiel. Die Berner waren in dieser Phase ein unbequemer Gegner. Im Schlussdrittel liess jedoch Kraft und Konzentration bei Belp nach, was die Basler zu nutzen wusten.

      Leider musste Nicola Di Santo nach einem Schlag an die Hüfte vom Eis geführt werden. Wir wünschen ihm gute Besserung und dass er uns bald wieder unterstützen kann.

      Sehr gute Schiedsrichterleistung (Matthias Stegmann) - muss auch mal erwähnt werden :-).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      Dezimierte Basler Mannschaft verliert gegen Brandis

      Vor 207 Zuschauer verlor der EHC Basel gegen den EHC Brandis in Hasle mit 5:1 (0:0;3:0;2:1)Trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von Cédric Lanz konnte der ersatzgeschwächte EHC Basel dank Verstärkungen aus dem Nachwuchs mit fünf Verteidigern und vier Sturmlinien antreten. Zusätzlich zu den bereits zu regelmässigen Einsätzen kommenden Nachwuchsspieler verstärkte Virgile Hagmann neu die Verteidigung. Flurin Willi ersetzte im Sturm den an diesem Abend für Olten spielenden Paolo Morini.

      Der EHC Brandis ist als einer der Favoriten in die Saison gestartet, tut sich aber wie unser Verein schwer in den Tritt zu kommen und die guten Trainingsleistungen auf das Spiel zu übertragen. Entsprechend war die Ausgangslage vor dem Spiel spannend.

      Die erste Möglichkeit der Partie hatte der EHC Brandis nach 3 Minuten. Damian Osterwalder parierte den Schuss aber mirakulös à la Sommer. Die Basler Spieler spielten im ersten Drittel sehr konzentriert und schirmten ihren Torhüter sehr gut ab. Zwar hatte Brandis mehr vom Spiel und auch mehr Torschüsse, die Basler hielten jedoch mit einer defensiv konzentrierten und kämpferischen Leistung dagegen. So endete das erste Drittel torlos.

      Im Mitteldrittel wurden die Basler etwas mutiger und kamen zunächst zu guten Chancen. Der erste Treffer gelang dann aber den Bernern. Nach einer (zu) harten Strafe gegen Hagman markierte Marco Blaser (29:36) im Powerplay das 1:0. Janik Holzer mit einem Doppelschlag (30:16 + 33:05) erhöhte zum 3:0. Grund genug für Peter Salmik sein Timout zu nehmen. Basel konnte sich nun wieder besser aus der Defensive lösen. Sekunden vor Schluss des Mitteldrittels fehlte nicht viel, um den Anschlusstreffer zu markien.

      Das Schlussdrittel gestaltete sich ausgeglichen. Während die Basler ihre Überzahlmöglichkeiten aber (noch) nicht nutzen konnten, machten es die Emmentaler besser und erhöhten durch Marco Blaser auf 4:0 (46:10). Das es im Überzahl doch noch klappen kann, bewies Cyrill Voegelin mit seinem Ehrentreffer zum 4:1 (51:05). Den Schlusspunkt setzte wieder Brandis mit dem 5:1 durch Sven Nägelin (59:04).

      Das Torschussverhältnis von 27:37 zeigt, dass der Sieg gegen Basel nicht unverdient war. Die dezimierte Verteidigung machte ihre Sache gut. Nach vorne fehlte wie so oft die letzte Entschlossenheit vor dem Tor. Und wenn es nicht so läuft, verstricken sich die Spieler zu oft in Einzelaktionen.

      Es bleibt zu hoffen, dass die kranken und verletzten Spieler bald wieder der Mannschaft helfen können und die in den nächsten Tagen dringend erwartete Verstärkung ebenfalls.
      Der EHC Basel gewann vor 583 Zuschauer ein packendes Eishockeyspiel gegen den EHC Zuchwil Regio verdient mit 5:4 (1:0; 1:2; 3:2). Acht der Neun Tore fielen während einer Powerplayphase.

      Basel begann heute mit einer anderen Aufstellung als üblich. In der Verteidigung feierte Dominik Schlegel sein Debüt und die Offensivabteilung wurde komplett verändert.
      Simon Meyer bildete neu die erste Sturmlinie mit Remo Hunziker und Cyril Voegelin. Die weiteren Linien: Di Biase, Keller, Guantario/ Morini, Morand, Spreyermann/ Lanz, Schmerda, Di Santo.

      Diese Massnahme schien sich auszuzahlen. Man zeigte gute Angriffe und hätte bereits nach zweieinhalb Minuten durch gute Chancen von Keller und Guantario führen müssen. Auch im Powerplay harmonierten die neu zusammengestellten Linien. Eine der zahlreichen Möglicheiten nutzte Simon Meyer dann endlich zur verdienten Führung (11:54). Die Solothurner hatten zwar auch ihre Möglichkeiten, so richtig gefährlich wurde es bei den gut verteidigenden Basler Mannschaft im ersten Abschnitt aber nicht. Im Gegenteil. Eine Doppelführung wäre durchaus verdient gewesen.

      Das Mitteldrittel begann schlecht für den EHC Basel. In Unterzahl kassierten sie den Ausgleich durch Marco Müller (21:23). Zuchwil versuchte gleich nachzulegen, Basel überstand aber die kleine Druckphase und nutzte in der Folge eine weitere Überzahlmöglichkeit zum abermaligen Führungstreffer durch Joshua Schnellmann (24:35). Die Führung hielt jedoch nicht lange. Ein weiteres Powerplaytor durch Remo Schlapbach (28:57) brachte den Ausgleich für Zuchwil. Das Spiel blieb weiterhin spannend, umkämpft und auf sehr gutem Niveau.

      Die beiden Mannschaften schenkten sich auch im Schlussdrittel nichts und begeisterten die Zuschauer. Zuerst war Basel am Drücker und hatte 3 Hochkaräther. Das Spiel wog hin und her. Dann verpasste Zuchwil 7 Minuten vor Schluss eine Hundertprozentige. Endlich fand Thomas Keller die Lücke bei Torhüter Thibaud Sauthier und traf zum 3:2 (54:13). Dann Strafe gegen Basel. Die Zuschauer ahnten bereits schlimmes. Das Tor schoss aber unser EHC. Remo Hunziker zog alleine auf das Tor von Zuchwil und schob den Puck zwischen den Beinen von Sauthier hindurch zum 4:2 (56:20). Wer nun glaubte, das Spiel sei damit entschieden, wurde getäuscht. Mit dem Ende der Strafzeit verkürzte Zuchwil durch Mirco Blumenthal zum 4:3 (56:57) und hielt damit die Spannung bis zum Schluss hoch. Als Basel durch einen Aussetzer von Zuchwils Kay Leuenberger in doppelter Überzahl agieren konnte, hat man offenbar nicht mit dem Energieanfall von Mirco Blumenthal gerechnet. Er lief zwischen drei Basler Spieler hindurch und schoss den Ausgleich (58:40).
      Das kann doch nicht wahr sein! Sollte abermals eine gute Leistung nicht belohnt werden? Das dachte offenbar auch unser Captain Cyril Voegelin und schoss zwei Sekunden vor Schluss seine Mannschaft zum hochverdienten und viel umjubelnden Sieg.

      Hitchcock hätte heute nicht besser Regie führen können. Die Zuschauer sahen ein tolles Eishockeyspiel, was alles beinhaltete, was diesen Sport so einzigartig macht. Das Wettkampfglück, was in den ersten Partien noch fehlte, scheint wieder da zu sein. Die Mannschaft glaubt an sich und wird durch diesen wichtigen Sieg weiterhin Selbstvertrauen tanken. Wir freuen uns schon auf die nächsten Spiele.
      Inputs Spielbericht von diversen BHV vor Ort.

      Basler Aufholjagd vorerst gestoppt

      Der EHC Basel verlor vor 142 Zuschauer im Berner Oberland gegen den EHC Adelboden unglücklich mit 4:3 (1:2; 2:0;1:1).

      Ohne die verletzten Mäder, Cederbaum, Zinkl und den abwesenden Morini, Fritz und Keller musste unser EHC im Feierabendstau den Weg ins Berner Oberland antreten. Der Elite B Junior Nicolai Gusset (normalerweise Stürmer) half dabei als 6. Verteidiger aus. Obwohl man aufgrund des Verkehrs erst rund eine Stunde vor Spielbeginn auf 1350m ü.M. angekommen war, zeigten sich die Basler gut aufgewärmt und bestimmten von Anfang an das Geschehen auf dem Eis.

      Bereits nach sechs Minuten nahm Cyrill Voegelin die Scheibe an der blauen Linie an sich und schloss den Alleingang zum 1:0 ab (6:38). Obwohl Basel die etwas bessere Mannschaft war, blieben die Berner durch ihre schnellen Vorstösse immer gefährlich. Einen solchen Vorstoss nutzte Nico Schmid zum schön herausgespielten 1:1 (09:30). Basel steckte den Ausgleich gut weg und drückte auf den Führungstreffer. Ein Abraller von Torhüter Stephan Küenzi konnte Kevin Asal dann zum 1:2 verwerten (13:49).

      Das zweite Drittel nahm Adelboden mit einem neuen Torhüter in Angriff. Melchior Lanz ersetzte Stephan Küenzi. Das Spiel der Basler war nun etwas zerfahren. Durch die Strafen von Di Biase (Behinderung) und C. Lanz (Crosscheck) konnte Adelboden zudem über eine Minute in doppelter Überzahl agieren. Dies nutzte Nico Schmid mit seinem zweiten Treffer zum abermaligen Ausgleich aus (27:39). Schiedsrichter Niklaus Kiener beordnete in der Folge weitere Basler Spieler auf die Strafbank. Eine dieser Überzahlsituationen konnte durch Bruno Marcon zum erstmaligen Führungstreffer für den EHC Adelboden ausgenutzt werden (37:24). Pech war, dass kurz zuvor vor dem Tor der Adelbodner ein klares Vergehen gegen einen Basler Spieler von Kiener ungeahndet blieb.

      Im Schlussdrittel wurden dann tatsächlich noch die ersten Strafen gegen die Berner ausgesprochen. Eine davon konnte Cyrill Voegelin zum Ausgleich nutzen (51:55). Die Freude währte jedoch nur kurz. 27 Sekunden später schoss Juri Burn seine Farben wieder in Führung (52:12). Wieder Sekunden später wurde ein Tor von Basel, wohl korrekterweise, aberkannt. In den Schlussminuten erhöhte Basel nochmals den Druck. Als 1:49Minuten vor Schluss eine Strafe gegen den Adelbodner Santschi ausgesprochen wurde, ersetzte Trainer Salmik Torhüter Damian Osterwalder durch einen 6. Feldspieler. Doch auch mit 6 gegen 4 Spieler gelang der Ausgleich nicht mehr.

      Damit blieb man diese Saison gegen Adelboden auch im 2. Spiel ohne Punktgewinn, obwohl man in beiden Spielen nicht schlechter war. Vielleicht fehlt gegen einen auf dem Papier gleichstarken oder schwächeren Gegner der unbändige Wille Siegen zu wollen oder in der Devensivarbeit einen Schritt mehr zu machen, so wie es die Mannschaft zum Beispiel im letzten Spiel gegen Zuchwil gezeigt hatte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      Dank Startfurioso zum Sieg

      Der EHC Basel gewann gegen die Argovia Stars vor 632 Zuschauer mit 3:1 (3:1;0:0;0:0)

      Die unrühmliche Niederlage im ersten Spiel der Saison gegen die Argovia Stars wollten die Spieler unbedingt ausmerzen und drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplätze einfahren. Entsprechend "heiss" ging man in die Partie.

      Bereits nach zweieinhalb Minuten war Eric Wittwer, Trainer der Argovia Stars, gezwungen ein Timeout zu nehmen. Denn da führte Basel bereits 2:0. Rony Spreyermann (0:49) und Remo Hunziker (2:36) waren präsent vor dem guten Torhüter Sandro Wehrli und konnten jeweils abstauben. Es war in den ersten 15 Minuten eindrücklich zu sehen, wie dominant Basel spielte. Sie liessen die Aarauer nicht zur Entfaltung kommen, machten Druck und schossen aus allen Lagen auf das Tor. Das 3:0 (12:47) von Justin Cueni war die logische Folge dieser Überlegenheit. Die erste Möglichkeit der Argovia Stars resultierte nach rund 14 Minuten und prompt konnte Roman Unterluggauer den Anschlusstreffer erzielen (14:05). Dieses Gegentor gab dann einen Knacks im Spiel von Basel.

      Im zweiten Abschnitt haben sich die Spieler um ex-Basler Pascal Wittwer besser auf unseren EHC eingestellt um kamen nun des Öfteren zu Möglichkeiten inkl. Lattenschuss. Zwar traf auch Basel den Pfosten, konnte jedoch nicht mehr an die Leistung der ersten 15 Minuten anknüpfen. Zu viele Fehlpässe im Spielaufbau schlichen sich ein. Dass das Mitteldrittel torlos blieb, war Damian Osterwalder zu verdanken, der mit der Pausensirene eine Glanzparade zeigte.

      Im Schlussdrittel versuchte unsere Mannschaft das Spiel zu stabilisieren. Man konzentrierte sich darauf, defensiv nicht viel zuzulassen. Die Center standen etwas tiefer und man beschränkte sich auf Konter. Da dies viel besser gelang als in einigen anderen engen Spielen, konnte der EHC den Vorsprung über die Zeit bringen und den erhofften Sieg verbuchen.

      Aus dem guten Kollektiv sind heute Abend neben Torhüter Damian Osterwalder, Bestplayer Rony Spreyermann sowie der nimmermüde und vorbildliche Kämpfer Yves Morand positiv aufgefallen.

      Durch diesen Sieg konnte man in der Rangliste die Aarauer überholen und steht nun mit 14 Punkten aus 12 Spielen auf Rang 9.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      EHC Basel bezwingt den Leader

      In einem spannenden und hochklassigen Spiel bezwang der EHC Basel den EHC Thun vor 437 Zuschauer mit 2:1 (0:0;1:1;1:0)

      Der EHC Basel musste heute ohne die verletzten Guantario, Mäder und Schmerda sowie ohne die kranken Morini und Fritz gegen den Tabellenführer antreten.

      Top Leistungen der beiden Torhüter Gregory Steiner und Damian Osterwalder, welche 28 beziehungsweise 29 Schüsse abwehrten, verhinderten mehr Tore in diesem sehr guten und ausgeglichenen Spiel.

      Nachdem das Startdrittel torlos endete, gingen die Thuner im Mitteldrittel durch Yves-Lucca Lorenz 0:1 in Führung (28:59). Kurz nach Beendigung des ersten Powerplay konnte Olivier Schäublin ausgleichen (35:01).

      Im ganzen Spiel musste Schiedsrichter Marco Diggelmann total nur 3x2 Strafminuten aussprechen. Die zweite Strafe gegen Thun ermöglichte Basel dann den schön herausgespielten Siegestreffer durch Joshua Schnellmann (55:50).

      Peter Salmik und Reto Waldmeier waren nach dem Spiel entsprechend zufrieden und sehr stolz auf die ganze Mannschaft. Insbesondere die jungen Spieler wie die Gebrüder Lanz und Justin Cueni hätten ihre Sache sehr gut gemacht.

      Durch diesen Sieg klettert unser EHC die Tabelle weiter nach oben und ist mit einem Spiel mehr aktuell auf dem 7. Tabellenrang.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()

      EHC Basel siegt auch gegen den SC Lyss - Osterwalder mit Shutout

      Der EHC Basel gewinnt dank einer disziplinierten und tollen kämpferischen Leistung vor 501 Zuschauer in Lyss mit 0:4 (0:1;0:2;0:1).

      In Lyss hat man im Vorbericht dieses Spiels durchaus registriert, dass die Formkurve unserer Mannschaft nach oben zeigt. Daher war man sehr gespannt, ob der EHC diesen Vorschusslorbeeren gerecht werden würde.

      Die Trainer Peter Salmik und Reto Waldmeier wollten an die Leistung gegen Thun anknüpfen und dabei ein positives Resultat mit einer sicheren Defensive erreichen. "Hinten sicher stehen, nichts zulassen und vorne kommt es dann von alleine", wie es Waldmeier vor dem Spiel ausdrückte.

      Seit langer Zeit konnten die Trainer wieder einmal 7 Verteidiger aufstellen, nachdem sich Pascal Mäder von seiner Verletzung zurückmeldete. Dafür agierte man nur mit drei Sturmlinien. Thomas Keller und Paolo Morini spielen für Rheinfelden bzw. Olten. Yves Morand ist krank und Michael Schmerda ist ebenso verletzt wie Alessio Guantario, der das Innenband und die Kapsel am Knie angerissen hat.

      Das Spiel begann sehr rassig und für Basel mit einem Erfolgserlebnis. Zuerst verpasste Cyrill Voegelin den Führingstreffer nach wenigen Sekunden Spielzeit. Kurze Zeit später traf dann aber Jonas Zinkl zum 0:1 (1:25). Lyss war ob dem Gegentreffer nicht geschockt und suchte sofort den Ausgleichstreffer. Dabei erwies sich Damian Osterwalder mal wieder als sicherer Rückhalt und liess die Berner mit seinen Paraden verzweifeln. Basel hatte in diese Phase teilweise Mühe sich aus dem eigenen Drittel herauszuspielen. Erst mit der ersten Strafe gegen Lyss nach rund 15 Minuten konnte sich unsere Mannschaft wieder etwas befreien und brachte die Führung somit in die erste Pause.

      Der Beginn des Mitteldrittel glich dem Ersten. Wieder war es Cyrill Voegelin, der mit der ersten Möglichkeit fast das 0:2 erzielen konnte. Kurz darauf erhöhte Nicola Di Santo mit "Buebetrickli" zum 0:2 (22:53). Wieder Voegelin hatte 13 Sekunden danach mit seinem Lattenknaller Pech. Es hätte damit bereits 0:3 stehen können. Trotz leichter Überlegenheit der Berner war die Fühung der Basler daher nicht unverdient. Es kam dann noch besser. Ein Schuss von Joshua Schnellmann lenkte Andrin Vock nach vorne zu Remo Hunziker ab, der mit einem Flachschuss das 0:3 erzielten konnte (28:14). Die Berner spielten in der Folge nach einer 2+2 Min.Strafe gegen Mäder 4 Minuten Powerplay. Aber der Torerfolg blieb Lyss auch im Überzahlspiel (Total 12 Minuten) heute Abend verwehrt.

      Im Schlussdrittel zeigte der SC Lyss gute Moral und erhöhte nochmals den Druck auf das Basler Gehäuse. Der Puck wollte jedoch einfach nicht rein. Aber auch Basel blieb mit ihren Gegenangriffen jederzeit gefährlich. Einmal traf Mattia die Biase den Pfosten, dann konnte Remo Hunziker alleine auf das Lysser Tor laufen. Doch erst Rony Spreyerman entschied die Partie mit dem 0:4 (45:20j durch einem Konter.

      Das Schussverhältnis von 41:25 zugunsten Lyss zeigt auf, wie stark heute Damian Osterwalder gehalten und somit auch den Shutout und die Wahl zum Bestplayer verdient hat.Auch die anderen Basler Spieler zeigten heute eine kämpferische und disziplinierte Leistung. Das Leben wurde dem SC Lyss sehr schwer gemacht. Immer war ein Basler Stock dazwischen, die Räume wurden sehr eng gemacht, die gegnerischen Spieler würden früh gestört und vorne war man sehr effizient.

      Also Zusammengefasst: Hinten sicher stehen, nichts zulassen und vorne kommt es dann von alleine... Von meinem iPad gesendet
      Der EHC Basel verlor gegen den EHC Burgdorf auswärts vor 296 Zuschauer mit 5:1 (2:0;0:0;3:1).

      Im Hinspiel in Basel gab es gegen Burgdorf eine empfindliche Niederlage. 4:0 führte man am 17.Oktober und verlor am Schluss noch 4:7. Sechs Wochen und sechs Basler Siege später standen sich diese Mannschaften wieder gegenüber.

      Im Gegensatz zum Spiel in Lyss vor einer Woche konnte Peter Salmik wieder auf Paolo Morini und Yves Morand zählen. Da Pascal Mäder als Center der 4. Linie eingesetzt wurde, konnte er somit wieder vier komplette Sturmlinien aufstellen.

      Basel begann sehr vorsichtig und überliess Burgdorf das Spieldiktat. Man merkte der Mannschaft an, dass sie die vergangene Woche aufgrund der Erotik Messe in der St. Jakob Arena nur ein Eistraining absolvierte. Durch diese Passivität fand man im ersten Abschnitt nicht in die Zweikämpfe und ins Spiel. Die Folge davon waren zwei ärgerliche Gegentore. Beim ersten Gegentreffer lenkte Niccolo Mombelli den Schuss von Christian Moser so ab, dass sich Osterwalder zwischen den Schonern erwischen lassen musste (5:26). Dem zweiten Gegentor gingen zwei Fehlpässe der Basler voraus. Robert Othmann bedankte sich für diese Unkonzentriertheiten (16:55). Die klarste Möglicheit zum Anschlusstreffer hatte Cyrill Voegelin zwei Minuten vor Drittelsende, als ihm fast ein Buebetrickli gelang.

      Im zweiten Drittel wurde Basel nun etwas mutiger und aggressiver. Man fand besser den Rhytmus und war nun die spielbestimmende Mannschaft. Die Berner kurvten nun nicht mehr so oft vor Osterwalder herum. Leider war man nicht effektiv genug, sodass das Mitteldrittel torlos endete.

      Im Schlussdrittel das gleiche Bild. Basel spielte, Burgdorf lauerte. Das Powerplay funktionierte heute zudem auch nicht wie gewünscht. Mit einer Ausnahme. Rony Spreyermann verkürzte in Überzahl verdientermassen zum 2:1 (50:32). In der Folge hatte Basel mehrere Ausgleichschancen. Die Beste durch Cedric Lanz mit einem Lattentreffee kurz danach. Angefeuert durch zahlreiche lautstarke Basler Fans schien der Ausgleich nur eine Frage der Zeit zu sein. Nach einem Entlastungsangriff der Emmentaler bekam man den Puck jedoch nicht aus der eigenen Gefahrenzone, was Michael Ruch zur Vorentscheidung ausnutzte (55:52). Nach einer Strafe gegen Burgdorf nahm Salmik dann sein Timout und ersetzte Osterwalder durch einen 6. Feldspieler. Bei 6 gegen 4 verlor man aber den Puck und somit auch das Spiel, als Raoul Dünser ins leere Tor traf (58:93). Das 5:1 durch Stephan Moser war dann noch Zugabe (58:57).

      "Wir waren nicht parat und haben das 1. Drittel verschlafen", meinte ein sichtlich angesäuerter Rony Spreyerman nach dem Spiel. "Irgendwie hat uns diese Woche, wo wir uns als Mannschaft vier Tage nicht gesehen haben und nur ein Eistraining absolvierten, nicht gutgetan. Der Spielrythmus war gebrochen". Er sah jedoch auch positives." Wir waren ab dem zweiten Drittel ebenbürtig, wenn nicht noch besser und hätten ein besseres Resultat verdient gehabt."

      Das Schussverhältnis von 32:25 zu Gunsten von Basel unterstreicht die Aussage von Rony Spreyerman. Gewonnen haben aber leider für einmal die Anderen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dr Beobachter“ ()