Spielberichte BHV

      Der EHC Basel gewann das zweitletzte Vorrundenspiel vor 729 Zuschauer gegen den SC Lyss mit 3:0 (0:0,2:0,1:0) und bescherte damit Torhüter Osterwalder den ersten 'Shutout' in dieser Saison.

      Basel belagerte sofort nach Beginn der Partie die gegnerische Hälfte. Leider resultierte aus der anfänglichen Überlegenheit kein Tor. Lyss kam erst nach ca. 4 Minuten zum 1. Torschuss. Danach stockte das Angriffsspiel etwas und Fehlpässe schlichen sich in ein. Lyss kam folgerichtig auch zu einigen Chancen. Osterwalder im Tor der Basler machte jedoch einen sicheren Eindruck und verhinderte einen Rückstand. Gegen Ende des Drittels fand Basel dann wieder zu Ihrem Spiel, ein Tor wollte jedoch noch nicht gelingen.

      Früher als seine Mannschaftskollegen musste Hunziker die Kabine aufsuchen, als er den Puck ans Schienbein bekam, jedoch glücklicherweise ab dem Mitteldrittel wieder mittun konnte.

      In diese Mitteldrittel startete Basel stark. Man wollte den Zuschauern unbedingt ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen. Keller legte dann als Erster sein Geschenk unter den Baum bzw. ins gegnerische Tor. Nachdem Guantario ein Powerplay zum 2:0 nutzte, sah sich der Lysser Coach bereits dazu veranlasst, sein Timeout zu nehmen. Die Berner waren danach etwas zielstrebiger und aggressiver. Basel hielt jedoch dagegen und überstand sogar eine doppelte Unterzahl. Dieses Erfolgserlebnis gab dem EHC sichtlich Mumm. Von Minute zu Minute steigerten sich die Basler, kämpften,machten die Räume eng und zeigten schöne Angriffe.

      Im Schlussdrittel entwickelte sich dann ein gutes attraktives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Basel besser war und durch Zinkl kurz vor Schluss das hochverdiente 3:0 erzielte. Zuvor traf Mäder mit einem schönen Schuss nur das Torgehäuse.

      An seine Leistung von Zuchwil anschließen konnte heute Torhüter Osterwalder, der kein Gegentor zugelassen hat. Auch das Boxplay funktionierte heute besser als auch schon. Zudem waren insbesondere ab dem Mitteldrittel schöne Angriffskombinationen zu beobachten, als man sich gegenseitig suchte und nicht in Einzelaktionen verzettelte. Das macht Freude auf mehr - See You in Adelboden
      Der EHC Basel gewann das letzte Vorrundenspiel vor 369 Zuschauer (davon ca. 250 Basler Anhänger) in Adelboden mit 1:5 (1:2, 0:2, 0:1)

      Leider nützt dieser dritte Sieg hintereinander nicht mehr für die direkte Playoff-Qualifikation, da Lyss sein Spiel gegen Brandis für sich entschieden hat und die punktgleichen Argovia Stars bei den Direktbegegnungen die bessere Tordifferenz aufweisen.

      Unser EHC muss somit dem Umweg über die Quali-Masterrunde gehen, wo 6 Mannschaften (total 10 Spiele) die letzten drei Playoffplätze ausspielen werden. Immerhin startet Basel mit 18 Punkten als Erster und hat 6 Punkte Vorsprung auf den "Strich".

      Unterstützt von den zahlreich angereisten und lautstarken EHC-Fans begann Basel (u.a. ohne Frunz und Keller) mit Vorwärtsdrang und vielen Torchancen sowie Pfostenschuss von Hunziker. Nach 5 Minuten dann endlich der Führungstreffer durch Curle, der freistehend vor dem Berner Tor die Scheibe verwerten konnte. In der Folge entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, da auch Adelboden gewillt war mitzuspielen.

      Es dauerte jedoch bis zur 15. Minute, als Mäder zu einem Sololauf über das ganze Eis startete und wunderschön zum 2:0 traf. Das Staunen über dieses Tor war offenbar bei Basel noch omnipräsent, da es 8 Sekunden später plötzlich nur noch 1:2 stand. Dieses Gegentor brachte die Basler dann doch etwas aus dem Konzept, was jedoch Adelboden nicht ausnützen konnte.

      Zu Beginn des Mitteldrittel fand Basel wieder zu ihrem Spiel und setzte sich vor dem Berner Tor fest. Di Biase traf in dieser Druckphase zum 1:3. Nachdem Curle aus spitzem Winkel zum 1:4 traf, war das Spiel gelaufen.
      Im Schlussdrittel gelang Di Biase in Unterzahl noch das 1:5 Schlussresultat. Curle (2 Tore/ 1 Assist), Di Biase (2/2), Hunziker (0/4) sowie Mäder (1/0) waren heute die herausragenden Akteure.

      Nach dem Schlusspfiff feierten die Fans mit den Spielern und umgekehrt. Zwar hat die Mannschaft noch nichts erreicht, doch solche Gesten zeigen, dass es den Spielern sichtlich Spaß macht, alles für das Basler Eishockey und seine Anhänger zu geben. Die Basler Eishockey Fans ihrerseits wissen das zu schätzen. Zudem sind alle Spieler tolle Typen und auf dem Boden geblieben.

      Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wo noch weitere solche Feste folgen sollen.
      Wieder einmal: Vielen Dank für den tollen Bericht, Beobachter! Es freut mich riesig, dass die mitgereisten Fans (leider habe ich nicht dazu gehört) für ihre Reise mit einem Sieg entschädigt worden sind!
      Dass es nun nicht ganz gereicht hat, ist zwar etwas traurig, musste aber erwartet werden. Wir sind nun auf die "Umwegrunde" gespannt und darauf, wie der EHC den Schwung und die Moral dorthin mitnehmen kann.
      Der EHC Basel gewann das erste Spiel der Quali-Masterround in Worb gegen ein harmloses Belp vor 75 Zuschauern mit 0:6 (0:2: 0:4 0:0).

      Erwartungsgemäß wurde der Tabellenletzte von Anfang an unter Druck gesetzt. Die Basler überboten sich jedoch im Auslassen von Torchancen, sodass man durch die Tore von Meyer und Guantario "nur" mit einer 0:2 Führung in die 1. Pause ging. Im Mitteldrittel wurde dieses Manko jedoch etwas behoben. Durch Tore von Scherwey, Stalder, Hunziker und Keller war das Spiel dann gelaufen. Im Schlussdrittel passierte dann nicht mehr viel. Erwähnenswert ist jedoch das 1. Liga Debut von Elite B Torhüter Gass, welcher wie Hohlbaum 50 Minuten zuvor, seinen Kasten ebenfalls "puckfrei" halten konnte.

      Basel wurde heute nicht gefordert. Dies merkte man insbesondere vor dem gegnerischen Tor, wo man nicht immer mit der nötigen Konsequenz agierte. Dies bestätigte nach dem Spiel auch AC Jörg Schaffner. Bis zum nächsten Spiel gegen Unterseen-Interlaken nächsten Dienstag hat man nun einige Tage Zeit daran zu arbeiten.
      Der EHC Basel verlor auswärts gegen den SC Unterseen-Interlaken vor 275 Zuschauern mit 3:2 n.V (1:0, 0:0,1:2,1:0)

      Den 1. Sieg diese Saison gegen Unterseen-Interlaken einzufahren war das erklärte Ziel unseres EHC. Das Vorhaben wurde jedoch bereits nach rund einer Minute erschwert, als ein Schuss von fast der blauen Linie Hohlbaum überraschte. In der Folge entwickelte sich zunächst kein schönes Spiel. Ungenauigkeiten auf beiden Seiten ließen keine schönen und flüssigen Aktionen zu. Basel hatte zwar bessere Chancen, scheiterte jedoch bei seinen Abschlussversuchen.

      Im Mitteldrittel agierte Basel etwas entschlossener. Die Berner wurden besser gestört. Checks wurden fertig gemacht. Was fehlte waren wie so oft die Tore. Zudem zwangen unnötige Strafen die Basler immer wieder in Unterzahl zu agieren. Glücklicherweise war Unterseen in diesen Situationen harmlos, sodass dieses Drittel torlos endete.

      Im Schlussdrittel wechselte Stalder in die Linie mit Di Biase und Hunziker. Fortan ließen die Basler ein richtiges Feuerwerk ab. Chancen um Chancen wurden erarbeitet. Den Bernern wurde kaum Luft zum Atmen gelassen. Nun klappte es auch mit den Toren. Guantario und Hunziker brachten den EHC in Führung. Doch plötzlich zog man sich wieder etwas zurück und überließ Unterseen das Diktat. Wie befürchtet konnten diese dann kurz vor Schluss wieder ausgleichen.

      In der Verlängerung hatten die Basler (2 min. Strafe gegen die Berner) die Chance mit 4:3 zu agieren. Trotz Möglichkeiten blieb der Siegestreffer verwehrt. Im Gegenteil. Das Glück war kurz vor der Penaltyentscheidung auf Berner Seite, als man den Puck nach einem Gewühl zum Siegestor verwerten konnte.

      Nach schwachem Beginn legte Basel heute einen Steigerungslauf hin - leider nicht bis zum Schluss. So müssen wir weiter auf den ersten Saisonsieg gegen diesen Gegner warten - eine Chance haben wir noch...


      Der EHC Basel gewinnt sein 1. Heimspiel im neuen Jahr in einem spannenden Spiel gegen Wiki/Münsingen vor 827 Zuschauern mit 5:4 n.V (1:0, 0:3, 3:1,1:0).

      Basel begann engagiert gegen die mit nur 3 Linien angetretenen Bernern.
      Vieles blieb zunächst jedoch Stückwerk, da man sich viel zu oft in Einzelaktionen verlor. Je länger das Drittel dauerte, desto mehr Chancen konnte sich Basel erarbeiten. Außer dem verdienten 1:0 durch Mäder wurden diese jedoch vom guten Brunner im Tor von Wiki zunichte gemacht.

      Zu Beginn des Mitteldrittel suchte Basel das zweite Tor. Die zahlreichen Möglichkeiten wurden aber weiterhin kläglich vergeben. Zweimal wurde sogar das leere Tor verfehlt. "Und wenn man sie nicht schießt, bekommt man sie halt hinten..."
      Nach dem überraschenden Ausgleich der Berner war unser EHC komplett von der Rolle. Innerhalb von 48 Sekunden kassierte er 3 Tore! Dies zwang Trainer Salmik zu einem Timeout. Er fand offenbar in den wenigen Sekunden die richtigen Worte, konnte sich Basel doch danach etwas stabilisieren.

      Im Schlussdrittel übernahmen die Basler wieder das Zepter. Bis zum 2:3 Anschlusstreffer durch Stalder wurden jedoch abermals viele Möglichkeiten vergeben. Was folgte, war eine spannende, intensive Schlussphase mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Eine davon nutzte Schnellmann zum verdienten 3:3 Ausgleich. Basel wollte nun den Sieg. Nach einem Konter und Abpraller von Hohlbaum stand es jedoch plötzlich 3:4 für Wiki. Basel rannte nun unterstützt durch die Fans dem Ausgleich nach. 21 Sekunden vor Schluss gelang dieser dann Scherwey (s.Video). 2 Sekunden vor der Schlusssirene musste dann für einmal auch Basel das Glück in Anspruch nehmen, als die Berner die Torumrandung trafen.

      In der Verlängerung gelang dann Gfeller das viel umjubelte verdiente "Game Winning Goal".

      Ein Problem bei dieser Mannschaft ist die Chancenauswertung und das Powerplay. Es fallen demzufolge zuwenig Tore. Zudem erhält man immer noch zuviel einfache Tore. Positiv ist sicher zu erwähnen, dass die Mannschaft lebt und kämpft. Auch das Boxplay funktioniert gut. Zudem ist man disziplinierter als Anfang Saison als man viele unnötige Strafen kassierte. Sogar Gfeller ließ sich heute von den Bernern mehrmals nicht provozieren und rächte sich dafür mit dem Siegtreffer...!
      Der EHC Basel gewinnt nach einem durchwachsenden Spiel gegen Adelboden vor 578 Zuschauern mit 6:4 (2:0, 1:3, 3:1).

      Die Basler setzten sofort nach Beginn den Berner Torhüter unter Druck und gingen nach einem schönen Solo von Di Biase verdient in Führung. Als dann Frehner das schön herausgespielte 2:0 schoss, schien die Partie bereits gelaufen.
      Adelboden war aber keineswegs klar unterlegen und kam seinerseits zu einigen Chancen. Insbesondere mit Distanzschüssen versuchten sie Hohlbaum im Basler Tor zu überlisten. Zudem verhängte Schiedsrichter Aegerter relativ einseitig die Bankstrafen, sodass Basel oft in Unterzahl spielen musste.

      Unsere Mannschaft hätte also gewarnt sein müssen, insbesondere da man das 2. Drittel ebenfalls in Unterzahl beginnen musste. Die Berner Oberländer konnten das 4. Powerplay zum Anschlusstreffer nutzen. Wie schon im Mitteldrittel gegen Wiki verlor Basel in der Folge komplett den Faden. Die Zuordnung stimmte nicht mehr. Die Hände fingen an zu zittern. Der Tiefpunkt dabei war ein Shorthander von Adelboden zum Ausgleich. Die Berner hatten in der Folge weitere Möglichkeiten um in Führung zu gehen. Einen Gegenangriff verwertete dann Stalder aus kurzer Distanz nach schönem Pass von Di Biase zur Führung. Die Freude war jedoch nur kurz. Adelboden glich im Powerplay nicht unverdient abermals aus.

      Die Basler konnten sich offenbar in der Pause wieder sammeln. Langsam fand man wieder ins Spiel, wobei es Immer noch nicht das Gelbe vom Ei war, was man zeigte.
      Glücklicherweise hatten die Basler Topscorer Hunziker in ihren Reihen, der heute mit 3 Toren und 2 Assists Matchwinner war. Zuerst lupfte er den Puck schön über Torhüter Calanca zur Führung, dann lenkte er einen Schuss von Gfeller zum 5:3 ab. Als Schlusspunkt traf er in das leere Tor, als Adelboden den Torhüter durch einen 6. Feldspieler ersetzt hatte. Zuvor schossen die Berner den Anschlusstreffer - im Powerplay.

      Auffällig in den letzten Spielen ist die Tatsache, dass die Mannschaft nach Führungen oft einen Gang zurück schaltet. In der Folge verliert man die Konzentration, was zu blöden Gegentreffern führt. Positiv ist, dass sich die Mannschaft meistens wieder aus dem Loch kämpfen kann. Für die Playoffs muss jedoch in die Köpfe rein, 60 und notfalls mehr Minuten Vollgas zu geben unter dem Motto "Lieber das 3:0 schiessen, als das 2:1 kassieren"!
      Ein ineffizienter EHC Basel verlor gegen ein am Schluss entfesselndes EHC Burgdorf vor 722 Zuschauern mit 1:6 (0:0,1:3,0:3).

      Achtung, fertig, los. So startete unser EHC in die Partie. Angriff um Angriff rollte auf das Tor von Burgdorf. Chancen um Chancen wurden erarbeitet, jedoch leider nicht in Tore umgewandelt. Die Berner konnten sich dabei meistens nur mit unfairen Mitteln wehren und kassierten durch den sehr guten Schiedsrichter Jung fünf Zweiminutenstrafen. Basel hat es jedoch nicht verstanden, die Möglichkeiten in Tore umzusetzen. Zu langsam, zu kompliziert, zu unkonzentriert agierte man bei diesen diesen Chancen. Sogar 2 Minuten doppelte Überzahl reichte nicht für ein Tor. Von Burgdorf sah man fast gar nichts. So endete das 1. Drittel torlos.

      Zu Beginn des 2. Drittel versuchte Basel weiter Tempo zu machen. Burgdorf wehrte sich gekonnt und ging entgegen des Spielverlauf und überraschend durch einen Konter 0:1 in Führung. Dieses Gegentor brachte Basel wie so oft in dieser Saison aus dem Konzept. Folglich erhöhten die Berner im Powerplay und in Unterzahl auf 0:3. Der Pfosten verhinderte das 0:4. Kurz vor Drittelende schürte Di Biase mit seinem Anschlusstreffer neue Hoffnung auf eine Aufholjagd.

      Die Burgdorfer Sturmlinie mit Bula (3 Tore/2 Assist), Blatter (2/1) und Neff (0/6) zerstörte jedoch dieses Vorhaben. Die Sturmlinie erhöhte das Score durch ein weiteres Powerplaytor auf 1:4 und durch ein zweites Tor in Unterzahl auf 1:5. Das 1:6 fiel dann noch gegen eine kaum mehr existente Basler Verteidigung. Der unglückliche und entnervte Torhüter Hohlbaum wurde anschliessend 5 Minuten vor Schluss noch durch jungen Gass ersetzt.

      Ein Grund für die Niederlage waren heute die Torhüterleistungen. Während der Burgdorfer Kaufmann die Basler zur Verzweiflung trieb, kassierte Hohlbaum teilweise haltbare Tore. Alles auf den Goalie zu schieben wäre jedoch zu einfach. Oft wurde er von seinen fehlerhaften Vorderleuten im Stich gelassen und vorne war man heute leider ineffizient. Zudem sind 19 Powerplaytore in 25 Spielen einfach zu wenig. Die nächsten zwei Spiele in Adelboden und gegen Belp müssen unbedingt gewonnen werden, sonst kommt das Saisonziel - die Playoffs- in Gefahr.
      Der EHC Basel gewann das wichtige Spiel in Adelboden vor 111 Zuschauer (davon mind. 11 Basler) mit 3:4 (0:3,1:1,2:0) und machten AC Jörg Schaffner das erhoffte Geburtstagsgeschenk.

      Mit einem gut aufgelegten Benjamin Hohlbaum im Tor dominierte Basel das Startdrittel und gingen durch Guantario, Meyer und Di Biase 0:3 in Führung.

      Viele Strafen gegen Basel stockten dessen Angriffsbemühungen im Mitteldrittel. Eine doppelte Überzahlsituation konnten die Berner dann auch zum Anschlusstreffer nutzen. Kurz vor Drittelende stellte Guantario mit seinem 2. Tor im Powerplay die alte Tordifferenz wieder her.

      Im Schlussdrittel kam Adelboden im Powerplay nochmals auf 2:4 ran, setzte zum Schluss alles auf eine Karte und ersetzte seinen Torhüter durch einen 6. Feldspieler. Tatsächlich gelang noch das 3:4. Zu
      mehr reichte die Zeit glücklicherweise nicht mehr.

      Heute war eine gute Torhüter- und Defensivleistung die Basis zum Erfolg. Simon Meyer (1 Tor, 2 Assists) und Guantario (2 Tore) waren heute die Matchwinner. Auch die 2 Powerplaytore waren erfreulich. Leider musste man zum Schluss wieder (unnötig) zittern, wobei das Schiedsrichter-Trio einen Teil dazu beigetragen hat.

      PS: Herzlichen Dank an Claudio für die Infos zum Spiel.
      STÄNGELI in der St.Jakobs- Arena! Der EHC Basel gewann vor 685 Zuschauer gegen den EHC Belp mit 10:0 (3:0,2:0,5:0).

      Ohne Scherwey, der ab sofort zu Olten in die NLB wechselt, begann Basel wie gewohnt stark. Nachdem Meyer zunächst das leere Tor nicht getroffen hatte, brauchte es einen Torhüterfehler, damit Frunz zum 1:0 abstauben konnte. Keller doppelte kurz darauf nach schöner Kombination mit Meyer und Guantario nach. Auch das 3:0 war schön herausgespielt. Steiner spielt hinter dem Tor zurück zu Mäder, der mit einem schönen Schuss ins Lattenkreuz traf.

      Kurz nach Beginn des 2.Drittel erhöhte wieder Frunz auf 4:0. Wunderschön das 5:0. Ein Pass von Hunziker über das halbe Spielfeld fand Di Biase, der allein vor Belps Goalie Häuselmann eiskalt abschloss.

      21 Sekunden dauerte es, bis das Skore im letzten Drittel eröffnet wurde. Di Biase war es vorbehalten, eine abermals schöne Kombination zum 6:0 abzuschliessen. Kurz darauf gelang Frunz das 7:0. Das war dann doch auch dem Berner Trainer Hebeisen zuviel, der nun sein Timeout nahm. Dies nützte jedoch nicht mehr viel. Das nur mit 3 Linien angetretene Belp fiel nun komplett auseinander. Di Biase mit seinem 3. Tor nach Zuspiel von Hunziker zum 8:0 setzte den Torreigen fort. Der gut aufgelegte Frunz, notabene Verteidiger mit Stürmerblut, traf mit seinem 4. Tor durch einem Alleingang zum 9:0. Das "Stängeli" war dann Stalder vorbehalten, der dafür nun der Mannschaft eine Kiste Bier spendieren darf...

      Dieser Sieg gegen einen überfordernden Gegner darf man sicher nicht überbewerten. Trotzdem war der Auftritt heute gut, insbesondere für das Selbstvertrauen. Positiv war zudem, dass man über die ganze Spielzeit Tempo machte und wunderschöne Tore erzielte. Mit diesem Mumm müssen nun auch die letzten drei Spiele in Angriff genommen werden, damit die Play-Off sicher erreicht werden können.
      EHC Basel nach 5:3 (2:0,2:3,1:0) Sieg gegen den SC Unterseen-Interlaken in den Playoffs!

      723 Zuschauer sahen von Beginn weg einen EHC Basel, der hochkonzentriert und entschlossen agierte. Leider quittierte der Unparteiische Balz Jung die engagierte Gangart nicht, so dass Basel sich plötzlich in doppelter Unterzahl befand. Benjamin Hohlbaum und seine Vorderleute konnten jedoch ein Gegentor verhindern. Mit einem schönen Schlenzer gelang Mäder dann die verdiente Führung. Di Biase doppelte mit einem schönen Solo nach.

      Durch eine dumme Strafe ( zuviel Spieler auf dem Eis) gelang Unterseen/Interlaken in Überzahl der Anschlusstreffer. Gfeller mit einem Solo zum 3:1 (im Sturm aufgestellt, da Malicek und Asal wieder genesen) stellte den Zweitoreabstand wieder her. Der weiter kleinlich und einseitig pfeifende Schiedsrichter sprach anschliessend eine Strafenflut gegen Basel aus und plötzlich stand es 3:3.
      Dann doch einmal auch eine Strafe gegen die Berner. Nach einem grobes Foul von Bieri an Keller (Check gegen den Kopf) blieb dem Schiri nichts anderes übrig eine 5 min + Matchstrafe auszusprechen. Diese Überzahl nutzte Meyer nach schönem direktem Spiel zur 4:3 Führung.

      Auch im letzten Drittel stand der Schiedsrichter im Mittelpunkt der sehr guten und spannenden Partie und zog sich den Unmut von Spieler, Trainer und Zuschauer zu. Die beiden guten Torhüter verhinderten im Schlussdrittel mit guten Paraden weitere Gegentreffer. 52 Sekunden vor Schluss gelang Keller mit seinem 5:3 ins leere Tor die Entscheidung.

      Der EHC zeigte sich heute bereits in Playoff-Form und zeigte eine sehr gute Mannschaftsleistung. Auch Unterseen-Interlaken spielte gut und leistete somit seinen Beitrag zu unterhaltsamen Partie. Einzig das Schiedsrichter-Trio konnte das Niveau der beiden Mannschaften nicht halten.

      Jetzt gilt es in den letzten beiden Spielen weiter Vollgas zu gehen, um den 1. Platz in der Quali-Masterround zu behalten.
      Der EHC Basel gewann in Wichtrach vor 242 Zuschauer gegen den EHC Wiki-Münsingen dank einem überragenden Benjamin Hohlbaum im Tor mit 2:5 (1:1,1:1:0:3)

      Ohne die etwas angeschlagenen und daher geschonten Hunziker, Guantario und Malicek sowie ohne die Langzeitverletzten Voegelin, Müller und Osterwalder musste unser EHC in Wichtrach antreten.

      Dies kümmerte jedoch Simon Meyer wenig. Bereits nach einer Minute traf er via Rücken des Goalie zum 0:1. Nachher stand unser Torhüter Benjamin Hohlbaum im Mittelpunkt. Zunächst verhinderte er mit tollen Paraden den Ausgleich. Dann passierte ihm ein folgenschweres Missgeschick. Unbedrängt schoss er den Puck auf die Zuschauerränge und kassierte dafür eine Strafe wegen Spielverzögerung. Die folgende Überzahl nutzte Wiki zum Ausgleich. Dieses Tor hätte jedoch nicht zählen dürfen, da ein Offside voraus ging.
      In der Folge diktierten die Berner das Geschehen. Basel setzte jedoch durch einige Konter Nadelstiche. Das 1:1 zur 1. Drittelspause ging daher in Ordnung.

      Basel kam aktiver aus der Kabine. Der verdiente Lohn war das 1:2 durch Thomas Keller auf schönen Pass von Simon Meyer. Leider konnte Wiki abermals eine Strafe von Basel zur Spielmitte ausnützen. Stefan Baumgartner traf durch einen Alleingang mit seinem 2.Tor zum Ausgleich. Der EHC konnte leider (noch) keines seiner Powerplay-Möglichkeiten nutzten, sodass nach dem Mitteldrittel der Spielstand immer noch ausgeglichen war.

      Im Schlussdrittel neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst. Torchancen waren Mangelware. Dann war es wieder Basel, das dank Kenneth Steiner in Führung gehen konnte. Wiki Münsingen erhöhte daraufhin den Druck auf das Basler Tor. Erschwerend kam hinzu, dass der EHC einige Male in Unterzahl, ja sogar in doppelter Unterzahl spielen musste. Benjamin Hohlbaum brachte jedoch die Berner mit teils mirakulösen Paraden zur Verzweiflung. Als dann Thomas Keller auf Pass von Pascal Mäder endlich eine Powerplay-Chance zum 2:4 ausnutzte, war das Momentum endgültig auf Basler Seite. Das 2:5 durch Thomas Frehner war dann noch Zugabe.

      Entscheidend für den heutigen Sieg war die überstandene doppelte Unterzahl beim Stand von 2:2 sowie die Leistung Hohlbaums. Damit hat Basel den 6. Platz vor dem letzten Spiel am Samstag in Burgdorf zementiert. Der Gegner für die Playoffs wird entweder Thun, Brandis oder Zuchwil heissen.
      Der EHC Basel verliert sein letztes Spiel vor den Playoffs in Burgdorf vor 365 Zuschauern in einem torreichen Spiel mit 7:6 (2:2,4.0.1:4) und trifft in den Playoffs auf den EHC Brandis. Wie bereits im letzten Spiel schonte Trainer Salmik hinsichtlich der bevorstehenden Playoffs Topscorer Remo Hunziker. Zudem fehlte Thomas Frehner sowie die Langzeitverletzten. Keller und Stalder wechselten sich daher abwechselnd als Center der 4. Linie ab. Im Tor stand Sven Schaffner, der normalerweise seine Spiele mit dem EHC Rheinfelden in der 2. Liga bestreitet. Er musste sich bereits beim 1. Angriff der Burgdorfer geschlagen geben. Eine schöne Passkombination zwischen Frunz, Keller und Meyer sorgte dann jedoch kurze Zeit später für den Ausgleich. Basel kam in der Folge zu guten Chancen. Ein Schuss von Kevin Asal lenkte Alessio Guantario zum verdienten Führungstreffer ab. In der Folge vergab Basel weitere Chancen, u.a. im Powerplay, um die Führung auszubauen. Burgdorf machte es dann besser und glich in Überzahl 11 Sekunden vor Drittelende aus.Das Mitteldrittel war eine Show des Duo’s Claudio Neff (ex Davos) mit Total 1 Tor/3 Assists und Bruno Blatter (3 Tore), welche die Strafen der Basler konsequent ausnützten. Auch sonst gehörte das Drittel ganz klar den Bernern, welche in dieser Phase den nötigen „Schritt mehr“ machten und Goalie Schaffner unter Dauerbeschuss stellten. Das Resultat von 6:2 nach 2 Drittel entsprach daher auch dem Gezeigten.Das Schlussdrittel hatte es dann wider Erwarten in sich. Zunächst korrigierten die Berner den 3:6 Anschlusstreffer durch Marc-Andrea Lenz umgehend. Die Basler zeigten jedoch tolle Moral und gaben nie auf. Durch einen Doppelschlag von Simon Meyer und Leandro Gfeller keimte nochmals Hoffnung auf. Jetzt wurde Burgdorf unter Druck gesetzt, die merklich abbauten. Doch ausser dem Treffer zum 6:7 nach einem schönen Sololauf von Keller gelang kein weiterer Treffer mehr.Die Differenz heute machten die „Spezialsituation“ aus. Hier muss sich Basel in den Playoffs unbedingt verbessern. Denn Powerplay und Boxplay werden in engen Spielen den Unterschied machen.Auf Basler Seite ragte Keller (1 Tor, 3 Assist) punktemässig heraus. Zudem gab die Mannschaft trotz klarem Rückstand nie auf und kämpfte sich im Schlussdrittel wieder heran. Dies ist sehr wichtig, da man durch den „Gewinn des Schlussdrittels“ mit einem guten Gefühl nach Basel fahren darf.Ein Leckerbissen gibt es Morgen Sonntag um 11:00 Uhr im Arena-Restaurant. Neben Jörg Schaffner werden die Spieler Hunziker, Guantario, Meyer und Frehner am BHV-Treff anwesend sein um sich mit Euch zu unterhalten.

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      Dank einer tadellosen defensiven Leistung gewann der EHC Basel das 1.Playoff-Spiel gegen den EHC Brandis auswärts vor 250 Zuschauer hochverdient mit 1:3 (0:2,0:0,1:1).Coach Peter Salmik stellte überraschend als erstes Verteidigerpaar Leandro Gfeller und David Malicek auf. Zwar gingen die beiden einzigen Basler Strafen im 1.Drittel auf das Konto der Beiden, doch diese Massnahme ist aufgegangen.Basel ging hochkonzentriert und dominant in die Partie und war in den ersten Minuten auch optisch überlegen. Nach dreieinhalb Minuten umkurfte Mattia Di Biase zwei Berner Verteidiger und schob zum 0:1 ein. Es kam noch besser. Kurz nachdem er von der Strafbank gekommen ist, traf Leandro Gfeller, von Remo Hunziker schön freigespielt, zum 0:2. Dies veranlasste Trainer Andreas Beutler bereits sein Timeout zu nehmen. In der Folge kam Brandis besser ins Spiel. Basel hielt jedoch sehr gut dagegen, musste jedoch bei einem Pfostenschuss das Glück in Anspruch nehmen.Im Mitteldrittel konnte Basel an das gute Startdrittel anknüpfen. Trotz mehreren sehr guten und klaren Chancen kam jedoch nichts zählbares heraus. Die Devensive der Basler stand weiterhin sehr gut. Die Berner wurden früh gestört, sodass Torhüter Benjamnin Hohlbaum kaum einzugreifen brauchte.Auch im Schlussdrittel war Basel die spielbestimende Mannschaft. Man ging jedoch weiterhin fahrlässig mit den Torchancen um. Als endlich das Tor für Basel fiel, wurde es durch Schiedsrichter Richard Bohus wegen einer leichten Kickbewegung (korrekterweise) nicht gegeben. Von Brandis war weiterhin nicht viel zu sehen, bis es durch einen abgelenkten Schuss von Christian Joss plötzlich 5 Minuten vor Schluss nur noch 1:2 stand. Das grosse Zittern gab es jedoch nicht. Zu gut wurde das eigene Tor um den sicher und ruhig wirkenden Benjamin Hohlbaum abgesichert. Simon Meyer gelang dann 74 Sekunden vor Schluss das erlösende 1:3.Beindruckend war , wie konzentriert die Basler spielten. Die Berner wurden früh gestört und man agierte sehr aufsässig. Auch das Boxplay war sehr gut. Am Donnerstag um 20:15 Uhr kann der EHC mit einem Heimsieg eine Vorentscheidung herbeiführen. Dazu braucht es jedoch zumindest eine solche Leistung wie heute.
      Der EHC Basel gewann sein 2. Playoff-Spiel gegen den EHC Brandis vor 923 hochzufriedenen Zuschauer mit 6:2 (0:1,4:1,2:0).

      Vor dem Spiel verkündete Präsident Hanspeter Gerber die freudige Nachricht, dass die "Young Sharks" aus der Konkursmasse der EHC Basel AG vollständig herauslöst werden konnte. Sämtliche Rechte sind somit ab sofort beim EHC Basel/KLH.

      Basel begann das Spiel wie gewohnt dominant. Mit dem Forcieren der ersten drei Linien wurde versucht das Tempo hochzuhalten. Die Berner schienen sich jedoch besser als am Dienstag auf das Basler Spiel eingestellt zu haben. Immer war ein Schlittschuh, Stock oder Körperteil dazwischen. Zudem waren die Emmentaler mit ihren Kontern immer gefährlich. Eine Unachtsamkeit in der Basler Hintermannschaft sorgte dann für den Führungstreffer der Gäste. In der Folge versuchten beide Mannschaften mit langen Zuspielen die neutrale Zone schnell zu überbrücken. Viele Fehlpässe waren die Folge. Zudem schoss man zuwenig auf das gegnerische Tor.

      In der ersten Drittelspause gab es offenbar vom Trainerteam die richtigen Anweisungen. Basel spielte nun einfacher, schoss mehr aufs Tor und war noch aufsässiger. Bereits nach 12 Sekunden traf Remo Hunziker ins verwaiste Tor, nachdem Goalie Lukas Gasser zuvor gegen Freddy Stalder noch abwehren konnte. Ein hartnäckiges Stören von Keller ermöglichte dann Alessio Guantario den Führungstreffer zu erzielen. Einfach genial das 3:1 durch Thomas Keller, der von Mattia Di Biase wunderschön vor dem Tor angespielt wurde. Zuviel für Trainer Andreas Beutler, der nun wie schon im ersten Spiel früh gezwungen war ein Timeout zu nehmen. Die Berner erholten sich dann tatsächlich etwas. Als jedoch Basel eine doppelte Unterzahl überstand und Simon Meyer das 4:1 erzielte (Bully-Pass von Keller direkt abgeschlossen ), war der Elan von Brandis etwas gebrochen. Umso überraschend der 2:4 Anschlusstreffer mit der Schlusssirene.

      Basel zeigte sich im Schlussdrittel jedoch davon nicht beeindruckt. Man hielt sich weiter an den "Gameplan". Man spielte weiterhin aggressiv und gewann die wichtigen Zweikämpfe. Freddy Stalder erkämpfte an der Bande den Puck, passte zu Mattia Di Biase, der trocken zum 5:2 einschoss. Der krönende Schlusspunkt setzte dann Remo Hunziker mit seinem Alleingang zum 6:2.

      Sehr gut war heute das Boxplay. Zudem war jeder Spieler bereit und zeigte vollen Einsatz. Eine sehr gute Teamleistung.

      Das 3.Spiel findet kommenden Samstag um19:45 in Hasle statt. Mit einem Sieg ist Basel eine Runde weiter. Ein allfälliges 4.Spiel wird am Fasnachtsdienstag in Basel ausgetragen.
      Der EHC Basel verlor sein 3. Playoff-Spiel gegen den EHC Brandis durch einen Gegentreffer 25 Sekunden vor Schluss vor 339 Zuschauer in Hasle mit 2:1 (1:0,0:0,1:1).

      Das Ziel der Basler Mannschaft war klar: " Wir wollen an die Basler Fasnacht und die Serie gegen den EHC Brandis in 3 Spielen für uns entscheiden!" Leider wurde dieses Ziel nun knapp nicht erreicht.

      Im dritten Spiel heute Abend in Hasle und mit einem Vorsprung von 2:0 Siegen ging man etwas vorsichtiger in die Partie. Man wollte das Spiel kontrollieren und Fehler vermeiden. Zwei Strafen gegen Curle und Schnellmann erschwerten jedoch dieses Vorhaben. Eine davon nutzten die Emmentaler zur 1:0 Führung. Benjamin Hohlbaum hatte gegen den Nachschuss von Daniel Bieri aus kurzer Distanz keine Chance. Die Basler hatten im 1. Drittel auch 2 Überzahl-Situationen, konnten jedoch nicht reüssieren.

      Basel kam nun mutiger aus der Kabine und hatte durch eine kleine Druckphase einige Chancen. Zu mehr reichte es nicht, da Brandis defensiv sehr gut organisiert war. 10 Minuten lang konnte die eine oder andere Mannschaft in Überzahl spielen, jedoch ohne Erfolg. Insbesondere das Basler Powerplay fand nicht statt. So ging das Mitteldrittel torlos zu Ende.

      Im Schlussdrittel war Basel gewillt, sofort den Ausgleich zu erzielen. Man kam sofort zu einigen guten Chancen. Auch wurde erstmals der 4. Block um Thomas Frehner eingesetzt, um den bisher offensiv erfolglosen ersten drei Blöcken Pausen zu gönnen. Trotzdem bedarf es einen Torhüterfehler, um den Ausgleich von Mattia Di Biase zu ermöglichen. Dessen Schlenzer aus weiter Entfernung konnte Lukas Gasser nicht halten. In der Folge entstand ein packendes Spiel mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Zum Leidwesen der Basler konnte abermals Daniel Bieri eine davon nutzen. Aus stark abseitsverdächtiger Position am linken Flügel eingesetzt, schoss er der Puck 25 Sekunden vor Schluss in die Maschen. Dem EHC Basel blieb darauf keine Zeit mehr zu reagieren.

      Der EHC Basel stand heute defensiv wieder solid mit einem abermals sehr guten Benjamin Hohlbaum im Tor. Nach vorne gelang für einmal nicht viel. Das Powerplay war nicht gut und im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen war man nicht effizient genug. Zudem war man mit einigen Schiedsrichterentscheiden heute nicht glücklich. Aufgrund des Schussverhältnisses von 25 zu 32 war der Sieg von Brandis nicht unverdient. Basel kann nun am nächsten (Fasnachts) Dienstag den Sack zumachen. Das Spiel findet um 20:15 Uhr in der St. Jakobs-Arena statt.

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      Der EHC Basel verlor das 4. Spiel im Playoff-Viertelfinal in einer von Spannung geprägten Partie gegen den EHC Brandis mit 2:3 n.V. (0:0,0:0,2:2,0:1). Das entscheidende 5. Spiel findet am Donnerstag, 26. Februar um 19:45 Uhr in Hasle statt.`

      Obwohl in der St. Jakobs-Arena kein "Guggenkonzert" stattfand, besuchten am Fastnachtsdienstagabend immerhin 712 Zuschauer die Partie.

      Mit dem ersten Sieg im Rücken begann der EHC Brandis etwas entschlossener in die Partie und kam in den ersten Spielminuten zu ersten, aber nicht zwingenden Möglichkeiten. Basel, ohne Leandro Gfeller angetreten, agierte sehr vorsichtig und kontrolliert. Zu ersten zwingenden Tormöglichkeiten kam man erst nach rund 9 Minuten durch Remo Hunziker und Jonas Zinkl, Mehr als die Hälfte des Drittels musste Basel zudem ohne Alessio Guantario auskommen, der von Schiedsrichter Balz Jung für 2 + 10 Minuten auf die Strafbank geschickt wurde.

      Etwas mutiger nach vorne spielte Basel zu Beginn des Mitteldrittels. Mehrere Möglichkeiten zur Führung wurden jedoch leichtfertig vergeben. Durch ärgerliche Fehler im Spielaufbau sowie durch Strafen brachte man dann Brandis wieder besser ins Spiel. Mit Glück und einem guten Benjamin Hohlbaum im Tor überstand man diese Phase inkl. doppelte Unterzahl ohne Gegentreffer.

      Im Schlussdrittel erhöhte Basel nun den Druck auf das Berner Tor. Chance um Chance wurden jedoch vergeben. Die Zuschauer waren am verzweifeln, bis Schnellmann endlich zum erlösenden 1:0 traf. Basel powerte weiter. Es schien, als ob die Emmentaler Ihren Angriffsbemühungen nun Tribut zollen würden. Als dann Keller mit einem schönen Schuss zum 2:0 erhöhte, wähnte man sich schon im Halbfinal. Die vierte Strafe an diesem Abend gegen Alessio Guantario nutzte Janick Holzer dann jedoch zum überraschenden Anschlusstreffer. Nun war der EHC Brandis wieder am Drücker und konnte zum Entsetzen der Zuschauer und Basler Spieler tatsächlich noch durch Adrian Witschi zum 2:2 ausgleichen. Nun war Head Coach Peter Salmik gezwungen sein Timeout zu nehmen. Die letzten rund 7 Minuten des Schlussdrittels waren nun durch Spannung kaum mehr zu überbieten. Ein Tor fiel jedoch nicht mehr, sodass die 20minütige Verlängerung entscheiden musste.

      In diese Verlängerung startete Brandis etwas besser. Nach einigen Minuten hatte Basel wieder mehr Spielanteil und auch Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Leider fiel der Treffer dann auf der anderen Seite.

      Für die Mannschaft heisst es nun die notwendigen Kräfte für das entscheidende 5. Spiel zu sammeln. Brandis ist keine Übermannschaft, ebenfalls müde und schlagbar. Das wurde bereits schon dreimal diese Saison bewiesen. Leider kann Joshua Schnellmann in dieser Partie dann nicht mitwirken, da er aus Frust aufgrund eines "Stockwerfens" nach dem Schlusspfiff eine Matchstrafe erhalten hat.
      Saisonende für den EHC Basel

      Im entscheidenden 5. Spiel verlor der EHC Basel gegen den EHC Brandis vor 477 Zuschauer in einem abermals spannenden Spiel wieder nach Verlängerung mit 3:2 n.V. (1:1, 1:1, 0:0:1:0).Trotz Matchstrafe im letzten Spiel war heute überraschend Joshua Schnellmann auf dem Eis. Der Einzelrichter hatte dem EHC Basel mitgeteilt, dass er nach Konsultation des Spielberichtes heute spielberechtigt ist. Zudem stand Leandro Gfeller Trainer Salmik wieder zur Verfügung.Im Gegensatz zum Spiel vom Dienstag kamen die Basler von Beginn weg gut ins Spiel und zu einem ersten Powerplay, welches man jedoch nicht ausnutzen konnte. Besser machte es dann der EHC Brandis, als Sandro Hein mit der ersten Möglichkeit den Führungstreffer erzielte.Die Chance auszugleichen bekamen die Basler durch einen geahndeten (sehr) "Hoher Stock" von Nando Wüthrich gegen Remo Hunziker. Schiedsrichter Michael Weber blieb nichts anders übrig, als eine 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe auszusprechen. Erstmals in dieser Serie konnte man eine Überzahlsituation ausnutzen. Alexander Curle nahm sich ein Herz und erzielte mit einem Schuss von der blauen Linie den verdienten Ausgleich.Zu Beginn des Mitteldrittels musste Basel in doppelter Unterzahl spielen. Thomas Keller und Leandro Gfeller teilten sich die Strafbank. Wie schon in Basel liessen die Emmentaler die Möglichkeit in doppelter Überzahl ungenutzt respektive scheiterten am guten Basler Boxplay oder an Benjamin Hohlbaum. In der Folge überstand unser EHC weitere Strafen gegen sich. Die Berner gingen dann aber bei ausgeglichenem Personalbestand durch den zweiten Treffer von Sandro Hein in Führung. Ein missglückter Befreiungsschlag konnte durch den grössten Spieler auf dem Eis abgefangen und zum 2:1 verwertet werden. Die Strafen waren auch mit ein Grund, warum Basel in diesem Drittel nicht zu seinem Spiel fand. Zu weit weg stand man vom Gegner, kam dadurch nicht in die Zweikämpfe und lief meisten dem Puck und Gegner hinterher. Glücklicherweise erhielt Basel kurz nach dem Führungstreffer der Berner ebenfalls eine Powerplaychance, welche Pascal Mäder zum abermaligen Ausgleichstreffer nutzte. Die Pause tat den Basler Spielern sichtlich gut. Nun war man wieder ebenbürtig. Nachdem eine weitere Unterzahl aufgrund zu vielen Spieler auf dem Eis überstanden wurde, kam man unterstützt durch die lautstarken Basler Fans nun vermehrt ebenfalls zu kleineren Druckphasen. Aber auch Brandis kam zu Torchancen. So entwickelte sich eine spannende Schlussphase.. Beide Mannschaften suchten nun den "Lucky Punch". Zweieinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit bekam Brandis durch die 7. Zweiminutenstrafe gegen Basel ("Übertriebene Härte" gegen Marc-Andrea Lenz) nochmals eine Möglichkeit zum Powerplay. Die Basler überstanden aber auch diese und kämpften sich damit verdient in die Verlängerung.Basel kam in der Verlängerung zu den ersten Chancen, hatte aber das nötige Glück nicht zu reüssieren. Eine fragwürdige Strafe gegen Remo Hunziker wegen Bandencheck gab den Emmentalern die Möglichkeit den Siegestreffer zu erzielen. Diesmal konnten sie die Chance nutzen. Leandro Gfeller und David Malicek waren danach mit Schiedsrichter Weber überhaupt nicht gleicher Meinung und kassierten noch zwei Spieldauer-Disziplinarstrafen.Damit ging die Serie mit 2:3 Spielen äusserst knapp und trotz mehr erzielten Toren (14:11) verloren. Die Saison ist somit für Basel beendet.Trotz dieser Tatsache hat die Mannschaft, welche durch den Konkurs der EHC Basel AG plötzlich im Rampenlicht stand, eine sehr gute Saison gespielt und den Anhängern viel Freude bereitet. Wir freuen uns schon jetzt auf die neue Saison und auf weitere tolle und spannende Spiele mit dieser tollen Mannschaft.

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      In seinem 1. Testspiel für die Mitte September beginnende 1.Liga-Saison verlor der EHC Basel gegen den in die zweithöchste Deutsche Liga (DEL2) aufgestiegenen EHC Freiburg mit 0:4 (0:1;0:1;0:2).Als Captain aufs Eis geführt wurde der EHC Basel von Oliver Schäublin, der vom SC Langenthal zurück in die Arena gewechselt ist. Die mit 5 Elite B-Junioren angetretene junge Mannschaft wurde für diese Spiel zusätzlich verstärkt mit den Testspielern Laurila Topi, Nicoal Di Santo und Michael Schmereda.Die 573 anwesenden Eishockeyfans sahen für ein erstes Spiel eine unterhaltsame Partie. Der erste Abschnitt gab den Baslern viermal Gelegenheit Boxplay zu üben. Dies gelang gut, auch weil man sich auf einen sicheren Damian Osterwalder verlassen konnte.Gegen Ende des Drittels kam dann auch unser EHC zu Chancen. Doch gerade in dieser Phase trafen die Wölfe aus Freiburg eine Minute vor Drittelsende zum 0:1 durch Nikolas Linsenmaier.Das Mitteldrittel gehörte dann eindeutig den Deutschen, welche jedoch ihre zahlreichen Möglichkeiten nur zu einem Tor durch Tobias Kunz nutzen konnten.Im Schlussdrittel konnte Basel gegen die DEL2-Mannschaft wieder etwas besser dagegenhalten. Ein Ehrentreffer wollte jedoch nicht mehr gelingen. Im Gegenteil, Tobias Kunz und Alexander Karachun erhöhten das Score zum Schlussstand von 0:4.Trotz dieser Niederlage zeigte der EHC Basel gegen den höherklassigen Gegener durchaus gute Ansätze. Mehr Aufschluss über die Leistungsstärke werden die Testspiele gegen die Elite A Mannschaft vom EHC Kloten (14.8. 20;30 Uhr) und insbesondere gegen den EHC Bülach (15.8. 18:45 Uhr) geben.
      In seinem zweiten Testspiel verlor der EHC Basel gegen die Elite A Junioren des EHC Kloten aufgrund eines miserablen Mitteldrittel mit 4:6 (2:0; 1:6 :1:0).

      Der Start gelang unserem EHC wie gewünscht: Genau 32 Sekunden benötigte Mattia Di Biase um seine Farben 1:0 in Führung zu bringen. Auch in den folgenden Minuten war Basel überlegen. Es dauerte jedoch bis zur 11. Minute bis Yves Morand zum 2:0 traf. Zum Drittelsende kam auch Kloten zu ein, zwei "Warnschüssen", konnten aber Thomas Gass (noch) nicht bezwingen.

      Als dann David Malicek im 1. Powerplay mit einem satten Weitschuss Kevin Fehr zwischen den Schonern zum 3:0 erwischte, dachte man nun offenbar, dass die Partie gegessen ist. Ein verhängnisvoller Fehler! Die Konzentration und die Ordnung gingen plötzlich verloren. Die Klotener witterten Morgenluft und führen unseren EHC nun richtiggehend vor. Sie waren nun in allen Belangen eine Klasse besser als Basel.

      Marco Sutter wurde sträflich alleine gelassen. Schuss ins Lattenkreuz zum 1:3. Die erste Strafe gegen Basel durch Yannick Waller zum 2:3 ausgenutzt. Kurze Zeit später traf abermals Suter zum Ausgleich. Jules Sturny alleine vor Gass zum 3:4. Wieder im Powerplay erhöhte Sturny zum 3:5. Und kurz vor Schluss dann noch das 3:6 durch David Rattaggi.

      Zum Schlussdrittel kam Basel etwas später aufs Eis. Da hatte Trainer Salmik offenbar sehr viel Gesprächsbedarf in der Pause... Basel war aber nun sichtlich bemüht eine Reaktion zu zeigen. Trotz sehr vieler Möglichkeiten (Kloten hatte nun fast keine mehr) konnte aber nur noch Rony Spreyermann zum 4:6 verkürzen.

      Die 217 Zuschauer sahen ein sehr unterhaltsames Eishockeyspiel mit 10 schönen Toren. Für die Basler dürfte das Mitteldrittel die Erkenntnis bringen, dass es über die volle Spieldauer eine hochkonzentrierte Leistung braucht, um Erfolg zu haben. Bereits Morgen Samstag um 18:45 Uhr bietet sich dem EHC Basel in der St. Jakob-Arena im 3. Testspiel gegen den EHC Bülach die Chance es besser zu machen.