Was läuft in der National League (NLA)

      RE: Was läuft in der NLA

      [size=medium]Spengler Cup mit Dynamo Minsk?[/size]
      Freitag, 3. Juli 2009, 14:50 Uhr - Martin Merk
      Der Titelverteidiger Dynamo Moskau wird nicht zum Spengler Cup kommen, dafür aber vielleicht ein anderes Dynamo aus der russischen KHL.
      Nach unbestätigten Informationen aus Russland soll Dynamo Minsk am Spengler Cup teilnehmen. Für den möglichen Auftritt des weissrussischen Teams am Davoser Traditionsturnier werden extra drei Spiele im dichten Kalender der russischen KHL verschoben, so dass Dynamo Minsk vom 25. Dezember bis zum 2. Januar spielfrei sein wird.

      Dynamo Minsk wurde 2004 gegründet und gewann 2007 die weissrussische Meisterschaft. Vor einem Jahr trat die Mannschaft als eines von drei ausländischen Teams der KHL bei. Sie wird im Verlaufe des Winters in die neue Arena umziehen, die in Hinblick auf die WM 2014 gebaut wurde.

      Weiterhin offen sind die anderen Teams. Vermutlich könnte eine deutsche Mannschaft (Eisbären Berlin? Adler Mannheim?) sowie eine Mannschaft aus Finnland oder Schweden kommen, zusätzlich zum Gastgeber HC Davos und dem Team Canada.

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      RE: Was läuft in der NLA

      [size=medium]Alpo Suhonen wird Kloten-Sportchef[/size]

      Die Kloten Flyers haben die Nachfolge von Roland Habisreutinger als Sportchef gefunden: Der ehemalige NHL- und NLA-Trainer Alpo Suhonen.

      Der Finne war in der Schweiz Trainer von Ambri-Piotta (1978/79), bei den ZSC Lions (1986-88 und 1996/97), beim SC Bern (2004-06) und nicht zuletzt beim EHC Kloten mit den beiden Meistertiteln (1994/95 und 1995/96). Nun betritt der 61-Jährige als Sportchef Neuland. Suhonen war zuletzt in der höchsten finnischen Liga für Ässät Pori als Trainer tätig, machte nun aber von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und startet am 1. August in Kloten.

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      RE: Was läuft in der NLA

      [size=medium]Schlammschlacht um Langnau-Präsident[/size]

      Donnerstag, 9. Juli 2009 - Martin Merk
      Geht er, oder bleibt er? In einem inner-emmentalischem Medienduell geht es um die Zukunft vom Präsident Hans Grunder bei den SCL Tigers.
      Ein Emmentaler Journalist hat bei "Slapshot" und Zeitungen bekannt gemacht, dass Hans Grunder als Präsident der SCL Tigers zurücktritt und die Nachfolge dem Unternehmer Peter Jakob übernimmt. Grund sei, dass Grunder die Mandate zu viel werden und sich deshalb vom Club verabschieden möchte. Grunder selbst dementiert vehement und bezichtigt die Verbreitung von Fehlinformationen.

      Eine wahre Insiderinformation mit unwahrem Dementi? Oder ein Racheakt des Herausgebers, der das Geld zum grossen Teil mit Marketingeinnahmen des SC Bern verdient und bis vor kurzem auch die SCL Tigers auf der Kundenliste hatte?

      Die Wahrheit wird man spätestens vor Saisonbeginn wissen, wenn es zur Generalversammlung des Clubs kommt. hockeyfans.ch weiss, dass die Gerüchte um Grunders Rücktritt von Leuten des Clubs selbst stammen. Der vermeintliche Neu-Präsident Peter Jakob soll einer neuen Sponsorengruppe im Hintergrund angehören. Zumindest etwas haben die SCL Tigers bestätigt: Jakob wird Präsident eines neuen Vereins "Rettet die Tigers", der bald vorgestellt werden soll.

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      RE: Was läuft in der NLA

      Stone schrieb:


      basilea7 schrieb:


      ...und wer hatte da mal wieder am meisten seiner Finger drin gehabt?

      Onkel Klausi...


      Dieser Mann ist einfach ein Witz! Wie er schreibt und was er schreibt über Eishockey! Er hat keine ahnung über diese sportart!:@


      Ich glaube vieles ist bei Klaus Zaugg kühl kalkulierte Provokation. Die Beiträge auf slapshot.ch sind zudem reine Unterhaltung, der Wahrheitsgehalt ist völlige Nebensache, Hauptsache diese Seite ist gut besucht... (Anzahl der Besucher bestimmt die Höhe der Werbeeinnahmen). Er greift auch ganz tief in die Klischeekiste und erzählt eigentlich immer dasselbe, einfach immer wieder mit anderen Personen.

      So schreibt er gestern:
      Sein Nachfolger Alpo Suhonen ist in vielerlei Beziehung ein "Anti-Habisreutinger". Die fachliche Kompetenz des Finnen ist absolut unbestritten. Er hat über Eishockey schon mehr vergessen, als all seine Amtskollegen in der Liga zusammen wissen.

      Genau das gleiche hat er schon über Mike McParland gesagt, völlig egal das er damit völlig falsch lag...

      Oder er lockt mit Titeln wie "Wie Blindenbacher mit der NHL in Verbindung kommt" die Leute dazu den Artikel anzuklicken, dabei ist der Titel völlig irreführend denn Blindenbacher hat absolut Null Verbindung zur NHL...

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      RE: Was läuft in der NLA

      Unglaublich was da in Langnau abgeht... Jeder "Dienstags-Krimi" ist im Vergleich dazu todlangweilig... Wobei "Mauscheleien" wenns um Aufträge von Gemeinden/dem Kanton an Firmen geht gibts auch bei uns...
      Quelle: www.weltwoche.ch

      Meister Proper

      Vor einem Jahr gründete der Emmentaler Nationalrat Hans Grunder die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP), die sich den politischen Anstand auf die Fahnen schrieb. Der hohe Anspruch überfordert ihren Erfinder. Ein Rundgang durch Langnau und Umgebung.
      Von Urs Paul Engeler


      Eigentlich gibt es vier Hans Grunder: den amtlichen Vermesser, der die Grunder Ingenieure AG in Hasle-Rüegsau besitzt und führt, den Privatmann, der auf vierfarbigem Prospekt die Sippenidylle mit Pferd pflegt («meine Familie bedeutet mir alles»), den Berner Nationalrat, der mit landesweit hörbarem Geräusch die SVP verlassen hat und nun die Bundesratspartei BDP (Bürgerlich-Demokratische Partei) präsidiert, sowie den Sportfunktionär, der dem Verwaltungsrat des Langnauer Eishockeyklubs SCL Tigers vorsteht. Politisch wird die jährig gewordene Partei der korrekten Netten weiterhin gehätschelt und gefeiert. «Familiär ist alles bestens», kontert der fünffache Vater lachend bösartige Gerüchte, die durchs Bernbiet laufen. Sportlich und wirtschaftlich hingegen kriselt’s bei Meister Proper.

      Drei Anrufer forderten Anfang Juli, unabhängig voneinander, wie sich herausstellte, die Redaktion auf, die desolate Situation um die SCL Tigers darzustellen und zu klären. Über «Misswirtschaft und Machenschaften» wurde telefonisch geklagt, auch über das «diktatorische Gehabe» des Präsidenten, der die Zukunft des Klubs gefährde. «Irreführend» seien etwa die Informationen über die finanzielle Lage und über die angeblich 15-prozentige Kürzung der «überrissenen» Spielergehälter; in Wahrheit seien nur in Aussicht gestellte Lohnerhöhungen von rund 50 000 Franken rückgängig gemacht worden. Es brodelt in der Region. Konkrete Fragen allerdings beantwortet niemand gerne, schon gar nicht mit Nennung des Namens.

      «Wie im Mittelalter»
      In der Region ist «der Grunder-Hans», wie er sich nennt, nicht sehr beliebt, aber eine Macht. «Sie müssen verstehen», schützt sich ein alter sportlicher Weggefährte, «er köpft jeden, der Kritik an seinem Regime übt. Das ist wie im Mittelalter.» Regionale KMU, die sich im Dorf über ausstehende Zahlungen in fünfstelliger Höhe beklagten und die Tigers AG zum Teil betrieben haben, geben dazu keine Auskunft mehr: «Das müssen Sie einfach verstehen.»

      Die Fakten allerdings sind stärker als das Schweigen der Talschaft. Ein Auszug mit Datum Januar 2009 aus dem Register der Betreibungen gibt den Blick frei auf siebzehn Geldforderungen, die meisten davon aus dem Jahr 2008, im Gesamtumfang von knapp 500 000 Franken mit angekündigten Pfändungen von 120 000 Franken. Die Wirtschaftsauskunft Teledata führte damals sowohl die SCL Tigers AG wie die Ilfis Stadion AG am untersten Rand der «Risikoklasse D» (das ist die Kategorie der zweitschlechtesten Schuldner) – mit dem warnenden Vermerk: «erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit». Mittlerweile sind beide Gesellschaften in den roten Alarm-Bereich «E» abgerutscht. In der spielfreien Sommerzeit ohne Einnahmen übersteigen die offenen Rechnungen die liquiden Mittel jeweils noch dramatischer. In Gewerbekreisen erzählt man sich, dass sich im Tigers-Büro Betreibungen von rund 1,5 Millionen Franken stapelten, Mahnungen oder normale Fakturen exklusive. Eine Zahl, die der Präsident nicht bestätigt: «Wir haben zwar Zahlungsrückstände, sind aber mit den Gläubigern im Gespräch.»

      Die Eissporthalle, die längst in voller Pracht auf dem Areal des Zeughauses in Langnau stehen sollte, ist Phantom geblieben. Vor fünf Jahren hatte Samuel Schmids (BDP) VBS den wertvollen Boden der Gemeinde Langnau zu einem Spottpreis mit der Auflage abgetreten, damit den günstigen Bau eines neuen Eistempels für die Tigers zu ermöglichen. Nun tickt, unaufhörlich, die Uhr. Bis zum 22. Dezember müsste die Baubewilligung vorliegen, sonst wird der Baurechtsvertrag hinfällig. Doch ausser hübschen Zeichnungen, Durchhalteparolen und weitschweifigen Versprechungen ist nichts vorhanden: kein Projekt, kein Geld, kein Zeitplan.

      Diktatorisches Vorgehen
      Anfang Jahr hatte Grunder noch verkündet, er habe die Finanzierung des Stadions gesichert. Dann musste er sich korrigieren, er habe nicht das Geld an sich, sondern nur das «Konzept einer Finanzierung» gemeint. Im März präsentierten Grunder und der Langnauer Gemeindepräsident Bernhard Antener (SP) den Medien vollmundig die Gründung einer Projektierungs-AG, bestehend aus der Gemeinde, den SCL Tigers und zwei weitern interessierten Partnern. Drei Monate später muss Antener eingestehen, dass er Illusionen verkauft hat. Die Gesellschaft konnte nicht gegründet werden, da Grunders SCL Tigers sich ausserstande sehen, ihren Anteil von 50 000 Franken am Aktienkapital zu leisten. Der Verein, der Stolz und für viele gar die Hoffnung der Region, kann nicht zahlen. In früheren Jahren hatte ein Bankenkonsortium Grunders defizitäre Eishockey-Veranstaltung jeweils mit neuen Überbrückungskrediten knapp über Wasser ge- halten. Nun hat es die Beihilfe eingestellt.

      In der Lokalpresse bezeichnete Antener die Lage des Nationalliga-A-Klubs denn auch als «absolut dramatisch». Gar die Relegation in die Amateur-Liga schloss er nicht aus. Gegenüber der Weltwoche beschränkt der SP-Politiker sich jedoch auf Beschimpfungen: «Sie schreiben nur Scheissdreck!»

      Am 23. Juni verfasste der Gemeinderat eine Bittschrift ans VBS, die als Anfang des Abbruchs der Übung Eistempel verstanden werden muss. Darin fragt er an, unter welchen Bedingungen entweder das fünfjährige Baurecht für die utopische Halle verlängert werden oder aber – eine bemerkenswerte Wendung – das «strategisch sehr interessante» Gelände der Gemeinde mit einer neuen oder «erweiterten Zwecksetzung» überlassen werden könnte. Die Antwort steht noch aus; Grunders Parteifreund Schmid, der als Bundesrat den Deal unter Berner Politkameraden gedeckt hatte, ist nicht mehr im Amt.

      Als Grunder («mir fehlt das sportliche Rüstzeug») zur Förderung seiner Politkarriere ins Hockeygeschäft einstieg, sass er neben dem Präsidenten als zweiter Mann im Ausschuss. Bis der Chef wegen unüberbrückbarer Differenzen mit seiner Nummer zwei zurücktrat. Der «Putschist» richtete eine Task-Force ein, später einen neuen Verwaltungsrat und vermochte einige anerkannte Leute aus Politik und lokaler Wirtschaft mit aufs Glatteis an der Ilfis zu ziehen. Sechs Köpfe umfasste das Aufsichtsgremium; vier haben im Verlauf des letzten Jahres eiligst demissioniert, darunter ein Fachmann für Finanzen und Versicherungen, der Gemeindepräsident von Konolfingen sowie der Vertreter eines Hauptsponsors, des Einkaufzentrums Jakob-Markt in Zollbrück. Nun sitzt Grunder mit einer ihm nahestehenden Gewerblerin aus Rüegsauschachen allein am Tisch, wenn der Rat der Tigers tagt. Öffentlich kommuniziert wurde der kollektive Abschied der vier Respektspersonen nie.Details über den raschen Absprung gibt keiner gerne preis. Alle Kritik zielt aber auf das eigenmächtige, ja diktatorische Vorgehen des 53-jährigen Alleinherrschers: «Der erste Teil der Sitzungen bestand aus Warten auf den Präsidenten. Und dann hätten wir dessen einsame Entscheide einfach mittragen sollen.» Wer Kritik zu üben wagte, sei mit der Drohung: «Einer von uns zwei ist einer zu viel!», weggeschoben worden. «Wenn er den Stil der Zürcher SVP als totalitär kritisiert», meint ein Ex-Verwaltungsrat, «dann ist er im genau gleichen Spital krank.»

      Das Fass zum Überlaufen hatte die Anstellung des neuen Geschäftsführers Heinz Schlatter gebracht, den Grunder im Herbst gegen alle Warnungen und Widerstände im Ausschuss durchgedrückt hatte. Schlatter, dessen Sicherheitsfirma Secas zuvor vom Konkursamt geschlossen worden war, wurde im Sommer 2007 «mit sofortiger Wirkung» als Geschäftsführer des SC Langenthal vor die Tür gestellt, nachdem die Verluste auf eine knappe Million aufgelaufen waren. Grunder stoppte das bereits angelaufene Berufungsverfahren mit sechzig Kandidaten und ernannte kurzerhand Schlatter, der sich dem Selektionsprozess nicht stellen musste. Dies trotz einer per Zirkular verbreiteten mysteriösen Geschichte um eine Pistole aus gestohlenen US-Waffenbeständen, die Schlatter verkauft haben soll, was ihm eine Einreisesperre in die USA eingebracht habe.

      In corpore den Bettel hingeworfen hat Ende 2008 auch der Verwaltungsrat der autonomen Juniorenabteilung Young Tigers AG. Acht Jahre lang engagierte alt Brigadier Heinz Rufer sich als deren Präsident «mit Herzblut für die Jugend und die Landregion», um dann feststellen zu müssen, dass seine Junioren-AG von Grunders Profi-AG hintergangen wurde. Mit 100 000 Franken aus dem Sport-Toto-Topf fördert die Nationalliga alle Nachwuchsmannschaften, die das Label «Elite A» erreichen, so auch die erfolgreiche Langnauer Sektion, die immer wieder Spitzenspieler hervorbringt. Hinter dem Rücken des Verwaltungsrats hatte Grunder angeordnet, die Hälfte des für die Ausbildung zweckbestimmten Geldes aus der Juniorenkasse zur ersten Mannschaft abzuzweigen und die 50 000 Franken zum Stopfen der Löcher seines Profibetriebs zu verwenden.

      An der Generalversammlung kam die verdeckte Aktion, womöglich ein Fall für die Strafverfolgung, kurz zur Sprache, wurde aber von Grunder wortreich und autoritär weggewischt. Gegenüber der Weltwoche rechtfertigt er die Geldverschiebung als «übliche Abstimmung der Rechnungsabschlüsse» innerhalb der Tigers-Familie: «Es wäre ja nicht normal, wenn die Tochter-AG der Junioren einen Gewinn versteuern müsste.»

      Seither präsidiert Grunder auch noch die Young Tigers AG, praktischerweise mit Einzelunterschrift. Diese Ausweitung seiner Kompetenzen hat unter anderem dazu geführt, dass die Hockey-Junioren aus Grunders engerer Wohnregion «Brandis» die Kooperation mit den Langnauern aufgekündigt haben.

      Von der Hauptstrasse zwischen Burgdorf und Langnau aus schön einzusehen ist Grunders Stolz: die 80-köpfige Pferdezucht (www.grunderhorses.ch). Die weite Ebene bei Hasle, es dürften um die vier Hektaren sein, ist neu hoch eingezäunt und – Steine eines örtlichen Anstosses – seit Mitte Mai mit acht Unterständen aus massivem Holz bestückt. Eine Bewilligung für diese Bauten in der Landwirtschaftszone hat der mustergültige Politiker nicht eingeholt. «Erst eine Woche nach der Montage hat er die Behörden überhaupt kontaktiert», erklärt der Gemeinderat Hannes Bichsel und ergänzt: «Er hat eben eine eigete Art der Kommunikation.» Weil der BDP-Präsident die Unterstände nachträglich als «Fahrnishabe» deklariert hat, also als demontierbares Zugehör, kann er sie einstweilen drei Monate, bis August, stehen lassen. Ein Baugesuch ist beim kantonalen Raumplanungsamt indes noch nicht eingetroffen. Möglicherweise muss er rückbauen; wahrscheinlicher ist, dass der Korrekte irgendwie eine Genehmigung für seine Faits accomplis ergattern wird.

      Nicht nur wegen solch wilder Aktionen hält in Hasle die Begeisterung für Grunders Umtriebe sich in engsten Grenzen. Die Kirchgemeinde ist verärgert, weil er kurzerhand nach der Pacht einer weiteren Liegenschaft den Besuchern des Gottesdienstes die traditionellen Parkplätze aufgekündigt hat. Die Bauern brummen, weil «der Abgehobene» ihnen mit seinen Millionen das beste Agrarland für seine Pferdeherde weggeschnappt hat.

      Der Gemeinderat schliesslich goutierte die stolzen Rechnungen seiner Vermessungsfirma nicht mehr («zu wenig Leistung zu überrissenen Honoraren», meint ein Behördenmitglied) und stellte die Zusammenarbeit mit Grunders Ingenieuren ein. Der zuständige Gemeinderat Walter Wüthrich erläutert, die Firma habe die Termine nicht eingehalten und überdies hohe und intransparente Pauschalabrechnungen präsentiert. «Im Interesse der Gemeinde» habe man den Konflikt durchstehen und eine bessere Lösung suchen müssen. Die Konkurrenz arbeite termingerecht und um einen Drittel günstiger. Jede Gemeinde, die beim Quasimonoplisten Grunder aussteigt, der neben Bundes- und Kantonsämtern über sechzig Kommunen unter Vertrag hat, kann locker einen fünfstelligen Betrag einsparen.

      Sponsoren wollen Grunders Abgang
      Den negativen Entscheid mit Signalwirkung im Kanton mochte der Nationalrat nicht akzeptieren. Auf gerichtlichem Weg versuchte der Machtmensch, die Nachbarn in Hasle zu zwingen, seine AG weiterhin als offizielle Vermesserin zu akzeptieren. Vergeblich: «Der Grunder-Hans» hat den Prozess, den Auftrag und viel Prestige in der Region verloren. Offiziell will er sich dazu nicht mehr äussern, stellt den Vorgang aber doch als Racheakt dar: «Wer politisch aktiv ist, muss mit solchen Spielen rechnen.»

      Viele Sponsoren und Sportfreunde, die den Langnauer Hockeyklub retten wollen, wünschen sich den Abgang des Mannes, der die Tigers vor Jahren gerettet, nun aber zu seinem Privatreich umfunktioniert hat. Der Grosssponsor vom Jakob-Markt, noch gar nicht angefragt, ob er das Engagement mit prominentem Logo auf dem Rücken der Spieler-Dresses weiterführen wolle, könnte sich «auch eine andere sinnvolle Verwendung für die sechsstellige Summe vorstellen».

      In überschiessender Vorfreude lancierte am Dienstag der Berner Hockey-Journalist und -Guru Klaus Zaugg via www.slapshot.ch die Eilmeldung, Grunder werfe «entnervt» das Handtuch. «Ich muss meine Gegner enttäuschen», dementiert der Totgesagte, der offenbar einige (Partei-)Freunde gefunden hat, die ihn aus dem finanziellen Schlamassel herausziehen wollen. Peter Jakob (BDP), Autor von spektakulären Anti-SVP-Inseraten, grosszügiger BDP-Sponsor der ersten Stunde und Besitzer der Jakob Seilerei AG (oder weltmännischer: der Jakob Rope Systems) im benachbarten Trubschachen, wird nächste Woche den Verein «Rette die Tigers!» vorstellen. Jakobs Rettungsring will neue Tigers-Aktien im Wert von einer Million Franken platzieren. Damit könnte der nationale BDP-Leader von den grössten Geldsorgen befreit werden. Um dessen Regentschaft in der Ilfishalle allerdings längerfristig zu sichern, ist eine weitere Aufstockung des Aktienkapitals in gleicher Höhe nötig, für die wohl die gleiche Helferschar sorgen muss.

      Die Langnauer Tigers, ursprünglich ein Verein treuer und fanatischer Hockeyfreunde, mutieren von Grunders Machtbasis zum BDP-Parteibetrieb.

      Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 28/09

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      RE: Was läuft in der NLA

      Gemäss verschiedenen Quellen (Planète Hockey.com, Arcinfo.ch) wird der Entscheid über die Lizenz der SCL Tigers und der Young Sprinters erst nächste Woche fallen, spätestens aber bis Freitag 17. Juli. Dies weil Marc Furrer, Mitglied der Rekursinstanz der Lizenzkommission, abwesend war...

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      RE: Was läuft in der NLA

      [size=medium]Jeff Toms vor Wechsel zu Servette[/size]
      Freitag, 10. Juli 2009, 9:40 Uhr - Martin Merk
      Der bei den SCL Tigers aufgrund der nicht akzeptierten Lohnkürzung nicht mehr erwünschte Jeff Toms soll vor dem Wechsel zum Genève-Servette HC stehen.
      Laut der "Tribune de Genève" sollen sich Toms und Servette auf einen Vertrag geeinigt haben, es fehle nur noch die Unterschrift. Der Servette-Trainer und -Manager Chris McSorley weilt derzeit in Nordamerika für die Ausländersuche. Der grossgewachsene Ex-NHL-Stürmer ist 2003 via Russland in die Schweiz gekommen und spielte für Basel, Ambrì und zuletzt drei Jahre in Langnau.

      Toms ist einer von den drei Spielern, welche unter die Ankündigung der SCL Tigers fällt, die Lohnkürzung nicht akzeptiert zu haben. Nachdem Oliver Setzinger sich doch zu den Tigers bekannte und Reto Kobach zu Ambrì wechselt, ist Toms der einzige noch nicht abgeschlossene Fall. Auch die Abgänge von Daniel Steiner (Probevertrag beim NHL-Team Columbus) und Alan Tallarini (Auslandjahr in der amerikanischen ECHL) entlasten das Lohnbudget der finanziell gebeutelten Emmentaler.

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      RE: Was läuft in der NLA

      [size=medium]Lizenzentscheid nächste Woche[/size]
      Freitag, 10. Juli 2009, 12:19 Uhr - Martin Merk
      Laut der Zeitung "L'Express" wird die National League bis spätestens nächsten Freitag, 17. Juli 2009, einen Entscheid in den offenen Lizenzfragen fällen.
      Weil ein Mitglied der Rekursinstanz fehle, wird es nächste Woche zum Entscheid kommen in den Fällen der SCL Tigers (NLA) und des HC Neuchâtel Young Sprinters (NLB). Offenbar haben die beiden Clubs gegen die Lizenzauflagen verstossen - sprich, ihnen fehlt das nötige Geld, um die Lizenzbedingungen zu erfüllen. Im laufenden Verfahren werden nun die eingereichten Unterlagen geprüft. Im schlimmsten Fall droht ein Ausschluss aus den Ligen.

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      RE: Was läuft in der NLA

      [size=medium]Lugano: Nilson sagt ab, kommt Peltonen?[/size]
      Samstag, 11. Juli 2009 - Martin Merk
      Der schwedische Nationalstürmer Marcus Nilson erteilt dem HC Lugano eine Absage. Er galt als Wunschkandidat des neuen Lugano-Trainers Kenta Johansson.
      Der langjährige NHL-Spieler, der auf die vergangene Saison hin von Nordamerika zum russischen Lokomotiv Jaroslawl gewechselt war, einigte sich mit dem Stockholmer Club Djurgårdens IF auf einen Einjahresvertrag. Damit erteilte er den Tessinern eine Absage.

      Kommt dafür Ville Peltonen zurück zu den Bianconeri? Der Finne hat eine Vertragsverlängerung mit den Florida Panthers ausgeschlagen und denkt über eine Rückkehr nach Europa nach. Lugano, wo er drei erfolgreiche Jahre hatte, soll eine mögliche Adresse sein. Angebote soll er auch aus Finnland und Russland haben.

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      RE: Was läuft in der NLA

      [size=medium]Comeback im Oktober? [/size]
      BERN - Julien Sprunger geht es zwei Monate nach dem brutalen Bandencheck im letzten WM-Spiel wieder besser. Folgt die Rückkehr im Oktober?

      Julien Sprunger befindet sich nach seiner schweren Verletzung, die er sich bei der WM vor zwei Monaten zugezogen hat, auf dem Weg zurück auf die Eisfelder. Der 23-jährige Stürmer hofft, im Oktober oder November sein Comeback zu geben, berichtet die Zeitung «La Liberté».

      Die letzten medizinischen Tests im Berner Inselspital waren durchwegs positiv. Die nach dem Bandencheck von US-Stürmer David Backes im letzten Schweizer WM-Spiel notwendig gewordene Operation zur Stabilisierung des vierten und fünften Halswirbels hat ihren Zweck erfüllt. Doch Sprunger gibt zu, dass er während der Verletzungspause viel Muskulatur verloren hat: «Aber das lässt sich mit Training wieder aufholen.»

      Läuferisch verbessern

      Am Mannschaftstraining von Fribourg, das Anfang August wieder beginnt, wird Sprunger vorerst nicht teilnehmen können. «Ich werde in der Lage sein, aufs Eis zu gehen und einen Schläger zu halten, doch ich muss unbedingt jeden Körperkontakt vermeiden. Der eingesetzte Knochen in der Halswirbelsäule ist noch nicht hundertprozentig belastungsfähig», erzählt der Schweizer Internationale, der seinem Zustand auch Positives abgewinnen kann: «Es ist eine gute Gelegenheit, um meine läuferischen Fähigkeiten zu verbessern.» (Si/sme)

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      RE: Was läuft in der NLA

      Quelle: www.hockeyfans.ch

      Langnau: Grunder dementiert Schulden
      Donnerstag, 16. Juli 2009, 9:04 Uhr - Martin Merk
      Der SCL-Präsident Hans Grunder wird derzeit von einigen Medien im Kanton Bern heftig angegriffen. In einem Interview im "Blick" holt er zum Befreiungsschlag aus. Die Zukunft ist trotzdem offen, der Club erfüllt vor der morgigen Frist die Lizenzauflagen nicht.
      Seit vor allem im Kanton Bern einige Politiker sich von der SVP abspalteten und die BDP gründeten, schwappte die Rivalität auch auf die SCL Tigers über, denn deren Präsident, Nationalrat Hans Grunder, ist auch Präsident der BDP Schweiz. Den Graben kann man gar insofern sehen, dass ein anderer Emmentaler Nationalrat, der einstige Langnauer Meisterspieler Simon Schenk, für die SVP im Parlament sitzt. Der Kampf zwischen den Rechtsparteien im Emmental hat auch den Langnauer Eishockey-Club in seinen Sog gezogen.

      Zuletzt gab es viel Medienschelte gegen Grunder in seiner Funktion als SCL-Präsident. Vereinzelte Medien in Bern legten ihm den Rücktritt in den Mund. "Da läuft eine Medienkampagne gegen mich", sagt Grunder, der mit seinem personellen und finanziellen Engagement in den vergangenen Jahren am Überleben des Clubs mithalf. Zuletzt schoss auch die SVP-nahe "Weltwoche" in einem langen Artikel gegen ihn und seinen Geschäftsführer Heinz Schlatter. Dabei geht es hauptsächlich um seinen als diktatorisch bezeichneten Führungsstil, insbesondere werden aber auch hohe Schulden der SCL Tigers enthüllt. Angeblich sollen Betreibungen über 1,5 Millionen Franken vorliegen. Auch hier gibt sich Grunder kämpferisch. "Diese Zahl ist erstunken und erlogen", wird Grunder zitiert. Einzig von der öffentlichen Hand lägen Forderungen über 200 000 Franken vor, denen mit Verzögerung nachgekommen werden soll.

      Sollte die Kampagne von Grunders Gegner Erfolg haben, wäre aber nicht auszuschliessen, dass er allenfalls gar vor Saisonbeginn als SCL-Präsident abgelöst wird. Je nach dem, welche Pläne der Verein "Rettet die Tiger" um Peter Jakob hegt, und ob dieser genug Geld zusammenbekommt, um bei einem Einstieg in die SCL Tigers AG die Macht übernehmen zu können.

      Eine andere Frage ist, wie die National League bei diesem Dilemma reagiert. Grunder gab im Interview zu, dass die Lizenzauflage für den Entscheid in dieser Woche nicht erfüllt werden können. "Das kann ich mir nicht vorstellen", so Grunder, "dafür bräuchten wir bis morgen noch rund 700 000 Franken." Die Liga hätte alle Macht der Welt, um streng durchzugreifen und die Lizenz zu entziehen, wenn sie der Ansicht ist, dass die SCL Tigers kein Geld haben, um die Saison 2009/10 durchzustehen. Gut möglich ist aber auch, dass man eine neue Frist gewährt, um der Aktion "Rettet die Tiger" zu ermöglichen, dass fehlende Geld im August zu beschaffen.

      RE: Was läuft in der NLA

      droopy schrieb:


      Sollte die Kampagne von Grunders Gegner Erfolg haben, wäre aber nicht auszuschliessen, dass er allenfalls gar vor Saisonbeginn als SCL-Präsident abgelöst wird. Je nach dem, welche Pläne der Verein "Rettet die Tiger" um Peter Jakob hegt, und ob dieser genug Geld zusammenbekommt, um bei einem Einstieg in die SCL Tigers AG die Macht übernehmen zu können.


      Grunder hat laut Klausi beim SCL nichts mehr zu melden (Artikel in der bz). Soweit ich mich erinnere, sagt KZ da sinngemäss:
      "Rettet die Tiger" wird sich in den VR einkaufen und Grunder davonjagen. Insbesondere ein Darlehen (800'000.--?) der Gemeinde Langnau ist an diese Bedingung geknüpft. Gunder wird also an der GV "freiwillig unfreiwillig" zurücktreten. Im selben Artikel wird ebenso Grunders Führungsstil hart kritisiert. KZ wäre damit Teil der angeblichen Medienkampagne...
      Black White Red Supporters 2003

      RE: Was läuft in der NLA

      Quelle: www.hockeyfans.ch

      Lizenz mit Auflagen für SCL/Neuenburg
      Freitag, 17. Juli 2009, 10:16 Uhr - Martin Merk

      Die SCL Tigers (NLA) und die HC Neuchâtel Young Sprinters (NLB) behalten die Spielberechtigung für 2009/10, dies weiterhin mit Auflagen.
      Beiden Clubs war im Dezember in erster Instanz die Lizenz verweigert worden, in zweiter Instanz wurde im Frühjahr die Spielberechtigung mit Auflagen erteilt. Nun wurde von der Rekursinstanz überprüft, ob diese erfüllt wurden. Dies scheint derzeit zwar nicht der Fall sein, soll sich aber im Laufe der nächsten Zeit ändern.

      Die Rekursinstanz im Spielberechtigungsverfahren der National League bestehend aus Denis Vaucher (Vorsitz), Marc Furrer (Präsident des Aufsichtsrats der National League) und Philippe Gaydoul (Präsident von Swiss Ice Hockey Association) hat die Rekursunterlagen beider Clubs analysiert und ist einstimmig zum Schluss gekommen, dass die eingeleiteten Sanierungsmassnahmen (Lohnreduktionen, Budgetkürzungen, Aktienkapitalerhöhungen etc.) eine Erteilung der Lizenz rechtfertigen.

      Beide Clubs müssen aber strenge Auflagen bezüglich Verbreiterung der Eigenkapitalbasis und Verbesserung der Liquidität erfüllen, teilt die National League mit. Zudem werden die Clubs durch die Ligaführung eng überwacht. Sowohl die SCL Tigers AG als auch die Young Sprinters Développement SA müssen mittels periodischem Reporting gegenüber der Liga über die wirtschaftlichen Verhältnisse Rechenschaft ablegen. Weiter müssen sie aufzeigen, wie sie mittelfristig wirtschaftlich in der National League A bzw. National League B bestehen können.

      RE: Was läuft in der NLA

      droopy schrieb:


      Beiden Clubs war im Dezember in erster Instanz die Lizenz verweigert worden, in zweiter Instanz wurde im Frühjahr die Spielberechtigung mit Auflagen erteilt. Nun wurde von der Rekursinstanz überprüft, ob diese erfüllt wurden. Dies scheint derzeit zwar nicht der Fall sein, soll sich aber im Laufe der nächsten Zeit ändern.


      Damit diskreditiert sich der Clown-Verein namens National League vollends. Sowas ist einfach nur lächerlich, peinlich und eine schäbige Farce. Wirklich eine Schande ... eigentlich komplett :sign3_schizo:

      RE: Was läuft in der NLA

      droopy schrieb:


      Die Rekursinstanz im Spielberechtigungsverfahren der National League bestehend aus Denis Vaucher (Vorsitz), Marc Furrer (Präsident des Aufsichtsrats der National League) und Philippe Gaydoul (Präsident von Swiss Ice Hockey Association)hat die Rekursunterlagen beider Clubs analysiert und ist einstimmig zum Schluss gekommen, dass die eingeleiteten Sanierungsmassnahmen (Lohnreduktionen, Budgetkürzungen, Aktienkapitalerhöhungen etc.) eine Erteilung der Lizenz rechtfertigen.



      Gaydoul habe ich damit bereits abgeschrieben es geht im gleichen stil weiter der Saustall räumt der auch nicht auf:@
      Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
      Albert Einstein

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Oldtimer“ ()

      RE: Was läuft in der NLA

      Oldtimer schrieb:


      droopy schrieb:


      Die Rekursinstanz im Spielberechtigungsverfahren der National League bestehend aus Denis Vaucher (Vorsitz), Marc Furrer (Präsident des Aufsichtsrats der National League) und Philippe Gaydoul (Präsident von Swiss Ice Hockey Association)hat die Rekursunterlagen beider Clubs analysiert und ist einstimmig zum Schluss gekommen, dass die eingeleiteten Sanierungsmassnahmen (Lohnreduktionen, Budgetkürzungen, Aktienkapitalerhöhungen etc.) eine Erteilung der Lizenz rechtfertigen.



      Gaydoul habe ich damit bereits abgeschrieben es geht im gleichen stil weiter der Saustall räumt der auch nicht auf:@



      tja da fragt sich nur weshalb der ehc die auflagen vollumfänglich erfüllen musste oder haben wir auch einen rabbat bekommen?
      wäe interessant zu wissen?
      Neginho